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OSZE: Georgien löste Kaukasus-Krise aus

30.08.2008 | 16:34 |   (DiePresse.com)

Der georgische Angriff sei erfolgt, bevor russische Panzer nach Südossetien vordrangen, sagen OSZE-Beobachter. Georgien soll den Militärschlag zudem intensiv vorbereitet haben.

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In der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gibt es nach einem Bericht des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" massive Kritik an der georgischen Führung. Fehlverhalten der Regierung in Tiflis habe zum Ausbruch der Kaukasus-Krise beigetragen, schreibt das Blatt.

Nach Informationen des "Spiegel" berichten OSZE-Militärbeobachter aus der Kaukasusregion, dass Georgien den Militärschlag gegen Südossetien intensiv vorbereitet habe. Der Angriff sei begonnen worden, bevor russische Panzer den Verbindungstunnel nach Südossetien befahren hätten. In den Berichten sei auch von möglichen georgischen Kriegsverbrechen die Rede. OSZE-Beobachter berichteten davon, dass die georgische Führung südossetische Zivilisten im Schlaf habe angreifen lassen.

Georgien will EU-Sanktionen gegen Russland

Indes hat Georgien vor dem EU-Sondergipfel zum Kaukasus-Konflikt die Europäische Union zu Sanktionen gegen Russland aufgerufen. "Wir erwarten, dass die EU Strafmaßnahmen verhängt, die sich nicht gegen die Bevölkerung, sondern die politische Elite Russlands richten", sagte der für die abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien zuständige Minister Temur Jakobaschwili der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Die französische EU-Ratspräsidentschaft hat für Montag in Brüssel einen Sondergipfel zur Lage im Kaukasus anberaumt. Frankreich hatte am Freitag allerdings deutlich gemacht, dass der Gipfel keine Strafmaßnahmen beschließen werde. "Die Stunde der Sanktionen ist nicht gekommen", hieß es aus dem Präsidialamt in Paris.

Georgien verschärft Visabedingungen

Im Konflikt mit Moskau hat die georgische Regierung eine drastische Verschärfung der Visabestimmungen für Russen angekündigt. Wie das georgische Außenministerium am Samstag auf seiner Website mitteilte, werden russische Staatsbürger künftig nur noch Visa in georgischen "diplomatischen Vertretungen und Konsulaten im Ausland" erhalten können. Bisher konnten sie an Flughäfen und an der Grenze ein Visum erhalten.

Zudem könne die Einreise nur noch für den Besuch von Angehörigen in Georgien oder humanitäre oder geschäftliche Gründe beantragt werden. Visa würden in Zukunft nur noch erteilt, wenn eine Einladung an den Antragsteller im Original vorliege, hieß es weiter.

Die neue Regelung bedeute, dass Georgien Russen dieselben Bedingungen für die Einreise auferlege wie dies umgekehrt bereits der Fall sei, sagte eine Vertreterin des Außenministeriums in Tiflis der Nachrichtenagentur AFP. "Das heißt, dass es keine Touristenvisa für Russen mehr geben wird."

Putin will "objektive Bewertung"

Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat Brüssel aufgefordert, "eine wirklich objektive Bewertung" des Kaukasus-Konfliktes vorzunehmen. Die Reaktion der Europäischen Union sei seinem Land nicht gleichgültig, sagte Putin am Freitagabend im Interview mit der deutschen TV-Anstalt ARD in Sotschi am Schwarzen Meer. Russland wolle keine Spannungen und auch kein neues Wettrüsten, sondern strebe nach gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu allen.

Die Debatte um mögliche Sanktionen gegen Russland verfolge seine Regierung sehr aufmerksam. "Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand triumphieren wird und dass es eine objektive Einschätzung der Ereignisse geben wird."

Putin bezeichnete Behauptungen als Lüge, wonach Russland nicht allein zum Schutz der Südosseten in Georgien eingegriffen habe und eigentlich Georgiens Präsident Michail Saakaschwili gestürzt werden sollte, um einen NATO-Beitritt der Ex-Sowjetrepublik zu verhindern. Wenn diese Behauptung stimmen würde, hätte Russland den Konflikt begonnen, sagte Putin der ARD weiter. Doch habe Georgien als erstes angegriffen. Menschen wie Saakaschwili dürften seiner Meinung keinen Staat führen, sagte der Ministerpräsident. Er solle von allein zurücktreten.

Putin betonte, dass Russland nicht georgisches Territorium annektieren wolle. Moskau werde seine Truppen in der so genannten Pufferzone auf georgischem Kerngebiet nach Entspannung der Lage abziehen. Die russischen Truppen würden sich zurückziehen, wenn die richtigen Prinzipien für eine Kontrolle der Lage in Georgien gefunden worden seien. Putin begrüßte es, dass Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) dies übernehmen würden. Russland sei bereit, dabei mitzuarbeiten, sagte er der ARD weiter.

Putin: "Grenzen der Ukraine anerkannt"

Putin wies in dem Interview zudem in der EU-Ratspräsidentschaft geäußerte Bedenken zurück, Russland könne als nächstes die territoriale Integrität der Ukraine bedrohen. So zu denken, sei nicht gerecht, sagte der Regierungschef. Russland verfolge in der Region keine Ziele. Im Unterschied zu Georgien und Südossetien habe es auf der Krim keinen ethnischen Konflikt gegeben. Russland habe längst die Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt, es gehe höchstens noch um technische Fragen.

(Ag.)

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71 Kommentare
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navy
31.08.2008 15:19
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Deutsche Politiker werfen OSCE Berichte weg

Auch vor dem Kosovo Krieg war Deutschland bestens über die US Lügen des CIA Agenten Walkers bestens informiert, was sich im Kosovo wirklich abspielt. Aber wenn man einen Aussenminister wie Joschka Fischer hat, wirft man wegen geistiger Demenz und SS Gedanken Gut halt OSCE, BND und sonstige Berichte in den Papierkorb.

Und wenn man Krieg führen will, wie Frau Merkel lügt und fälscht man sich etwas zusammen, fährt nach Tiflis und verspricht den Verbrechern dort auch noch die NATO Mitgliedschaft. Dann fordert man sogar Sanktionen usw.. obwohl man sämtliche Abkommen mit Russland auf die NATO Erweiterung gebrochen hat und übelst auf dem Völkerecht und UN Resolutionen herumtrampelt, wie der Kosovo Mafia Staat aufzeigt.

Antworten Gast: gast
01.09.2008 12:25
0 0

Re: Deutsche Politiker werfen OSCE Berichte weg

jajjajaj navy 800 000 Albaner über die Grenzen gebracht und dann Walker soll gelogen haben.

Und davor in Bosnien habt ihr es ja vorgemacht wieso sollte ihr den Albaner leichter machen als eure Slavische Brüder die Bosnien!

Wer sowas leugnet ist nicht Normal im Kopf!

Gast: gast
31.08.2008 13:35
0 0

streumunition

>tagesspiegel.de<
Israelische Mehrfachraketenwerfer fuer Streumunition auf Deutschen Militär LKW in Georgien

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Kaukasus-Georgien;art123,2601194
(25.08.2008)

Gast: gast
31.08.2008 12:48
0 0

ein ersuchen

Ich eruche euch, wenn ihr mit russland und russen keine erfahrung habt, sollt ihr lieber schweigen, es wirkt peinlich , was ihr da abgibt.

Gast: Christian
31.08.2008 12:11
0 0

Sarkashwili ging gegen eine abtrünnige georgische Provinz vor.

und zwar in einem weit milderen Maße als es Rußland gegen Tschetschnien getan hat. Rußland verbietet sich jede ausländische Einmischung in dieser "innerrussische" Angelegenheit. Von einem militärischen Eingreifen ausländischer Staaten, etwa der USA ist von vornherein keine Rede.

Und was macht Rußland? Es setzt militärische Maßnahmen, dh. bombardiert Georgien, besetzt Südossetien und eine "Sicherheitszone" usf.

Welche völkerrechtliche Instanz hat Rußland dazu das Recht gegeben. Müssen nicht auch die ehemaligen sowjetischen Republiken und Teilstaaten fürchten, willkürlich von Rußland bedroht zu werden?

Unzweifelhaft haben sich die USA auch schon Ähnliches herausgenommen. Beide Großmächte sind daher von einem kollektiven Sicherheitssystem kleinerer Staaten, etwa der EU, in Zaume zu halten!

Antworten Gast: ASVG-Skalve
31.08.2008 14:12
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Nichts zu peinlich, für den jüdischen "Christian"!

Aus dem SPIEGEL (etwas vertrauenswürdiger als Christians Propaganda): Demnach habe Georgien den Militärschlag gegen Südossetien intensiv vorbereitet und seinen Angriff begonnen, bevor russische Panzer den Verbindungstunnel nach Südossetien befuhren. In den Berichten sei von möglichen georgischen Kriegsverbrechen die Rede. So berichten OSZE-Beobachter davon, dass die georgische Führung die südossetischen Zivilisten zur Schlafenszeit habe angreifen lassen. ---P-S: WER sind Sie, der sich anmaßt zu beurteilen, wer angemessen und wer überzogen reagierte ????

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Und Bush sprach es werde Licht,doch alle anderen folgten nicht

Ja der Herr der Welt,er meint es so gut mit uns.
Wenn nächstes Jahr die subprime Krise auch Europa
mit aller Härte getroffen hätte,er möchte uns doch verschonen.
Denn wie kann man die Russen am besten ärgern:NATO bis
möglichst direkt vor Moskau!Und wie kann man die postsowjetischen Staaten am besten ärgern:Stalin,den Massen-
mörder heilig sprechen!Ja die Herren der Welt möchten uns
vor schlimmen Zeiten schützen:Denn wo ist es schöner
als im Himmel?Wenn jetzt eine entsprechende Antwort seitens
der NATO gegen Russland ergriffen wird,so können wir
alle Engel singen hören.Die Rüstung von USA und Russland
reicht zu einem Bruchteil schon um alle Großstädte der Erde
binnen Sekunden zu vernichten.Wir,die glücklichen mitten dazwischen!Und im Himmel da wird Bush uns dirigieren und
Putin spielt den Bass dazu.Wir brauchen uns um keine irdischen
Sorgen,Wirtschaftskrisen,Erderwärmung mit nettem Lüfterl in New Orleans und ähnliches zu kümmern...

navy
31.08.2008 15:21
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Re: Und Bush sprach es werde Licht,doch alle anderen folgten nicht

Die Amerikaner brauchen Krieg, damit ihre Rüstungs Industrie beschäftigt ist. Hitler war ein Nichts gegen diese Barbaren und Verbrecher der Neuzeit.

Antworten Antworten Gast: bush
31.08.2008 17:18
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Re: Re: Und Bush sprach es werde Licht,doch alle anderen folgten nicht

Und ich dachte du meinst die Russen dann hätte ich dir bestimmt Recht gegeben aber nicht doch so.

derpradler
31.08.2008 09:51
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Das war doch von Anfang an klar!

Unsere Medien hätten es halt gerne anders!

Antworten Gast: NN
31.08.2008 10:25
0 0

Re: Das war doch von Anfang an klar!

Das wirklich Ärgerliche an der Sache ist doch, wie sich die westlichen Medien dumm stellten, bis es dank Blogger und Internet die Spatzen von den Dächern pfiffen. Die Vorbereitungen auf den georgischen Coup sind bestens dukumentiert, sogar in Haaretz.

Gast: Christian
31.08.2008 00:25
0 0

Sakashwili ist gegen die übtrünnige Provinz Südossetien militärisch vorgegangen

Rußland hat aber überreagiert.

Georgien kann sich immerhin auf das Prinzip der territorialen Integrität von Staaten berufen (auch wenn Minderheiten das Recht auf Selbstbestimmung haben sollten).

Rußland hat aber überreagiert und seinen früheren Provinzen an der Ostsee und in Zentralasien Angst gemacht. Denn so harmlos war die Zeit der Okkupation durch die Russen nicht. Viele erinnern sich noch an Berliner Aufstand, Prager Fühling udgl.

Rußland hat durch seine territoriale Größe und den Reichtum an Bodenschätzen, das es durch Kriege erreicht hat, eine hegemoniale Stellung in Europa. Die Angst vor Rußland kann man den Völkern nur durch ein sehr vorsichtiges Vorgehen im Konfliktsfall nehmen, wobei man die Politik der USA gegen Rußland nicht immer mit der von Europa gleichsetzen sollte!

Gast: Maschinenherz
30.08.2008 22:51
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Ein Hoch auf den Spiegel, das "Sturmgeschütz der Demokratie" !!!

Der letzte Hort von Qualitäts- und Investigations-Journalismus und kein APA, Reuters, DPA, usw. Herold.


Isaakaschwili nach Den Haag!
(Auch wenn er nur ein Bauer im Spiel der Macht ist.)

Gleiches Recht für Alle, oder gibt es gute und böse (mutmaßliche) Kriegsverbrecher?

Gast: Pour le merite
30.08.2008 22:22
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"Fehlverhalten" schreibt also das Blatt,

wenn ein wildgewordener USrael Vasall einen Krieg anzettelt bei dem tausende sterben und zigtausende flüchten müssen.

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qed

es gibt wohl keinen einzigen Konflikt auf der erde, wo nicht irgendeiner, der sich fuer intelligent haelt, entdeckt haben will, dass da wieder einmal die Juden dahinter stecken!
Plemblem!

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QED

Ich haette wetten sollen, dass schon wieder jemand auftauchen wird, der den Juden und den Amies den Schwarzen Peter zuschieben wird.
Die Gehirne der Antisemiten muessen rudimentaere Organe sein!

Ratio
30.08.2008 18:34
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Die Georgier wurden von den USA, Israel und Großbritannien

in den Krieg getrieben. Großbritannien sagte Unterstützung seitens der EU zu.
Was geschah? Simple Geister in Georgien glaubten dem Sirenengesang und begannen den Krieg in völlig falscher Einschätzung der Lage. Anstatt schließlich Ruhe zu geben, tönen sie nun wie Kläffer.
Wer waren noch simple Geister? Polen und Tschechei, die daraus nichts lernten, dass nämlich im Krisenfall niemand von denen, die die Suppe eingebrockt hatten, wirklich zu Hilfe kommen und unterschrieben biede einen verhängnisvollen Vertrag.
Das Volk wird es im Krisenfall ausbaden müssen, die Politiker, die das ausgehandelt haben, haben in Florida ein nettes Häuschen, in das sie sich im Kriegsfall zurückziehen werden.

Gast: Pour le merite
30.08.2008 17:13
0 0

Diese OSZE Schlaumeier

merken aber auch alles.


grinch
30.08.2008 14:50
0 0

Doch für was gut die Osze

Es würde mich einmal stark interessieren ob dieser Bericht
auch in den amerikanischen Medien Beachtung findet,
da ein McCain zur Zeit ja von der Krise profitiert
und die Russen diesmal doch nicht die Bösen sein dürften,
sondern die eigenen Verbündeten unter einem etwas naiven
Präsidenten Saakaschwili, der noch immer glaubt,
die Amerikaner oder Europäer könnten/würden ihm gegen
Russland helfen.

Die größte Gefahr die von Russland für uns Europäer ausgeht,
besteht lediglich für Investoren die die russische Korruption,
fürchten sollten. :D

Jedoch ist Russland drauf und dran wieder zu alter Stärke zu finden im Gegensatz zu Amerika,
darum sollte man(Europa),
seine Freundschaften neu bewerten.

Antworten Gast: beobachter
31.08.2008 09:36
0 0

Re: Doch für was gut die Osze

Ja CNN ging da neue Wege und interviewte Putin zum Kaukasuskonflikt. Das ist gut so.
Was sich Saakaschwili geleistet hat, ob angestiftet oder nicht und auch zunächst egal von wem, sein Handeln ist ein Verbrechen. Irritiert hat auch die brutale Reaktion der Russen aber das ist eben die Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit eines Krieges.

Solche Konflikte können sich immer wieder entzünden und diese werden immer gefährlicher wenn sich nicht die Feinde von gestern zu einem neuen Bündnis finden. Ich bin zuversichtlich und hoffe dass Obama diese neuen Wege geht wenn er gewählt wird. Sein 'YES WE CAN' ist genau das wozu Europa im Moment noch nicht fähig scheint.
Stellen Sie sich beispielsweise einmal derzeitige österreichische (Innen/Aussen-) Politik angewendet auf ganz Europa vor. Da ich meine Heimat liebe kann ich nur sagen: armes Österreich.
Ich bin mir sicher dass ein Bündnis der EU mit der Türkei und Russland, wenn auch schwierig absolut erforderlich sein wird.

dihaus
30.08.2008 20:15
0 0

Nein. Und sie werden auch nicht

darueber berichten. Vielmehr beginnt langsam ans Tageslicht zu kommen, das Kreise in Washington sehr wohl Herrn Schakasvilli ermuntert haben, den Angriff zu riskieren. Es sollte dies die Position von McCain staerken indem man die Gefaehrlichkeit Russlands hervor hebt.
Bis jetzt ist die westliche Presse voll darauf abgefahren, schliesslich steigert das die Quoten signifikant!

Jetzt wird es langsam heraus kommen, das zwar die Russen auf so einen Angriff gewartet haben aber nie wirklich angenommen haben, das Herr Schakasvilli so dumm sein wuerde das wirklich zu starten. Der Mann ist ein Wurschtl und Die Wichtigkeit von Georgien sehen nur die Amerikaner. Das Monopol der Gazprom beruht auf der logistischen Staerke und der Groesse des Unternehmens. Die EU waere gut beraten, das endlich zu begreifen.

grinch
31.08.2008 00:40
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Re: Nein. Und sie werden auch nicht

Bei den bereits bestehenden Verflechtungen von Europäischen Unternehmen mit Russischen (E.ON-Gazprom, Strabag-...) wären
Sanktionen die einem mehr schaden als nutzen und noch
dazu ungerechtfertigt wären, wegen einem Land wie
Georgien doch ein wenig sehr dumm.
Vor allem da die Russen alle Trümpfe in der Hand halten,
den Georgiern niemand helfen könnte und würde,
sie aber trotzdem versuchen eine friedlich Lösung zu
finden, für Russen aus unserer Europäischen Sicht eher
untypisch, doch auch bei ihnen hat sich mittlerweile eine
andere Macht durchgesetzt und die heisst Marktwirtschaft.
Was mich mehr erschreckt ist die Tatsache dass es
soetwas wie Pressefreiheit nicht mehr/ oder nie wirklich gegeben hat/gibt. Nicht nur im Bezug auf Amerika,
sondern auch immer mehr in unseren Breiten,
alle haben Angst vor der Wahrheit und die negativen
Auswirkungen die sie mit sich bringen könnte,...
die Einen inszenieren, wir sitzen da schauen zu und applaudieren, wenn wir dürfen.

Antworten Gast: gast
30.08.2008 19:48
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Re: Doch für was gut die Osze

..... Es würde mich einmal stark interessieren ob dieser Bericht
auch in den amerikanischen Medien Beachtung findet

oder im orf

josephXY
31.08.2008 13:45
0 0

Re: Re: Doch für was gut die Osze

Die amerikanischen Medien haben derzeit andere Probleme,
naemlich deren zunehmende finanzielle Krise. Die US
Zeitungsverlage haben heuer, bis jetzt mehr als 6000 Leute
abgebaut. Dieser Russland / Georgien Konflikt wurde
nur am Rande erwaehnt. Sie koennen das nach selber
ansehen. Um nur zwei Zeitung zu nennen:
Dalles Morning News; St. Louis Post Despatch; usw..
Facetten dieser Medienlandschaft: Viele Korrespondenten
in Washington gibt es nicht mehr, entlassen. Artikel dazu:
The 'Frill' Is Gone: Papers Forced to Cut D.C. Bureaus
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/08/17/AR2008081702373.html
recht interessante Innenansichten gab es hier:
Georgia has won the PR war
* Peter Wilby
* Monday August 18 2008
http://www.guardian.co.uk/media/2008/aug/18/pressandpublishing.georgia

Die finanz. Situat. amerik. Verlage u.a. bei yahoo finance abzufragen, inbes. charts 1yr od. 2yr:
Gannett, McClatchy, Scripps, NYT, GateHouse Media,

Antworten Gast: beobachter
30.08.2008 19:05
0 0

Re: Doch für was gut die Osze

Ja CNN ging da neue Wege und interviewte Putin zum Kaukasuskonflikt. Das ist gut so.
Was sich Saakaschwili geleistet hat, ob angestiftet oder nicht und auch zunächst egal von wem, sein Handeln ist unverzeihlich. Irritiert hat auch die brutale Reaktion der Russen aber das ist eben die Unberechenbarkeit eines Krieges.

Solche Konflikte werden sich immer wieder abspielen und diese werden immer gefährlicher wenn sich nicht die Feinde von gestern zu einem neuen Bündnis finden. Ich bin zuversichtlich und hoffe dass Obama diese neuen Wege geht wenn er gewählt wird. Sein 'YES WE CAN' ist genau das wozu Europa im Moment noch nicht fähig scheint.
Stellen Sie sich beispielsweise einmal derzeitige österreichische (Innen-) Politik angewendet auf ganz Europa vor. Da ich meine Heimat liebe kann ich nur sagen: armes Österreich.
Ich bin mir sicher dass ein Bündnis der EU mit der Türkei und Russland ,wenn auch schwierig absolut erforderlich sein wird. Wir werden uns gegenseitig brauchen.

Gast: Gast
30.08.2008 14:38
0 0

re

"Der Angriff sei begonnen worden, bevor russische Panzer den Verbindungstunnel nach Südossetien befahren hätten."

d.h Russen waren schon bereit auf dem Weg.

Vieleicht hätte Georgien vorher den Westen um Rat betten soll.

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