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Kosovo: Russland droht mit Anerkennung Achasiens

18.02.2008 | 17:29 |   (DiePresse.com)

Ein unabhängiger Kosovo entspreche einem anerkannten Staat Abchasien, argumentiert die Duma. Die von Russland unterstützte Region in Georgien fordert seit Jahren die Unabhängigkeit.

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Im Streit um die Kosovo-Sezession hat Moskau dem Westen die Rute ins Fenster gestellt. Sollte die bisherige serbische Provinz als unabhängiger Staat anerkannt werden, habe Russland das Recht, seine Politik gegenüber einseitig ausgerufenen Staaten zu ändern, insbesondere auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion, heißt es in einer am Montag vom russischen Parlament angenommenen Resolution.

Die Anerkennung der Eigenständigkeit des Kosovo würde alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, um "eine neue Art der Beziehungen zwischen Russland und den autoproklamierten Staaten in seiner natürlichen Interessenszone, insbesondere im nachsowjetischen Raum, aufzunehmen", heißt es in der von den Präsidenten der beiden Parlamentskammern, der Staatsduma und dem Föderationsrat, unterzeichneten Erklärung.

Jahrelange Unterstützung

Russland unterstützt die Regionen Abchasien und Südossetien, die sich Anfang der 1990er Jahre von der Ex-Sowjetrepublik Georgien lossagten, ebenso das von Moldawien abtrünnige Transnistrien ("Dnjestr-Republik") sowie das von Armeniern bewohnte Nagorny-Karabach, über das Aserbaidschan im Zuge eines mehrjährigen blutigen Bürgerkrieges die Kontrolle verloren hat. Der Präsident Abchasiens, Sergej Bagapsch, hatte erklärt, dass die westliche Anerkennung eines unabhängigen Kosovo einen Präzedenzfall schaffen würde.

Dann würden Russland, aber auch Weißrussland und andere GUS-Republiken Abchasien als souveränen Staat anerkennen können. Georgien hatte Moskau wiederholt vorgeworfen, die separatistischen Abchasen zu unterstützen.

Eine Bemerkung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass eine einseitige Kosovo-Unabhängigkeitserklärung ein Präzedenzfall wäre, hatten Beobachter als Hinweis darauf gewertet, dass Moskau sich davon Vorteile für die pro-russischen Loslösungsbestrebungen im Nachbarland Georgien erwarten könnte. EU-Politiker betonten, dass der Kosovo ein Fall "sui generis" ist, der sich nicht mit anderen Nationalitätenkonflikten vergleichen ließe. (APA)

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23 Kommentare
Stimme der Vernunft
19.02.2008 12:32

Russland droht mit Anerkennung Achasiens

Ich schätze mal es geht um Abchasien. Klar warum nicht. Die USA haben diese Geister gerufen und sollen ja nicht glauben das sie nun der alleinige Entscheider über jede Unabhängigkeit auf der Welt sein können.
Deshalb war ja Russland dagegen, das Kosovo auf diese Art und Weise unabhängig wird. Da dank der USA ein solcher Unabhängigkeitswirrwarr erst möglich geworden ist, solle nun niemand glauben, das nur die USA zu entscheiden haben wer unabhängig sein darf und wer nicht. Logisch das nun Abchasien und Osetieen von den Russen anerkannt werden, einfach nur um den Amis zu zeigen, das was ihr könnt, können wir auch.
Versuchen sie sich jetzt mal vorzustellen, wie unsere Welt wohl aussehen wird, mit all den Halbstaaten und Falschstaaten, wie pm Kostunica zu sagen pflegt.
Als Serbe hoffe ich nur das die bosnischen Serben hier diese Entwicklung nicht verschlafen, denn bereits 7Mal hat sich das Selbstbestimmungsrecht gegen uns durchgesetzt. Wird Zeit das wir mal davon profitieren!!!!

Gast: FreeKosova
19.02.2008 10:05

Wenn es so ist...

...dann sollten die EU-Staaten und USA die abtrünnigen Gebiete in Russland anerkennen! Tschetschenien, Tatarstan, Baschkortostan, Dagestan, um einige zu nennen! Durch die russische kremltreue Presse strömt nichts von diesen gebieten an die Weltöffentlichkeit! Wenn es ein Journalist sonst wagen würde, darüber zu berichten, dann wird es ihnen ergehen wie Anna Politkowskaja, die wegen ihrer Berichterstattung über Greueltaten russischer Soldaten an tschetschenischen Zivilisten mit ihrem Leben bezahlen musste!!!! Das ist Russland!

der Insider
19.02.2008 02:04

Abchasien

Vort ca 20 Jahren waren etwa 50% der Bev GEORGIER ! Ethnische Abchasier lediglich 20% Russland hat ganze Arbeit geleistet. Warum ? Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Abchasien jener Nordwestliche zipfel von georgien ist, welcher sehr, sehr nahe an SOCHI liegt... Does it ring a bell ? Abchasien ist nix anderes als ein russischer Cordon Sanitaire für die Olympischen Spiele in Sochi - wenn die vorüber sind kann Georgien getrost wieder einmarschieren

Antworten Gast: AndreasK
19.02.2008 19:18

Re: Abchasien

Die Georgier wurden unter Stalin (ein Georgier) dorthin während der UdSSR Zeiten umgesietelt, gleichzeitig begann die Unterdrückung der Abchasischen Bevölkerung. (Wobei ethnische Säuberungen zur Normalität gehörten.)

Man sollte sehr vorsichtig mit dem Thema Abchasien umgehen. Die Geschichte dieses Landes erinnert nämlich ziemlich stark an Kosovo und wer ein Befürworter Kosovos ist, sollte auch da solidarisch sein.

Antworten Antworten novalius
20.02.2008 00:56

Re: Re: Abchasien

Der Stalin war genauso ein Georgier wie der Hitler Österreicher. Nächste Verzerrung der Realität: Georgier seien während der UdSSR Zeiten umgesiedelt. Viele Abchasier wurden gerade vom nördlichen Nachbar in die Türkei vertrieben. In die Galiregion sind einige Georgier tatsächlich eingesiedelt, da dadurch die massenhafte Umsiedelung aus Russland verhindert wurde. Früher hieß ganzes Westgeorgien Abchasien. Georgier haben Abchasen NOCH NIE ethnisch gesäubert, oder unterdrückt. Umgekehrt, von der abchasischen Minderheitsregierung wurden während der UdSSR Zeiten die Georgier diskriminiert. Vor 15 Jahren hat sie mit Hilfe von den Kremltruppen ethnische Säuberung an Georgier durgeführt! Nach Dir ist folgendes gerecht: Vertreibe die Mehrheit und dafür wirst Du ein Teil der Russischen Föderation (denn die Abchasische Regierung will keine Unabhängigkeit, sondern die Eingliederung in die R.F.)!
Manche sind entweder Lügner oder Opfer der Desinformation.

Antworten Antworten Antworten Gast: AndreasK
20.02.2008 17:21

Re: Re: Re: Abchasien

Ich möchte noch anfügen, sehr geehrter novalius, dass Sie sich mäßigen sollten, was Ihre vorschnellen Behauptungen und dreiste Unterstellungen angeht.

Antworten Antworten Antworten Gast: AndreasK
20.02.2008 17:10

Re: Re: Re: Abchasien

Sehr geehrter novalius, Stalin war ein waschechter Georgier, der in Georgien (Gori) geboren wurde und georgisch sprach. Seine Familie war Georgisch und sein echter Name lautete: Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili

Und nun möchte ich sie gerne auf die Tatsache verweisen, dass Abchasien nach der Machtergreifung von Stalin zu einer autonomen Region innerhalb Georgiens wurde. Um eine stärkere Bindung an Georgien zu erlangen wurde die Abchasische Sprache verboten, (eine geschichtliche Tatsache) die Kultur eingeschränkt und die Umsiedlung von Georgiern in die Region stark vorangetrieben. (ebenfalls eine geschichtliche Tatsache). Die Abchasier, die nicht mit dieser Regelung einverstanden waren wurden entweder ermordet oder nach Sibirien abtransportiert

Die von ihnen genannten Vertreibungen von Georgiern fanden tatsächlich statt, allerdings erst nach einem gewaltsamen Angriff von georgischer Seite. (Loslösung Abchasiens J. 1992)

Lesen sie einfach mal ein Geschichtsbuch zum Thema

Antworten Antworten Antworten Antworten novalius
20.02.2008 21:42

Re: Re: Re: Re: Abchasien - Fortsetzung 2

- Was heißt: … „allerdings erst nach einem gewaltsamen Angriff von georgischer Seite“…
Wollen Sie damit sagen, dass die Vertreibung gerechtfertigt ist??? Wieso verschweigen Sie, dass Schewardnadse auf Vorschlag der russischen Seite in eigenem Staat (Abchasien) mit Militäreinheiten die Bahnlinien überwachen wollte, welche zuvor auf mysteriöse Weise überfallen wurden? Es war für keine Partei eine Überraschung, dass das georgische Militär in Abchasien „einmarschieren“ sollte. Nicht nur dies, es gab auch keine Partei, welche etwas dagegen eingewand hatte. Eine „Überraschung“ war der plötzliche Angriff auf die georgischen Einheiten. Dass die abchasische Regierung sehr pro russisch war, lag daran, dass Stalin nach dem Motto Teile und Herrsche zum Wohle der Sowjetunion in „Brennpunkten“ die Minderheitsregierungen installieren lies, welche von der dritten Kraft (=Moskau) abhängig war.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: AndreasK
20.02.2008 23:10

Re: Re: Re: Re: Re: Abchasien - Fortsetzung 2

Nein, damit sage ich nicht, dass die Vertreibung gerechtfertigt war, ich ziehe nur Parallelen zu Kosovo. (Wie ich es bereits deutlich erwähnt hatte.) Ich wundere mich allerdings, dass Sie die "Bahnlinien" so sehr in den Vordergrund rücken, wo doch ganz Abchasien von den Georgischen Truppen besetzt worden war. Der Schutz der Bahnverbindungen wurde geschickt als ein Vorwand für eine komplette Machtübernahme in der abtrünnigen Region genutzt, was die Situation eskalieren ließ.

Ihre Angaben über Stalin, welcher den gesammten Politikapparat in Moskau konzentrierte und die einzelnen Republiken teilweise unter Zwang zusammenschloss, entbehren jedlicher Grundlage. Die Minderheitsregierungen gab es definitiv nicht und ich wüsste auch nicht, was sie als eine "Minderheitsregierung" deuten.

Antworten Antworten Antworten Antworten novalius
20.02.2008 21:40

Re: Re: Re: Re: Abchasien - Fortsetzung 1

Wie soll ich Ihren nächsten darauf folgenden Satz über die Ermordung und Deportierung der Abchasier verstehen? Wollten Sie durch Unterstellung (=Georgier haben Abchasier ermordet) und Unterdrückung wahrer Tatsachen (=da Sie die Einführung der Russischen Sprache verschweigen) einen Irrtum (=Böse Georgier) erregen?

Sie scheinen ein Kenner zu sein und einen Sinn für den Minderheitsschutz zu haben. Hätte man Chechenien während des Chechenienkrieges anerkennen müssen???

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: AndreasK
20.02.2008 23:25

Re: Re: Re: Re: Re: Abchasien - Fortsetzung 1

Wollen sie wieder mit Ihren Unterstellungen anfangen? Ich habe die Einführung der Russischen Sprache nicht "verschwiegen", es ist eine allgemeine Tatsache, dass die Russische Sprache in allen UdSSR Republiken eingeführt wurde.

Ich verstehe auch nicht Ihre Leugnung der Geschichte bezüglich der Unterdrückung von Abchasien. Es ist eine geschichtliche Tatsache und wurde mehrheitlich von der in dieser Region dominierter Volksgruppe (Georgier) begangen. Damit möchte ich jedoch weder andeuten, dass Georgier "böse" seien, noch irgendjemanden verurteilen. Ich spreche lediglich von Fakten, die Sie merkwürdigerweise eine "Unterstellung" nennen und die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu bringen versuchen.

Zu Tschetschenien vertrete ich übrigens die Meinung, dass der Kriegsbeginn ein Fehler war und die gesammte russische Politik in diesem Fall total versagt hatte. Eine Anerkennung wäre deutlich vorteilhafter gewesen.

Antworten Antworten Antworten Antworten novalius
20.02.2008 21:30

Re: Re: Re: Re: Abchasien

Sehr geehrter Herr Gast AndreasK
- Sie schrieben: „Stalin war ein waschechter Georgier…“
Stalin war Führer der Sowjetunion. Der Rechtsnachfolgerstaat der Sowjetunion ist Russland und nicht Georgien. Alle Ansprüche müssen dem Rechtsnachfolger gegenüber geltend gemacht werden. Zudem hat Georgien unter Stalin in prozentualer Hinsicht mehr Opfer zu beklagen als Russland.
Z.B. die BRD nimmt alles auf sich und wegen der Hitlerabstammung wird nicht die „Schuldfrage“ auf Österreich übertragen, obwohl Hitler „ein waschechter“ Österreicher war.
- Sie schreiben: „Um eine starke Bindung an Georgien zu erlangen wurde die Abchasische Sprache verboten“.
Ich habe nichts gegen Sie, obwohl ich diese Frage stellen muss: schreiben Sie bewusst der Wahrheit zuwider? Denn die Abchasische Sprache wurde zwar verboten, aber wieso verschweigen Sie, welche Sprache eingeführt wurde? Nach dem Verbot der Abchasischen Sprache wurde NICHT GEORGISCH, sondern Russisch eingeführt und dies auf Geheiß von Moskau!

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20.02.2008 23:52

Re: Re: Re: Re: Re: Abchasien

Offenbar vermischen Sie die Staatsangehörigkeit mit der ethnischen Zugehörigkeit und das kombinieren Sie merkwürdigerweise mit dem "Rechtsnachfolgerstaat". Ich sehe hier keinerlei Gegenargumente zu der völlig korrekten Aussage, dass Josef Stalin ein Georgier war. Man kann in diesem Zusammenhang übrigens noch anfügen, dass die Regierung der UdSSR während der Stalin-Ära sehr stark durch Georgische Regierungsvertreter geprägt war. (Das aber nur am Rande)

Offenbar geht es Ihnen gar nicht um die geschichtlichen Ereignisse. Ihnen geht es um irgend eine unsinnige "Schuldfrage", was an sich schon äußerst fragwürdig ist. Für konkrete Taten waren konkrete Menschen verantwortlich. Übrigens, ein interessanter Fakt: Die Georgische SSR, war die einzige Republik der UdSSR, welche eine Amtssprache vorsah (Georgisch). Nachvolgerstaat der Georgischen SSR ist Georgien.

Als Fazit würde ich Ihnen empfehlen sich etwas besser zu informieren, bevor sie Behauptungen (bzw. Unterstellungen) aufstellen.

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22.02.2008 03:15

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fortsetzung: Abchasien

Dass die absolute Machtkonzentration in Kreml war, ist doch unstreitig. Wo habe ich behauptet, dass „Stalin die einzelnen Republiken teilweise unter Zwang zusammenschloss“?

1921 hat die rote Armee auf Anstoß von Stalin, welcher von 1917 bis 1923 Volkskommissar für Nationalitätenfragen war, Georgien annektiert. Am 1921 ist Abchasien ein Bestandteil von Georgien gewesen. Entgegen der jetzigen Kremlpropaganda ging Abchasien als Abchasische SSR dann mit Georgien zusammen in der Transkaukasischen Föderativen Sozialistischen Sowjetrepublik (TFSSR) auf, deren Hauptstadt Tiflis war. Am 1936 entstand die formal eigenständige Georgische Sozialistische Sowjetrepublik mit der autonomen Republik Abchasien. In Abchasien gab es seit Stalin abchasische Minderheitsregierung, so dass dieser Zustand bis 1992 andauerte. Nochmal: Georgier haben Abchasen nie vertrieben. Das haben aber die Russen in der Zarenzeit schon mal gemacht, so dass die Abchasen in Abchasien eine Minderheit wurden.

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22.02.2008 02:57

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Forsetzung: Vertreibung

Sie haben geschrieben: „Nein, damit sage ich nicht, dass die Vertreibung gerechtfertigt war, ich ziehe nur Parallelen zu Kosovo. (Wie ich es bereits deutlich erwähnt hatte.)“…

- Sie wollten Parallelen zu Kosovo ziehen? Wieso ziehen sie dann diese „Parallele“ zulasten von Georgien?

Unstreitig ist, dass Milosevic versucht hat, Kosovaren aus Kosovo zu vertreiben. Unstreitig ist auch, dass Georgier unter Zuhilfenahme von Russland aus Abchasien vertrieben wurden. Somit ist Serbien in dem Fall mit Abchasien zu vergleichen und Kosovaren mit vertriebenen Georgiern.

Unstreitig ist auch, dass Kosovo unabhängig sein will. Unstreitig ist auch, dass Abchasien die Eingliederung in die Russische Föderation erreichen will. Nach Ihrer Paralelziehung gibt es ein unstreitiger Gewinner! Dieser Gewinner ist Russland!

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22.02.2008 02:50

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fortsetzung: Chechenien

Sie schrieben: „Zu Tschetschenien vertrete ich übrigens die Meinung, dass der Kriegsbeginn ein Fehler war und die gesammte russische Politik in diesem Fall total versagt hatte. Eine Anerkennung wäre deutlich vorteilhafter gewesen“.

- Komisch ist, dass Sie von der Vorteilhaftigkeit sprechen. Für wen wäre vorteilhaft, für Russland? Sagen Sie, verdienen Chechenien, Ingushetien, Dagestan und Kabardo Balkanien nach 200 hundert jährigen russischer Unterdrückung die Anerkennung??? Die Linste der von Russland unterdrückten Länder ist zwar nicht vollständig, aber egal. Fraglich ist auch, ob die Weltgemeinschaft z.B. Chechenien und Dagestan anerkennen soll, falls da ein Krieg ausbricht?

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22.02.2008 02:23

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Abchasien

Sehr geehrter Herr Gast AndfreasK,
Sie sind doch derjenige, welcher den Stalin zur Herabwürdigung von Georgien im Hinblick auf Abchasien benutzt? Wenn Sie etwas gegen Stalin haben und jemanden wegen ihm verantwortlich machen wollen, wenden Sie sich an den Nachfolgerstaat der Sowjetunion namens Russland. Ist dies für Sie schwer zu verstehen? Man sieht auch in Ihrer letzen „Anfügung“, dass Sie versuchen, ethnische Zugehörigkeit von Stalin zu Lasten von Georgien zu nutzen. Sie scheuen deshalb auch nicht davor, bewusst Unwahrheiten zu verbreiten. Wenn sie kein Desinformator sind, dann müssen Sie durch Aufzählung von Namen beweisen, dass die Regierung der UdSSR stark durch Georgier geprägt war.

Was wollten Sie noch sagen (???), dass Georgien einziges Sowjetland war, wo Mütterchen Russland nicht schaffte, russisch als Amtssprache einzuführen? Wenn ja, wieso verschweigen Sie, dass in der UdSSR nur die georgische Bevölkerung auf die Straßen ging und dafür Opfer brachte?

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22.02.2008 02:39

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fortsetzung: Abchasische Sprache

Ganz Schwach gerät auch Ihre Beurteilung der Frage, ob Sie versucht haben, einen Irrtum zu erregen:

Denn Sie schrieben zunächst: „Um eine stärkere Bindung an Georgien zu erlangen wurde die Abchasische Sprache verboten“.

Dann machte ich Sie darauf aufmerksam, dass nach dem Verbot der abchasischen Sprache auf Geheiß von Moskau in Abchasien russisch eingeführt wurde.

Darauf antworteten Sie: „Ich habe die Einführung der Russischen Sprache nicht "verschwiegen", es ist eine allgemeine Tatsache, dass die Russische Sprache in allen UdSSR Republiken eingeführt wurde“.

Am Ende haben wir ein irrsinniges Ergebnis: Auf Geheiß von Moskau wurde Abchasische Sprache verboten und in Abchasien russisch eingeführt, um eine stärkere Bindung von Abchasien an Georgien herbeizuführen.

Tipp: Die besten in der Geschichtsverfälschung sind die Russen. Mit Kremlpropaganda ist das Internet VOLL.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten novalius
22.02.2008 03:03

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fortsetzung: Bahnlinien

Herr AndreasK,
was heißt ganz Abchasien sei von den Georgischen Truppen besetzt worden? Besetzen kann man nur ein fremdes Land. Abchasien war zu damaliger Zeit sowohl de jure als auch de facto kein fremdes Land für Georgien. Außerdem müssen Sie wissen, dass Georgien damals militärisch sehr schwach war und mit Russland keinen Krieg leisten konnte. Es war auch für niemanden ein Geheimnis, dass Russland der Schutzmacht von Abchasien war. Mit dem gesunden Menschenverstand muss man doch darauf kommen, dass Schewardnadse eine komplette Machtübernahme in Abchasien militärisch nicht erreichen konnte und er dies auch wusste. Meinen Sie nicht, dass der Wahrheit eher die Überlegung entspricht, dass die Bahnverbindungen geschickt als ein Vorwand von Russland genutzt wurde, um Schewardnadse reinzulegen?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten novalius
22.02.2008 03:25

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fortsetzung: Anerkennung

Sie schrieben: „Zu Tschetschenien vertrete ich übrigens die Meinung, dass der Kriegsbeginn ein Fehler war und die gesammte russische Politik in diesem Fall total versagt hatte. Eine Anerkennung wäre deutlich vorteilhafter gewesen“.

- Komisch ist, dass Sie von der Vorteilhaftigkeit sprechen. Für wen wäre vorteilhaft, für Russland? Sagen Sie, verdienen Chechenien, Ingushetien, Dagestan und Kabardo Balkanien nach 200 hundert jährigen russischer Unterdrückung die Anerkennung??? Die Linste der von Russland unterdrückten Länder ist zwar nicht vollständig, aber egal. Fraglich ist auch, ob die Weltgemeinschaft z.B. Chechenien und Dagestan anerkennen soll, falls da ein Krieg ausbricht?

Deus
18.02.2008 21:04

Russland droht mit Anerkennung Achasiens

Russland droht mit Anerkennung Achasiens aha und
wieso erwänen die nicht einmal Tschetschenien die wollen auch von Russland Anerkat werden?

Antworten Gast: Gast
19.02.2008 06:55

Re: Russland droht mit Anerkennung Achasiens

"Wollten" ist in diesem Fall das richtige Wort. Es gab bereits eine Anerkennung im Tschetschenien-Konflikt, diese wurde jedoch widerrufen, da Tschetschenien Dagestan überfallen hat.

Aill
18.02.2008 17:56

nunr konsequent, russkis!

schön, dass sich jetzt jede soziale gruppe mit starkem kollektivbewusstsein einen eigenen staat gründen darf - mit unterstützung von usa und deren vasallen in aller welt wohl.

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