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Die Linke verliert den Kampf um Rom

29.04.2008 | 00:19 |  Von unserer Mitarbeiterin KORDULA DOERFLER (DiePresse.com)

Italiens Hauptstadt wird von Postfaschisten regiert: Berlusconis Kandidat Giovanni Alemanno siegte in der Stichwahl über den Linken Francesco Rutelli.

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ROM. Als die Römer bei der Parlamentswahl vor zwei Wochen auch einen neuen Bürgermeister bestimmen sollten, war es schon überraschend, dass der Kandidat der gemäßigten Linken, Francesco Rutelli, nicht gleich in Runde eins gewann. Montagabend war das Desaster für die Partito Democratico von Walter Veltroni perfekt: Der 53-Jährige, der Veltronis Vorgänger war und den dieser sich als Nachfolger auf dem Kapitol wünschte, verlor den symbolischen Kampf um Rom gegen Giovanni Alemanno vom Mitte-Rechts-Bündnisses um Neo-Premier Silvio Berlusconi.

"Rom ist mehr als nur Kino"


Mit 53,6 Prozent konnte sich Alemanno klar durchsetzen. Dabei hatte Rutelli, der zuletzt Kulturminister und Vize von Premier Romano Prodi war, vor zwei Wochen noch mit 45,8% vor Alemanno (40,7%) geführt. Nach ihrem triumphalem Sieg in der Parlamentswahl aber machte Berlusconi die Frage, wer Rom regiert, zur Schicksalsfrage: Die Parteiprominenz betrieb nochmals Wahlkampf, unter dem Motto „Rom ist mehr als nur Kino“.

Damit spielte Alemanno auf Veltronis Vorliebe für Film und Showbusiness an; der langjährige Bürgermeister hat Rom zwar ein neues Filmfestival beschert, in den Augen vieler aber nichts gegen die Verwahrlosung der Vorstädte getan – und vor allem gegen Ausländer und die angeblich schnell wachsende Kriminalität.

Insgesamt 15 Jahre lang wurde Rom von Linken regiert, und ihre Bilanz kann sich durchaus sehen lassen, zumindest in der Innenstadt. Neue Bus- und Straßenbahnlinien sorgen dafür, dass der öffentliche Verkehr etwas besser funktioniert. Veltroni gelang es auch, prestigeträchtige Kulturereignisse an den Tiber zu holen.s

Hass auf Rumänen


In den Vororten allerdings wuchern die Bausünden und der öffentliche Verfall. Dazu kommen Elendssiedlungen, die jeder afrikanischen Großstadt Ehre machen. Dort leben vor allem illegale Migranten aus Rumänien, die in Italien extrem unbeliebt sind. Seitdem Rumänien in der EU ist, strömen Hunderttausende Rumänen nach Italien. Ganz unten auf der sozialen Skala sind rumänische Roma.

Zwar gilt Rom noch immer als sichere Stadt, und die Kriminalitätsraten sind ingesamt kaum gestiegen. Zahlen des Innenministeriums zufolge wächst aber der Anteil der Delikte, die von Ausländern verübt werden, deutlich.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2008)

 

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11 Kommentare
Aragorn81
06.05.2008 13:49
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gloria e onore a Roma !

hoch lebe Fini und Alemanno !

Gast: Beobachter
30.04.2008 08:22
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Methoden wie in der DDR

Hier wird beihart zensuriert. Wer es wagt, zu sagen, das von Linken als Faschisten bezeichnete solche nicht sind, wird nich publiziert. Sind all in der Presse-Redaktion Mitlgieder der Nordkoreanisch-OEsterreichischen Gesellschaft, um ganz nah bei Heinzi zu sein?

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Z*ensur

Und wo bleibt mein Beitrag von heute morgen?
Er hätte gut zu den anderen gepaßt!
Mal sehen, ob Sie den zum Anti-Fini-Gesudere von Signora Doerfler von soeben wenigstens zulassen!

Gast: dasdenkich
29.04.2008 11:57
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Gratulation

Gratulation an Alemanno. Auch in Österreich wächst der Hass gegen kriminelle Asylanten, nur leider haben das unsere Politiker noch nicht verstanden, bzw. sind sie nicht bereit einzugestehen, dass ihr Multi-Kulti-Traum versagt hat.

Antworten Gast: EUdSSR
01.05.2008 09:22
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Re: Gratulation

Bitte nicht vergessen, daß der Alemano die Rumänen in und um Rom gar nicht ausweisen kann, weil es sich ja um EU-Freunde handelt. Da gäb's dank Joschka sofort wieder Sanktionen aus Berlin. So schaut's aus! Danke Wolfi! Danke Vrantz! Gott schütze Österreich!

Ophicus
29.04.2008 10:44
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Postfaschist

Das mit den Postfaschisten in der Überschrift klingt irgendwie so böse. Im Artikel selber steht dann aber nur was vom Mitte-Rechts-Bündnis. Das Wort "Postfaschist" kommt garnicht mehr vor.
Wäre schon irgendwie nett wenn solche bösen Schlagwörter in Überschriften nur dann verwendet werden, wenn man sie im Artikel dann auch erklärt...

Gast: Pips
29.04.2008 10:00
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Besser

ein "Postfaschist", also ein bürgerlicher Kandidat, als ein rotes Kretin, daß ausser Korrupt nichts ist und kann.

Antworten Gast: pit
29.04.2008 15:10
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Postfaschist

ist für dich "bürgerlich"? Wahrscheinlich so bürgerlich wie dieser Hojac...

Antworten Antworten Aragorn81
06.05.2008 13:48
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Re: Postfaschist

Fini ist ein konservativer,bürgerlicher Politiker.Forza Fini !forza Gianni !Abbiamo vinto !!!!

Antworten Gast: Luxuria
29.04.2008 11:45
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Re: Besser

Noch dazu wenn die für diese Linkskatholen-PRESSE "gemäßigten Sozialisten" eigentlich transformierte Moskautreue Kommunisten sind!

Antworten Antworten Gast: Beobachter
29.04.2008 17:21
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Transformiert?

So wie Gisi und Lafontain