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Studie: US-Regierung log vor Irak-Krieg 935 Mal

23.01.2008 | 17:14 |   (DiePresse.com)

Eine aktuelle Studie behauptet: Präsident George W. Bush und sein Team haben in der Zeit zwischen 11. September und Irak-Invasion fast tausend Mal gelogen - vor allem über Massenvernichtungs-Waffen im Irak.

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935 Lügen haben die USA in den Krieg gegen den Irak getrieben - das behauptet eine Studie des "Center for Public Integrity", einer Journalistenvereinigung. In den eineinhalb Jahren zwischen den Anschlägen vom 11. September und der Irak-Invasion sollen US-Regierungsvertreter insgesamt 935 Mal gelogen haben.

Oberster "Pinocchio" ist der Studie zufolge US-Präsident George W. Bush persönlich: 260 Lügen werden ihm angelastet. Bush dicht an den Fersen folgt Außenminister Colin Powell mit 254 Falschaussagen. Die häufigsten Unwahrheiten: Es gebe im Irak Massenvernichtungswaffen und die irakische Regierung habe Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida.

"Methodisch Fehlinformationen verbreitet"

Die Autoren der Studie behaupten, Bush und sein Stab hätten "methodisch" Fehlinformationen in Umlauf gebracht. Zu zwei strategisch wichtigen Zeitpunkten sei die Zahl der Fehlinformationen noch einmal "dramatisch" angestiegen: Im August 2002, kurz vor der Kongressdebatte über eine Kriegsresolution, und Anfang 2003, als Bush seine Rede an die Nation hielt und Powell seinen umstrittenen Auftritt im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte.

(APA/Red.)

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11 Kommentare
Gast: Gast Hitcher
25.01.2008 10:15
0 0

Wenn jemand gefährlich ist, dann

der Bush, denn der hat die Massenvernichtungswaffen!

Und glaubwürdig ist der auch nicht mehr,
wenn der soviele Lügen verbreitet!

Also wäre es eher sinnvoll, einen Krieg gegen die USA zu starten, die korruppte und verlogene Bush-Regierung zu stürzen, und den USA sicherheitshalber die Massenvernichtungswaffen abzunehmen, bevor sie die gegen in Wahrheit wehrlose Wüstenstaaten einsetzten.

Gast: Deutscher
24.01.2008 14:13
0 0

Hätten Sies gewusst?

Na tut mal nicht so, als wäre das was Neues. Die Studie ist lediglich eine Konkretisierung der Fakten. Mir ists wurscht, ich sehe zu, dass ich meinen eigenen Hintern in dieser Welt warm und bequen halte. Wenns knallt ists eh aus, mir egal, obs nun 10 oder 20 oder 30 Jahre früher oder später ist. Die Welt, wie wir sie kennen, ist so gut wie tot.

Zeitwort
24.01.2008 13:59
0 0

Herrlich, die Welt ist wieder in Ordnung.

Wir brauchen jetzt nur noch die ganzen Toten wieder aufwecken und alle Vergewaltigungen rückgängig machen.

Schön, dass die Welt so einfach ist.

LG
Zeitwort.at

josephXY
24.01.2008 13:29
0 0

vgl. dazu die Medienkrise in den USA

eben dieser Umstand koennte unter anderen auch ein
Faktor sein im Fall des rapiden Kursverfalls von Medien
an der Boerse: Gannet, McClatchy, Sinclair Broadcasting,
Lee Enterprises und News Corp. - (leicht abfzufragen
bei Yahoo finance oder reuters.com).
Die Medien der USA sind sichere Kandidaten fuer
Boersianer zum "short selling", Spekulationen nach unten.
Allgemein gibt man dem Internet einfach so die Schuld,
freilich ohne genauer nachzufragen warum man allgemein
"keine Zeit mehr" hat zum Zeitunglesen oder TV sehen.
Was fuer manche Schafskoepfe einfach undenkbar ist,
ist andererseits sehr leicht zu erkunden: enough is
enough! und so weiter.

keyplayer
24.01.2008 12:27
0 0

es wird Zeit, daß Politiker nach ihrer Amtszeit belangbar für Fehlentscheidungen werden

vor allem dann, wenn sich nach jahren zeigt, daß die Auswirkungen absehbar waren oder sogar mutwillig gelogen wurde.

Ein Politiker wie Bush hätte mit Strafen in zig-Mio-Höhe bedroht werden müssen, dann wären nicht tausende Menschen wegen ihm gestorben.

Prolet
24.01.2008 08:40
0 0

Des bringan unsare nach jeder Wahl locker.


Antworten keyplayer
24.01.2008 12:21
0 0

nur dass unsere etwas weniger kaputt machen können


Gast: Betrachter
23.01.2008 21:22
0 0

Unterschied

Was einem beim Lesen dieses Berichtes nachdenklich stimmt, ist, wie man mit dem Vorgänger im Amt in den USA umgegangen ist, dem 1 (eine) Lüge vorgeworfen wurde. Und die hat niemandem das Leben gekostet.
Welch ein Unterschied!

0 0

Das ist die Untertreibung des Jahrhunderts!

Um alle Usraelischen Lügen aufzuschreiben, würde man Bücher füllen, gegen die sich der Brockhaus als Taschenbuch ausnimmt. Es ist doch seit einem Jahrhundert so ziemlich alles erstunken und erlogen, was uns von dieser Seite aufgetischt wird. Da macht auch Schorsch Dablju keine Ausnahme.
Man täte sich um einiges leichter, die Anzahl der usraelischen Wahrheiten einmal aufzulisten.

Antworten keyplayer
24.01.2008 12:29
0 0

haben sie so breite finger?

das i ist rechts neben dem u - ich nehme an, sie wollten "israelisch" schreiben, oder?

aber sie haben ihren Fehler sehr konsequent beibehalten...

Antworten Antworten Gast: Deutscher
24.01.2008 14:15
0 0

Fehler...

Jaja... Fehler... Jaja. Schon kapiert ;-)