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Japan: Demonstrationen gegen US-Flugzeugträger

14.07.2008 | 11:11 |   (DiePresse.com)

13.000 Japaner demonstrierten gegen die ihrer Meinung nach nicht sichere "USS George Washington". Auf dem Flugzeugträger hatte es im Mai gebrannt.

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Tausende Japaner haben gegen die permanente Stationierung eines atomgetriebenen US-Flugzeugträgers in einem Hafen bei Tokio demonstriert. Die rund 13.000 Demonstranten erklärten am Sonntag in Yokosuka, ein Feuer auf der "USS George Washington" im Mai habe gezeigt, dass das Schiff nicht sicher sei. Bei dem Zwischenfall war nach Angaben der US-Marine ein Matrose leicht verletzt worden. Für den Atomreaktor habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

Die "George Washington" sollte eigentlich im August den Flugzeugträger "USS Kitty Hawk" ablösen, der demnächst außer Dienst gestellt werden soll. Das verschiebt sich wegen des Brandes. Die "George Washington" wird das erste mit Atomkraft angetriebene US-Schiff sein, das in Japan stationiert ist. Die 1961 in Dienst gestellte "Kitty Hawk" ist der letzte konventionell angetriebene Flugzeugträger der USA.

In Japan leisten über 40.000 US-Soldaten ihren Dienst. Ihr Aufenthalt ist vertraglich zwischen Washington und Tokio geregelt. In dem Dokument sichern die USA ihrem Hauptverbündeten in Asien Schutz zu. In jüngster Zeit hatten die US-Truppen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt mit Vorwürfen der Vergewaltigung sowie Fällen von Alkohol- und Drogenmissbrauch.

(APA)

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