09.02.2010 23:55 | Meine Presse Merkliste0

Afrika-Geiseln: Regierung erteilt Ultimatum Absage

14.03.2008 | 15:05 |   (DiePresse.com)

Kanzler Gusenbauer fordert die "bedingungslose Freilassung" der beiden Geiseln. Die Entführung sei ein "massiver Unrechtsakt gegen Österreich". Der französische Präsident Sarkozy hat sein Unterstützung zugesagt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) hat am Freitag die "sofortige bedingungslose Freilassung" der beiden in Nordafrika entführten Österreicher gefordert. Die Entführung sei ein "massiver Unrechtsakt gegen Österreich" und man habe "nicht vor, auf die Forderungen der Entführer einzugehen" sagte der Kanzler vor dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Dies liege nicht in der Kompetenz der Regierung. Gusenbauer ersuchte dort seine Amtskollegen um politische Solidarität, aber auch um die Mithilfe aller Geheimdienste.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat prompt Unterstützung durch den französischen Geheimdienst in Aussicht gestellt. Er habe Gusenbauer zugesagt, "dass er natürlich auf unserer Unterstützung zählen kann, voll und ganz, in dieser besonders dramatischen Situation für die österreichischen Touristen", sagte Sarkozy am Freitag nach dem EU-Gipfel. Auch die restlichen Staatschefs stellten sich geschlossen hinter Österreich. "Alle Regierungen, die irgendetwas tun können, um die Freilassung der Geiseln zu erwirken, sind aufgerufen, alles in ihrer Macht Stehende dafür zu tun", forderte der slowenische Außenminister und amtierende Ratsvorsitzende Dimitrij Rupel

Gusenbauer versicherte, dass Österreich arbeite "mit allen Behörden in der Region eng zusammen", um "Gesundheit und Leben" der Geiseln zu sichern. Er habe außerdem an die Entführer den Appell gerichtet, die Österreicher freizulassen. "Wir sind ein friedliches Land, wir haben keine feindlichen Taten gesetzt", sagte der Kanzler. VP-Vizekanzler Wilhelm Molterer gab ihm Rückendeckung und betonte: "In der Frage der Geiseln ist die Regierung einer Meinung."

Sohn: "Lösegeldforderung wäre mir lieber"

Unterdessen hat Bernhard Ebner, der Sohn des in Nordafrika entführten Wolfgang Ebner, hat sich am Freitag mit einem Appell an die heimischen Politiker gewandt. Diese solle "alle Möglichkeiten ausschöpfen", um seinen Vater und dessen Freundin Andrea Kloiber wieder gesund nach Österreich zu bringen, teilte der Halleiner in einer Aussendung mit.

Am Donnerstagabend war die Forderung der Geiselnehmer bekannt geworden. Diese wollen, dass Österreich die Freilassung aller in Tunesien und Algerien inhaftierten Mitglieder der "al-Qaida im Islamischen Maghreb" veranlasse. "Wenn das Gerücht mit der Freilassung von Inhaftierten in Algerien und Tunesien stimmt, sehe ich das eher problematisch. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Behörden und die Politik alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um die beiden gesund nach Österreich zu bringen", erklärte Ebner. Er räumte gleichzeitig ein, dass ihm "eine Lösegeldforderung lieber gewesen" wäre.

Für Erleichterung bei den Angehörigen sorgten die sechs Fotos, welche die Geiselnehmer gemeinsam mit ihrer Forderung veröffentlichten. "Soweit man auf den Fotos erkennen kann, geht es ihnen gut - das freut mich natürlich", sagte der Sohn. "Andererseits ist es aber auch ein mulmiges Gefühl, das mich beschleicht, weil ich die Situation sehe und ihnen nicht helfen kann."

(c) AP

vergrößern

Den österreichischen Behörden wurde von den Entführern eine Frist von drei Tagen gesetzt, um die Erfüllung dieser Forderung herbeizuführen. Diese Frist beginne ab Donnerstag Mitternacht, hieß es in der Erklärung. Wörtlich schrieben die Verfasser: "Österreich ist verantwortlich für das Leben der beiden Geiseln, falls diese Frist ausläuft und unsere Forderungen nicht erfüllt werden." Die Familien der beiden Österreicher wurden aufgerufen, ihre Regierung entsprechend unter Druck zu setzen.

"Unsere Brüder leiden unter brutaler Folter"

In der Erklärung der al-Qaida in Nordafrika heißt es: "Sie sind an der Sicherheit Ihrer Bürger interessiert. Wir sind auch interessiert an der Freilassung unserer Brüder, die in tunesischen und algerischen Gefängnissen unter verschiedenen Arten brutaler Folter leiden."

Die Internet-Botschaft wurde auch von dem auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten SITE-Institut in Washington verbreitet. Die auf den Fotos dargestellte Frau trägt ein blaues Kopftuch, ihr Gesicht ist verdeckt. Beide Geiseln tragen traditionelle arabische Kleidung. Sie werden auf den Fotos von teilweise maskierten Männern bewacht, die mit Granatenwerfern bewaffnet sind.

Bei den Geiseln handelt es sich um einen 51 Jahre alten Steuerberater und seine 43-jährige Freundin aus Hallein. Nach Angaben des Wiener Außenministeriums waren beide mit einem Geländewagen mit österreichischem Kennzeichen unterwegs und hatten sich zuletzt telefonisch aus dem Ort Matmata im Süden des Landes gemeldet. In einer vom arabischen Sender Al Jazeera ausgestrahlten Audiobotschaft hatte ein Mann, der sich als Sprecher der al-Qaida ausgab, erklärt, die Urlauber seien am 22. Februar entführt worden.

Vermisst seit Mitte Februar

Die beiden Österreicher werden seit Mitte Februar vermisst; damals hielten sie sich in Tunesien auf. Der nordafrikanische Arm des Terrornetzwerkes al-Qaida hatte sich in einer am Montag veröffentlichten Tonbandaufnahme zur Entführung der beiden Urlauber bekannt. (APA/Red.)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

127 Kommentare
Gast: GAST
07.04.2008 18:14
0 0

RETTUNG!

Mich wundert, dass die Terroristen das Ultimatum nun schon so oft verlängert haben. Es ist für mich ein Argument, dass die Geiselnehmer nicht für weitere Waffenkäufe unterstützt werden sollen. Meiner Meinung nach ist das nur eine Meinungsbildung derer, denen Menschenleben nichts wert sind. Wäre einer unserer Politiker an Stelle der Geiseln, würde Ihnen sicher sofort Lösegeld zur Verfügung gestellt. Auf jeden Fall sind die Leben zweier Leute schützenswert, gerade in der Propaganda für den Kampf gegen den Terror! Ich finde, das Lösegeld sollte ohne zu zögern gegeben werden.
Pro Österreicher wird hier nicht einmal ein Euro aufgebracht.

toskana
16.03.2008 15:33
0 0

Kein Lösegeld !

Die Beiden haben das Abenteuer gesucht und auch gefunden. Sollten sie heimkehren, werden sie als Helden gefeiert werden und ihre Story teuer verkaufen. Es sei ihnen gegönnt. Ich möchte aber keinesfalls, daß mit Steuergeld solche Abenteuerreisen finanziert werden. Anlaufende Kosten für div. Interventionen und Suchaktionen sollten rückgefordert werden. Dann würde sich wahrscheinlich so mancher Leichtsinn aufhören!

Gast: Eva
16.03.2008 12:05
0 0

Lösegeld

JA, besser einmal etwas für Österreicher in Not tun. Auch wenn diese selbstverschuldet der Abenteuerlust zum Opfer fielen.
Oder die Terroristen drucken sich, wie in Europa üblich, ihre Gelder gleich selber. Das wäre eine noch günstigere Variante zur Waffenbeschaffung.

Paige
16.03.2008 11:50
0 0

Kein Lösegeld

denn das Geisel-Geschäft wird sonst noch zur eigenen Industrie...

Vorstellbar sind auch Arrangements zw. "Geiseln" und Entführer.

Menschen, die sich in solch gefährlichen Gebieten herumtreiben, suchen dort bewusst Entführer. Anders kann es nicht sein!

Gast: Trinity
16.03.2008 10:39
0 0

Keinesfalls bezahlen, dann hören sich die Entführungen rasch auf.

Weltfremde Wohlstandstouristen fahren mit Autos jenseits der 70.000 Euro in teure Wüstenurlaube und ignorieren dabei blauäugig die politische Realität ihrer Urlaubsländer. Wenn dann was passiert, darf der Steuerzahler einspringen und Lösegeld in Millionenhöhe bezahlen. Es ist immer dasselbe Spiel. Die Boulevardblätter bringen groß aufgemachte und tränenreiche Bittgesuche an die Entführer und erhöhen damit den Druck auf die lokale Politik, alles zu tun um die "unschuldigen Opfer" wieder nach Hause zu bringen. Man will ja gut sein, die nächsten Wahlen stehen vor der Tür. Aber wie tun, ohne sein Gesicht zu verlieren. Großkotzig wird zunächst verkündet: Mit Terroristen verhandlen wir nicht. - Ach!
Mit eingezogenem Kopf und kleinmütig wird hinter dem Vorhang letztlich doch bezahlt. Was am schlimmsten ist: Diejenigen, die alles blechen, erfahren nicht einmal, wie viel sie für diese Art von touristischem Leichtsinn bezahlt haben.
Aus Staatsräson, versteht sich!

Gast: so sei es
16.03.2008 01:53
0 0

Kein Geld 1:1

Ausnahmsweise stimme ich dem Stehaufmandl an der Politfront zu, nicht zu verhandeln und nicht zu bezahlen.
Aber warum sollten nur die Entführer bei Nichtbezahlung oder Nichtfreilassung der Gefangenen mit dem Leben der Entführten drohen. Es könnten doch die Staaten den Trumpf der begehrten Gefangenen ausspielen und im Fall der Ermordung mit dem Verhältnis 1 für 2 aufwiegen.
So sei es

Faktum Est
15.03.2008 20:46
0 0

Staaten dürfen nicht zahlen. Basta.

1. ermutigt man die Entführungsindustrie sich nur noch bessere, modernere Waffen zuzulegen - und das "Spiel" beginnt von vorne.
2. ist es ein leichtes, irgendwo auf der Welt einen Menschen zu entführen! Man könnte genausogut ein Kind bei uns von der Straße weg entführen, ab in den Kofferraum - irgenwo verstecken und al-Qaidas stellt dann von Pakistan aus die Forderungen.
3. ist es die Höhe der Lösegeldforderungen, die das Problem darstellt: bei "normalen" Entführungen muß sich der Erpresser auch überlegen, wieviel die Familie des Opfers in der lage ist zu bezahlen. Wenn aber ein Staat erpresst wird, dann sind dessen Geldmittel à priori unbeschränkt. Und damit beginnt das Dilemma: wieviel muß dem Staat ein Menschenleben wert sein? 1, 10, 100 Mio? Die Regierung, die am meisten/schnellsten zahlt, deren Bürger leben am gefährlichsten!

Gast: Südafrikaner
15.03.2008 10:45
0 0

Erpressung

Es ist ganz klar, dass Oesterreich nicht mit Terroristen verhandeln darf. Prinzipiell hat hier unser Sandkistenkanzler recht, wer ihn aber kennt weiss, wie schnell er am Ruecken liegt um nur Sekunden spaeter am Bauch zu liegen.

Die Loesung ist einfach: Wir zahlen nicht, wenngleich das bei der Regierung nur ein frommer Wunsch ist. Nach 2 - 3 Geiselnahmen wuerden es sich potentielle Entfuehrer merken Spuk haette ein Ende.

Und an Herrn Molterer sei gesagt: Nicht mit meinem Steuergeld. Sollen die Urlauber selbst eine Loesegeldversicherung abschliessen.

Antworten Gast: Gast
16.03.2008 18:31
0 0

Re: Erpressung

Keine Angst - den beiden Entführten wird nichts passieren, denn es geht doch in erster Linie darum soviel Lösegeld wie möglich herauszuholen. Wenn man so genau weiß, wo sich die Entführten aufhalten - warum denkt man nicht an eine gewaltsame Befreiung? Wie auch immer, sehr klug dürften diese zwei nicht sein, denn wie kann man zwei große Schäferhunde mit in die Wüste nehmen? Nicht nur, dass es dort furchtbar heiß ist und es weit und breit kein Wasser gibt, sind Hunde für Moslems gelinde gesagt unrein, also unerwünscht. Diese armen Geschöpfe wurden wahrscheinlich sofort erschossen.
Meiner Meinung nach sollten österreichische Urlauber alle islamischen Länder meiden bzw. auch kein "Kebab mehr essen (Fleisch von geschächteten Tieren). Vielleicht würde sich dann was ändern.

FJP
15.03.2008 16:09
0 0

Re: Erpressung

Jawohl, wer sich in Gefaht begibt kann darin umkommen.

raeter
15.03.2008 13:04
0 0

100 %ige Zustimmung

.

0 0

Selbstverständlich soll der Staat zahlen

aber so wie bei einer Bergung nach einem Alpinunfall den Befreiten die Kosten in Rechnung stellen. Der Fall wirft aber mehrere Fragen auf. Solange Österreich nicht betroffen ist tragen wir die Neutralität vor uns her und viele verurteilen den Einsatz im Tschad. Kaum sind wir involviert bittet der Kanzler um Unterstützung durch die Geheimdienste anderer Staaten. Warum unterstützen wir Staaten die gegen Terroristen kämpfen nicht von vornherein und ersparen uns das Verhandeln mit Terroristen auf diese Weise?

Gast: Crusader
15.03.2008 10:28
0 0

Selbst Schuld...

Wer aus lauter Langeweile nicht mehr weiß was er "tun" soll ist an den Folgen selber Schuld.
Ich möchte nicht, daß mein Steuergeld für die Unterstützung diverser "Abenteuerurlauber" und deren Blödheit verschwendet wird.
Ganz zu schweigen von einer Gestalt die glaubte Söldner spielen zu müssen - sollen die islamischen Terroristen mit ihm machen was sie wollen.

harbard
15.03.2008 10:24
0 0

„Keine Militäraktion“

...logisch!
...wer soll denn hin?
...die wenig(en) ausgebildeten soldaten sind im tschad, von wo sie auch nicht wegkommen, da sie sich in den fängen der glorreichen fremdenlegion befinden!

0 0

Medien klagen Lügen und Unfug der SPÖ zu wenig an

' "Wir verhandeln nicht mit Terroristen“, erklärte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am Freitag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Doch wie die „Presse“ erfuhr, wird mit den Entführern der beiden Salzburger Touristen bereits verhandelt.' So heißt es in obigem Text.

Dass die SPÖ indirekt durch Darabos¿ blödsinnigen Tschadeinsatz die Entführung von Österreichern in arabischen Ländern begünstigt ist klar. Man weiss auch allgemein, dass der Lügenkanzler Gusenbauer gerne lügt, aber vielleicht lügt er dieses mal gar nicht und die ganze Aktion mit der Gelderpressung ist gar eine verdeckte Parteienfinanzierung für die SPÖ, die die sozialistische Internationale eingefädelt hat, wie einst die Sanktionen gegen Österreich am 31. 1. 2000, die die SPÖ zurück an die Macht putschen sollten.

Damit Österreicher im In- und Ausland vor Verbrechen besser geschützt werden, wäre es sinnvoll die SPÖ endlich zu verbieten. Darabos¿ Tschadeinsatz ist keineswegs die einzige Blödheit der SPÖ in der Regierung.

0 0

Sie sollen diese beiden "Helden" ruhig behalten!

Der Herr Ebner kann endlich die Wüste und seine Bewohner ganz aus der Nähe studieren.
Er könnte sich zudem als Steuerberater der Al Kaida nützlich machen, und auch für Madame wird sich wohl in irgendeinem maghrebinischen Spital ein Krankenschwesternposten finden.

In übrigen bin ich der Meinung vieler Poster:
Wer so unverantwortlich eine Wüstenexpedition unternimmt, ist an seinem Schicksal selbst Schuld.

Keinen österreichischen Steuereuro für rücksichtslose Abenteurer.

Gast: p
15.03.2008 08:51
0 0

Die ärmsten

sind die zwei mitreisenden Schäferhunde. Hoffentlich werden die Wüstenabenteurer bei ihrer Heimkehr
mit den angefallenen Rettungskosten inklusive Lösegeld belastet.

ssid
15.03.2008 12:19
0 0

Re: Die ärmsten

sind wirklich die Hunde.
Die sind nicht freiwillig in die Wüste gelaufen!
Sauerei, die Schäferhunde der Hitze auszusetzen.
Was sagen die Tierschützer dazu?

Antworten Antworten Gast: Gast
16.03.2008 18:45
0 0

Re: Re: Die ärmsten

Hört man ein Wort des Bedauerns von den "Grünen" über die Hunde? Natürlich nicht - die nennen sich doch nur Grün, haben aber mit Tier- und Umwelt nichts am Hut. Für mich sind die Grünen die versteckten Kommunisten. - Was sind das nur für "Idioten" zwei Schäferhunde in ein islamisches Land und noch dazu in die Wüste mitzunehmen? Hoffentlich mussten die Hunde nicht lange leiden bevor man sie erschossen hat. Tut mir leid, mein Mitleid mit den Entführten hält sich in Grenzen.

raeter
15.03.2008 13:06
0 0

Die jagen mittlerweile in den ewigen Jagdgründen.

.

Fritz
15.03.2008 08:49
0 0

Auch dafür zu blöd!

Auch für diese Situation ist unser Würdenträger auch zu blöd.
Wenn Österreich gar nicht in der Lage ist, die geforderten Gefangenen freizubekommen, dann sage ich das und NUR DAS klipp und klar und nicht,
DASS WIR NICHT MIT TERRORISTEN VERHANDELN WOLLEN, wo wir gar nichts zu verhandeln haben.
Der Gusenbauer macht wieder kontraproduktive Fleißaufgaben

Gast: realist
15.03.2008 03:04
0 0

wer zahlt verliert

den das animiert nur Nacharmer und schon boomt die Entführungsindustrie.

wer sich in gefahr begibt, kommt darin um.

Gast: platon
15.03.2008 02:40
0 0

überschätzt

Ich denke die Entführer überschätzen Österreich gewaltig, wenn sie ernsthaft meinen, wir könnten ein anderes Land zu irgendetwas zwingen. Österreich ist es doch, das immer wieder von anderen Ländern zu allem möglichen gezwungen wird.
Also geht es nur ums Geld. Nein, nicht zahlen, das macht der Gaddafi für uns.

Herman
15.03.2008 00:50
0 0

Bomben ja, doch nicht Lösegeld

. . . für Erpresser, Terroristen sollte doch die Völkergemeinschaft zuständig sein und die Länder bedingen, in denen sich die Kriminellen befinden, mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Die Kriminellen sollten sich bewusst sein, dass Erpressen ausser die ganze Welt gegen sich nichts bringt.

Gast: pferdekopf
14.03.2008 23:54
0 0

Soll der Staat Lösegeld zahlen?

so lautet die schlagzeile dieses artikels.
ich sage; unbedingt!
schließlich sind wir ein reiches land, und bei den milliarden an steuereinnahmen spielt das bischen lösegeld sicher keine rolle.
denn was können die zwei touristen dafür,daß außerhalb unserer grenzen ein unbamherziger krieg der ideologien herrscht!
und das gefühl, durch neutralität sich aus allen konflikten herraushalten zu können, wird uns ja schon als kinder in der schule eingeimpft!

Kreuzhans
15.03.2008 15:59
0 0

Re: Soll der Staat Lösegeld zahlen?

Kein Lösegeld.Diese zwei windigen Personen wußten ja genau dass es dort sehr gefährlich ist.Die sollen selbst aus ihrer Kasse alles berappen.Wie kommen andere dazu den Unsinn dieser Leute zu bezahlen.Dort hin eine Reise zu machen ist ein Spiel mit dem Leben.Wenn sie das wollen sollen sie es selbst wagen.Reichtum macht manchmal sogar recht dumm.