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Stalins Niederlage: Großfürst wird "Wichtigster Russe"

28.12.2008 | 21:01 |   (DiePresse.com)

Der sowjetische Diktator muss sich bei der Wahl zum "Wichtigsten Russen" Großfürst Alexander Newski aus dem 13. Jahrhundert und Pjotr Stolypin geschlagen geben und landet auf Rang drei.

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Bei der Wahl der wichtigsten Person der russischen Geschichte ist der sowjetische Diktator Josef Stalin nach langer Führung knapp unterlegen. Der Schuldige am Tod vieler Millionen Menschen landete bei der Schlussabstimmung des Staatsfernsehens Rossija am Sonntag auf Platz drei.

Sieger des unter Historikern umstrittenen Wettbewerbs wurde Großfürst Alexander Newski, der im 13. Jahrhundert lebte und als Nationalheld und Heiliger verehrt wird. Newski erhielt nur 5504 Stimmen mehr als Stalin. Im Finale der seit Monaten laufenden Medienaktion waren noch zwölf Kandidaten gewesen.

Auf Rang zwei kam Pjotr Stolypin, der sich zu Zarenzeiten als Premierminister und Reformator einen Namen machte. Insgesamt waren in der Endrunde per Telefon oder SMS rund 4,5 Millionen Stimmen abgegeben worden, davon jeweils mehr als eine halbe Million für die drei ersten Plätze. In der Aktion "Historische Wahl 2008" des Senders Rossija, des Instituts für Geschichte und des Fonds Gesellschaftliche Meinung waren ursprünglich 500 Kandidaten im Rennen gewesen.

Stalin hatte bei den Vorauswahlrunden lange Zeit an erster Stelle gelegen. Menschenrechtler und Historiker beklagten einen unkritischen Umgang mit der Geschichte. So sei der Diktator als großer Reformator und nicht als "Tyrann" dargestellt worden. In den populären Fernsehshows hatten sich jeweils Persönlichkeiten für Kandidaten ihrer Wahl eingesetzt. Bei einer ähnlichen Abstimmung im ZDF war 2003 Ex-Kanzler Konrad Adenauer zum "größten Deutschen" gewählt worden.

(Ag.)

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13 Kommentare
Gast: Attilas Yalcin Tuelue
03.01.2009 15:28
0 0

?

Es gibt 3 größe Staatsmänner:

1.Mustafa
2.Kemal
3.Atatürk

Gast: Beobachter
30.12.2008 10:37
0 0

Ein Trauertag fuer ROT/GRUEN und das Wiener Rathaus

Unser Peppi hat verloren? Das darf es doch nicht geben! Freundschaft! Prost!

Gast: Graf Gudenus
30.12.2008 09:39
0 0

Immerhin gelang diesem Wahlrussen die Liquidierung der Teutonen für einige Zeit

!

harbard
30.12.2008 08:37
0 0

Stalins Niederlage

...das wird unsere genossen von grien und rot
...also, die massenmörder-verehrer
...aber fürchterlich schmerzen!

0 0

Re: Stalins Niederlage

lernen's Geschichte...

derpradler
29.12.2008 17:20
0 0

Ein Massenmörder,

irrsinnig und debil, Millionen Russen geschlachtet, ein Ebenbild Hitlers, und so einer wird hochgehalten, während bei uns immer noch nach irgendwelchen Greisen gesucht wir, denen man etwas anhängen könnte......

Gast: Alpinsepp
29.12.2008 13:11
0 0

Nix dazugelernt

Millionen eigener Leute hingerichtet. Als Kind schon zum Psychopathen entwickelt wird so ein Krüppel auch noch Staatsmann. Die Menschen müssen ein Sensorium entwickeln solche Typen herauszufiltern und damit von Staatsgewalt fernzuhalten und nicht umgekehrt.

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Re: Nix dazugelernt

Moment: Stalin hatte einen brutalen alkoholkranken Vater, und eine Mutter die ihn nicht verteidigen konnte.
Seine Ausbildung war hart und religiös. Da er auch nicht gerade der größte war, kam mitunter vielleicht noch ein kleiner Minderwertigkeitskomplex dazu.

Dazu kommt, dass er sich für die kommunistische Idee begeistern konnte und sich mit Lenin anfreundete.
Stalin war ein Hardliner der grausamsten Sorte, was ihn wiederum von Leo Trotzki unterschied und zur damaligen Zeit von Vorteil war.

In diesem Sinne: Bitte um bessere Wortwahl und lernen Sie bitte eines. Nicht der Diplomat und Menschenfreund kommt an sein Ziel, sondern immer nur der Egoist der auch über Leichen geht.

MFG vom Elch

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Wäre intressant...

wenn wir das gleiche mit Hitler machen würden.

Andererseits gesehen, geht es um den bedeutendsten Russen.

In dieser Hinsicht ist es durchaus gerechtfertigt wenn der Georgier diesen Platz einnimmt.

Stalin war bedeutungsvoll. Ob er ein großer Führer oder Massenmörder war macht in diesem Fall keinen Unterschied.

In der schw. Dagens Nyheter wird der Führer der Kommunisten Russlands durchaus Pro-Stalin zitiert. Komisch nur dass Nikita Chrustschow kurz nach seinem Amtsantritt (zT)auf die Verbrechen des Dschugaschwili aufmerksam gemacht hat.

Egal, wäre bei uns diese Wahl müsste wie gesagt Hitler auch einen der ersten Ränge einnehmen.
Für beide Diktatoren müsste man aber sehr viel Aufklärungsarbeit leisten.

Gefährlich ist solch ein TV Programm aber allemal...

In diesem Sinne

MFG vom Elch

P.S. Diese Wahl zeigt nicht ob ein Volk dumm ist oder nicht.

Gast: Atze
29.12.2008 09:49
0 0

Das zeigt,

selbst als Massenmörder am eigenen Volk kann man als Held verehrt werden, wenn das Volk nur doof genug ist.

Gast: Ehrenburg
28.12.2008 22:17
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Bestrafe einen, erziehe hundert.

Ja, das wusste Stalin auch: Der Mensch vergisst halt schnell.

Ironie ist halt nur, dass Stalin gar kein Russe war!
Macht nix, sagt sich da der Ruß'. Die Engländer werden ja auch von Deutschen regiert und keinem Inselaffen ist das bewusst.

Junge, Junge, eins ist gewiß: Ein neuer Stalin da drüben, und es geht wieder von vorn los...

yoshi
28.12.2008 22:04
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man stelle sich vor..

..Hitler wäre zum drittwichtigsten (deutsch-)Österreicher gewählt worden.

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Wer? Wie?

Der olle Dschugaschwili war doch Georgier, nicht Russe.

Andererseits hat er im roten Herzen der Wiener Kommune eh ein Stammplatzerl- in Form einer Ehrfurcht gemahnenden Tafel in der Schönbrunner Schlossstraße, welche kündet, dass sich in diesem Hause einst der große Trinker und Spitzbube die Ehre gab.

Sepperl macht ihm- dem hehren Anlass entsprechend- beim "Gassi-gehen" auf seine Manier die Aufwartung...

...schont die Bäume, ärgert die Hausbesorgerin.
Hoffentlich ist sie zumindest Kommunistin.