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US-Rüstungsindustrie: Das große Geld mit dem Krieg

05.08.2007 | 17:45 |  Von unserem Korrespondenten NORBERT RIEF (Die Presse)

"Die Kriege und die Angst vor neuen Anschlägen sind der Motor unserer Wirtschaft". Rekordumsätze von 1000 Milliarden Dollar, 5,7 Millionen Beschäftigte.

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Washington. Normalerweise sind es Zahlen, die Firmen gerne und lautstark verkünden. Doch die vier US-Gesellschaften, die vergangene Woche ihre Bilanzzahlen bekanntgaben, taten es fast verschämt. Denn Northrop Grumman, General Dynamics, Lockheed Martin und Raytheon verdienen ihr Geld in erster Linie mit dem Leiden anderer Menschen: mit den Kriegen in Irak und Afghanistan. Und an denen verdienen sie nicht schlecht.

Northrop konnte den Umsatz bei Wehr- und Informationstechnik in den ersten beiden Quartalen 2007 um 15 Prozent erhöhen; General Dynamics, Hersteller von Panzern und Militärfahrzeugen, verzeichnete bisher eine Gewinnsteigerung von 23 Prozent, Lockheed Martin (Kampfjets, Kriegsschiffe, Raketen) gar um 34 Prozent (die Firma erhöhte ihre Umsatzerwartung für 2007 auf 41,75 Milliarden Dollar).


Rekordbudget fürs Militär

Die Rüstungsindustrie in den USA blüht und gedeiht wie nicht mehr seit den eisigsten Tagen des Kalten Krieges. Nicht nur wegen der Kriege in Irak und Afghanistan, die zu führen die USA bisher 742 Milliarden Dollar gekostet hat. Sondern wegen der generellen Spendierfreudigkeit der US-Administration, wenn es um den Schutz der Heimat nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und um die Unterstützung von Alliierten geht.

Die Rüstungshilfe für die US-freundlichen Länder am Persischen Golf, die Verteidigungsminister Robert Gates und Außenministerin Condoleezza Rice jetzt bekannt gaben, sprengt alle Rekorde: 60 Milliarden Dollar gehen an Israel, Ägypten, Saudiarabien und weitere Verbündete. Damit ist die US-Rüstungsindustrie auf Jahre ausgelastet. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 exportierten die Vereinigten Staaten Waffen im Wert von gerade einmal elf Milliarden Dollar, 45 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Rüstungsmaterial.

Auch zu Hause spart man nicht. Das Verteidigungsbudget hat 2007 ein neues Rekordhoch erreicht: 533 Milliarden Dollar lassen sich die USA heuer ihr Militär kosten – fast die Hälfte der weltweiten Militärausgaben. „Rechnet man hinzu, was andere Ressorts für Sicherheit und Verteidigung ausgeben, beispielsweise das Heimatschutzministerium oder das Energieministerium, kommt man auf 987 Milliarden Dollar“, erklärt Robert Higgs, Mitarbeiter beim Think-Tank „Independent Institute“.

Fast eine Billion Dollar pro Jahr halten die amerikanische Wirtschaft am Laufen und sichern Millionen von Arbeitsplätzen. Allein das Verteidigungsministerium beschäftigt 2,1 Millionen Menschen. In Rüstungsbereich arbeiten weitere 3,6 Millionen Menschen. Insgesamt sind damit 3,8 Prozent aller Beschäftigten in den USA für die Verteidigungsindustrie tätig.


Eisenhowers Warnung

Das bedeutet enorme politische Macht. Als US-Präsident Dwight Eisenhower bei seiner Abschiedsrede 1961 vor dem Einfluss der Rüstungsindustrie warnte, wollte er ursprünglich von dem „militärisch-industriellen-parlamentarischen Komplex“ sprechen. Doch die Kongressabgeordneten protestierten, also strich Eisenhower den Zusatz „parlamentarisch“ wieder.

Dabei ist es gerade der US-Kongress, der am engsten mit der Rüstungsindustrie verflochten ist und die Militärmaschinerie am Laufen hält. Denn die Firmen haben ihre Betriebe über die ganze USA und über viele Wahlkreise verteilt. Wird bei den Militärausgaben gekürzt oder ein Forschungsprogramm eingestellt, bedeutet das Entlassungen und Arbeitslose. Kein Senator oder Mitglied des Repräsentantenhauses will zu Hause vor einer Wahl erklären müssen, warum tausende Menschen ohne Job dastehen.

Welche Folgen diese Verflechtung hat, zeigt die Entwicklung der „V-22-Osprey“, ein Flugzeug, das wie ein Hubschrauber startet und landet. Budgetiert war die Entwicklung 1986 mit zwei Mrd. Dollar. Doch das Programm uferte aus, die Kosten explodierten auf 25 Mrd. Dollar im Jahr 1988. Begleitet war die Entwicklung von einer Reihe von Problemen.

1989 wollte der damalige Verteidigungsminister und heutige US-Vizepräsident, Dick Cheney, das „Osprey“-Programm kippen. Doch im Kongress wollte man davon nichts wissen: Die Abgeordneten stellten sicher, dass es weiter ein Budget dafür gibt. Heuer im September – 21 Jahre nach dem offiziellen Startschuss für das Projekt und nach 30 Toten bei Testflügen – sollen die US Marines die Osprey endlich offiziell in den Betrieb übernehmen.


Millionenspenden für Politiker

Die Rüstungsindustrie revanchiert sich bei der Politik auf entsprechende Weise. 16,5 Millionen Dollar spendeten die Firmen 2006 für Politiker und Parteien. Zehn Millionen Dollar gingen an Republikaner, sechs Millionen an Demokraten. Die Tabakindustrie spendete gerade einmal 3,5 Millionen Dollar; aus der Ölindustrie gingen 19 Millionen Dollar an Kongressabgeordnete.

„Die Kriege und die Angst vor neuen Anschlägen sind der Motor unserer Wirtschaft“, sagt Winslow Wheeler vom „Center for Defense Information“ in Washington. Frieden könnten sich die USA gar nicht leisten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2007)

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49 Kommentare
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Gast: Beobachter
07.08.2007 06:06
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Und wo ist Boeing?

Dies ist einer der groessten, wenn nicht der groesste US Ruestungskonzern. Da kann man leicht einen Dreamliner entwickeln, und Airbus-Mitarbeiter mit Gehaltsverdoppelung abwerben. Die Ruestungsindustrie hat wesentliche Spin-Off Effekte, die in Europa natuerlich nicht da sind. Nur zur Erinnerung, auch in Oesterreich gab es mal eine ganz imposante Ruestungsindustrie. Nur leider wurde die von Idioten umgebracht. Neutralitaet nach Schweizer Vorbild bedeutet, an ALLE Waffen zu liefern, und nicht an NIEMANDEN. So wie es die Schweizer z.B. im 2. WK gemacht haben. Und dazu waeren wir nach Staatvertrag VERPFLICHTET. Aber wir picken uns nur die den Gutmenschen bekoemmlichen Verpflichtugnen heraus....

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Und die manipulierte Angst

vor der Klima-Katastrophe bringt der grünen Angst-Industrie auch massive Profite!

Noah von der Arche am Berg der Freude

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Krieg war immer schon

ein Geschäft,egal ob mit Faustkeilen,Bronze-Waffen oder Eisenschwerter.

Auch Schimpansen-Horden führen Krieg untereinander.

Es gibt keine heile Natur!!!!!!!!!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: plebs potus
06.08.2007 16:07
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Re: Krieg war immer schon

nur, die großen Absahner, lassen sich auf vier Händen abzählen, der Rest verliert dabei entweder Wirtschaftlich oder sein Leben.

Ich verachte jeden Waffenhändler und waffenkäufer. Am verachtenswertensten sind in meinen Augen jene Menschen, die ausser für die Jagd zum eigenen Überleben ÜBERHAUPT Waffen in die Hand nehmen.

Waffen, schnelle Autos, Kokain, Kampfhunde, heiße Frauen. Reine Penisverlängerungen für Leute, die sich selbst zu klein vorkommen.

Wer Waffen verkauft fördert direkt und indirekt den KRIEG, systematische Massenvergewaltigung, Massaker, Folter und die Zerstörung friedlicher Kulturen. Staaten, die dabei Mitspielen, Konzerne, die jene Klientel bedienen sind die wahren Verbrecher auf dieser Welt. Ob das nun ein Bush ist, ein Platter/Schüssel ein Tony Blair oder ein Putin. Sie alle sind aktive Unterstützer der weltweiten Unterdrückung und des massiven Elends in der 3. Welt. Die können sich ihre Kinkerlitzchenalmosen in den Arsch stecken, so bigott.

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Re: Re: Krieg war immer schon

Na Hauptsach die Hausaufgabe ist erledigt: Schüssel angepatzt, und Platter dazu.
Die beiden sind ja die berüchtigsten Waffenverkäufer zwischen hier und Nebraska.
Die letzten, die in Österreich Waffen verkauften so richtig schamlos - gleich an zwei miteinander Krieg führende Staaten - waren von der SPÖ: Gratz und Blecha. Mit ihren Noricum-Kanonen.

Antworten Antworten Gast: AEIOU
06.08.2007 19:10
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Re: Re: Krieg war immer schon

Und "kratzt" die Waffenerzeuger und - händler die Verachtung?

phuter
06.08.2007 11:52
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Das die Natur schrecklich ist....

Daran brauchen wir keinen Zweifel haben. Wir sollten aber als Menschen zur Kultur tendieren - und eben die Schrecklichkeiten der Natur zu überwinden versuchen. Krieg ist eine davon. Im kleinen haben wir das sogar bereits geschafft - andernfalls erschlügen sich Nachbarn, Dörfer und Täler. Mit der UNO existiert der Versuch Konflikte auf staatlicher Ebene ähnlich zu lösen wie innerstaatlich. Dass es da ein paar Pappenheimer gibt, die das permanent sabotieren steht auf einer andern Medaille...
Waffenproduzenten und Händler leben von der Nachfrage - diese muss eingedämmt werden. Würde man erkennen, dass moderne Kriege ohnehin nur Katastrophen ohne Ergebnis oder Gewinner sind, wäre es ohnehin mit dieser Form von Kriegen vorbei.

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Re: Das die Natur schrecklich ist....

Warum hat dann die Kofi-UNO die Hezbollah-TERRORISTEN nicht entwaffnet,was eigentlich ihr Auftrag gewesen wäre?

Den letzten Libanon-Krieg hätte es dann nicht gegeben.

Warum wohl?

Ölgeld?

Die Konten des Kofi Annan würde ich gerne überprüfen lassen.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Vergil
06.08.2007 14:33
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Re: Re: Das die Natur schrecklich ist....

Den Lobanon-Krieg hätte es auch nicht gegeben, wenn die USA Israel nicht ständig aufrüstete, wobei klar ist, dass Argument und Gegenargument die selbe Wurzel haben.

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Re: Re: Re: Das die Natur schrecklich ist....

Wollen Sie sich nicht auch bewaffnen,wenn brutale Räuberbanden Sie täglich mit der Vernichtung bedrohen,Rechter Recke??????

Noah von der Arche am Berg der Freude

Vergil
06.08.2007 20:22
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Re: Re: Re: Re: Das die Natur schrecklich ist....

Der rechte Recke wirkt schon sehr erheiternd auf mich. Faktum ist aber, dass 2.5 Millionen Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden und - nirgendwo gerne gesehen - ohne Zukunftsperspektiven dahindämmern. Ebenso klar ist es, dass die Kontrahenten in Palästina beide nur einen Frieden extrem zu ihren Gunsten haben wollen. Da sind die Israelis um keinen Deut konzilianter als die Palästinenser.
Man wird daher schon beim bloßen Nachdenken zu diesem Thema zum "rechten Recken" oder "Zionistenknecht"
Weiterhin viel Freude an der Arche !!

Ophicus
06.08.2007 10:47
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Re: Krieg war immer schon

Mit Faustkeilen war der Krieg noch nicht wirklich ein Geschäft. Auch der Vergleich mit den Affen trifft die Sache nicht so ganz. Denn eigentlich zeigt gerade dieser Vergleich, dass Kriege selbst dann geführt werden, wenn es kein Geschäft ist.
Gründe finden sich immer. Dass aus dem Krieg ein Geschäft gemacht wird ist richtig, aber auch ohne Rüstungsindustrie-Lobby gäbe es Kriege. Und wenn man dafür Schimpansen mit Faustkeilen bewaffnen müsste.

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Re: Re: Krieg war immer schon

Sogar der Verkauf von Feuersteinen war immer schon ein Geschäft!

Überall gibt es in Gesteinen keine Hornsteine und sie mussten oft weit transportiert werden,wie Salz,Bernstein etc.

Auch wurden gute Schwerter in der Antike sehr weit transportiert.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: Alex
06.08.2007 09:19
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Re: Krieg war immer schon

Tja, das wäre eben das menschliche am Menschen, dass er gewisse, na ich sag mal "biologisch vorgegebene" Verhaltensweisen kraft seines mächtigen Geistes abändert.

Sich wie ein Tier zu verhalten, nur auf technisch höherem Niveau, ist nicht schwierig für das Säugetier Mensch, ein Mensch zu sein, der nicht als hächste Strategie das Recht des Stärkeren befolgt, schon.


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Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Noam Chomsky in "Profit Over People": "Während ich dies schreibe, sterben etwa 1000 Kinder an Krankheiten, deren Ausbruch durch einfache vorbeugende Maßnahmen hätte verhindert werden können. Im selben Zeitraum werden zweimal soviel Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt sterben oder dauerhafte gesundheitliche Schäden davontragen, weil ärztliche Hilfe und Medikamente fehlen.

Die UNICEF schätzt, daß 1/4 der jährlichen Militärausgaben der "Entwicklungsländer" oder 1/10 des Verteidigungshaushalts der USA ausreichen würden, um diesen Tragödien ein Ende zu bereiten und in allen Ländern der Welt für ein allgemein zugängliches Sozialsystem mit Minimalstandards zu sorgen."

Jean Ziegler in "Das Imperium der Schande": "Heute stirbt alle 5 Sekunden ein Kind unter 10 Jahren an Hunger oder an mit Unterernährung verknüpften Krankheiten. 2004 hat der Hunger mehr Menschen getötet als alle Kriege in diesem Jahr".

Siehe: http://www.ohnepolemik.at/ Kap. "Freie Marktwirtschaft"

Vergil
06.08.2007 14:37
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Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Die UNICEF hat in diesem Bericht nur ein einziges, aber entscheidendes Wort vergessen. "T h e o r e t i s c h"

Antworten Gast: Defender
06.08.2007 14:03
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Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Haben sie heute ihren moralischen Tag?

Woda
06.08.2007 12:29
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Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

die frage ist nur ob , wenn diese kinder alle überleben , nicht neue kriegsherde durch überbevölkerung entstehen.

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Re: Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Eine Geburtenregelung nach chinesischem Muster in den Pali-Lagern wäre sicher notwendig,da haben Sie recht.

Noah von der Arche am Berg der Freude

wüterich
07.08.2007 06:15
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Und wer soll bitte entscheiden, welches palästinensische Kind weiterleben darf und welches nicht ?

Solche Ideen eriinnern sehr stark an unselige Zeiten im vergangenen Jahrhundert !

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Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Glauben Sie wirklich,dass die freie Marktwirtschaft an Kriegen schuld ist?

Wer hat die 2 letzten Weltkriege begonnen?

Noah von der Arche am Berg der Freude

phuter
06.08.2007 11:56
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wer diese Kriege begonnen hat?

Weltkrieg 1 : Rein wirtschaftliche Interessen - Kolonialfragen, Exportfragen bez. Serbien, und die generelle Ansicht, dass Krieg einfach ein guter Konjunkturmotor sei...

Weltkrieg 2: Welkrieg 1 & Wirtschaftskrise 1929 mit all ihren politischen Folgen, Erwoberung neuen Wirtschaftsraumes im Osten, usw...

Jetzt hat der Fish eine Antwort und darf weiterblubbern.

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Re: wer diese Kriege begonnen hat?

Es waren aber keine Demokratien mit freier Marktwirtschaft,die diese Kriege begonnen haben,sondern religiöse Monarchien und faschistische Diktaturen!

Der islamistische Terror-Angriff ab dem 11 September auf den Westen kommt ja auch von einer totaltären Religion mit Welteroberungs-Phantasien und nicht von einer liberalen Demokratie.

Noah von der Arche am Berg der Freude

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Re: Re: Rüstungsausgaben, ärztliche Hilfe, Medikamente, Hunger

Wie in Kapitel "freie Marktwirtschaft" auf meiner Website (www.ohnepolemik.at) dargestellt, ist sie dann grundsätzlich richtig und anzustreben, wenn sie als "demokratischer, sozialer Ordnungsrahmen" verstanden wird. Abzulehnen ist nach meiner Meinung ihre heutige neoliberale, globalisierte Form.

Zitat zu Ihrem Beitrag "Krieg war immer schon":

Goethe (Faust II): "Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen."

Helios
05.08.2007 22:07
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Wie die Lemminge ??

Wenn die Lemminge merken,daß ihre
Zeit gekommen ist,so stürzen sie sich ins
Meer,wir können nicht verstehen warum.
Wenn mitten in Europa die Begegnungslinie
der Asean Staaten gegen die Nato entstehen wird,und wir die Chancen der letzten Jahrzehnte auf Grund unserer Gier übersehen haben,den Menschenrechten in der Ex-Sowjetunion genügend Bedeutung beizumessen,so wird dieser beginnende
Rüstungswettlauf wieder in Europa ausgetragen.

Wenn die Chefs sagen,die Ukraine (als einem Kernpunkt dieser Auseinandersetzung ) hat NATO zu werden
auch wenn das die Bevölkerung nicht will
so sind die europäischen Regierungen
so folgsam,daß sie in eine neue Ost-West
Problematik wie die Lämminge einsteigen.
Im Kommunismus gab es eine Art bedingungslosen Gehorsam,aber daß
die westeuropäischen Staaten so
kurzsichtig sind,sich in einen neuen
kalten Krieg hineinzumanövrieren ,
daß ermöglicht einen Vergleich mit den Lemmingen......

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Re: Wie die Lemminge ??

Das Lemming-Märchen ist naturwissenschaftlicher Unsinn!

Noh von der Arche am Berg der Freude

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