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Georgien: Russland bombardiert angeblich Gori

13.08.2008 | 16:25 |   (DiePresse.com)

Trotz der Einigung auf einen Friedensplan hat nach georgischen Angaben das russische Militär die georgische Stadt Gori bombardiert und ist mit Panzern in die Stadt vorgerückt. Panzer sollen auch in Richtung Tiflis unterwegs sein.

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Die russischen Streitkräfte bombardieren nach Angaben der Regierung in Tiflis erneut die im georgischen Kernland liegende Stadt Gori. Moskau habe damit die Waffenstillstandsvereinbarung gebrochen, sagte der Leiter des georgischen Sicherheitsrats, Alexander Lomaia, am Mittwoch. Von georgischer Seite hieß es, 50 russische Panzer seien nach Gori vorgedrungen. Die russische Armee dementierte diese Angaben umgehend.

Reporter der französischen Nachrichtenagentur AFP berichteten zudem, dass eine Kolonne russischer Panzer und Panzerfahrzeuge von Gori aus in Richtung Tiflis unterwegs sei. Die georgische Hauptstadt Tiflis liegt rund 90 Kilometer südöstlich von Gori.

Georgiens Präsident Michail Saakaschwili sagte wenig später damit übereinstimmend auf CNN, dass die Russen versuchten, Tiflis zu umzingeln. Saakaschwili gab sich kampfbereit: "Wir werden unsere Hauptstadt bis zum letzten Tropfen unseres Blutes verteidigen. Wir werden uns niemals den Russen ergeben." Saakaschwili erklärte, russische Truppen hätten bereits alle Wirtschafts- und Versorgungswege unter ihrer Kontrolle.

Wenig später berichtete CNN jedoch, der russische Konvoi habe angehalten. der russische Generalstabschef Anatoli Nogowizyn dementierte auch diesmal, dass russische Truppen auf Tifls vorrückten. Zeitgleich warf er der georgischen Armee vor, sich nur langsam zurückzuziehen. Die Konzentration georgischer Truppen in der Nähe der Sicherheitszone zwischen Südossetien und dem Rest Georgiens sei Anlass zur Sorge, sagte er in Moskau.

Friedensplan angenommen

Russland und Georgien hatten am Dienstag nach fünf Tagen Krieg um Südossetien und Abchasien einen von der französischen EU-Ratspräsidentschaft vermittelten Friedensplan angenommen. Dieser sieht eine sofortige Einstellung aller Kampfhandlungen sowie einen Rückzug der beiden Armeen auf ihre vorigen Positionen vor. Der Friedensschluss war das Ergebnis mehrstündiger Verhandlungen des französischen Präsidenten und EU-Ratsvorsitzenden Nicolas Sarkozy in Moskau und Tiflis. In der Nacht auf Mittwoch lenkte auch Georgien ein.

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili akzeptierte den sechsten Punkt des Friedensplans nicht, wonach der Status der abtrünnigen georgischen Regionen in internationalen Verhandlungen geklärt werden soll. Der russische Außenminister Lawrow beharrte am Mittwoch jedoch auf internationalen Gesprächen über die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens. Russland habe Georgiens Wunsch, diesen Abschnitt aus dem Friedensplan zu streichen, nur zugestimmt, weil dies "im Grundsatz nichts ändert". Die Sicherheit der beiden Regionen könne nämlich "unmöglich" unabhängig von ihrem Status geregelt werden, betonte Lawrow.

Abtrünnige Regionen lehnen Gespräche ab

Die selbsternannten Regierungen der abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien lehnten am Mittwoch Gespräche mit Tiflis ab. "Es kann keine Gespräche mit den Organisatoren eines Völkermordes geben", sagte Südossetiens selbst ernannter Präsident Eduard Kokoity laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Die georgischen Truppen haben indes Abchasien verlassen. Die Soldaten seien von russischen Soldaten vertrieben worden, sagte Minister Temur Jakobaschwili am Mittwoch. Ein russischer General hatte zuvor erklärt, dafür seien Separatisten in Abchasien verantwortlich gewesen. Die Abchasen konnten die umkämpfte Kodori-Schlucht erobern.

EU will Friedensmission starten

Die EU-Außenminister verständigten sich bei einer Sondersitzung in Brüssel auf eine Friedensmission für den Kaukasus. Man will den brüchtigen Waffenstillstand überwachen. Konkrete Vorschläge sollen bis Mitte September ausgearbeitet werden, hieß es nach Angaben von Diplomaten in dem Erklärungsentwurf der französischen Ratspräsidentschaft.

Die EU-Minister waren sich uneins, was die Bewertung der russischen Rolle im Konflikt betrifft. Während die baltischen Staaten, Polen und Großbritannien auf eine Verurteilung Moskaus drängten, sagte der französische Außenminister und EU-Ratsvorsitzende Bernard Kouchner, dass er "kein Richter" sei. VP-Außenministerin Ursula Plassnik betonte, die EU solle "alles tun, um diese Situation politisch zu entschärfen".

Auf Antrag der USA sollen kommende Woche in Brüssel auch die Nato-Außenminister zu einer Sondersitzung zusammenkommen, wie das Verteidigungsbündnis mitteilte.

Saakaschwili: "Ich liebe Amerika"

Präsident Saakaschwili warnte Europa unterdessen vor einem groß angelegten Eroberungsfeldzug russischer Streitkräfte in EUropa. Das Baltikum und die Ukraine könnten schon die nächsten Länder sein, sagte Saakaschwili bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Er bat erneut die USA um Hilfe: "Es geht nicht nur um Georgien", erklärte er - Washington müsse schleunigst Widerstand in Europa organisieren, da Russland scheinbar in einem Eroberungskrieg die alte Sowjetunion wiederherstellen wolle. "Ich liebe Amerika", sagte Saakaschwili. Vor Russland habe er immer gewarnt.

Bush: Russland soll Aktivitäten einstellen

Präsident George W. Bush äußerte sich in einer Reaktion am Mittwoch besorgt über die anhaltenden Aktivitäten des russischen Militärs in Georgien. Er erwartet von Russland ein Einstellen der Aktivitäten und einen Abzug der Truppen aus Südossetien. Als Zeichen der Unterstützung der USA wird Außenministerin Condoleezza Rice nach Tiflis reisen.

 

(Ag./Red.)

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491 Kommentare
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Gast: Lina
14.09.2008 17:02

Saakashvili bei BBC

Das müssen sie sehen
http://www.youtube.com/watch?v=6IMg7fB-KMY&feature=related

Gast: Rudolf
20.08.2008 18:01

Auf die Russen...

kann man sich nicht verlassen : Heute ist schon Mittwoch

Gast: Gast
18.08.2008 22:58

re

Ey ASVG Wenn du so dich für Russland auf zeug legst was wilst du dan hier in Europa hop hop geh nach china.

Lebt in Europa und ist gegen Europa so nicht vieleicht sollte man dich nach russland abschieben!


Gast: Gast
18.08.2008 22:52

re

O mein Gott wie nett die Russen ziehn ab wow unfassbar.lol


Gast: Spectator
18.08.2008 22:02

Völkerrecht à la Carte?

Nach dem 2. WK wurden die Europäischen Gemeinschaften als Friedensprojekt gegründet. Nun wird eine forcierte Erweiterungspolitik betrieben, womit es der wirtschaftlich durchaus erfolgreichen EU nicht gerade erleichtert wird, das außenpolitische Manko aufzuholen. Durch die Parforcejagden der USA quer durch Völker- u. Menscherecht wurde sie erst recht gebeutelt. Fr. Merkl unterstützte als Oppositionsführerin Bush in dessen völkerrechtswidrigen Irakkrieg. Was Russland anbelangt, ist sie nun zur eifrigsten Verfechterin des Völkerrechts mutiert (à part Kosovo): Völkerrecht à la carte? Die EU wäre gut beraten, sich in Europa mit dem hiesigen Globalplayer, wie es eben Russland ist, zu arrangieren anstatt unseren Kontinent den USA für seinen angeblichen Kampf gegen Schurkenstaaten zur Verfügung zu stellen und damit selbst ins Fadenkreuz von Raketen zu gelangen – siehe Polen und CS. Der nun überhastete Abschluß des Rakentvertr. mit Polen wegen Georigen lässt die US Begründung wanken.

Antworten Gast: Eduard
20.08.2008 18:05

Re: Völkerrecht à la Carte?

...mit dem hiesigen Globalplayer, wie es eben Russland ist
_____________________________________________
Wo haben Sie das denn bitte aufgeschnappt, ohne das Geld der EU wäre Russland noch ärmer dran, als es ohnehin schon ist. Die eigene Bevölkerung hat noch nicht einmal was zu essen, und die Gasmafia verschwendet das Geld, welches ausschließlich aus der EU kommt, für Aufrüstung.
Ohne das Geld aus der EU würde man heute nichts mehr hören von Russland, sieht man mal wer von wem abhängig ist

Gast: ASVG-Sklave
18.08.2008 21:49

schmutzel, schmuntzel...............

Russia's foreign ministry claims the U.S. and U.K. are resisting a Russian-French proposed resolution on South Ossetia at the UN's Security Council. Moscow and Paris are seeking to draw up a document including the six-point peace plan agreed by the conflicting sides.

According to Russia's Foreign Ministry, the U.S. is doing all in its power to mispresent the document. (Anmerk.: Das von Nicolas Sarkozy ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen).

It says the United States is ignoring the need to start talks on the future status of Georgia's breakaway republics.

NATO talks--

An emergency meeting of NATO foreign ministers called by the United States is scheduled for Tuesday.

Last Tuesday an emergency meeting initiated by Russia was blocked by the U.S. (!!!!!!!)

Antworten Gast: ASVG-Sklave
18.08.2008 22:12

Re: schmutzel, schmuntzel...............

o.k. Klugscheißer, schmunzel ohne "t" . You got me, this time! But I beat you to it.

Gast: ASVG-Sklave
18.08.2008 21:38

Die 26 Nato-Außenminister beraten heute, Dienstag über das Verhältnis zu Russland nach dem jüngsten Kaukasus-Krieg. Die USA erwägen, die Zusammenarbeit des Bündnisses mit Moskau zu reduzieren.

Ein militärischer Beistandspakt mit dem Iran erscheint eigentlich als logische Konsequenz.

lauchenauermartin
18.08.2008 21:29

Der Präsident von Georgien eine Marionette der USA und EU

Also wenn man die jüngere Geschichte von Georgien verfolgt, hat ein gewisse "George Soros".... der ein bisschen viel mit Geld und NGOs usw. um sich wirft, in Georgien massiv die Hände im Spiel gehabt.

Und dann hat der Sakatshwilli - oder wie er immer heisst - er vermutlich auf Befehl am 080808 geschossen - und zwar ganz schön scharf. Der Fabian Sozialist und Marxis Javier Solana hat am gleichen Tag als EU-Spitzenmann, die Sanktionen gegen Iran in Kraft treten lassen...

Die City of London lässt grüssen...

am 060606 war Javier Solana auch in Teheran und hat die mögliche Lösung des Westens wegen dem Atomprogramm der Mullahs unterbreitet...

Die Typen sind mindest so krank wie die Mullahs....
666 ... 888... da passt nur noch der CO2-Al Gore mit seinem 070707 dazu 777... (samt seinem Chef in London).

Wissen Sie eigentlich wie spät die Stunde geschlagen hat? Der Antichrist kommt nicht von Russland - sondern vom wiedererstarkenden neu-römischen Reich....

666 lässt grüssen

Gast: ASVG-Sklave
18.08.2008 18:52

schlecht ausgehandelt. - Russen von der EU über den Tisch gezogen?

Es war ein schwerer taktischer Fehler der Russen, im Waffenstillstandsabkommen nicht auch den Gefangenaustausch zu regeln.

Gast: ASVG-Sklave
18.08.2008 18:45

freche Einmischung der EU - Russland sollte Öl-und Gaslieferungen nach China ausrichten

Die frechen Geschwister in Deutschland (Steinmeier, Merkel & Co) provozieren schon viel zu lange. Russland sollte seine Energielieferungen schnellsten in Richtung China und Fernost umstellen. Die NATO-treuen Europäer können dann sehen, wie sie mit ihrer "Leitmacht" durchkommen.

Antworten Gladius
18.08.2008 20:38

Das würde ich mir auch wünschen.

Umstieg auf Atomernergie und alternative Energiegewinnung und die Russen könne ihre Rohstoffe behalten. Überhaupt sollten die Russen endlich kapieren das sie eigendlich Asiaten sind und in Europa nur Störenfriede sind. Aber ich glaube die Chinesen sind auch nicht Neugierig auf die Russen.

Wortmann
18.08.2008 16:16

Der sehr, sehr kalte Frieden

Der kalte Krieg wird nicht mehr kommen. Der kalte Frieden ist viel wirksamer. Kalt, weil das Gros der Öl- und Gaslieferungen für Zentraleuropa aus Russland kommt. Das (und nicht die Panzerdivisionen) ist Russlands satrategische Waffe. Das ist auch mit ein Grund, aus welchem Frau Merkl etwas vorsichtiger mit ihren vorschnellen "NATO Ideen" umgehen soll. Sonst wird sie sich sehr warm anziehen müssen.

NeroRosso
18.08.2008 15:43

Irgendwann

wird es Winter und bitter bitter kalt.
Und dann wird die Gazprom den Erdgas Preis erhöhen, dank oder trotz Schröder und sich der Worte von Bundes-Angela erinnern, die den neuen Medwedew irgendwie blöd ausschauen ließ.
Und dann wird russ. Erdgas nach China geliefert, die brauchen es auch und die können es auch locker zahlen mit den vielen Euros/Dollars, die sie am Konto haben ...


d.w
18.08.2008 14:15

Die Welt ist wieder schwarz-weiß

mit guten und schlechten Kerlen auf der Vorderbühne geworden.
Im Westen leben die guten Kerle, weil sie einfach gut und demokratisch sind. Alle ihre Verbündeten sind logischerweise auch gute Kerle.
Wenn die guten Kerle jemanden bombardieren, dann nur mit dem Ziel, die schlechten Kerle – Saddam Hussein im Irak, die Serben im Kosovo, die russischen Bürger und Friedensstifter in Südossetien – zu bestrafen. Die Iraner stehen auch auf der Tagesordnung.

Und dabei ist es egal, dass im Irak keine Atomwaffen entdeckt wurden, die als offizieller Grund für die amerikanische Invasion in dieses Land gegolten hatten. Saddam wurde trotzdem für die Vernichtung von schiitischen Dörfern aufgehängt.

Es ist egal, dass unter Mitwirkung des Westens die Kosovo-Albaner die Genozide-Politik gegen die Serben ausgeübt haben. Sie sind trotzdem gute Kerle, die die Souveränität verdienen. Und die Südosseten und Abchasen verdienen so etwas nicht.


Antworten Gast: Rudolf
18.08.2008 19:27

Re: Die Welt ist wieder schwarz-weiß

...das unter Mitwirkung des Westens die Kosovo-Albaner die Genozide-Politik gegen die Serben ausgeübt haben....
_____________________________________________

Warum erwähnen Sie nicht gleich auch den Genozid der serbischen Streitkräfte an den Kosovo-Albanern im Kosovo-Krieg? Oder waren für sie die serbischen Mörder auch gute Kerle ?

Antworten goosenpower
18.08.2008 19:05

Re: Die Welt ist wieder schwarz-weiß

und wie toll wird es erst werden, wenn endlich die Tschetschen von den Russen befreit sein werden, oder habe ich da etwas verwechselt ?

Antworten ginka
18.08.2008 14:33

sehr treffend

danke dir für diese trffende worte!

d.w
18.08.2008 14:14

Die Welt ist wieder schwarz-weiß

mit guten und schlechten Kerlen auf der Vorderbühne geworden.
Im Westen leben die guten Kerle, weil sie einfach gut und demokratisch sind. Alle ihre Verbündeten sind logischerweise auch gute Kerle.
Wenn die guten Kerle jemanden bombardieren, dann nur mit dem Ziel, die schlechten Kerle – Saddam Hussein im Irak, die Serben im Kosovo, die russischen Bürger und Friedensstifter in Südossetien – zu bestrafen. Die Iraner stehen auch auf der Tagesordnung.

Und dabei ist es egal, dass im Irak keine Atomwaffen entdeckt wurden, die als offizieller Grund für die amerikanische Invasion in dieses Land gegolten hatten. Saddam wurde trotzdem für die Vernichtung von schiitischen Dörfern aufgehängt.

Es ist egal, dass unter Mitwirkung des Westens die Kosovo-Albaner die Genozide-Politik gegen die Serben ausgeübt haben. Sie sind trotzdem gute Kerle, die die Souveränität verdienen. Und die Südosseten und Abchasen verdienen so etwas nicht.


d.w
18.08.2008 14:13

Die Welt ist wieder schwarz-weiß

mit guten und schlechten Kerlen auf der Vorderbühne geworden.
Im Westen leben die guten Kerle, weil sie einfach gut und demokratisch sind. Alle ihre Verbündeten sind logischerweise auch gute Kerle.
Wenn die guten Kerle jemanden bombardieren, dann nur mit dem Ziel, die schlechten Kerle – Saddam Hussein im Irak, die Serben im Kosovo, die russischen Bürger und Friedensstifter in Südossetien – zu bestrafen. Die Iraner stehen auch auf der Tagesordnung.

Und dabei ist es egal, dass im Irak keine Atomwaffen entdeckt wurden, die als offizieller Grund für die amerikanische Invasion in dieses Land gegolten hatten. Saddam wurde trotzdem für die Vernichtung von schiitischen Dörfern aufgehängt.

Es ist egal, dass unter Mitwirkung des Westens die Kosovo-Albaner die Genozide-Politik gegen die Serben ausgeübt haben. Sie sind trotzdem gute Kerle, die die Souveränität verdienen. Und die Südosseten und Abchasen verdienen so etwas nicht.


Antworten Gast: Österreicher
18.08.2008 17:43

Re: Woher wissen Sie denn, was die Abchasen u. S-Osseten wollen?

Weil es Ihnen ein Potentat von Moskaus Gnaden gesagt hat? Nach Ihrer Logik wollten die Tschetschenen auch bei Rußland bleiben!

Und noch etwas: Merken Sie nicht, daß in Europa ein starkes wirtschaftliches und strategisches Gleichgewicht zugunsten der Russen und zulasten der Europäer besteht. Wollen Sie ewig unter der Knute der russischen Tartaren leben? Die ehem. sowjetischen Kolonien offenbar nicht!

ginka
18.08.2008 13:51

"Probleme mit zivilisierten Methoden lösen"

saakaschwilli ist keine romanfigur, aber paradoxer kann keiner sein:

- zuerst auf seinen befehl werden mehr als 2000 menschen ermordert;
- dann rennt er olimpiamässig wie verrückt vor etwas, das nur ihn erschreckt;
- isst genuesslich an seine krawatte, während er telefoniert;
- und schliesslich will die problemen, die er selbst ausgelöst hat, "zivilisiert" loesen.

und dieser mann ist ein schützling der usa und eu!!!

Kantig
18.08.2008 13:22

Keine Aufregung bitte - die russische Regierung macht das, das unsere seit jeher machen!

Statt Panzerabzug sabberten unsere ein Jahrzehnt: Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Wirtschaftkurbel zu drehen.

Die Wirtschaft...

Märchen der Mächtigen halt.

Wortmann
18.08.2008 11:09

Hätten Sie auch rein persönlich alles geglaubt was die Russen sagen? Eben.

Russen behaupten sich wieder als eine Weltmacht. Eine unberechenbare. Der Unsicherheits-Faktor ist eine psychologische Kriegsführung und verleiht Russland weit mehr Macht als blosse Waffengewalt. Das "nicht zu wissen was der Gegner als nächstes tut" macht den Westen sehr nervös. Die Medien tragen ordentlich dazu bei.

Gast: Beobachter
18.08.2008 10:59

Vergleiche....

Wenn Russland in Georgien einmarscheirt, ist das so, wie wenn Oesterreich in der Ukraine einmarschiert: Nur mit dem Unterschied, dass die Ruthenen SEHR GERNE bei uns ware, was man von den Georgiern und Russland nicht behaupten kann. Nun weiter, liele Russophile, was faellt euch sonst noch so ein?

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