26.05.2012 07:57 | Meine Presse Merkliste 0

USA: Europa ist "Drehscheibe für Terrorismus"

16.01.2008 | 14:09 |   (DiePresse.com)

US-Heimatschutz-Minister Michael Chertoff fordert strengere Kontrollen für USA-Reisende aus Europa. Nach Ansicht der USA wird Europa zu einer der größten Bedrohungen für die amerikanische Sicherheit.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren
In einem Interview mit dem britischen Sender BBC warnte US-Heimatschutzminister Michael Chertoff vor Terrorismus aus Europa. Dieser könnte seiner Ansicht nach zu einer der größten Bedrohungen für die Sicherheit der USA werden. Er berichtete, dass die USA eine Zunahme von in Europa entstandenem Terrorismus beobachteten - Europa scheine zu einer "Drehscheibe für Terroristen" zu werden.

Chertoff bezeichnete es als wichtig, die Sicherheitskontrollen für Europäer, die in die USA reisen, zu verschärfen. Diese Kontrollen dürften allerdings Reisen und Handel nicht behindern. Chertoff stellt sich darunter neben der Einführung neuer Identifikationssysteme für USA-Reisende das System der Vorabmeldungen vor: Personen, die die USA bereisen wollen, müssten sich dann schon vor der Abreise bei den US-Behörden identifizieren, damit diese im Vorhinein die Reise genehmigen oder ablehnen könnten.

Erst vor wenigen Wochen wurde an den Einreisepunkten der USA neue Sicherheitsssysteme eingeführt, bei denen Reisendenicht nur einen, sondern alle zehn Finger von einem Scanner identifizieren lassen müssen. Chertoff erklärte damals, dass dieses neue System "die Sicherheit aller verbessern" und "dem Mythos, wonach die Einreise in die USA eifnach ist, ein Ende bereitet" werde.

Auslöser für das BBC-Interview waren Berichte über die Gründung eines Arms der al-Qaida in Großbritannien. Darin hieß es, dass britische Geheimdienste eine islamistische Homepage unter die Lupe nehmen, die von dieser Gründung berichtet habe. Auf der Homepage werden junge Muslime zum Aufstand gegen "Ungläubige" wie Premierminister Gordon Brown oder dessen Amtsvorgänger Tony Blair aufgerufen.

(APA/RED)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

9 Kommentare
Gast: eg
18.01.2008 15:50
0 0

Warum dann die Türkei?

Es entgeht diesem Herren, dass seine Regierung die Aufnahme der Türkei in die EU mit etwa 70 Mill. bis in 10 - 15 Jahrer bis zu 100 Mill. Moslems betreibt. Dann erst ist eine Bombenstimmung in Europa, worüber die USA einmal nachdenken sollte und die Sorge von heute, verglichen mit dieser Zukunft ist geradezu lächerlich.

0 0

Fast richtig erkannt Herr Chertoff!

Dem kann man nur noch entgegnen, dass dieses Europa nicht die größte Bedrohung Amerikas sondern die größte Bedrohung für die Sicherheit Europas ist.
Dieses Szenario ist aber nicht neu!
Da gabs doch schon mal einen deutschen Kanzler in den 30ern der Europas Unberechenbarkeit ähnlich sah, glaube er war Österreicher, hmm…wie war doch schnell sein Name?

miss chief
17.01.2008 13:54
0 0

wo er recht hat hat er recht

Offene Grenzen, Multikulturalismus um jeden Preis, demographischer Niedergang der autochthonen Bevölkerung, Barcelona-Prozess mit angestrebter Verschmelzung des Mittelmeerraums zu Eurabien, Toleranz gegenüber islamischen Extremisten, mangelnder Selbstbehauptungswille, unkontrollierte Masseneinwanderung und eine politische Klasse, die immer noch glaubt, dass diese Mischung ein Leuchtturm für alle Welt sei.

www.pi-news.de

Gast: HPH
17.01.2008 13:15
0 0

Und wieder...

...wird Europa eines Tages von den USA befreit werden müssen.

Gast: katrina
17.01.2008 12:57
0 0

war chertoff nicht derjenige

der bei der großen flut in new orleans komplett versagt hat? kann man diese flitzpiepe noch ernst nehmen?

Aill
16.01.2008 19:45
0 0

vollkommen verständlich!

man kann von den usa nur lernen!

Antworten Kamikaze
17.01.2008 14:33
0 0

Re: vollkommen verständlich!

Nicht nur von den USA, auch von Japan. So hat die japanische Regierung jetzt vor, auch Kenntnisse der japanischen Sprache zum Kriterium für Langzeitvisa zu machen.

Gast: lichtherz
16.01.2008 19:27
0 0

die usa ist zu recht besorgt,

und europa ist aufgerufen, mit der usa gemeinsam die freiheitliche gesellschaftsordnung zu schützen und zu verteidigen!
auch in österreich sollte die terrorprophylaxe endlich ein sicherheitspolitisches ziel werden.

vox populi
16.01.2008 19:09
0 0

Wer ist der Hellseher?

Drehscheibe der Extremisten mit welcher Ideologie?

Doch nicht die der Taliban? So etwas gibt es in EU?

Gerade haben sich ehrenwert der Bundespräsident und der Kanzler bei Terroristenideologen Entschuldigt?

Dafür den Überbringer der Botschaft gebrandmarkt.

Da wird der Bush eine Freude haben.

Gehen wir uns einfach auch beim Mr. Bush entschuldigen. Eine diplomatische Formel wäre günstig.

Wir verurteilen alle außer uns selber und entschuldigen alles außer und selber.

Das wär' doch was?