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Oliver Stones Bush-Porträt: Weltpremiere im ORF

17.01.2009 | 14:27 |   (DiePresse.com)

Oliver Stones kritisches Bush-Porträt läuft am Sonntag auf ORF1.

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Vor dem letzten vollen Arbeitstag von George W. Bush am Montag zeigt der ORF das Porträt des US-Präsidenten von Oliver Stone: "W." heißt der Film, der als TV-Weltpremiere Sonntag, 20.15 Uhr, in ORF1 läuft. Erst Mitte Oktober war die Bush-Biografie, die sich mit der Zeit vor seiner zweiten Amtszeit befasst, in den US-Kinos angelaufen.

Die Kritik beurteile das Werk des als politisch liberal geltenden Regisseurs ("Platoon", "JFK", "Natural Born Killers") dennoch als zurückhaltend. Auch Stones Porträt des kubanischen Ex-Präsidenten Fidel Castro war 2003 relativ harmlos ausgefallen. Für seine Darstellung gelobt wurde allerdings Josh Brolin in der Titelrolle. Der verwechselt in seiner Rolle als 43. US-Präsident (real-)satirisch z. B. das Gefangenenlager Guantanamo mit dem Songtitel "Guantanamera".

Der ORF erhofft sich von der TV-Weltpremiere von "W." gute Einschaltquoten: Schon mit Michael Moores "Fahrenheit 911" habe man zu diesem Thema ins Schwarze getroffen, sagte ORF-Film- und Serienchefin Andrea Bogad-Radatz zur "Presse". ORF2 überträgt am 20. Jänner dann auch die Inauguration des neuen US-Präsidenten Barack Obama ab 17.40 Uhr live (ebenso auf ORF.at als Live-Stream). Am Dienstagabend steht in ORF2 ein "Runder Tisch" auf dem Programm (22.30 Uhr, Thema: „Barack Obama - wohin steuert er die USA?").

(Red.)

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6 Kommentare
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besser geht `s nicht...as good as it gets

Stone hat nicht nur perfekt die Rolle Nixon`s gespielt..mit diesem Film hat er uns gezeigt, wozu texanischer Konserativismus fähig ist...Georg hätte sich lieber im footballteam bzw. im Management wiedergefunden, wenn nicht die Familie gewesen wäre....ein Beispiel dafür, wie es nicht sein soll..perfect..

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stoned picture

ich mag bush zwar nicht. oliver stone ist aber nicht in der lage eine unabhändige dokumentation zu fabrizieren. er ist politisch auf der anderen seite von bush angesiedelt und sympatisiert ganz offen mit leuten wie chavez und castro, denen man ja auch nicht gerade nur gutes nachsagen kann. für mich besteht die gefahr, dass hier mehr publicity für stone gemacht werden soll, denn wirklich eine realistische darstellung von bush.

Antworten Gast: MM - Leipzisch
18.01.2009 09:48
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Re: justice for GWB!

Auch kein Bush-Adepte, hoffe ich dennoch, es hat ihn bei Stone nicht schlimmer erwischt als JFK: zum Einschlafen, aber vorher noch abdrehen. Ich habe mich durch einen 910-Seiten-Wälzer mutig durchgekämpft (William Manchester: Tod eines Präsidenten), aber Stone und seinem Ober-Faden habe ich nichts entegensetzen können als den On-Off-Knopf ("So 'ne Scheiße! ... Ein Sonny!" - http://n-true.livejournal.com/81491.html).

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Re: Re: justice for GWB!

ganz meine meinung. stone liebt den schinken und glaubt die leute mit langeweile erschlagen zu müssen.

Antworten Gast: pit
18.01.2009 02:46
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mit derart wenig ahnung wie du wäre ich still

du blamierst dich wohl gerne

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Re: mit derart wenig ahnung wie du wäre ich still

deutsch is a hund