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RAF-Frontmann Christian Klar geht frei

24.11.2008 | 19:05 |  Von unserer Korrespondentin EVA MALE (Die Presse)

Nach Ablauf der Mindesthaftdauer von 26 Jahren wird Klar, führendes Mitglied der „Roten Armee Fraktion“ und an fast all deren Aktionen beteiligt, Anfang 2009 entlassen.

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Berlin.Er hege die Hoffnung, "die Niederlage der Pläne des Kapitals zu vollenden“, ließ der RAF-Terrorist Christian Klar noch im Vorjahr aus dem Gefängnis verlauten, er wolle den "Aufbruch, den auch eben die RAF dargestellt hat“, weitertragen. Reuegefühle seien im "politischen Raum, vor dem Hintergrund unseres Kampfes“ keine Begriffe, so Klar. Dennoch wird der heute 56-Jährige, der an nahezu allen Aktionen der "Roten Armee Fraktion“ (RAF) an vorderster Front beteiligt war, Anfang nächsten Jahres freikommen. Dies entschied am Montag das Oberlandesgericht Stuttgart.

Klar sei zwar uneinsichtig, aber nicht mehr gefährlich, wie ihm zwei Gutachter und die Bundesanwaltschaft bescheinigten. Nach eigenen Angaben denkt der Ex-Terrorist nicht an eine "Wiederbelebung einer Strategie des bewaffneten Kampfes“.

 

Ohne Reue

Christian Klar war im November 1982 verhaftet und unter anderem wegen neunfachen Mordes zu sechsmal lebenslang und zusätzlichen 15 Jahren Haft verurteilt worden. 1998 hatte das Oberlandesgericht Stuttgart die Mindesthaftzeit auf 26 Jahre festgelegt – wegen "besonderer Schwere der Schuld“. Bundespräsident Horst Köhler lehnte 2007 ein Gnadengesuch Klars ab.

Die Ankündigung der Haftentlassung löste Empörung aus: So sprach etwa der bayerische Innenminister Joachim Herrmann von einer unverständlichen Missachtung des Rechtsempfindens. Klar habe niemals Anzeichen von Reue oder Einsicht gezeigt. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, reagierte mit "tiefer Bitternis“ – "als Polizist, der... mit ansehen musste, wie Menschen auf brutalste Weise getötet wurden“. Michael Buback, der Sohn des 1977 von der RAF ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, findet es zwar "sehr verwirrend, dass eine verhängte lebenslange Haftstrafe nur dann wirklich lebenslang bedeutet, wenn vom Täter noch Gefahr ausgeht“, aber so seien die Regeln, und er werde sie akzeptieren.

Klar, der zu den führenden Figuren der zweiten Generation der RAF gehörte, war immer dabei gewesen: nicht nur beim Mord an Buback, sondern auch beim tödlichen Anschlag auf den Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto und bei der Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer, ebenso wie beim fehlgeschlagenen Raketenwerferanschlag auf die Bundesanwaltschaft. Zum ersten Mal hatte Klar am 5.Jänner 1977 auf einen Polizisten geschossen, am Schweizer Grenzübergang Riehen. Er verfehlte ihn, hatte sich damit jedoch in die erste Reihe der RAF katapultiert. Bei einem Banküberfall in Zürich 1979 zerrte er auf der Flucht eine hilflose Frau aus dem Auto und schoss ihr in die Brust. Nur knapp überlebte sie.

"Keine Gnade verdient“

"Die haben genau gewusst, was sie taten, und sie haben bisher keine Reue gezeigt. Ich wäre gekränkt, wenn sie frei kämen“, sagte Waltrude Schleyer, Witwe des prominentesten RAF-Opfers, in mehreren Interviews, zuletzt, als Köhler im Vorjahr die Begnadigung Klars prüfte. "Diese Menschen haben keine Gnade verdient.“ Im Alter von 92 Jahren ist sie vergangenen März in Stuttgart gestorben.

Hanns Martin Schleyer war am 5.September 1977 in Köln entführt worden. Die Regierung Helmut Schmidt stand damals auf der Kippe. Tage- und nächtelang tagten in Bonn Krisenstäbe aus Politikern und Sicherheitsfachleuten. Letztendlich entschied man, den Terroristen nicht nachzugeben, die inhaftierte RAF-Mitglieder freipressen wollten. Schleyer wurde nach 43 Tagen ermordet.

Angebot von Claus Peymann

Wenn Christian Klar am 3. Jänner 2009 – so der voraussichtliche Termin – aus der Justizvollzugsanstalt Bruchsal bei Karlsruhe entlassen wird, könnte er übrigens auf ein Angebot von Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, zurückkommen, am ehemaligen Brecht-Theater ein Praktikum als Bühnentechniker zu machen.

Der ehemalige Burgtheater-Direktor meint, dass der Ex-Terrorist nach der langen Haft eine "Chance zur Rückkehr in die Gesellschaft“ bekommen müsse.

ZUR PERSON

Christian Klar wurde 1952 in Freiburg geboren. Den ersten Schritt zur Radikalisierung unternahm er 1974 mit der Besetzung des Büros der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Hamburg. Als er im Jänner 1977 zum ersten Mal auf einen Polizisten schoss, katapultierte er sich in die erste Reihe der RAF. Klar war an den Mordanschlägen auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback und Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto sowie an der Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer beteiligt. Er ist seit 1982 in Haft. [EPA]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.11.2008)

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66 Kommentare
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Uneinsichtigkeit macht sehr wohl GEFÄHRLICH!

Wer völlig ohne Unrechts-Einsichtigkeit ist; wer ohne Schuldgefühle, Reue und Mitleid mit den Opfern und deren Angehörigen trotz 6-fachem "Lebenslänglich" bereits nach 26 Jahren schon wieder auf die Menschheit los gelassen wird: Ein solcher Mensch ist sogar ÄUSSERST GEFÄHRLICH! Wie also können Psychiater als Gerichtsgutachter zu so einer Wahnsinns-Expertise kommen? Klar selbst hat ja in all diesen 26 Jahren niemals seinen Kampf gegen das bestehende politische System in Deutschland aufgegeben und den grausamen Tod von Politikern, Unternehmern, Polizisten oder sonstigen Personen, die in ihre Schußbahn gerieten, explizit als "unvermeidbar" im Krieg gegen den Kapitalismus billigend in Kauf genommen. Ob er in Anbetracht seiner vielfältigen "politischen Aufgaben" überhaupt noch Zeit aufwenden kann, bei Paymann die Kulissen zu schieben, wird man noch sehen...

Jetzt streckt der Staat "die Hand zur Versöhnung aus". Ein schlechter Witz! Áber der Star ist heute immer mehr der Verbrecher!

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ist das nicht ein bisserl sehr ueberheblich...

die eigene meinung ueber die expertise von leuten zu stellen, die tagein tagaus sich mit solchen faellen befassen.
wie sind denn ihre persoenlichen erfahrungen mit AEUSSERST GEFAEHRLICHEN verbrechern? mit leuten, die jahrelang im gefaengnis sassen?

oder beruht das alles auf dem "gesunden rechtsempfinden" (bei dem mir persoenlich die braune kotze hochkommt...)?

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Re: Uneinsichtigkeit macht sehr wohl GEFÄHRLICH!

ein steinchen mehr zum zusammenbruch der brd.

mfg
mc

Gast: PD
25.11.2008 13:19
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Diese gewissenlose Kreatur...

...wird sich sicher wieder ein terroristisches Betätigungsfeld suchen - und auch finden! Der Hass auf unsere Gesellschaftsform wird ihn in die Hand der Islamisten in Deutschland treiben, die einen Massenmörder wie ihn mit offenen Armen empfangen werden! Er bringt ja schließlich einiges an Erfahrung und Logistik mit!

Gast: gast
25.11.2008 12:28
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...

...die RAF war ein haufen verblendeter idioten(wenn man sich da gewisse dokus anschaut stellt man fest, dass die wirklich nur brei im hirn hatten).
das sollte auch jeder linke erkennen(seh mich selbst eher links).......

citoyen
25.11.2008 12:23
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Mit dieser Wahnsinnsentscheidung wird der Ruf nach einem starken Mann, der wieder Recht und Ordnung schafft, lauter werden. Es soll sich aber niemand darüber wundern.

Die Tragödie der Gerichte heutzutage ist das blinde Nachbeten von dem, was irgendein Gutachter sagt. Diese Leute haben bereits einen gottähnlichen Status und sind unfehlbar.

Dazu kommt, daß wir eine totale Täterjustiz haben. Ach ja, Opfer gibt es auch noch, aber die sind eben selber schuld. Ein moderner Richter kann sich wirklich nicht um alles kümmern.

Die Richter, froh darüber, daß sie die Verantwortung auf jemand anderen abladen können, exekutieren das Gutachten auf Punkt und Beistrich.

Klar ist ein neuer Höhepunkt in einem gefährlichen Fehlverhalten der Justiz und des Staates. Am Ende wird der Ruf nach einem starken Mann kommen, der für Recht und Ordnung sorgt. Wahrscheinlich früher, als wir es uns alle denken können.

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Re: Mit dieser Wahnsinnsentscheidung wird der Ruf nach einem starken Mann, der wieder Recht und Ordnung schafft, lauter werden. Es soll sich aber niemand darüber wundern.

wenn man als beispiel die kölner justiz ansieht, die einen komatreter mit sozialstunden belohnt, dann weiß man, was 68 und raf den deutschen angetan hat.

mfg
mc

Teutone
25.11.2008 12:11
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Jemanden..

..wie diesen Schwerverbrecher, welche ohne Einsicht oder gar Reue mit seinen Taten prahlt, freizulassen, ist ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen. Ich plädiere für Rache, nicht Recht gegenüber diesen linken Abschaum..

Gast: N:N
25.11.2008 11:17
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Also

wenn jemand einen Nazikriegsverbrecher entdeckt der mehr an Strafe ausgefasst hat soll er sich melden.

Offenbar wird hier mit zweierlei Maß gemessen.

http://www.nachkriegsjustiz.at/prozesse/geschworeneng/35prozesse56_04.php

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Re: Also

Brauch ich nicht lange schmökern.
Alois Brunner wär da so ein Fall. Hat sich lange versteckt bis ihn der Mossad nach Israel verschleppt hat wo mahn ihn hinrichten ließ.

Wenn man sich jetzt auf der anderen Seite das Beispiel Speer ansieht dann mag das mit zweierlei Maß wohl stimmen...

In diesem Sinne.

MFG vom Elch


freeman
25.11.2008 14:55
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Speer

bekam in Nürnberg 20 Jahre und verbüßte diese vollständig.

Neueste Forschungen zeigen, daß er vermutlich wesentlich weiter in die Sache involviert war, als damals bekannt war, sodaß das Urteil von damals als zu mild erscheint.

Bei Klar hingegen ist bereits jetzt bekannt, daß er sehr weit in das mörderische Treiben der RAF involviert war. Außerdem zeigt er keinerlei Reue und hängt noch immer derselben verbrecherischen Ideologie an.

Warum sollte er dann nicht zumindest die seinerzeit ausgesprochene Haftstrafe (wie auch Speer) bis zum Ende verbüßen?

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Re: Speer

Dann stellt sich mir wieder die Frage wie "genau" man damals in Nürnberg recherchiert hat. Rüstungsminister, Architekt und Eingeweihter in Hitlers größenwahnsinnigen Plänen rund um Deutschland und dessen geplanten Hauptstadt Germania...
Was für Speer spricht ist mit unter die Befehlsverweigerung in Sachen "Verbrannte Erde".
Aber der Vergleich von N:N mit den Nazikriegsverbrechern ist mit diesemeinen Beispiel zum einen gefallen und wenn man dann noch die Arbeit der Nazijäger um Wiesenthal berücksichtigt hält dieser keiner Kritik stand.Das schlimmste heute in Sachen Vergangenheitsbewältigung ist zum einendie"übertriebene"Wiedergutmachung seitens Österreich sowie aber auch die Beschwichtigung dieser Zeit. Von der Verherrlichung die teilweise herrscht ganz zu schweigen.Entschuldigen brauchen wir uns nicht mehr, aber man muss alles daran setzen dass man weitere Generationen aufklärt.
Was Klar betrifft: Terrorismus ist nicht zu entschuldigen egal aus welchem Motiv.
MFG vom Elch

Antworten Gast: Cicero
25.11.2008 12:02
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Re: Also

Pardon, versuchen Sie lediglich polemisch zu wirken oder sind Sie einfach nur so dumm, wie es Ihre Meldungen uns glauben machen wollen ??

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nicht mehr gefaehrlich

das ist die entscheidende aussage der gutachter und des gerichts.
somit ist klar ohne wenn und aber freizulassen. alles andere waere eine haft aus politischen gruenden. etwas das sich ein rechtsstaat nie und nimmer leisten darf.

LIFE DABEI
25.11.2008 09:54
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Re: nicht mehr gefaehrlich

Die Gutachter sind also ihrer Meinung nach unfehlbar ?
Die Realität belehrt uns eines anderen und ganz sicher ist ein solcher Mensch unberechenbar wenn er für seine abscheulichen Taten keinerlei Unrechtsempfinden entwickelt. Von Reue will ich gar nicht reden.

Die Justiz macht sich damit selbst lächerlich: 5x lebenslänglich plus 16 Jahre lautete seinerzeit das Urteil.
Ich behaupte die Freilassung erfolgt aus politischen Gründen aus einem falsch verstandenem Gutmenschentum das man der ganzen Welt vorführen möchte.

Re: nicht mehr gefaehrlich

Aha. Und was hat man bei Hess gemacht? Das war wohl nicht politisch?

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kommen's mir jetzt nicht mit dem braunen gesindel!

von denen sind die allermeisten mit 0 jahren gefaengnis davongekommen, mussten also nicht mal vorzeitig entlassen/begnadigt werden.
unter anderem uebrigens ein herr namens hanns dietrich schleyer...

pennpatrik
25.11.2008 09:16
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Aber hallo -

das ist ja ganz etwas anderes.
Das ist ein "guter" weil linker Mörder.
Man hätte ihn garnicht einsperren dürfen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
25.11.2008 10:19
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"guter" weil linker Mörder,

recte ehemaliger linker ...

Antworten Gast: Gast
25.11.2008 08:21
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Re: nicht mehr gefaehrlich

Da genügt ein windiger Gutachter, der jemanden Ungefährlichkeit bescheinigt, obwohl derjenige dezidiert jede Reue ausschliesst und schon reagieren die Gerichte mit Freilassung. Das ist eine Farce, denn wenn der RAF-Ganove uneinsichtig ist und nicht bereut, sich bei keinem Opfer je entschuldigt hat , ist mit weiteren Taten zu rechnen. Wer steckt da dahintet, daß derartiges passieren kann?

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Re: Re: nicht mehr gefaehrlich

die 68er stecken dahinter, sie und ihre gesellschaftszerstörende ideologie.

mfg
mc

Antworten Gast: Graf Gudenus
25.11.2008 08:16
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entscheidende aussage,

diese ist mit ... zu datieren. Warum erst so spät? Ncht mehr gefaehrlich; wird dies bei Dritte auch verlangt.

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der rote Robin Hood kommt frei!

das schlimme ist halt, dass wie so vieles auch, die RAF zum verlogenen Mythos wird.
Da hilft kein Aufklären, gegen massenpsycholog. Verblödung hilft keine Ratio! (Obwohl, versöhnölich, hier die unkritische Masse relativ beschaulich bleibt).
Paymann will ihm übrigens einen Job im Hamburger Theater anbieten. Hoffentlich nur als Kulissenschieber

Antworten Gast: WAPA
25.11.2008 08:10
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Re: der rote Robin Hood kommt frei!

Sie haben leider recht, Terroristen werden zu Helden stilisiert, brutale Morde werde verharmlost und schlußendlich entsteht daraus ein verlogener Mythos!
Die Opfer und deren Angehörigen werden vergessen und das Mitleid der verblödeden Massen gilt nur noch den armen, unschuldigen Mördern!


Gast: Zuckerl
25.11.2008 00:58
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Solange er nicht ein Rechter ist, ist dies doch in Ordnung?

Na einige Verbrechen, begangen aus reinem Haß und Mordlust sollten nach wenigen Jahren wohl vergessen sei!

Diese Figur beteiligt sich an einigen Kerzerldemos und wird dann vielleicht sogar für den deutschen Friedens und Integrationspreis nominiert!

Gast: Baden
25.11.2008 00:15
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Albert Speer

Der Hitlerfreund Albert Speer senior ist mit 20 Jahren Haft von 1946-1966 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau(mit Häftlingsgarten zum Blumenpflanzen) davongekommen.
Als Architekt der SS- Vernichtungsfabriken und Zwangsarbeiterlager hat dieser Albert Speer senior den Tod von tausenden Menschen, vor allem österreichischen, deutschen und osteuropäischen Juden sowie Zwangsarbeitern zu verantworten.
Das RAF- Mitglied Christian klar sitzt bereits 6 Jahre länger als dieser Kriegsverbrecher in wesentlich schlimmerer, teilweise Isolations- Haft.
Wobei immer noch nicht klar ist, an welchen Verbrechen der RAF er wirklich beteiligt und an welchen er unbeteiligt war. denn die modernen forensischen Methoden, die ihn auch hätten entlasten können, gab es vor 26 Jahren noch nicht.
Allerdings waren die RAF-Opfer vorwiegend Wirtschaftsführer und Politiker.
Daher rührt anscheinend die unterschiedliche Behandlung von Nazis und RAF-Mitgliedern.

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