Der Internationale Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung wird am Freitag weltweit begangen. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon wies die Staatengemeinschaft auf die gemeinsame Verpflichtung hin, "Rassismus zu beseitigen". Der Anti-Rassismus-Tag wurde 1966 von der UNO ins Leben gerufen und soll an das Massaker von Sharpeville in Südafrika vom 21. März 1960 mit 69 Toten erinnern.
Damals schoss die Polizei in eine friedliche Demonstration gegen das Apartheidregime. Die meisten der Toten wiesen Einschüsse in den Rücken auf. 185 Menschen wurden verletzt. Die Kundgebung richtete sich gegen die erniedrigenden "Passgesetze", die erst 1986 abgeschafft wurden.
Kurz nach dem Blutbad wurde der 1912 gegründete Afrikanische Nationalkongress, die älteste Bürgerrechtsbewegung des Kontinents, von den weißen Machthabern verboten. Ihr Führer, Nelson Mandela, wurde 28 Jahre lang eingekerkert.
2001 wurden bei der UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in Durban internationale Standards zur Bekämpfung von Rassismus festgelegt. Kommendes Jahr soll überprüft werden, welche Schritte des Aktionsprogramms bisher realisiert wurden.
(APA)
Historische Präsidentenwahl ''Mubarak-Überbleibsel'' vs. Islamisten
Auch Politiker waren einmal jung Erkennen Sie die Politiker auf Ihren Kinderfotos?
Eklats im Parlament Prügeleien, Partys, Stinkefinger
Politiker beim Sport Kicken & kämpfen für das Foto
Zitate der Woche ''Ich bin ein Antifaschist reinsten Wassers''