08.11.2009 05:54 | Meine Presse Merkliste0

Türkisches Parlament mit neuer Frauen-Bestmarke

24.07.2007 | 11:25 |   (APA)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Das neue türkische Parlament wird die höchste Frauenrate in der Geschichte des Landes haben. Bei der Wahl am vergangenen Sonntag wurden 49 Politikerinnen in die Volksvertretung gewählt. Nach der letzten Wahl 2002 saßen nur 24 Frauen auf den 550 Sitzen. Der Frauenanteil steigt von 4,4 auf 8,9 Prozent. Mit ihrer neuen Frauenrate liegt die Türkei jetzt weltweit an 100. Stelle (bisher Rang 122).

Als stärkste Kraft im Parlament liegt die fromm-konservative AK-Partei von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit 28 Frauen im Vergleich zu anderen Parteien an der Spitze. Die kemalistische Oppositionspartei CHP schickt zehn Frauen ins neue Parlament, bei der Kurdenpartei DTP sind es neun. Die rechtsnationalistische MHP hat zwei weibliche Abgeordnete. Laut "Radikal" wird es den weiblichen Abgeordneten in den kommenden Jahren vor allem auf den Abbau von Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt und die Bekämpfung sexueller Gewalt gehen.

(APA)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

Schlagzeilen Politik

  • Mitterlehner: Kein neues Konjunkturpaket
    Sozialminister Hundstorfer hat ein neues Konjunkturpaket angeregt, Wirtschaftsminister Mitterlehner erteilt dem eine Absage. Bei der Konjunktur vertraut er dem "freien Spiel von Angebot und Nachfrage".
    US-Gesundheitsreform: Erster Erfolg für Obama
    Die Abgeordneten des Repräsentantenhauses entscheiden, die Vorlage des Präsidenten weiter zu erörtern. Auch in den Reihen der Demokraten war die Reform bis zuletzt umstritten.
    November 1989: Und dann fiel der erste Stein
    Sie haben auf unser Taxi mit Fäusten getrommelt und es hin und her geschaukelt. Wir fühlten uns wie in einem kleinen Boot bei hohem Seegang. Wie ich als ORF-Reporter im November 1989 den Fall der Mauer miterlebte.
  • Minister sollen doch in den U-Ausschuss kommen
    Der U-Ausschuss-Vorsitzende Martin Bartenstein (VP) signalisiert im "Presse"-Interview Einlenken: Mit Minister-Befragungen habe er kein Problem. Indes plädiert Bartenstein für einen EU-Außenminister Alfred Gusenbauer.
    UNO fordert Kampf gegen afghanische Korruption
    Der UN-Sicherheitsrat will von Präsident Karzai Maßnahmen gegen Drogenhandel, Vetternwirtschaft und Korruption sehen. Afghanistan reagiert empört auf die Vorwürfe.
    Neuer Job für Gusenbauer in der Vermögensverwaltung
    Der Ex-Kanzler ist seit kurzem der Europa-Direktor des Investmentfonds Equitas European Funds, der Tochter einer Firma mit Sitz in Chile. Ziel sei es, österreichische Investitionen in Chile zu fördern.
  • SPÖ legt sich bei Pensionsvorsorge quer
    Kanzler Werner Faymann akzeptiert die Förderung von Produkten ohne Kapitalgarantie nicht. Das hatte Vizekanzler Josef Pröll vorgeschlagen. Der verteidigt die Wahlfreiheit zwischen Risiko und Sicherheit.
    Michael Spindelegger: "Bin kein Teilzeit-Minister"
    Außenminister Spindelegger hat mehr als nur den ÖAAB im Sinn: Er will Frieden in Sri Lanka vermitteln und gibt Wolfgang Schüssel "intakte Chancen", dank deutscher und skandinavischer Hilfe, Ratspräsident zu werden.
    Sport in der DDR: Spione im Trainingsanzug
    Die Stasi hatte überall Spitzel. Viele Sportler der ehemaligen DDR, die nach der Wende Profikarrieren machten, leugnen bis heute dieses dunkle Kapitel ihrer Vergangenheit.
  • Nominierung: Heftige Kritik an „EU-Unkenntnis“ Hahns
    Grünen-Chefin Eva Glawischnig ärgert sich über eine frühere Ankündigung Hahns, er werde auch als Kommissar Chef der ÖVP Wien bleiben. Doch das ist EU-rechtlich nicht möglich.
    In Honduras heißt es: Zurück an den Start
    Gescheitert ist ein Abkommen zwischen Interimsstaatschef Micheletti und dem gestürzten Präsidenten Zelaya zur Beendigung der Staatskrise. Zelaya erklärte das Abkommen für „tot.
    Hundstorfer: Abgaben auf Vermögen für Sozialstaat
    Sozialminister Rudolf Hundstorfer stellt sich gegen die Seniorenwünsche: Er will eine Erhöhung um 1,5 Prozent, wie sie sich laut Gesetz ergibt, während die Pensionisten 1,9 Prozent fordern.