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Afghanistan: 165 Taliban getötet: Schwerste Kämpfe seit Invasion 2001

26.09.2007 | 18:04 |   (Die Presse)

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Kabul (ag.). Bei schweren Gefechten im Süden Afghanistans töteten die Armee und die verbündeten internationalen Truppen am Mittwoch mindestens 165 radikal-islamische Taliban-Kämpfer. Auch ein Soldat der Koalitionstruppen ist gefallen. In der Provinz Helmand, wo rund 100 Taliban ums Leben kamen, toben seit Wochen die schwersten Kämpfe, seit eine US-geführte Intervention die Taliban 2001 von der Macht vertrieben hat.

Mittlerweile haben sich die Islamisten in den südlichen, an Pakistan grenzenden Provinzen, neu formiert und machen wieder vermehrt durch Angriffe, Anschläge und Entführungen auf sich aufmerksam. In Helmand hat die Regierung die Kontrolle seit Monaten ganz verloren, die Aufständischen haben dort sogar eine Art Regierung eingerichtet.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2007)

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