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Papst verurteilt Sextourismus in Thailand

16.05.2008 | 18:31 |   (APA)

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Mit scharfer Kritik hat sich Papst Benedikt XVI. gegen Sextourismus und Menschenhandel in Thailand gewandt. Gegen die "abscheulichen Ausbeutung" von Frauen und Kindern müsse man wirksam vorgehen, forderte der Papst vor thailändischen Bischöfen im Vatikan. Die "Trivialisierung der Sexualität" in den Medien und in der Unterhaltungsindustrie sei mitverantwortlich für den Verfall moralischer Werte.

Die Folge seien eine Erniedrigung von Frauen, Untreue in der Ehe bis hin zum Missbrauch von Kindern, so der Papst. Die Mitglieder der thailändischen Bischofskonferenz hatten in den vergangenen Tagen bei ihrem turnusmäßigen Ad-limina-Besuch über die Lage in ihren Diözesen berichtet.

Benedikt XVI. sprach weiter von "beunruhigenden Anzeichen für Fragmentierung und einen gewissen Individualismus" in der Gesellschaft. Dies fördere den Säkularismus und dränge das Religiöse an den Rand. Von den negativen Folgen dieses Kulturphänomens seien alle Religionen betroffen. Damit werde die Bedeutung der interreligiösen Zusammenarbeit nochmals unterstrichen, so Benedikt XVI.

(APA)

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