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Kaukasus-Konflikt: Nato setzt Beratungen mit Russland aus

19.08.2008 | 17:27 |   (DiePresse.com)

Die Nato drängt auf einen Rückzug Russlands aus Georgien. Von russischer Seite heißt es, das Vorgehen der Nato sei eine "leere Drohung". Die OSZE beschließt die Entsendung zusätzlicher Beobachter.

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Aus Protest gegen die andauernde russische Militärpräsenz in Georgien setzt die Nato ihre Beratungen mit Russland im gemeinsamen Nato-Russland-Rat aus. Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte nach einer Krisensitzung der Außenminister des Bündnisses am Dienstag in Brüssel, dies gelte bis zum Abzug der russischen Soldaten. Damit seien vorerst nicht nur Treffen auf Ministerebene, sondern auch auf Botschafterebene ausgesetzt.

Die Zukunft der Beziehungen liege nun in den Händen der russischen Regierung, sagte De Hoop Scheffer. "Aber wir werden nicht alle Kommunikationsmöglichkeiten mit Russland abschneiden."

In einer gemeinsamen Erklärung der Minister heißt es: "Wir fordern Moskau auf, in Worten und Taten zu zeigen, dass es sich nach wie vor jenen Prinzipien verpflichtet fühlt, auf denen wir unsere Zusammenarbeit aufgebaut haben." Die Minister bekräftigten das Versprechen, Georgien ebenso wie die Ukraine zu einem späteren Zeitpunkt in das Bündnis aufzunehmen.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier und der britische Außenminister Davild Miliband drängten auf einen Rückzug der russischen Truppen. "Russland muss die Zusagen erfüllen, die Präsident Dmitri Medwedjew gemacht hat, und zwar sofort", so Miliband.

Russland: Nato-Beschluss ist "parteiisch"

Moskau verurteilte die Reaktion der Nato-Außenminister. Der Beschluss sei parteiisch, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag. Die Nato sei im Begriff, das "kriminelle Regime" in Georgien zu retten und zu bewaffnen.

Russland verfolge nicht die Absicht, georgische Gebiete zu annektieren. Der Abzug der russischen Truppen auf die Stellungen vor Beginn des Krieges mit Georgien werde drei bis vier Tage dauern, hieß es. Von dem Abzug der Truppen aus dem georgischen Kernland gab es den Angaben der USA und Georgien zufolge keine Anzeichen.

Russlands Botschafter bei der Nato, Dmitri Rogosin, hat die jüngsten Reaktionen des westlichen Militärbündnisses auf das Geschehen im Südkaukasus als leere Drohungen gegen Moskau bezeichnet. "Insgesamt sind diese Drohungen, die bisher auf Russland niederprasselten, nicht mehr als leere Worte", sagte Rogosin am Dienstag dem russischen Nachrichtensender "Westi-24".

Abzug der Truppen

Dienstagnachmittag haben die russischen Truppen aber angeblich mit dem Rückzug aus der georgischen Stadt Gori begonnen. Soldaten, Panzer und Truppentransporter setzten sich auf Befehl eines Offiziers in Bewegung, wie ein Reuters-Reporter beobachtete. Der EU-Abgeordnete Othmar Karas hingegen erklärte, er habe von einem Abzug nichts erkennen können - "eher im Gegenteil". Karas besuchte am Dienstag mit einer EVP-Parlamentarierdelegation Gori.

Russlands Präsident Dmitrij Medwedjew kündigte daraufhin an, die Truppen sollen bis Freitag abgezogen werden. Dies habe er seinem französischen Kollegen Sarkozy in einem Telefonat zugesagt, hieß es seitens der Nachrichtenagenturen.

Russland weist Kritik zurück

Russland wies Kritik an dem zögerlichen Abzug seiner Truppen zurück. "Die Geschwindigkeit unseres Rückzugs wird von der Lage vor Ort diktiert. Und die Lage ist kompliziert", sagte der stellvertretende russische Generalstabschef Anatoli Nogowizyn am Dienstag in Moskau. Mit ihrer demonstrativen Präsenz wolle die russische Armee auch Konflikte zwischen Georgiern und Südosseten verhindern, betonte er. Das heiße jedoch nicht, dass Russland den von Frankreich vermittelten Sechs-Punkte-Plan nicht einhalte.

Der General warf der georgischen Führung vor, sich ihrerseits nicht an die Vereinbarungen zu halten und forderte Präsident Michail Saakaschwili auf, etwa 2.000 georgische Elitesoldaten zurück in den Irak zu schicken. Das Staatsoberhaupt hatte das Kontingent vor rund einer Woche nach Hause zurück beordert, um die georgische Armee im Kampf gegen russische Truppen zu verstärken.

Der Kaukasus-Friedensplan
Der von allen Konfliktparteien unterzeichnete Sechs-Punkte-Plan schreibt vor, dass alle Streitkräfte sich auf die Linien vor Beginn der Feindseligkeiten zurückziehen. Das würde für die Mehrheit der russischen Soldaten im Konfliktgebiet einen Rückzug hinter die eigene Staatsgrenze bedeuten, nicht nur nach Südossetien. Punkt fünf des mit Hilfe Frankreichs ausgearbeiteten Friedensplans gesteht Russland aber zu, mit seinen Friedenstruppen in und um Südossetien "zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen" zu ergreifen. Nach Schätzungen sind im Konfliktgebiet rund 10.000 russische Soldaten stationiert.

Grünes Licht für OSZE-Beobachter

Nach der Zustimmung aus Moskau und Tiflis hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Dienstag die Entsendung von 20 Militärbeobachtern nach Georgien beschlossen. Die Beobachter sollten "sofort" in Nachbargebiete der abtrünnigen georgischen Provinz Südossetien geschickt werden, teilte die finnische OSZE-Präsidentschaft am Dienstag in Wien mit. Nach Russland hatte auch Georgien grünes Licht für die Mission gegeben, die noch am Abend in Georgien erwartet wurde.

Die OSZE hat bisher acht Militärbeobachter in Südossetien. Nach dem ersten Kontingent möchte die Organisation in den nächsten Tagen weitere 80 Militärbeobachter nach Georgien schicken.

Gefangenenaustausch begonnen

Georgien und Russland haben nach georgischen Angaben am Dienstag mit einem Gefangenenaustausch begonnen. Zwei russische Militärhubschrauber seien in Igoeti gelandet und hätten zwei Verwundete gebracht, sagte der Chef des georgischen Sicherheitsrates, Kakha Lomaia, der Nachrichtenagentur Associated Press. Georgische Krankenwagen brachten später zwei Verwundete zu den russischen Hubschraubern. Journalisten durften den Austausch nicht beobachten.

UNO bittet um Hilfe für Flüchtlinge

Die Vereinten Nationen riefen indes gemeinsam mit Hilfsorganisation zu Unterstützung für Flüchtlinge und andere Bedürftige in Georgien auf. Um die 128.700 durch die Kämpfe Vertriebenen oder anderweitig Betroffenen mit Essen, Wasser, Medizin, Unterkunft und anderen Grundbedürfnissen zu versorgen, seien 59 Millionen Dollar (40,1 Mio. Euro) nötig, erklärte das UNO-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Zu vielen Betroffenen hätten die Helfer noch keinen Zugang. Bisher gebe es Hilfszusagen über 23 Millionen Dollar.

(Ag./Red.)

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59 Kommentare
 
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Gast: sohalt
20.08.2008 04:51
0 0

Russland und der Westen

Europa geht den falschen Weg, auch wenn viele meinen Russland ist in alte Sowjetmanier zurueck gefallen stimmt das nicht. Der Westen ist nach dem Mauerfall stehen geblieben. Ich sage nur die USA soll sich nicht aufspielen, sie ist nicht die einzige Supermacht und schon lange nicht mehr Weltpolizei spielt es aber trotzdem. Europa und Russland sollen endlich beginnen zusammen zu arbeiten. Russland ist wichtig fuer Europa und Europa ist wichtig fuer Russland. Der Raketenschild ist der falsche Weg und man kann nicht erklaeren, dass der Raketenschild fuer Raketen aus dem Iran sind. Die USA provozieren zu sehr, zuerst Afgahnistan, dann Irak und man darf den Kosovo nicht vergessen, alles ohne Zustimmung Russlands. Wieso darf Russland nicht das gleiche tun wie Amerika? Ausserdem begann Georgien mit den Angriffen, man kann nicht einfach wahllos Bevoelkerungsgruppen attackieren, ohne dafuer die gerechte Strafe zu erhalten. Europa soll endlich aufstehen und sagen wir sind kein Kind Amerikas.

Ijuna
20.08.2008 01:12
0 0

Ich...

..werde lieber gegen Russland kämpfen als tatenlos zuzusehen wie der neubolschewistische Untermensch weiter freie Völker unterjocht! Lieber tot als russisch!

Antworten Gast: ASVG-Sklave
20.08.2008 09:06
0 0

Re: Ich...

Bitte geh¿ zum Südbahnhof und löse Dir eine Fahrkarte Richtung Tiflis. Wiedersehen!

Gast: ein europäer
19.08.2008 23:32
0 0

Diese Meinungen hier

sind wohl größtenteils Teil einer Medienkampagne des KGB

Antworten Gast: Klar
20.08.2008 12:10
0 0

Re: Diese Meinungen hier

Na klar, haben Sie vielleicht ein Problem damit?

Gast: Pour le merite
19.08.2008 18:21
0 0

Die NATO hat überhaupt nichts zu fordern.

Dieses andauernde Provozieren Russlands im Auftrag USraels könnte ins Auge gehen.


Gast: ASVG-Sklave
19.08.2008 17:14
0 0

die Provokation geht weiter

amerikanische, kanadische und polnische Kriegsschiffe sind auf dem Weg ins Schwarze Meer. Wenn es los geht, sterben 800 Millionen Menschen in Europa, während Amerika sich die Hände reibt.

Antworten panda82
19.08.2008 19:32
0 0

Re: die Provokation geht weiter

Diese Schiffe müssen erste mal durch Bosborus... Ob sie da durch kommen, steht in Sternen!!!

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
19.08.2008 19:39
0 0

Re: Re: die Provokation geht weiter

Wie nun? Sollen sich 800 Millionen auf die Sterne verlassen?

demedici
19.08.2008 16:36
0 0

Vorschriften

Wenn die Nato glaubt sie können den Russen vorschreiben, nach ihrer Pfeife zu tanzen, die da lautet: "Wir dürfen, ihr dürft das Gleiche nicht", dann werden sie sich damit kalte Füsse holen. Der nächste Schritt in eine Eskalation ist von der Nato getan, offenbar will man es auf ein Machtspiel mit Russland ankommen lassen, das kann nicht gut gehen.
Bevor Bush abtritt will er offenbar noch sein Image als unbeliebtester Präsident ändern, und zwar hin zu jenem, der die Welt weg von Friede und Freiheit hin zu Kriege und Verderben geführt hat.

ginka
19.08.2008 16:18
0 0

http://www.whypeoplehateamerica.com/books.html

der freeman soll sich das anschauen!!!

phuter
19.08.2008 14:50
0 0

Kann nicht irgendwer...

Dieses elende Gesindel an US und EU Politikern wegräumen, bevor wir alle im Rahmen eines Atomkrieges weggeräumt werden? Langsam reicht es wirklich.

Antworten freeman
19.08.2008 15:37
0 0

Räumen wir doch liebere

die Autokraten weltweit weg, bevor wir uns an demokratischen, westlichen Politikern vergreifen.

Der Welt wäre damit mehr gedient.

Antworten Antworten phuter
19.08.2008 19:31
0 0

Welche Autokraten wären denn genehm?

Das Königshaus Saud? Das Mubarack Regime? Oder der Wahlfälscher 2000 himself?

Antworten Antworten Gast: Na Klar, Du Depp
19.08.2008 15:51
0 0

Re: Räumen wir doch liebere

Was kriagst den du vom Pentagon?

Wenn du nit denken kannst, dann lass es lieber den

anderen über.


ginka
19.08.2008 14:26
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http://de.rian.ru/analysis/20080818/116112427.html

"...RIA Novosti: Im Westen wird diskutiert, ob Europa das Problem mit oder gegen Russland lösen muss. Was halten Sie davon?

Alexander Rahr: Die eingefahrenen Automatismen und aus dem Kalten Krieg stammenden Stereotype dürfen nicht die Oberhand gewinnen. Es ist deshalb wichtig für die EU, eine aktive Friedenspolitik unter Einbeziehung Russlands zu betreiben.

Wenn möglich, sollten die Vermittler dabei die Amerikaner nicht ins Boot zu holen.

Die Position von Präsident Bush polarisiert zu sehr."


Antworten freeman
19.08.2008 15:39
0 0

Polarisiert?

Weil er die blanke Aggression Putinstans gegen ein kleines Nachbarland nicht gutheißt?

Russland gehört dringend in die Schranken gewiesen.

Re: Polarisiert?

Dies meinten in vergangenen Zeiten schon sehr viele, wie z.B. Napoleon oder Hitler. Wie dies damals immer endete wissen wir ja alle bestens. Es gibt auch keinen Grund das es heutzutage anders verlaufen sollte. Es gibt eben immer wieder so "besonders Gescheite" die meinen den Russen koenne man soeben mal "wegputzen". Russland ist europaeische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die USA hingegen sind eine Grossmacht, welche andere Interessen und Werte hat, als EUROPA und dafuer schon gerne desoefteren mal einen dienlichen Krieg anzettelt inmitten von EUROPA.

Antworten Antworten demedici
19.08.2008 16:22
0 0

Re: Polarisiert?

Was verstehen sie unter "Schranken" ?
Der USA gehört die ganze Welt und sie können nach Belieben machen und nehmen, was sie wollen und brauchen. Alle anderen Länder dürfen den verbliebenen Dreck aufräumen.
Das ist ihre Vorstellung von Freiheit, wie ihr Synonym andeutet ???

Antworten Antworten ginka
19.08.2008 16:10
0 0

in schranken von wem?

europa ist mehr als 60 jahre nichts anderes als toilettenpapier der usa.

... und es geniesst offensichtlich diese rolle weiter zu spielen...

Antworten Antworten ginka
19.08.2008 16:02
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also dir sind egal über 2000 von georgienéinmarsch ermorderte zivilisten?

der konflikt hat georgien und amerka¿s politische missgeburt saakaschwilli ausgeloest.


Antworten Antworten Antworten Gast: Valery
19.08.2008 17:57
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Re: also dir sind egal über 2000 von georgienéinmarsch ermorderte zivilisten?

Nein, die sind mir nicht egal.

Wenn Scharfmacher aber zum Krieg NATU/USA gegen Russland blasen, so gibt es Millionen an Toten!

Irgendeiner muss Verfnunft bewahren. Ich hoffe, es werden beide keine Eskalation betreiben.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Skalve
19.08.2008 16:00
0 0

Re: Polarisiert?

auch freeman wird dabei sterben. Aber das ist solchen Hitzköpfen vorerst noch wurscht - zumindest so lange, bis auch sie dem Tode in die Augen sehen und sich dann ansch......... .. Jemanden in die Schranken zu verweisen, um dabei selbst zu krepieren, kann nur einem krankhaften Gehirn entspringen.

Wortmann
19.08.2008 14:08
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Es geht nicht nur um Öl und Gas.



Russland ist vielmehr Nachbar Europas, als Nachbar der USA. Europa und Russland müssen auf lange Sicht miteinander auskommen. Das scheint USA ein Dorn im Auge zu sein. Ständig verursacht USA Krisen weit weg vom eigenen Zuhause. Länder wie zB. aktuell Polen werden in diese Krisen unter enormen wirtschaftlichen Druck reingeritten.


Antworten Gerald
19.08.2008 16:01
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Re: Es geht nicht nur um Öl und Gas.

Ja, Europa und Russland müssen gut miteinander auskommen. Das bedeutet aber nicht, dass die Russen tun und lassen was sie wollen und Europa zu kuschen hat. Der Überfall auf Georgien war von Russland von langer Hand geplant. Es ist einfach unmöglich, dass Georgien überraschend Südossetien überfällt und Russland innerhalb von 24h mit einem riesigen Armeekontingent vor Ort ist. Selbst die Überfalltheorie ist unglaubwürdig. Es gibt von Russland nur eine Straßenverbindung nach Südossetien (Roki-tunnel). Bei einem geplanten georgischen Angriff, wäre der wohl als erstes gesperrt/zerstört worden. Gleich anschließend begann mit russischer Hilfe auch noch in Abchasien ein Angriff (Kodori-Tal), dort gab es überhaupt keine georgischen Angriffe.
Russland ist wieder in größenwahnsinnige alte Sowjet-Imperialpolitik zurückgefallen. Davor zu kuschen ist der falsche Weg (was natürlich nicht heißt, dass man gleich einen Krieg vom Zaun brechen muss).

Antworten Antworten Peregrin
19.08.2008 17:46
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Re: Re: Es geht nicht nur um Öl und Gas.

Das erklaert sich sehr einfach damit, dass auch der georgische Ueberfall fuer die Beobachter vor Ort nicht so ueberraschend war wie fuer Sie. Wenn die Russen gesehen haben, dass die Georgier Truppen massieren, dann haben sie das halt auch getan. Der Konflikt dort kocht auf kleinerer Flamme ja schon eine geraume Zeit.

Klar ist an der ganzen Sache nur eins: Die USA haben in dem ganzen Konflikt nichts verloren, denn sie leben auf der anderen Seite der Welt.

 
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