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EU schaut durch die russische Röhre

23.01.2008 | 18:30 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Wettlauf um Pipeline-Projekte. Russland gewinnt mit Hilfe Gazproms in Südosteuropa weiter an Terrain. Brüssel und Minister Bartenstein sehen die Situation noch „entspannt“.

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WIEN. Es wird ein großer Tag für die „serbisch-russische Freundschaft“. Belgrad bietet deshalb Premier und Präsidenten auf, wenn am Freitag in Moskau ein umfassender Vertrag über eine strategische Energie-Partnerschaft zwischen beiden Ländern unterzeichnet wird. Der Deal sichert dem russischen Energiekonzern Gazprom die Mehrheitsbeteiligung am staatlichen serbischen Erdölkonzern NIS. Zudem wird vereinbart, dass ein Arm des russischen Gaspipeline-Projekts „South Stream“ durch Serbien führen soll.

Durch den Vertrag mit Belgrad gewinnt Russlands staatlicher Energiesektor in Südosteuropa weiter an Terrain. Erst vor wenigen Tagen wurde in Sofia ein Abkommen über eine Beteiligung Bulgariens an „South Stream“ geschlossen. Experten warnen nun davor, dass Moskau mit diesen Vorstößen das Streben der EU nach mehr Unabhängigkeit auf dem Energiesektor gezielt hintertreibe.


„Das ist schockierend“

„Russland kämpft dafür, seine starke Position auf dem Gasmarkt zu bewahren. Es will verhindern, dass die Europäer hier einen eigenen Weg einschlagen können“, sagt der Direktor des Instituts für Strategische Studien in Laibach, Borut Grgič, zur „Presse“. Um die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu minimieren, unterstützt die EU-Kommission das von der österreichischen OMV betriebene „Nabucco“-Pipelineprojekt. Über „Nabucco“ soll vom Kaspischen Meer Gas an Russland vorbei nach Mitteleuropa transportiert werden. Der Startschuss für den Bau des Pipeline-Systems lässt aber nach wie vor auf sich warten.

„Nabucco wäre für die Russen natürlich eine Konkurrenz“, meint Grgič. Dadurch würde sich nicht nur Russlands Stellung auf dem europäischen Gasmarkt verändern, sondern auch sein Einfluss in Zentralasien, das dann beim Gasexport nicht mehr von Moskau abhängig sei. Von der EU erwartet sich der slowenische Analytiker, dass sie sich mehr als bisher um eine gemeinsame Energiepolitik bemühe. „Die EU-Staaten müssen Nabucco stärker vorantreiben.“ Dass sich Bulgarien als EU-Mitglied nun an „South Stream“ beteilige, sei „schockierend“.

In Brüssel versucht man zu beruhigen: „Unser Vorschlag zur Gasversorgung für Europa heißt Nabucco, aber wir sind deshalb nicht gegen South Stream“, meint der Sprecher des EU-Energiekommissars Ferran Tarradellas Espuny zur „Presse“. Dass durch South Stream mehr Gas aus Russland nach Europa fließe, stelle jedenfalls kein Problem für den Wunsch der EU dar, auf dem Energiesektor mehr Autarkie zu erlangen. „Wir würden es als vielmehr Problem sehen, wenn weniger Gas aus Russland kommt.“

Auch Österreichs Wirtschaftsminister Martin Bartenstein sieht die jüngsten russischen Deals mit Bulgarien und Serbien „völlig entspannt“. „Nabucco und South-Stream sind komplementäre und keine alternativen Projekte“, so Bartenstein zur „Presse“. Bis 2020 werde der jährliche Mehrbedarf an Gas in der EU etwa 200 bis 300 Milliarden Kubikmeter ausmachen. Deshalb sei es wichtig, in Zukunft auf möglichst viele Projekte zurückgreifen zu können.

Auf die Frage, ob sich auch Österreich eine Beteiligung am russischen „South-Stream“-Projekt vorstellen könne, meint Bartenstein: „Beim Staatsbesuch von Präsident Putin im Mai hat die russische Seite eine Einladung an Österreich ausgesprochen. Und von der OMV ist eine prinzipiell positive Reaktion gekommen.“ Bartenstein spricht sogar von der Möglichkeit einer „Verschneidung“ von „Nabucco“ und „South Stream“. „Die Töne von Gazprom bezüglich Nabucco sind zuletzt positiver geworden.“


„Serbien verliert durch Deal“

Neben der Gazprom hatte sich auch die OMV für den serbischen Erdölkonzern NIS interessiert. Dass nun die Russen den Zuschlag erhielten, kommentiert Bartenstein so: „Die Partnerschaft zwischen Russland und Serbien gibt es nicht erst seit gestern. Es ist naheliegend, dass sich gerade in der Phase, in der eine Entscheidung zu Kosovo fallen soll, diese Bande auch wirtschaftlich auswirken.“

Moskau unterstützt Belgrads Forderung, dass der Kosovo Teil Serbiens bleibt. Der Großteil der EU-Staaten steht aber hinter den Kosovo-Albanern, die in den kommenden Monaten die Unabhängigkeit erklären wollen. Serbiens Premier Vojislav Koštunica hat bereits mehrmals damit gedroht, dass sich Belgrad von der EU ab- und Moskau stärker zuwenden werde, sollte Brüssel die Abspaltung des Kosovo absegnen.

Die Hilfe Russlands hat für Serbien aber auch ihren Preis. „Serbien verliert durch den Energie-Deal mit Moskau. Gazprom hat die Beteiligung an NIS weit unter dem Wert gekauft“, sagt Grgič. Und der Energie-Deal sei natürlich auch nicht im Interesse der Europäer. „Ich würde mir erwarten, dass das jemand aus den europäischen Staaten der serbischen Regierung klar macht.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.01.2008)

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36 Kommentare
Gast: AEIOU
27.01.2008 14:40

Die EU schaut in die Russische Röhre?

Daß sie am Russland-Tropf hängt ist wohl nicht aufgefallen. Emsig versucht USREA und seine Londoner Ganoven querzutreiben. Ich hoffe nur, daß Putin die Sippschaft, die Briganten, die sich aus Russland, nachdem sie Hundertausende betrogen haben, vornehmlich noch GB abgesetzt haben, in die Finger bekommt, wie man so schön sagt. Als EUler. Schön die Goschen halten und wirtschafttreiben. Nicht auf Zuruf polemisieren. Putin braucht Europa und Europa Putin. Ganz einfach. Nicht wahr? Für die USRAELISTEN natürlich ein Horror. Einmal Friede in Europa über mehr als ein Jahrzehnt. Da muß "man" doch etwas unternehmen. Dagegen.

Gast: Djordje
24.01.2008 13:29

... bei diesem Artikel geht es um Serbien/Russland/EU ...

... konnte, aber niergendswas von Albanien lesen. Liebe Kovoso-Talibanen Ihr müsst nicht jeden Bericht über Serbien mit dummen Sprüchen versehen. MACHT EUCH LIEBER GEDANKEN ÜBER DAS ALBANERTUM.

Antworten towercon
24.01.2008 14:08

Re: ... bei diesem Artikel geht es um Serbien/Russland/EU ...

@djordje

gut das sie es nun auch einsehen/akzeptieren das kosovo(a) wenig mit serbien zu tun hat ;-)

ach und beim nächsten mal, wenn es ums kosovo(a) geht, könnten sie so nett sein und auch ihre meinung für sich behalten, denn wir haben ja wenig mit serbien zu tun :-)

und bevor ich es vergesse, wenn die eu von kosova redet, dann behalten sie auch ihre meinung für sich.
machen sie sich dann lieber mehr gedanken um ihren großen bruder russland, denn mit der eu habt ihr auch wenig zu tun :-)

ach am besten wäre es, wenn sie ihre unqualifizierte meinung zu allen themen gänzlich für sich behalten ;-)

mfg

Antworten Antworten chilly
24.01.2008 19:55

@ towercon

der djordje liegt schon richtig.
er schrieb albanertum und nicht kosovo, kosovo ist in der kategorie serbentum einzustufen.

tuht es so weh das serbien zuzeit politisch auf globaler ebene mächtig punktet. aj aj aj

(pipeline, saa, uno, eu, russland etc)

Antworten Antworten Antworten towercon
25.01.2008 01:15

Re: @ towercon

@chilly

zitat (djordje):
"... bei diesem Artikel geht es um Serbien/Russland/EU ..."

wie so oft übersehen sie das große ;-)
sie haben sogar selbst die überschrift noch geändert :-)

zitat (chilly):
"tuht es so weh das serbien zuzeit politisch auf globaler ebene mächtig punktet. aj aj aj"

eines von vielen dingen was serbien macht ist, keile zwischen allen möglichen ländern treiben, nebenbei verbreitet serbien auch noch angst und droht ab und zu.

ja das sind alles zutaten die dafür sprechen das serbien punktet, serbien kennt sich nunmal in der weltpolitik gut aus und weiss wie man polarisiert und freunde schafft ;-)

und eines der tugenden serbiens wird wieder öffentlich zur schau gestellt, verkaufe jede niederlage als sieg ;-)

mfg

Antworten Antworten Antworten Antworten chilly
25.01.2008 13:32

Re: Re: @ towercon

nehmen wir mal an das ist alles so wie sie es schildern.
und wo ist da das problem (serbien eu russland saa pipeline etc) was dich betrifft?

serbien hatt niemaden gesagt verbietet den albaner dies oder das, (ihr interessiert uns nicht,denn ihr wolltet es so)
serbien fordert nur sein recht was jeder anerkannter staat hat recht auf teritoriale unversehrheit. (das dürfen wir doch wohl noch. oder?)

Gast: Jonas
24.01.2008 13:14

... hallo, in diesem Artikel geht es um Gasversorgung und nicht um Kosovo

... wollte nur bemerken das dieser Artikel nicht über Kosovoprobleme berichtet. Deshalb sind die Kommentare der Hassprediger und über den Kosovostatus überflüssig.

Antworten Gast: AEIOU
27.01.2008 14:41

Re: ... hallo, in diesem Artikel geht es um Gasversorgung und nicht um Kosovo

Der Naiven aber auch.

Alfa
24.01.2008 12:33

Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Russland und die Türkei haben dadurch sehr starke Druckmittel. Beide Länder waren und sind die grössten Feinde Europas. Ich finde es eine Schande für Serbien, dass es die schwächen der Europäer ausnützt und sich mit den Feinden Europas verbündet. Aber von Turkoslawen kann man ja nichts anderes erwarten. Ich hoffe, dass es den europäischen Forschungsinstituten gelingt, erneuerbare Energien besser nützen. Erneuerbare Energien sind nicht nur für das Klima gut, sie verkleinern auch die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Um so kleiner die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen wird, um so weniger sind wir Europäer von Ländern wie Russland abhängig.

Antworten panda82
28.01.2008 17:37

Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Du schaust auch in die Röhre was???

Hast du Angst vor den Russen und Türken???

Keine Bange, beide kommen zu dir!!!!

Antworten chilly
24.01.2008 19:58

Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

tja die wachsende nachfrage ist das einzige das die albaner nicht mit schwarzgeldern im westen vertuschen können

Antworten lurch
24.01.2008 13:36

Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Nicht böse sein, aber die Russen sind ein Teil von Europa, also können sie schwerlich die Feinde von Europa sein.

Antworten Antworten Alfa
24.01.2008 17:10

Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Die Russen sind ein Teil Europas und auch ein teil Asiens. Die Grenze zwischen Europa und Asien ist nur geschichtlich, politisch und wirtschaftlich getrennt. Denn eigentlich stehen Europa und Asien geografisch auf der gleichen Kontinentalplatte, Eurasien. Wenn man die Geschichte Russlands verfolgt, vor allem nach 1900, dann kann man dieses Land wirklich nicht zu Europa zählen. Die Russen stehen dem restlichen Europa seit jahrzehnten feindlich gegenüber. In jüngster Zeit haben die Russen den Europäern sogar mit Atombomben gedroht. Beinahe jeden Monat gibt im europäischen Luftraum Zwischenfälle mit russischen Bomber. Wenn Russland ein Teil Europas wäre, dann würde es demokratische Strukturen und Mehrheitsentscheidungen akzeptieren. Aber die Russen machen das Gegenteil. Die Russen können froh sein, dass sie fossile Brennstoffe haben. Ohne diese fossilen Brennstoffe wäre Russland ein sowjetisches Schrotthaufen.

Antworten Antworten Antworten Gast: AEIOU
27.01.2008 14:45

Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Ich würde mich an Ihrer Stelle Omega nennen. Denn könnte das Geschriebene unter dem richtigen Oberbegriff betrachtet werden. Rußland ist genau derselbe miese Brocken wie alle Großstaaten auch. Nur mehr Kriege hat die EU-Wertegemeinschaft geführt. Das weiß auch Kleinmaxi. Trotz Pisa.

Antworten Antworten Antworten chilly
26.01.2008 00:25

Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

tja entweder mann hatts oder mann hatts nicht

Antworten Antworten Antworten Antworten Alfa
26.01.2008 12:17

Re: Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Serbische Politiker haben Putin die Kontrolle über Serbien für 400 Millionen geschenkt. Ohne Treibstoff geht nichts Herr Chilly. Die Serben sind nicht diejenigen, die fossile Brennstoffe haben. Es sind die Russen, die es haben und deswegen werden sie im Zukunft Serbien kontrollieren und kommandieren, wie es ihnen passt. Ich weiss nicht, wie Sie als Serbe ein solches Geschäft als Sieg für Serbien sehen. Die Politiker die es verschenkt haben, werden ihre Taschen mit Geld füllen. Falls diese Politiker irgendwen mal in Serbien nicht mehr sicher sind, können sie immer noch nach Russland flüchten. Es wird das serbische Volk sein, dass mit den Folgen leben muss. Ich glaube Sie sind so blind, dass Sie es für eine gute Sache halten. Ausserdem versucht man mit das Thema Klimaschutz die Menschen dazu zu bewegen, auf alternative Energien umzusteigen. Wer weiss, vielleicht sind die Europäer eines Tages von fossilen Brennstoffen nicht mehr so stark anhängig.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten chilly
26.01.2008 20:52

Re: Re: Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

tja wir serben haben nie probleme mit den russen gehabt und deshalb waren ir auch nie der warschauer pakt. die paranoia vor den russen ist in meinen augen unbegründet. russland will nur das sein was es ist. das stört auch niemanden wirklich ausser die usa omv und die kosovoalbaner. aber das hatt die usa und die kosovoalbaner selbst zu verschulden.

und wenn ihr es als geschenk an russland sieht das wir serben eine serbische rafinerie mit der dazugehörigen tankstellen struktur für 400mio und nicht für 2mrd verkauft haben sollte es eigentlich euch wurst sein. oder?
russland wird aber im gegenzug zu den 400mio noch 1mrd in die unterirdischen gasreservoires und pipeline investieren an dem serbien sicherlich noch als teilhaber transitgebühren für die nächstes jahrhundert kasieren wird (100-200mio jählich)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Alfa
26.01.2008 12:18

Re: Re: Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Wer weiss, vielleicht sind die Europäer eines Tages von fossilen Brennstoffen nicht mehr so stark abhängig.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: AEIOU
27.01.2008 14:47

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Wenn nicht fürs Töffi, die Heizung. Dann wahrscheinlich für die Kühlung. Denn es wird dann ungemütliche heiß werden. Geschnallt?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten chilly
26.01.2008 20:55

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die wachsende Nachfrage nach mehr Treibstoff, ist das grösste Hindernis für Europa.

hast du vor die albanische lagerfeuer höhlenheizung wieder in mode zu bringen. sehr inovativ

Gast: Pino
24.01.2008 10:19

Serbien steht vor dem Ausverkauf

Serbien wird zu einer autonomen Provinz Russlands werden!
Serbien muß aufpassen das Russland eines Tages die Autonomie nicht aufheben wird!

Serbien wird garantiert einen sehr hohen Preis dafür bezahlen müssen, doch dann lernen auch sie den Unterschied zwischen Täter und Opfer kennen! Die Opferrolle wird ganz sicher noch kommen!!!

Nur dann sind wieder alle anderen Schuld!

Antworten Gast: AEIOU
27.01.2008 15:03

Re: Serbien steht vor dem Ausverkauf

Serbien hat bisher einen hohen Preis bezahlt. Um in die "Wertegemeinschaft" der Euralier aufgenommen zu werden. Serbien ist einer der letzten nationalbewußten Staaten. Nach dem Tode des Briganten Tito ist der Jugostaatenbund zerfallen. Schnell haben sich die Schmarotzerländer Slowenien, Kroatien verselbständigt oder verselbständigen wollen. Und Serbien hat, als Waffenschmiede und einziger Verteidiger des Völkermischmaschs, natürlich mit gewissen Hegemonieansprüchen, die ihm ja auch zustanden, das es immer für die Dreckarbeit zuständig war, versucht, die Slawen im gemeinsamen Staat zu halten. Aber da waren schon die EU-Aasgeier vor der Tür. Jetzt geht Serbien seinen eigenen Weg. Eine Kooperation mit Rußland ist wohl die beste Lösung für die Serben. Daß die Serben einen hohen Blutzoll für ihre christlichen "Brüder" in den vergangenen Jahrhundert geleistet haben, wird niederträchtig dementiert und als Geschichstlüge verunglimpft.

Antworten Antworten chilly
28.01.2008 13:57

Re: Re: Serbien steht vor dem Ausverkauf

hart aber war:

für serben ist nicht die macht die es die serben bedroht entscheident.
für serben ist die sache an die mann glaubt entscheidend.
wäre serbien nich an sein glauben epos/mythologie gebunden würden die serben mit den albanern und bosniaken schon längst zu islam konvertiert. deshalb feiern serben niederlagen als siege (wie einst die spartaner) weil sie auf die auferstehung glauben.

HART ABET WAHR

lurch
24.01.2008 10:06

Abhängigkeit

Offensichtlich ist die Situation in der Welt jetzt so, daß ein jeder politischer Schritt, den die Amis machen, den Russen nützt. Es scheint fast so, als ob die Russen immer warten, wo sich eine Chance für sie ergibt und dann sehr professionell handeln. Die KGB-Schulung Putins hat sich für die Russen ausgezahlt.
Ob die Nabucco-Leitung die Abhängigkeit verkleinert würde ich bezweifeln. Denn damit begeben wir uns in die Abhängigkeit der Türkei. Und wenn ich da wählen darf, würde ich eindeutig für die Russen stimmen.

chilly
23.01.2008 22:02

hmm nabucco oder southstream

nabucco oder sothstream wieso aufeinamal gas für die eu so wichtig ist ich dachte albaniens gasfelder reichen der eu völlig aus.

das war für die eu eindeutig die falsche partnerwahl auf dem balkan.

nur liebe und fairness zu belgrad (2mio)/serbien(10mio) kann der eu oder/und den russen balkan garantien bieten.

pristina (1/2mio)/kosovo (2mio) kann euch nur schmuggelware am balkan bieten

Antworten Arian
23.01.2008 22:18

Re: hmm nabucco oder southstream

Chilly du bist ein Genie. Du hast recht ohne Serbien kann die ganze Welt nicht existieren aber echt hej.

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