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„Ohne die Türkei kann die EU kein Global Player werden“

19.10.2008 | 18:15 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Interview: Der Regierungsberater Ahmed Davutoglo über die Strategie der türkischen Diplomatie.

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Die Presse: Sollte aus dem EU-Beitritt nichts werden: Hat die Türkei dann einen Plan B?

Ahmed Davutoglu: Wir haben keinen Plan B. Nachdem der Beitrittsprozess begonnen hat, gibt es nur einen Plan: Verhandlungen, die zur Mitgliedschaft führen. Bis jetzt haben die Beitrittsverhandlungen aller Länder mit der Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union geendet.

Die Presse:Gerade in Österreich herrscht große Skepsis hinsichtlich eines Beitritts der Türkei. Was erwarten Sie sich von Österreich?

 

Davutoglu: Wir erwarten uns einen objektiven Standpunkt. Auch Österreich hat 2004 den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zugestimmt. Wir erwarten von unseren österreichischen Freunden, dass sie ihre Verpflichtungen im Beitrittsprozess erfüllen; und dass sie die Türkei genauso behandeln wie alle anderen Beitrittskandidaten bisher.

 

Die Presse: Was hätte die EU von einem Mitglied Türkei?

Davutoglu: Wenn die EU ein Global Player sein will, braucht sie die Türkei. Ohne die Türkei kann Europa nicht mit den Problemen in der Nachbarschaft, etwa im Kaukasus, fertig werden. Ohne die Türkei kann Europas Energiesicherheit nicht garantiert werden. Und ohne die Türkei kann es keine erfolgreiche kulturelle Koexistenz in der EU und Europas Nachbarschaft geben.

 

Die Presse: Die türkische Außenpolitik konzentrierte sich zuletzt immer mehr auf die Nachbarn im Nahen Osten. Ist das eine neue Strategie?

Davutoglu: Unsere Außenpolitik hat einen breiten Ansatz. Aber unsere Beziehungen zu Russland, der USA und dem Nahen Osten sind keine Alternative zur EU. Die Türkei hat ein gutes Verhältnis zu allen Ländern im Nahen Osten: zu den Arabern, dem Iran und Israel. Deshalb genießen wir großes Vertrauen – etwa als Vermittler indirekter Gespräche zwischen Syrien und Israel.

 

Die Presse: Wann erwarten Sie hier erste Resultate?

Davutoglu: Die Gespräche haben im Mai 2008 begonnen. Es gab vier Gesprächsrunden und vielversprechenden Fortschritt. Aber wegen des Rücktritts von Israels Premier Ehud Olmert musste die fünfte Gesprächsrunde verschoben werden.

 

Die Presse: Die neue türkische Nahostpolitik sorgte aber auch für Kritik: Etwa aus den USA, nachdem Hamas-Führer Khaled Mashaal zu Gesprächen in die Türkei eingeladen worden war.

Davutoglu: Unsere Beziehungen zu beiden Flügeln der Palästinenser (Präsident Abbas und Hamas) sind ein Vorteil: für die Versöhnung in der palästinensischen Gesellschaft. Und für ein besseres Klima im Nahostfriedensprozess. Ähnliches gilt für Iran: Wir haben gute Beziehungen zu Teheran und sind Partner der USA und der Europäer. Wir halten Kanäle für beide Seiten offen.

 

Die Presse: Ist die Türkei hier in ein diplomatisches Vakuum vorgestoßen, da die USA zuletzt als Nahostvermittler nicht mehr so aktiv waren?

Davutoglu: Wir füllen kein Vakuum. Wir haben unsere eigenen Strategien. Zudem waren die USA durchaus aktiv. Aber die EU hätte sich mehr engagieren können. Unsere Vision vom Nahen Osten ist Sicherheit für alle: für alle ethnischen Gruppen und für alle Staaten: Sicherheit für den Iran, für Israel, den Irak, den Libanon.

 

Die Presse: Zur Kurden-Regierung im Nordirak sind Ankaras Beziehungen nicht sehr gut: wegen der Angriffe der kurdischen Untergrundorganisation PKK.

Davutoglu: Es gibt keine Spannungen mit dem Irak – und keine hochgradigen Spannungen mit der kurdischen Regionalregierung. Wir sind keine Feinde: Sie brauchen uns und wir brauchen sie. Doch die PKK vergiftet unsere Beziehungen. Die türkische Armee versucht aber, bei ihren Militäroperationen im Nordirak zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden.

Die Presse: Die USA versuchen gerade, mit dem Irak einen Plan für einen US-Truppenrückzug auszuhandeln. Ist ein US-Abzug aus Sicht der Türkei gut oder schlecht für die Sicherheit in der Region?

Davutoglu: Es ist klar: Der Rückzug der US-Truppen wird eines Tages stattfinden. Aber das Timing des Abzugs ist sehr wichtig. Der Aufbau der irakischen Sicherheitskräfte muss abgeschlossen sein, bevor die Amerikaner abziehen. Das Problem im heutigen Irak ist, dass ein gutstrukturiertes Sicherheitssystem fehlt: Es gibt die irakische Nationalarmee aber auch Schiiten-Milizen, kurdische Peshmerga und bewaffnete sunnitische Gruppen. Irak ist ein Naher Osten im Kleinen. Dort gibt es all die Gruppen, die es im Nahen Osten gibt: Araber, Kurden, Turkmenen, Schiiten, Sunniten, Christen. Wenn man das Irak-Problem nicht ordentlich löst, kann man die Probleme des Nahen Ostens nicht lösen. Alle Beteiligten sollten sich daher sehr umsichtig verhalten, damit die Krise im Irak nicht auf andere Teile der Region überschwappt.

Die Presse: Zur Kurden-Regierung im Nordirak sind Ankaras Beziehungen nicht sehr gut: wegen der Angriffe der kurdischen Untergrundorganisation PKK.

Davutoglu: Es gibt keine Spannungen mit dem Irak – und keine hochgradigen Spannungen mit der Kurdischen Regionalregierung. Unser Kampf gilt einer terroristischen Organisation: nämlich der PKK. Im vergangenen Jahr haben sich unsere Beziehungen zu Bagdad deutlich verbessert.

Die Presse: Aber wenn man das Problem mit der PKK lösen will, nützen die guten Beziehungen zu Bagdad wenig. Diese Frage muss Ankara mit der Kurdischen Regionalregierung klären.

Davutoglu: Deshalb ist erst vergangene Woche unser Sondergesandter in Bagdad mit Barzani (Präsident der Kurdenregion) zusammengetroffen. Als Saddam Hussein 1991 die Kurden massakrierte, flohen 500.000 Kurden aus dem Nordirak in die Türkei – und nicht nach Europa. Und heute kommen Elektrizität und fast die ganzen Kosumgüter für den Nordirak aus der Türkei. Wir sind keine Feinde: Sie brauchen uns und wir brauchen sie. Doch die PKK vergiftet unsere Beziehungen. Die türkische Armee versucht aber, bei ihren Militäroperationen im Nordirak zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden.


Die Presse:
Und warum ist die Türkei dagegen, dass die nordirakische Stadt Kirkuk der Kurdenregion anschlossen wird?

Davutoglu: Kirkuk ist ein Irak im Kleinen: Hier leben Turkmenen, Kurden, Araber. Man kann die Stadt nicht nur einer Gruppe überlassen, und Kirkuks Bodenschätze sollten allen ethnischen Gruppen zugutekommen. Wir möchten, dass im Konsens eine friedliche Lösung für Kirkuk gefunden wird.


Die Presse:
Aber wenn dieser Kompromiss Anschluss an die Kurdenregion heißen würde?

Davutoglu: Das würde den Ausschluss von Turkmenen, Arabern und Christen bedeuten – und damit große Spannungen zwischen Kurden und Arabern.

Die Presse: Zuletzt tobten auch an der Nordostgrenze der Türkei Kämpfe, und zwar in Georgien. Was bedeuten die Spannungen im Kaukasus für die Türkei?

Davutoglu: Alle ethnischen Gruppen im Kaukasus sind unsere Verwandten. Es leben mehr Abchasen in der Türkei als in Abchasien. Und es gibt fast so viele Georgier in der Türkei wie in Georgien. Unsere Beziehungen zu Georgien und zu Russland sind exzellent. Die Türkei spielt eine wichtige Rolle für Georgiens Wirtschaft. Und Russland ist unser zweitgrößter Handelspartner. Ein Konflikt zwischen beiden ist deshalb ein Problem für die Türkei. Und natürlich wollen wir - gerade auch als Nato-Mitglied - keine Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Denn dann würde der Kaukasus die Arena eines neuen Kalten Krieges werden. Wir haben deshalb eine politische Plattform für Stabilität und Kooperation im Kaukasus vorgeschlagen.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2008)

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92 Kommentare
 
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Gast: KARLderGroße
31.03.2010 19:12
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Türkeibeitritt

Wir brauchen die Türkei nicht in der EU. Es ist vermessen von den Türken wenn sie sagen, das sie Deutschland zu dem gmeacht haben was es ist. So spielen sich die Türken halt eben auf. Auch auf der Straße

Gast: heute
22.10.2008 10:15
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kein Wunder

wenn man sich die Beiträge hier durchliest braucht man sich nicht wundern dass Adolf H1tler ein Österreicher war.....wenn der Mensch nur aus der Geschichte lernen würde

Gast: Deutschtürke
20.10.2008 18:45
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Kopfschüttel

Also es ist schon echt krass wie hier die Türkei dumm gemacht wird von wegen Analphabeten und so. Aber kein einziger hier schreibt dass die Analphabeten zum Wirtschaftswunder der Deutschen erheblich verholfen haben. Das Deutschland jetzt nicht dieses Deutschland wäre was es jetzt ist. Ich bin Türke geboren in Deutschland und bin wirklich Neutral. Ich bin glücklich hier und werde warscheinlich dieses Land nie verlassen weil ich es Liebe hier zu Leben. Aber jetzt mal ehrlich, was soll diese Aggresion hier überhaupt das bringt doch keinen weiter. Natürlich braucht die EU die Türkei und umgekehrt genauso. Das die Türkei noch nicht reif für die EU ist dass wissen ja wohl alle. Aber die Gespräche dauern ja eh noch 10-15 Jahre also was soll das. In 10-15 Jahren kann sehr viel passieren und das wird es auch und dann wird die Türkei nicht mehr die selbe sein. Lange rede kurzer Sinn, gibt der Türkei einfach ne Chance und denkt einfach mal als Mensch egal welche Nationailtät.

Antworten Gast: WAPA
20.10.2008 20:57
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Re: Kopfschüttel

Sie als Türke haben zwar vom deutschen Wirtschaftswunder profitiert, beigetragen dazu haben die Türken kaum etwas!

Zuviele Österreicher haben sehr negative Erfahrungen mit bei uns lebenden Türken gemacht das ist leider nur zu oft wahr und formt die öffentliche Meinung!
Aggressiv verhalten sich viele bei uns lebenden Türken uns gegenüber wenn man dieses Verhalten kritisiert wird man sofort als Türkenhasser, Nazi etc. bezeichet!
Die Türken können oder wollen sich nicht integrieren, sie sind nicht in der Lage nach unseren Regeln zu leben und schaffen daher nur sehr selten den sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg, natürlich sind wir wiedereinmal daran schuldig!

Die Türken haben von uns eine sehr faire Chance bekommen nur konnten oder wollten die meisten diese nicht nützen! Eure Beschimpfungen und Drohungen kotzen uns an wir haben es satt unseren hart erarbeiteten Wohlstand für euch auf das Spiel zu setzen!
Die Ptürkischen Primitivposting scheinen Sie aber nicht zu stören!

Antworten Antworten Gast: Deutschtürke
20.10.2008 22:09
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Re: Re: Kopfschüttel

Natürlich finde ich solche Primitivpostings auch nicht gut aber ich kann ja jetzt nicht zu allem was schreiben ausserdem reicht der Platz da garnicht dazu aus. Es ist nunmal so dass einige gute andere wiederum schlechte Erfahrungen gemacht haben aber das hat jeder mit jedem nicht nur Deutsche oder Österreicher mit Türken. Man muss lernen miteinander umzugehen und dazu müssen beide Seiten was dazu beitragen. Nur weil man mal schlechte Erfahrungen mit Türken gemacht ist das noch lange kein Grund alle Türken in einen Topf zu stecken. Ich denke das damals von Deutschen und Österreichischen Seiten einfach zu wenig für integration getan wurde und dass auch Türken sich zu wenig integriert haben. Und jetzt erst wird damit richtig angefangen auf einmal weil man gemerkt hat das man als Staat hätte mehr tun können. Eigentlich ist das schon wieder ein anderes Thema. Meine Meinung: Türkei in die EU, Ja! Aber nicht jetzt!!!!

Antworten Antworten Antworten Insider
21.10.2008 21:28
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Re: Re: Re: Kopfschüttel

Österreich, vor allem Wien hat sehr viele ungebildete Türken eingebürgert. Wie bringt man Analphabeten, die nicht einmal in der eigenen Sprache Lesen und Schreiben lernten, Deutsch bei? Diese Menschen sind im Alltag nicht darauf angewiesen, unsere Sprache zu lernen. In Wien gibt es, was Türken betrifft, in vielen Bezirken eine Parallelgesellschaft, die in sich geschlossen ist. Diese Leute suchen freiwillig keinen Kontakt zu Österreichern. Mit Österreichern verkehrt man, wenn man zum Arzt muss. In den Apotheken gibt es dann schon wieder türkische Apothekenhelferinnen, die über die Medikamente informieren. Wird von der Schule der Kinder angerufen, ist man auch zur Kommunikation aufgefordert. Das sind nur einige Beispiele. So funktioniert Integration nicht. Es gibt in Österreich sehr viel Hilfe. Viele Türken sind jedoch nicht bereit, unsere Gewohnheiten und unseren Lebensstil zu akzeptieren. Sie bauen unsere Bezirke nach ihrem Geschmack um. Mit Hilfe so mancher österreichischer Politiker.

Antworten Antworten Antworten dr. philpp
21.10.2008 07:55
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Re: Re: Re: Kopfschüttel

Integration ist ausschließlich Sache des Zuwanderers und nicht des Gastlandes!!!!
Und mehrsprachige Formulare bringen nichts sondern fördern nur das Verharren im Unangepassten!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast heute
21.10.2008 21:34
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Re: Re: Re: Re: Kopfschüttel

das ist der Denkfehler der in der deutschen und österreichischen Gesellschaft vorherrscht.

Integration muss auf beiden Seiten erfolgen, von den Zuwanderern und den Gastgebern. Man muss einfach mal anerkennen das Ö und D Einwanderungsländer geworden sind. Diese Situation ist mit der vor 50 Jahren gar nicht mehr zu vergleichen. Die Gesellschaft muss darauf vorbereitet werden und sein dass nun mal Einwanderer hier sind und noch mehr kommen werden....

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: BDTU
22.10.2008 13:18
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Re: Re: Re: Re: Re: Kopfschüttel

Warum gibt es vorwiegend Probleme mit den Türken?!

Was heißt das daß Integration von beiden Seiten erfolgen muß?!
Wir Österreicher repektieren den zuwanderer und bringen diesen auch Toleranz entgegen nur scheinen viele Türken diese Toleranz als Schwäche zu sehen und pfeifen darauf sich zu integrieren was wiederum ihre beruflichen und sozialen Aufstiegs-Chancen schwerst beeintächtigt!

Wenn sich jetzt ein integrationsunwiller Türke ein großzügiges Entgegenkommen von uns erwartet liegt er berechtigterweise absolut falsch!

Er ist in Österreich er hat nach österreichischen Regeln "zu spielen" um voran zu kommen!
Integration von unserer Seite heißt klare Regeln aufzustellen nach denen gespielt wird, die Türken spielen aber weiterhin nach ihren Regeln und wollen diese uns aufzwingen deshalb werden viele Türken bei uns auch weiterhin scheitern! Selber schuld, kein Mitleid!

Antworten Antworten Antworten Gast: WAPA
21.10.2008 07:32
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Re: Re: Re: Kopfschüttel

OK es stimmt daß es falsch ist alle Türken in einen Topf zu werfen, ich weiß auch daß man die integrierten Türken nicht wahr nehmen kann da sie sich von uns nicht wirklich unterscheiden.
Integration sehe ich aber als eine bringschuld des Zuwanderers, er muß die Landesdsprache lernen und sich mit den jeweiligen Normen und Verhaltensregeln auseinander setzen und nach diesen leben!
Leider scheint es aber oft so daß es von vielen Türken als eine Zumutung gesehen wird Deutsch zu lernen und nach unserer Lebensweise zu leben.
Integration heißt nicht daß sich jetzt jeder Zuwanderer im trachtenanzug samt Lederhose umherlaufen muß Integration heißt Deutsch zu lernen die westlich demokratischen Werte anzuerkennen und ein Bekenntnis zu Österreich abzulegen.
Ich kenne Polen, Russen, Koreaner, Serben, Kroaten etc. wo dies klaglos funktioniert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Sagopa Kajmer
09.08.2011 16:37
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Re: Re: Re: Re: Kopfschüttel

In vielen Punkten stimme ich dir zu, aber was mich als Türke stört ist, dass ihr ab einer bestimmten Grenze nicht mehr wollt das wir uns integrieren sondern ihr wollt, dass wir uns assimilieren. Für einen Russen wäre das vielleicht kein Problem, weil er in Russland ein ähnliches leben führte. Aber wir Türken haben eine andere Kultur, die ihr auch respektieren müsst. Du kannst von mir nicht verlangen, dass ich Schwein esse oder Alkohol trinke, weil du genau weißt das meine Religion es mir verbietet. Genauso habt ihr auch Taten, die euch der Bibel verbietet. Integration muss von beiden Seiten erfolgen! Wenn ich im Fernsehen sehe, wie die Moslem verspottet werden und immer die schlechte Rolle spielen oder wenn in den Nachrichten immer die Rede von islamischen Terroristen ist, dann verliert man die Motivation sich zu integrieren glaubt es mir.

Gast: Ergenecon
20.10.2008 17:25
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An alle Türken

Lasst euch hier nicht auf irgendwelche streitigkeiten ein mit niedrigem Niveau.

Unsere Zukunft liegt nicht in Europa. Da sind nur unsere Feinde!!!

Iran ist korrekt
Russland ist Korrekt
Azeris sind Korrekt
Syrer sind Korrekt
Kurden sind korrekt
Türken sind korrekt
Araber sind es auch.

Wir sollten uns mit diesen Ländern einigen.

Gast: BDTU
20.10.2008 16:31
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Ist diesem Davutoglo noch zu helfen?

Einige türkische Primitivposter liefern wiedereinmal den Beweis welch großer Fehler es doch wäre wenn die Türkei der EU beitreten darf!

Europa würde politisch und wirtschaftlich entscheident geschwächt, jede Entscheidung die in den EU Gremien beschlossen werden würde und dem bettelarmen Nettoempfänger TR nicht so ganz paßt würde wütende Proteste radikaler Türken zur Folge haben!

Diese Lachnummer Davutoglo glaubt doch nicht im ernst daß der eselreitende Viehhirte aus Anatolien der EU mehr Bedeutung, Reichtunm und Einfluß bringen würde.

Es freut mich zu wissen daß die TR nie und nimmer EU Mitglied werden wird.

Gast: NormalerMensch
20.10.2008 14:19
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Hat jetzt fast nichts mit dem Thema zu tun.

Wenn mich jemand frägt ob es Menschen gibt die ich nicht leiden kann muss ich leider antworten Österreicher.
Zum Glück lebe ich in Deutschland. Die größten Anfeindungen und Beleidigungen habe ich immer von Österreichern erfahren.

Warum seid ihr so zurückgeblieben?

Antworten Gast: Crusader
21.10.2008 11:45
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Re: Hat jetzt fast nichts mit dem Thema zu tun.

Tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen: Die meisten Deutschen sind anderer Meinung...
und sie sind nur eine wie üblich angfressene 68iger Socke deren Weltbild sich überlebt hat!
Tut leid...

Antworten Antworten Gast: NormalerMensch
21.10.2008 15:08
0 0

Re: Re: Hat jetzt fast nichts mit dem Thema zu tun.

Dir muss nichts leid tun... mit 68iger Socke kann ich leider nichts anfangen. Ich bin aber gut in 69. schönen Tag und nicht ärgern lassen :)

Gast: Buchbinder Wanninger
20.10.2008 13:58
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Türkei-Europa

Der Grundstein zum heutigen, geistigen Europa wurde bereits in der Renaissance gelegt. Es begann, als erkannt wurde, daß das katholische Dogma einer geistigen Weiterentwicklung Europas extrem hinderlich war. So waren es u.a. die Kirchenreformer Hus, Calvin, Luther, die Humanisten Erasmus, Bruno, Spinoza, die Wissenschafter Kopernikus, Kepler, Galilei, die sich gegen die dogmatischen Lehren der Kirche auflehnten und ihr Leben riskierten bzw. opferten. Es brauchte noch das Zeitalter der Aufklärung mit Rousseau, Voltaire, Kant, später Hegel, Schiller, Goethe, Leibnitz, Newton, etc. etc., es brauchte die Revolutionen von 1789, 1848, 1917, zwei Weltkriege bis wir heute endlich hoffen können, daß Vernunft der bestimmende Faktor in unserem Handeln sein könnte.

Gab es in der Islamischen Welt eine ähnliche Entwicklung? Mitnichten, und eine derartige, über Jahrhunderte versäumte Entwicklung wollen unsere europäischen Politiker in 15 Jahren per Verhandlungen wettmachen?

Gast: Heuchler
20.10.2008 13:21
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Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Wir haben es verstanden. Ihr Österreicher mögt uns nicht, und wir mögen euch nicht.

Aber ein solches Thema kann mann ja auch sachlich behandeln oder ist es zu viel verlangt von euch?

Mal ehrlich!

Antworten Hans Lody
20.10.2008 14:00
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Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Nur nicht so bescheiden
Es heisst nicht die Öst. mögen euch nicht...es muss viel mehr heissen die EUROPÄER wollen euch nicht.
Ist das sachlich genug?

Antworten Antworten Gast: Heuchler
20.10.2008 14:08
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Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Du bestätigst nur das niedrige Niveau gegen das ich hier versuche anzugehen. Wo sind die Denker, die Intellektuellen, die Philosophen.

Es ist eine Schande ein so öffentliche Plattform für rassismus zu nutzen!

Antworten Antworten Antworten Hans Lody
20.10.2008 15:40
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Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Die Türkei nicht in der Eu zu wollen ist (finanziell u kulturell betrachtet) eine sachliche Meinung.Mit Rassismus
hat das nix zu tun.Da Sie das Thema aber schon anschneiden........ist es nicht mow "thelogischer Rassismus" wenn sich die Museln für etwas besseres halten als Ungläubige? Wenn das Kopftuch mow heisst ich die ich das Tüchel trage bin rein-du die du es nicht trägst bist unrein bzw das Tüchel als Signal für Muselmänner........alle die kein Tüchel tragen sind Schlampen usw usw.Also immer schön vor der eigenen Türe kehren!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Heuchler
20.10.2008 17:20
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Re: Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Tut mir leid. Ich spreche kein Bergdeutsch.

1. was ist "mow"?
2. was ist "thelogischer"?
3. was ist "Tüchel"?

Bitte schreiben sie in einem einwandfreien Deutsch damit wir sie verstehen können.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Hans Lody
20.10.2008 18:42
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Re: Re: Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Wer ist wir ? Sie und Ihr Esel?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Heuchler
21.10.2008 09:26
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Vom Bauern kann mann nicht viel erwarten? Mit wir meine ich diejenigen die der deutschen Sprache mächtig sind. Ihr Berdeutsch lassen sie mal bitte in der Schublade.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Hans Lody
22.10.2008 08:15
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Na gut
mow = mehr oder weniger (abgekürzt)
telogisch heisst theologisch da ist das o untergegangen so wie bei Ihnen zb Berdeutsch und es heisst eine nicht ein öffentliche Plattform.
Rassismus schreibt man gross nicht klein.
Sie ist eine Anrede -schreibt man daher gross
Vom Bauern kann MAN (nicht mann) nicht viel erwarten
Also der deutschen Sprache sind Sie nicht wirklich mächtig.
Ach ja Tüchel = Kopftuch

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Heuchler
22.10.2008 12:00
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Es ist wohl zu viel verlangt sachlich über dieses Thema zu schreiben.

Ok, danke für die Aufklärung. Schönen Tag noch!

 
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