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Indien verdächtigt Pakistan nach Mumbai-Anschlägen

06.01.2009 | 08:19 |   (DiePresse.com)

Offizielle Institutionen in Pakistan hätten die Attentäter unterstützt, sagt Indiens Regierungschef Singh. Dafür spreche die Präzision der Attacken. Indien hat Pakistan Beweise für die These gesendet.

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Die Terror-Anschläge in Mumbai mit mindestens 172 Toten im November sind nach Überzeugung des indischen Regierungschefs Manmohan Singh mit Unterstützung pakistanischer Behörden vorbereitet worden. Angesichts der sorgfältigen Planung und Präzision der Attentate gebe es Beweise, dass diese von "einigen offiziellen Institutionen" in Pakistan unterstützt wurden, sagte Singh am Dienstag in Neu-Delhi.

Singh beschuldigte die Regierung in Islamabad, den Terrorismus als Instrument staatlicher Politik einzusetzen. Schon in der Vergangenheit habe Pakistan Extremisten Unterschlupf gewährt, die Indien feindselig gegenüberstanden.

Der indische Premier erklärte, die Anschläge Ende November seien eindeutig von der in Pakistan ansässigen Terrorgruppe Lashkar-e-Toiba verübt worden. Seine Regierung werde in einer diplomatischen Offensive ihren Druck auf Pakistan zur Auslieferung einer Reihe von Terrorverdächtigen erhöhen. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari hat die Vorwürfe einer Verwicklung staatlicher Stellen in die Anschläge wiederholt zurückgewiesen. Indien hatte Pakistan am Montag Ermittlungsakten zu den Terroranschlägen übergeben, welche nach Angaben Neu-Delhis die Verwicklung pakistanischer Hintermänner belegen.

(APA)

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