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Amnesty International kritisiert Österreich

28.05.2008 | 13:54 |   (DiePresse.com)

Die Menschenrechts-Organisation zeichnet in ihrem Jahrsbericht 2008 ein düsteres Bild von der internationalen Lage der Menschenrechte. In Österreich sei vor allem die Behandlung von Asylwerbern problematisch.

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Ungerechtigkeit und Ungleichheit seien Kennzeichen unserer Welt, erklärte Amnesty International (ai) am Mittwoch anlässlich der Präsentation des Menschenrechts-Berichts 2008. Die Organisation forderte die politischen Machthaber der Welt auf, sich für sechs Jahrzehnte Versagen bei der Einhaltung von Menschenrechtsstandards zu entschuldigen. Vor 60 Jahren sei die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen angenommen worden - doch deren Bestimmungen würden auch heute noch oft missachtet.

Am stärksten wird in dem 398 Seiten starken Jahresbericht China kritisiert: ai kann seit der Vergabe der Olympischen Spiele keine Verbesserung der Lage feststellen. Weiterhin gebe es Folter, Einweisungen in Arbeitslager, Zensur und eine hohe Zahl an Hinrichtungen

Russland und die USA werden in dem Bericht ebenfalls scharf kritisiert. Von den Vereinigten Staaten fordert ai unter anderem die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo.

ai fordert Entschädigung für Bakary J.

Auch in Österreich ortet ai Probleme: So sei etwa im österreichischen Strafrecht das Folterverbot nicht in der Form festgeschrieben sei, wie es das UN-Übereinkommen gegen Folter vorsieht. Außerdem würden Personen, die im Polizeigewahrsam misshandelt wurden, sowie Angehörige bei Todesfällen in Haft nur in geringem Maße Wiedergutmachung und Entschädigung erhalten. Der Generalsekretär von ai-Österreich, Heinz Patzelt, nannte dazu konkret das Beispiel von Bakary J. Dieser war im April 2006 in Wien von Polizisten misshandelt worden. Patzelt erklärte, dass Österreich für Bakary J. endlich eine Entschädigungslösung finden müsse.

In dem Bericht wird auch kritisiert, dass Asylwerber oft ohne ausreichende Berücksichtigung ihres Privat- und Familienlebens in Haft genommen und abgeschoben würden. Es würden zudem auch Minderjährige und traumatisierte Menschen in Schubhaft genommen.

Beim Bleiberecht gebe es Lücken in den österreichischen Gesetzen und Probleme bei der Behördenpraxis. Auch im Fall Arigona Zogaj besteht Patzelt zufolge noch Diskussionsbedarf.

Positiv erwähnte Patzelt die Entwicklungen um das Verbot von Streubomben. Österreich nehme hier mit einem guten Gesetz eine Vorreiterrolle ein. Im Allgemeinen würden notwendige Regelungen zum Schutz der Menschenrechte in Österreich aber oft zu lange dauern.

(Ag./Red.)

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22 Kommentare
Hans Lody
29.05.2008 07:03
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AI kritisiert Österreich

Na und?Sollens halt mehr als blöd reden könnens eh nicht.Da ist es schon wichtiger was der WWF meldet!

Antworten Gast: Ralf Houven
30.05.2008 18:45
0 0

Re: AI kritisiert Österreich

Die bisherigen Kommentare sind halt typisch für das Heimatland von Adolf Hitler.

Antworten Antworten nobody
20.11.2008 10:54
0 0

Re: Re: AI kritisiert Österreich

Ja und,
bin trotzdem stolz Österreicher zu sein,
der gehört eben auch zu unserer Geschichte wie die anderen Gestallten die sich auf der Welt tummelten und ein paar killingfields anlegten genauso wie die Engerl aller Bertha Sutter zu unserer Geschichte gehört.

Bezüglich Menschenrechte die sind relativ siehe Art 15 EMRK

Gast: peteranton
28.05.2008 18:44
0 0

Die

sollen sich einfach über die Häuser hauen. Jeder andere Kommentar ist überflüssig.

Gast: Herbert Wieser
28.05.2008 18:24
0 0

Untergang Österreichs

Asylanten sind die Heuschrecken des 21 Jhd. Warum hat Österreich denn 10000 mal soviele Asylanten als alle Ostländer zusammen? Kann mir das einer von der Gutmenschenmafia mal erklären.

citoyen
28.05.2008 17:45
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Unnötige Wichtigmacher

Diese links-links-grünen Gutmenschen von ai können schreiben was sie wollen, es ist irrelevant. Jede Spende an diese Wahnsinnigen ist vergeudet.

Sie können noch so viele Berichte produzieren, es tangiert uns nicht.

Antworten Gast: Caca
28.05.2008 19:02
0 0

Re: Unnötige Wichtigmacher

natuerlich nicht! du bist oesterreicher: kleinkariert / neurotisch / noergler / "eh ois wissend" / billig / rassist / engstirnig / stur / und stolz noch dazu! lolol
dude GET A LIFE WOULD YOU?! what are you gonna do for the next 30 years with your life other than be a xenophobic bigot who plays with his little dick all day long and eats at mc donalds while reading kronen zeitung??? muahahahaha

Antworten Antworten Hans Lody
29.05.2008 07:07
0 0

Re: Re: Unnötige Wichtigmacher

DEUTSCH sprechen Mr. GAGA!

Antworten Antworten Gast: Bösewicht
28.05.2008 21:29
0 0

Re: Re: Unnötige Wichtigmacher

Ihr Kommentar ist großartig! Vor allem zeigt dieser sehr deutlich, welche deutschen Wörter in Asylantenkreisen zuerst (oder ausschließlich) gelernt werden. Immerhin ist das schon ein ganz beachtlicher Schatz an Schimpfwörtern.

Gast: Gast
28.05.2008 17:24
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Meine Problemlösung:

SOFORTIGER ASYLSTOP!

Ratio
28.05.2008 17:08
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Asylanten haben in Österreich nichts mehr verloren.

Denn: Die Aufnahme erfolgt in jenem sicheren Staat, bei dem sie als erstes einreisen. Und das kann aufgrund der geopolitischen Lage auf keinen Fall mehr Österreich sein.
Also: Tschüß!!!

Antworten daPeda
28.05.2008 17:28
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Also ihr Nick

ist ein Antonym ihres Geisteszustandes.

Antworten Antworten Ratio
28.05.2008 18:28
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Re: Also ihr Nick

Sie habens nicht verstanden ...
Nachdem Sie sich "daPeda" nennen, will ich es so ausdrücken: Ihr Hirnschmalz hot hoit ned glangt, gö!
Macht nichts, es ist ja nur der Beweis, dass wir keine schwachen Ausländer brauchen, da wir sowieso auch Inländer haben, die nichts kapieren á la Gutmensch Peda.

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Re: Re: Also ihr Nick

Ach, lassen's den daPeda.

Der ist mit seiner Meinung so einsam in diesem Land, dass er unter verschiedensten "nicks" seinen Unsinn verzapfen muss.

Und weil ihm keiner zuhört, postet er sich auch gleich selber die Antworten.

Eigentlich ein trauriger Fall von sozialem Autismus.
Aber irgendwo is' er auch komisch.
Unfreiwillig...

Gast: Drahts euch
28.05.2008 16:58
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Der AI Bericht 2008

ist für die Rundablage und interessiert genau wen? Sie dürfen sich einmal in Afrika wichtig machen aber das ist genauso für die Jetti Tant.

panda82
28.05.2008 16:13
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Ich bewundere Österreicher...

Insbesondere, wenn sie ihr eigenes Verbrechen legitimieren versuchen... Das tut einfach gut...

China und Simbabwa kann sich davon eine Scheibe schneiden...


Antworten Gast: Pandajäger
28.05.2008 18:29
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Re: Ich bewundere Österreicher...

Liebes Pandabärli,

schreibe deine wirren Kommentare im rosa Blatt - danke !

Antworten Gast: Herbert Wieser
28.05.2008 18:26
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Tscheche klappe halten

Als Tscheche würde ich bezgl. Menschenrechte einfach nur meine Klappe halten.

Gast: Aleppo
28.05.2008 16:02
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Fordern???

Die sollen nicht nur immer von den "westlichen" Ländern fordern, wo immer etwas zu erben ist, sondern zuerst einmal in den Ländern in denen die tatsächliche schlimme Folter und Diktatur herrscht fordern die selbigen zu stoppen.

Was wird passieren wenn man sich nicht an die Forderungen von AI hält?

Antwort: gar nichts

Es gibt viel schlimmere Menschenrechtsverletzungen als die in Österreich, und um die sollte man sich zuerst kümmern. Würden die Menschenrechte in Afrika eingehalten, dann würde der "Asylgrund" wegfallen und es würden weniger Asylanten "benachteiligt" werden.


Gast: Eine Frage
28.05.2008 15:33
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Welche Entschädigungslösung

hat ai für inländische (nicht wegen Drogenhandel vorbestrafte) Opfer der Migrantenkriminalität getroffen oder gefordert?

Gast: Benenson
28.05.2008 14:37
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Die düsterste Entwicklung des letzten Jahres...

... ist, dass AI neuerdings ganz ofiziell für ein Recht auf Abtreibung eintritt. Mit anderen Worten: wer Menschenrechte hat und wer nicht, darf nunmehr auch nach Ansicht dieser Organisation ganz willkürlich festgelegt werden. Die grösste Gefahr für die Menschenrechte sind heute die Menschenrechtler.

Antworten Peregrin
28.05.2008 17:44
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Re: Die düsterste Entwicklung des letzten Jahres...

ai steckt auch hinter den Verschaerfungen des Waffengesetzes und dem diesbezueglichen Ausbau des totalitaeren Staates.