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EU drängt auf Kosovo-Verhandlungslösung

19.11.2007 | 21:54 |   (APA)

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Drei Wochen vor Ablauf der Verhandlungsfrist zwischen Serben und Kosovo-Albanern drängt die EU weiter auf eine Verhandlungslösung im Rahmen der Troika für den Kosovo. Sollte dies scheitern, werde die EU-Präsidentschaft alles unternehmen, um eine gemeinsame Position der EU-Staaten sicherzustellen, sagte Ratsvorsitzender Luis Amado am Montag nach eine Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

"Wir werden uns in jedem Fall um eine gemeinsame Position der EU bemühen", sagte Amado. Zugleich wolle er aber die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht verhehlen. Es wäre aber "nicht hinnehmbar", wenn die EU-Politiker ihre Verantwortung ignorierten. Vor allem Zypern und Griechenland, aber auch die Slowakei, Spanien und Rumänien hatten in der Vergangenheit Vorbehalte gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo geäußert.

Mehrere europäische Außenminister appellierten am Montag an den Wahlsieger der Kosovo-Parlamentswahlen, Hashim Thaci, nach Ende der Verhandlungsfrist am 10. Dezember, nicht mit einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung vorzupreschen. "Ich glaube nicht, dass Kosovo unabhängig von der internationalen Gemeinschaft sein will", warnte der schwedische Außenminister Carl Bildt.

Die Demokratische Partei (PDK) des ehemaligen Rebellenführers Thaci hat bei der Parlamentswahl nach Auszählung von 80 Prozent der Stimmen 34 Prozent vor der Demokratischen Liga des Kosovo (LDK), die 21,8 Prozent erzielt.

Der EU-Außenpolitik-Beauftragte Javier Solana deutete an, die EU könnte auch ohne weitere UNO-Resolution ihre geplante zivile Mission im Kosovo übernehmen. Wie auch Solana verwies auch EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn auf die noch laufenden Verhandlungen im Rahmen der Troika, am Dienstag ist dazu in Brüssel eine weitere Gesprächsrunde vorgesehen.

Von der bevorstehenden Nahost-Konferenz in Annapolis (USA) erwartet die EU "konkrete Resultate, die zu bedeutsamen Endstatusverhandlungen führen". In einer Erklärung betonten die EU-Außenminister, die EU sei zur weiteren Unterstützung der Nahost-Parteien bereit.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Don
20.11.2007 15:57

Die Albaner waren und sind Opfer globaler Machtinteressen!!!

Durch die politische Unfähigkeit der EU und vor allen Dingen der eigenen Interessen der Länder wird das Albanische Volk weiterhin für die nächsten Jahrzehnte Geisel fremder Völker bleiben müssen! Ist ja für die Albaner nichts neues, doch so wird die Region nie befriedet werden! Die einzigste Lösung wäre daher: das Volk soll entscheiden! So etwas nennt mann im demokratischen Völkerrechtsverständnis "das Recht auf Selbstbestimmung"! Doch gerade dieses Recht wird den Albanern verweigert!

towercon
20.11.2007 15:14

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es gibt viel mehr befürworter als man meint. den die länder haben die nase voll vom balkan.
dazu gehört auch das kosovo(a). die meisten länder wollten und wollen es immer noch klären.
und diese klärung nennt sich ahtisaari plan.
aber wer hat die positive entwicklung gestoppt, der große bruder von serbien und das ist russland.

und dan reden die serben von stabilität in europa, holen aber gleichzeitig russland ins boot, obwohl es ein europäisches problem ist.

also treiben die serben einen keil in beschlossene sachen und reden von stabilität.

und als ob das nicht genug wäre wird in allen länder wo serben leben, so großer einfluss genommen, dass ihnen diktiert wird wie sie politisch reagieren müssen.

wie z.b. wahlen im kosovo(a) oder auch die unterstützung der rs politiker.
und immer im namen der brüderlichkeit da es ja serben seien die betroffen sind.

und zuguter letzt drohen sie mit abspaltung von rs und mitrovica, alles nur für die stabilität?

mfg

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