Trotz Appellen zu Einigkeit unter den Mitgliedstaaten nimmt der ägyptische Präsident Mubarak nicht am Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Katar teil. Zu dem Treffen werde ein untergeordneter Regierungsvertreter entsandt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur MENA am Samstag, ohne Gründe für die Entscheidung zu nennen.
Bei dem Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha ab Sonntag steht nicht nur eine Konsolidierung des zuletzt zerstrittenen arabischen Lagers auf der Tagesordnung. Unter anderem soll es um den Sudan gehen, dessen Präsident Omar Hassan al-Bashir sich wegen Kriegsverbrechen in der Konfliktregion Darfur vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH bzw. ICC) in Den Haag verantworten soll. Bisher schützten die Araber Bashir. Auch die innenpolitischen Probleme in den palästinensischen Gebieten sind ein Thema.
"Die Herausforderungen sind groß und die Risiken beträchtlich", sagte der Außenminister von Katar, Scheich Hamad bin Jassim al-Thani. Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon will als Gast an dem Gipfel teilnehmen.
(APA)
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