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SVP hält Mandats-Absolute bei Südtirol-Wahl

27.10.2008 | 16:54 |   (APA)

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Die Südtiroler Volkspartei (SVP) hat bei der Landtagswahl zwar ihre absolute Stimmenmehrheit verloren und ist mit 48,1 Prozent zum ersten Mal in ihrer Geschichte unter die 50 Prozent-Marke gerutscht. Durch ein Reststimmenmandat hat sie aber 18 Mandate im 35-köpfigen Landtag und damit die absolute Mehrheit bei den Sitzen.

Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) hatte von einer "Zitterpartie" gesprochen, die Entscheidung fiel beim Auszählen der letzten der insgesamt 488 Sprengel in den 116 Gemeinden des Landes. Bei der Landtagswahl 2003 hatte die SVP noch 55,6 Prozent der Stimmen und 21 der 35 Sitze. Von den Verlusten der SVP profitierten vor allem die Freiheitlichen und die "Süd-Tiroler Freiheit", die stark zulegten. Ihre zum Teil zweistelligen Verluste im ländlichen Bereich holte die SVP teilweise in den Städten auf, wo in Orten mit italienischer Bevölkerungsmehrheit die Parteien des "Il Popolo della Liberta" (Berlusconi-Parteien) deutlich hinter den Erwartungen blieben.

Für die Bildung der Landesregierung ist in Südtirol auch das Abschneiden der Italiener wichtig, die nach ihrem Verhältnis automatisch in der Regierung sitzen. Der erstmals angetretene Partito Democratico kam auf zwei Sitze. Die Grünen erreichten trotz der Kandidatur mit Bürgerlisten ebenfalls nur zwei Sitze. Der erstmals in dieser Konstellation angetretene "Il Popolo della Liberta" der Mitte-Rechtsparteien ist in Zukunft mit drei Abgeordneten vertreten.

Im neuen Landtag werden die Freiheitlichen mit fünf (statt bisher zwei) Abgeordneten sein. Die von der Union abgespaltene "Süd-Tiroler Freiheit" hat zwei Sitze (4,9 Prozent). Jeweils ein Mandat erhielten die Union für Südtirol, die Lega Nord und die italienische Rechtspartei Unitalia.

(APA)

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