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Straßburg: Polizei warf angeblich mit Steinen auf Nato-Gegner

08.04.2009 | 14:47 |   (DiePresse.com)

Ein Video zeigt Polizisten, die Nato-Gegner mit Objekten bewerfen. Bei der Polizei zweifelt man an der Echtheit der Bilder. Allerdings kann so eine Reaktion "in einer gespannten Lage" möglich sein, betont man dort.

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Für großes Aufsehen hat in Frankreich ein Video gesorgt, das bei Protestkundgebung am Rande des Nato-Gipfels am Samstag in Straßburg aufgenommen wurde. Darauf sind Polizisten zu sehen, die mit Objekten auf Anti-Nato-Demonstranten werfen. Die mit einem Handy aufgezeichneten Bilder wurden auf verschiedene Video-Portale gestellt.

Polizei bewirft Demonstranten mit Steinen

Der Film zeigt Sicherheitsbeamte, die auf einer Böschung der Zuggeleise stehen und Objekte, die wie Steine aussehen, auf die Menschenmenge werfen. Die Polizisten reagieren damit auf Steinwürfe der Demonstranten in ihre Richtung.

"Steine-Werfen gehört nicht zu Einsatztechniken"

Die Polizeigewerkschaften äußerten Zweifel an der Echtheit der Bilder. Sie räumten allerdings ein, dass eine solche Reaktion "in einer gespannten Lage" möglich sein könnte. "Einen Stein nehmen und damit auf die Demonstranten werfen, gehört nicht zu den Einsatztechniken zur Bewahrung der Ordnung", sagte Yannick Danio von der Polizeigewerkschaft UNSA. Jean-Claude Delage von der Gewerkschaft Alliance erklärte: "Wenn es wahr ist, wird es gewiss eine Ermittlung und Sanktionen geben. Ich entschuldige dieses Vorgehen nicht, ich sage nicht, dass es gut ist, aber in einer gespannten Lage kann es passieren."

Die Anti-Nato-Demonstration in Straßburg, an der sich zwischen 10.000 und 30.000 Personen beteiligten, verlief an sich friedlich. Allerdings kam es am Rande des Umzugs zu gewalttätigen Ausschreitungen. In einem benachteiligten Vorstadtviertel wurden mehrere öffentliche Gebäude in Brand gesetzt, ohne dass die Polizei eingriff. Der sozialistische Straßburger Bürgermeister Roland Ries (PS) warf der Polizei am Sonntag "mangelnde polizeiliche Absicherung" vor.

 

(Ag./Red.)

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41 Kommentare
 
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Gast: aeiou
09.04.2009 11:13
0 0

Unerhört.

Jetzt werfen die "Cops" schon mit Steinen. Welche Auswüchse die Sparmaßnahmen bringen. Kaum zu glauben.
Keine Gummigeschoße, Wasser oder ein wenig mit dem Gummiknüppel auf die Schädel des Gesindels. Weit haben wirs gebracht.

Gast: gast
09.04.2009 08:19
0 0

Gemein!

Hunderte Steine werfen, aber wenn zwei zurückkommen, nach der Mami schreien. Das sind sie, die selbsternannten Stadtkämpfer. Diese Würschtln können eh nur groß tun, weil sich die Polizei an unzählige Gesetze und Vorschriften halten muss und so den Verbrechern logischerweise nicht Herr werden kann. Wenn`s dann mal einem Polizisten reicht attackiert und verletzt zu werden, dann würden die Verbrecher auf einmal genau den Gesetzestext kennen. Passt schon so, ich hoffe die treffen auch gut...

Gast: Crusader
09.04.2009 07:17
0 0

Wozu Steine nehmen wenn man Kugeln hat! :)


Gast: Michi
08.04.2009 14:36
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Die Polizisten dachten sich halt: Zufriedenheit ist der Stein der Weisen


baerald
08.04.2009 14:18
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Na, die armen, armen Demonstranten

bekommen doch glatt ihre eigene Medizin zu kosten - und, schmeckt¿s bitter?!
Schade auch...

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Was besonders verärgert

1. ja es gibt friedliebende Demonstrierer
2. aber sie werden oft von den gewalttätigen als lebende Schutzschilder missbraucht
3. was aber besonders lustig ist, sie sich von dieser missbräuchlichen Verwendung in den allerseltensten Fällen distanzieren (persönlich ist mir kein einziger solcher Fall bekannt -kann mich aber irren)
4. verhalten sich dabei aber die Polizisten nicht wie Lords und Ladies beim Derbyday, wird schon nicht vor der schwachsinnigsten Gleichsetzung zurückgeschreckt (wie jetzt schon hier: Guantanamo, Reichskristallnacht, einführung der Todesstrafe, APO, etc.)


Antworten Gast: aeiou
09.04.2009 11:20
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Re: Was besonders verärgert

Weniger Sozialleistung. Die Futterkörbe höher. Und schon ist die Existenzangst größer. Und wer nicht schmarotzern kann, der hat auch keine Zeit für Umtriebe. Und das sind sie zumeist. Den "friedfertigen" ins Tagebuch: A Ruaßsflankerl und a Schneeflockerl..... Heinz-Konrads-Lied.

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Was besonders ärgert

1. ja es gibt auch friedliche Protestierer
2. die werden aber oft von Gewalttätigen als Schutzschilder missbraucht
3. was allerdings besonders pervers ist, die friedlichen distanzieren sich aber in den allerseltensten Fällen (ich sa's mal diplomatisch, obwohl mir kein einziger solcher Fall bekannt ist) von ihrer missbräuchlichen Verwendung
4. aber wehe die Polizisten verhalten sich dabei nicht wie Lords und Ladies beim Derbyday, dann wird auch nicht einmal der widersinnigste Schwachsinnsvergleich sondern frisch gleich die Schwachsinngleichsetzung herbeizitiert (schon alleine hier in diesem Strang: Pogromnacht, Einführung der Todesstrafe, Guantanamo etc.)

Selbstverständlich sind Fehler der Polizie zu ahnden, das sita ber kein Freibrief für gewalttätige Narrenfreiheit

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1. Video anschauen 2. denken 3. posten

http://www.spiegel.de/video/video-59518.html

Gast: Gast
08.04.2009 13:07
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Vorweg, ich mag die NATO nicht,

aber warum haben die Polizisten nicht einfach geschossen? und zwar scharf.

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Re: Vorweg, ich mag die NATO nicht,

Vielleicht weil sie sich nicht auf dem intellektuellen Nivau vom "Gast" bewegen.

Antworten Antworten Gast: gast
08.04.2009 18:11
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Re: Re: Vorweg, ich mag die NATO nicht,

Welches intellektuelle Niveau ist den Voraussetzung, um marodierende Mordbrenner gewähren zu lassen und ein Hotel in Flammen zu legen?

Gast: gast
08.04.2009 13:06
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Halte ich für eine Fälschung.

Ich glaube, ein paar der "Nato-Gegner" (Gesellschaftsfeinde) haben ihre im Übermaß vorhandene Freizeit dazu genutzt, so ein Video zu fingieren.

Unter Polizisten mag es schwarze Schafe geben, aber keinen steinewerfenden Abschaum.

Ich verdächtige die "Nato-Gegner", dieses Video gefälscht zu haben. Mordbrennern ist so etwas zuzutrauen.

Antworten ralshob
08.04.2009 15:54
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NATO gegner = gesellschaftsfeind? schau, schau - dann bin ich ein gesellschaftsfeind.....................


Antworten Antworten Gast: gast
08.04.2009 18:08
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Re: NATO gegner = gesellschaftsfeind? schau, schau - dann bin ich ein gesellschaftsfeind.....................

Tja.

Leider gibt es selbige sonder Zahl.

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Re: Halte ich für eine Fälschung.

Und falls keine Fälschung - ... die Polizisten haben mein vollstes Verständnis. Man sollte ihnen das Zurückwerfen von Gesetzes wegen erlauben.

Antworten Antworten Gast: gast
08.04.2009 19:58
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Re: Re: Halte ich für eine Fälschung.

Naja, ob sie nicht eher die zu den Schusswaffen greifen sollten, mag dahingestellt bleiben...

Aber im Allgemeinen, ja. Samthandschuhe ausziehen. Es reicht.

Gast: Michi
08.04.2009 12:42
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Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

Wenn der neue Lissabon Vertrag ratifiziert ist, kann bei Demonstrationen oder Ausschreitungen die Todesstrafe in Kraft gesetzt werden.


Antworten derpradler
08.04.2009 13:24
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Re: Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

So ist es! Demonstrationen sind verboten und die außerparlamentarische Opposition wird als Terrorismus eingestuft!

Antworten Antworten Gast: gast
08.04.2009 20:00
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Re: Re: Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

...und die meisten der "außerparlamentarischen Opposition" (marodierenden Gewalttätern) SIND auch Terroristen.

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Re: Re: Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

Check Deinen Kalender. Wir schreiben 2009 nicht 1789

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Re: Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

Glaub's wenn's Deiner Einfalt hilft!
PS: Abschaffung der Todesstrafe ist für die EU-Mitgliedschaft eine Conditio sine qua non

Antworten Gast: gast
08.04.2009 13:07
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Re: Gewalt wird¿s nimma lang geben - Schuld ist die EU (ÖVP auch)

Und das ist gut so.

Gast: Raven
08.04.2009 12:13
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An eye for an eye

a tooth for a tooth. Letztlich dürfen sich die Randalierer nicht beschweren wenn ihre Steine zurückgeflogen kommen, denn was für den einen recht ist kann doch nur für den anderen billig sein, oder? Häuser an zünden, Tankstellen ausplündern, PKWs zerstören ist keine Art der Demonstration, sondern lediglich blindwütige Zerstörung fremden Eigentums. Wer sich derart außerhalb des Verfassungsbogens stellt, sollte die Konsequenzen ertragen ohne nachher zu jammern.

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Re: An eye for an eye

Naja, die Rechtssprechung tendiert generell dazu, dem Bürger eine jede Flegelhaftigkeit nachzusehen, hingegen von den Behörden strengste Regelhaftigkeit zu verlangen. DAS versteht man heutzutage unter Menschenrechten! Manche Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer perversen Entwicklung, weil solcherart schlussendlich kriminellen Entwicklungen zugearbeitet wird, anstatt dass man die Menschenrechte faktisch stärkt.

Gast: justice
08.04.2009 12:03
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A.C.A.B.

ALL COPS ARE BASTARDS!

 
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