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"Verdächtig": Georgischer Oligarch Patarkazischwili ist tot

13.02.2008 | 11:25 |   (DiePresse.com)

Der Millionär, Medienmogul und ehemalige Präsidentschafts-Kandidat hatte jede Menge Feinde. Die britische Polizei hat die Umstände seines Todes als verdächtig eingestuft.

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Der georgische Oligarch und Regierungskritiker Badri Patarkazischwili ist am Dienstag in London gestorben. An Feinden mangelte es ihm nicht: Das Schweizer Bundesamt für Polizeiwesen charakterisiert ihn als „kriminelle Autorität“. Die russische Staatsanwaltschaft sucht ihn wegen guter Verbindungen zu georgisch-russischen Kriminellen. Und die georgische Staatsanwaltschaft ermittelte wegen "Verschwörung zum Hochverrat" gegen ihn.

Der Gegenspieler des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili starb am Dienstagabend völlig überraschend an Herzversagen, wie die russische Agentur Interfax meldete. Die britische Polizei hat die Todesumstände des Oppositionellen in London allerdings als "verdächtig" eingestuft.

Patarkazischwili war in seiner Heimat zuletzt von der Justiz beschuldigt worden, ein Attentat auf einen Politiker geplant und einen Staatsstreich vorbereitet zu haben. Patarkazischwili galt als wichtiger Financier der Opposition und war Präsidentschaftskandidat. Ihm wurde von der georgischen Staatsanwaltschaft vorgeworfen, treibende Kraft hinter den November-Unruhen gewesen zu sein, die Saakaschwili dazu veranlassten, die vorgezogene Präsidentenwahl vom 5. Jänner auszurufen.

Reich geworden ist Patarkazischwili in den „wilden“ Neunzigerjahren in Russland an der Seite von Boris Beresowskij und Roman Abramowitsch. 2000 witterte er, dass in Russland ein anderer Wind aufkam und ging in seine Heimatstadt Tiflis zurück, wo er das Medienimperium „Imedi“ (Hoffnung) aufbaute. Das hat er inzwischen an Rupert Murdochs „News Cooperation“ verkauft. Das georgische Bankkonto des Milliardärs wurde per Gerichtsbeschluss eingefroren. (Ag/Red.)

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3 Kommentare
Rechtsstaat Austria
13.02.2008 16:17

...verdächtiges Herzversagen

....Die britische Polizei hat die Todesumstände des Oppositionellen in London allerdings als "verdächtig" eingestuft.

und in A:

gestern starb Wolfgang B. (Hauptzeuge in Sauna Affäre) auch an plötzlichem Herzversagen.

London allerdings stuft "Herzversagen" nicht ungeprüft als "natürliche Todesursache" ein.

Auch Österreich wäre angesichts der ungewöhnlichen Häufung von Tod durch "Herzversagen" in brisanten Fällen gut beraten, dies ebenso zu sehen.

Es fragt sich aber nur, wer die Ermittlungen dazu leiten könnte.

Es wäre tunlich, die Briten mit objektiven Untersuchungen zu den seltsamen Todesfällen zu beauftragen.

Rechtsstaat-Austria.com
Bürger gegen Wirtschaftsverbrechen und Rechtsmissbrauch in Österreich


pourlemerite
13.02.2008 12:35

na und, dem weint keiner eine Träne nach.

Er gehörte in die oligarchische Verbrecherriege wie:

-Jelzin (Elstein)
-Gussinski
-Beresowski
-Abramovich
-Chordokowski
-Murdoch
u.v.m.

Antworten Ratio
13.02.2008 16:15

Re: na und, dem weint keiner eine Träne nach.

Genau.
Und alle haben eines gemeinsam: Einen israelischen Pass, denn: jeder Jude, egal wo auf der Welt, hat automatisch einen israelischen Pass.

Schlagzeilen Politik