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Nordkorea: Kim droht mit „gewaltigem Militärschlag“

27.05.2009 | 18:27 |  Von unserer Korrespondentin JUTTA LIETSCH (Die Presse)

Pjöngjangs Rhetorik wird immer aggressiver. Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ist höchst angespannt, seitdem Nordkorea am Montag zum zweiten Mal seit 2006 einen unterirdischen Atomsprengsatz explodieren ließ.

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PEKING. Die Tiraden aus Pjöngjang werden immer schriller: Nordkoreas Militärs haben den Südkoreanern am Mittwoch mit Krieg gedroht, falls sie es wagen sollten, nordkoreanische Frachter auf hoher See zu stoppen und nach Waffen zu durchsuchen. „Solche feindlichen Handlungen gegen unsere friedlichen Schiffe werden als unverzeihliche Verletzung unserer Souveränität betrachtet und unverzüglich mit einem gewaltigen Militärschlag beantwortet“, verkündete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA, Sprachrohr des Regimes von Kim Jong-il. Pjöngjang fühle sich nicht mehr an das Waffenstillstandsabkommen gebunden, das seit Ende des Korea-Kriegs 1953 gilt.

Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ist höchst angespannt, seitdem Nordkorea am Montag zum zweiten Mal seit 2006 einen unterirdischen Atomsprengsatz explodieren ließ und anschließend insgesamt fünf Kurzstreckenraketen in Richtung Japan abfeuerte. Die Raketen landeten alle im Meer. Derweil registrierten Satelliten ausländischer Geheimdienste Rauchwolken über dem Reaktor Yongbyon, der im vergangenen Jahr offiziell stillgelegt wurde. Dies könnte bedeuten, dass die Militärs ernsthaft versuchen, noch mehr Plutonium für ihre Bomben zu gewinnen.

 

Bissige Kommentare – selbst in China

Auslöser der jüngsten Kriegsdrohungen war der Beschluss Südkoreas, sich an der sogenannten „Initiative gegen die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen“ zu beteiligen. Damit sind Patrouillen von Kriegsschiffen der USA und anderer Länder auf den Weltmeeren gemeint. Sie wollen verdächtige Frachter aufbringen und kontrollieren, um Nordkorea und andere „Schurkenstaaten“ daran zu hindern, Atom- und Raketentechnik zu verkaufen. Bisher hat sich Südkorea ebenso wie China und Russland geweigert, an diesen – nach internationalem Recht umstrittenen – Patrouillen teilzunehmen, um Nordkorea nicht allzu sehr zu reizen. Doch nach dem zweiten Atomtest werden in Südkorea und in Japan die Rufe immer lauter, die ein schärferes Vorgehen gegen Nordkorea verlangen.

Sogar in China, dem traditionell engsten Verbündeten Nordkoreas, dürfen die staatlich kontrollierten Medien ungewöhnlich bissige Kommentare über den Nachbarn veröffentlichen. Über diese Kanäle will Peking seinen Ärger über Nordkorea ausdrücken. Die offizielle Linie gilt jedoch weiterhin: Peking verlangt „Verhandlungen und Dialog“. Soll heißen: China sieht zu den Sechsergesprächen über eine atomwaffenfreie Halbinsel Korea keine Alternative.

In ganz Ostasien herrscht Ratlosigkeit darüber, was getan werden sollte, um die Lage zu entspannen. Experten in Peking sind sich einig, dass der Atomtest ein weiterer Versuch Nordkoreas war, die US-Regierung zu direkten und raschen Verhandlungen über einen Friedensvertrag zu zwingen, der das Überleben des Kim-Clans und der Militärs garantieren soll. Deshalb rechnen Pekinger Diplomaten mit weiteren Raketenstarts und womöglich Zusammenstößen auf See.

Aber auch innenpolitische Motive stecken wohl hinter Pjöngjangs Aktionen. Das Regime sei so schwach, dass die Militärs eine Bedrohung von außen schaffen müssten, um eine Rückkehr in die Kriegswirtschaft zu rechtfertigen, heißt es in Seoul.

 

Permanente Mobilisierungskampagnen

Ausländische Bewohner Pjöngjangs berichten, dass die nordkoreanische Bevölkerung inzwischen sehr gut über die besseren Lebensbedingungen bei den Nachbarn in Südkorea und in China Bescheid weiß. Dafür sorgen eingeschmuggelte südkoreanische DVDs, Zeitungen, Bücher und Radios. Mit steten Mobilisierungskampagnen versuche Kim, die Kontrolle zu behalten.

Da das öffentliche Versorgungssystem immer wieder zusammenbricht, duldet das Regime derzeit private Märkte, auf denen Bauern Überschüsse verkaufen dürfen. Auch Obst und Gemüse aus China sind zu haben – allerdings zu horrenden Preisen. Ein Kilo Tomaten kostet die Hälfte eines Monatslohns. Konservative Funktionäre versuchen immer wieder, die privaten Aktivitäten zu behindern.

Die alte Drohung des Militärs vor einem Einmarsch der Amerikaner werde inzwischen hinter vorgehaltener Hand bitter mit einem „Hoffentlich bald!“ kommentiert.

AUF EINEN BLICK

Das Waffenstillstandsabkommen zur Beendigung des Korea-Krieges (1950 bis 1953) wurde am 27. Juli 1953 in Panmunjom zwischen der UNO und Nordkorea abgeschlossen. Es bestätigte im Wesentlichen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea und legte eine vier Kilometer breite entmilitarisierte Zone entlang der Grenze fest.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2009)

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43 Kommentare
 
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Gast: marco polo 59
28.05.2009 11:53
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Verbuendete!

Seit Jahrzehnten wird in allen Kommentaren die westliche Korrespondenten ueber das Verhaeltniss China, Nordkorea immer von Verbuendeten gesprochen. Tatsache ist, dass es keinen militaerischen Pakt gibt. In Realitaet ist das Verhaeltniss der beiden Staaten zueinander sehr kompliziert. Man hat zueinander ueberhaupt kein Vertrauensverhaeltniss. Das Eingreifen Chinas im Korea Krieg geschah auf Druck Stalins, weil er einen Sieg der Amerikaner verhindern wollte, um nicht von 2 Seiten sie an der Grenze stehen zu haben. China musste damals dem Druck nachgeben, da es die wirtschaftliche Unterstuetzung des total durch den langen Buergerkrieg runierten Landes brauchte. Nordkorea weigerte sich sogar dem chinesischen Generalstab aktuelle Landkarten zu ueberlassen. Kaum war der Waffenstillstand geschlossen, drangen die Nordkoreaner mit aller Macht darauf, dass die chinesische Armee das Land verlaesst, weil die Fuehrung einen Umsturz fuerchtete. Bis heute gibt es keine Denkmaeler fuer die gefallenen chinesischen Soldaten auf Nordkoreanischen Boden. Nordkorea kann bis heute auch nicht verstehen, dass China einen neuen Weg eingeschlagen hat. Man betrachtet China als Verraeter am kommunistischen Gedanken. Es ist also sowohl realpolitisch, als auch philosophisch unrichtig von Verbuendeten zu sprechen. Beide Seiten stehen einander schon immer auesserst reserviert gegenueber.

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28.05.2009 03:23
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Dieses Foto

ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten!

Antworten Gast: Zyniker
28.05.2009 12:41
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Re: Dieses Foto

... doch, habe welche vom 1. Mai Aufmarsch am Rathausplatz gesehen :-)

Gast: Freie Schnecke
28.05.2009 02:58
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Achse des Bösen

ACHSE DES BöSEN
Venezuela wurde über Jahrzehnte von Amerika ziemlich ungleich behandelt. Mein Onkel lebt dort drüben seit über 40 Jahren und er sagte mir, dass die U.S.A. über Jahre hinweg rund 2 Dollar pro Barell Rohöl dem Staat zahlte. Der Erfolg von Chavez ist leider auch darum beim Volk so anhaltend. Die U.S.A. sind nicht so unschuldig an der ganzen Entwicklung. Dem imperialistischen Kapitalismus verdanken wir auch diese globale Krise, leider. Doch am grössten Übel, der so genannten "Achse des Bösen" spinnt Chavez schon lange mit. Er belieferte z.B. Iran bereits schon 2006/2007 mit Uran.
Was das mit Nordkorea zu tun hat? Nun ja, die sind auch seit Jahren fleissig dran, dem Iran mit Raketentechnik beizustehn. Israel hat unheimlich viel Macht in der Weltwirtschaft und ist somit der Hauptantrieb des globalen Kapitalismus. Das Hauptproblem beim Kapitalismus ist die unmoralische Masslosigkeit des Finanzsektors, welches unvermeidbare imperialistische Züge mit sich bringt. Kommunisten hassen den Kapitalismus und die Islamisten den Juden. 1+1=KIM JONG2. Leider leider, leider sind unverbesserliche Narren noch immer an der Macht. Es ist kurz vor Mitternacht und dieses Zeitalter geht bald zu Ende.
P.s. Steht alles in der Bibel

Antworten Gast: pour le merite
28.05.2009 12:01
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Re: Achse des Bösen

Sehr Gut analysiert.

Und ...Leider leider, leider... haben diese unverbesserlichen Narren, wie Sie sie nennen, seit 1945 auch Europa voll im Würgegriff.

Gast: Wolfhard
27.05.2009 21:58
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Nordkorea: Kim droht mit

Es ist immer dasselbe: Auch wenn Nordkorea
als "Steinzeitkommunisten" offenbar ihre eige-
nes Volk nicht so gut behandeln. Sie wollen
nicht von den USA okkupiert werden. Jedes
Land und mit ihnen das Staatsvolk hat Anspruch
darauf, seinen eigenen Weg zu gehen. Ob er
nun richtig ist oder nicht.

Und die USA sind das letzte Land, welches an-
deren in irgendeiner Weise als Vorbild dient.
Die Methode "Schurkenstaaten" ist schon aus-
gelutscht!

Nur als Beispiel: In den achtziger Jahren des
19. Jahrhunderts verteilte die ach so demo-
kratische USA Waffen an Einheimische auf Sa-
moa, welches damals eine deutsche Kolonie
war, um einen Aufstand anzuzetteln.

Diese Vorgehensweise, gepaart mit den be-
kannten Methoden - um in den 1. u. 2 WK
eintreten zu können, haben sich bis zum heu-
tigen Tag fortgesetzt ......
gesetzt

Gast: anna89
27.05.2009 21:57
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Der Knilch

mischt sie alle auf, macht mit der Bombe in der Hand die Masterminds der Weltpolitik ratlos.
Is ja weit weg, das Korea. Aber wie schaut's mit den radikal-islamischen Staaten an der "noch nicht" Außengrenze der EU aus - wenn dieser Steinzeitmob die Bombe hätte?

falcon
27.05.2009 21:57
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Bei aller Verrücktheit von Kim Jong Il u. seinem Regime

sollte man doch probieren einiges Positives zu sehen:

1.Russland (derzeit Vorsitz im UN-Sicherheitsrat) hat sich zu 100% auf die westliche Position (USA Japan etc.) begeben!

2.Die VR China ist das einzige Land dass das Kim-Jong-Il-Nordkorea beeinflussen könnte. China hätte die politischen Fäden die Wirtschafts- u Militärmacht dafür. Und sogar China ist "total angefressen" auf die neuesten Verrücktheiten von Kim Jong Il

3.Die letzten 4 Absätze obigen Artikels sind bemerkenswert: Es könnte sein dass das Kim-Il-Jung-Regime die letzten Zuckungen hat. Und dass seit neuestem so viel eingeschmuggelt wird: DVDs, Zeitungen, Bücher&Radios - das sind "Tropfen die stetig den Stein höhlen". Es würde den Menschen in N-Korea helfen allmählich so etwas wie eine stille Widerstandsbewegung ganz langsam aufzubauen

4.Wahrscheinlich hat sich wirklich d. Zeit so sehr verändert dass der Zusammenbruch dieses absurdesten aller Staaten nahe bevor steht - hoffentlich!

5.Dieser Staat wird zusammengehalten durch Repression, jahrzehntelange ideolog. Indoktrination die an Gehirnwäsche grenzt letztlich aber auf Lügen beruht. Der Staat ist VOLLER KORRUPTION!

6.Die Nomenklatura: die hohen Polit- u Militärführer sind nur mehr mühsam bei der Stange v Kim Il Sung zu halten. Und die Nomenklatura ist gut infomiert, sie sehen u wissen dass Kim Jong Il's linker Arm gelähmt ist u sehen KEINE ZUKUNFT mehr, sehen auch das KEIN GEEIGNETER NACHFOLGER für die kommun. Familiendiktatur da ist!

knoffs
27.05.2009 21:56
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ohoh

bei hussein war es was anderes,
aber ich hab echt angst vor kim jong-il. der typ wirkt echt "strange".

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Nichts tun

wäre die einfachste Alternative.
Das Südkorea Öl ins Feuer schüttet finde ich nicht o.k
dennoch wäre ein konventioneller Angriff Nordkoreas auf Südkorea BEVOR Atombomben im Spiel sind vermutlich sogar das Beste.
Dann wachen die Nordkoreaner nach den ersten 24 Stunden auf wenn sie ohne Luftwaffe, Flotte und Panzer dastehen.
Die sind dann nämlich bereits zerbröselt.
Bevor die alten Panzer ihr Ziel erfaßt haben, existieren sie nicht mehr. Siehe Basra.

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Re: Nichts tun

Die 700.000 nordkoreanischen Soldaten die alleine an der Grenze zu Südkorea stehen dürften trotzdem einen ziemlichen Schaden anrichten. Seoul liegt keine 200km von der Grenze entfernt und die südkoreanischen Soldaten sind bei weitem nicht so gut ausgebildet (wenn es um den direkten Kampf geht). Militärdienst im Norden ist zwischen 3 und 8 Jahren wohingegen im Süden normalerweise gerade mal 2 Jahre Dienst geleistet werden. Dass sind dann ein Haufen Jungs die grad von der Schule kommen und wohl nur warten bis sie wieder (weiter) studieren können.

Jede Art von Konflikt zwischen dem Norden und Süden würde zu zehntausenden Toten führen. Je nach Szenario mehr auf der einen oder anderen Seite.

Ich persönlich glaube dass sich das Problem über kurz oder lang selbst erledigt. Nordkorea wird zusammenbrechen...die höhe des "bodycounts" steht auf einem anderen blatt.

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Re: Re: Nichts tun

das hätte ich vor dem letzten Golfkrieg auch gesagt

Gast: Crusader
27.05.2009 14:31
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Also ich laß den Satz ohne Kommentar stehen....

BP Fischer war Gründungsmitglied und langjähriges Präsidiumsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft

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verhandeln verhandeln verhandeln

ja genau: mit nordkorea verhandeln verhandeln verhandeln...
hat man ja mit hitler genauso gemacht und war ja ein durchschlagender erfolg...!
da sieht man wieder einmal, was für einen schwachmatikus die amis zu ihrem präsidenten gemacht haben.
ein kasperl ohne jede außenpolitische erfahrung und gewicht

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Re: verhandeln verhandeln verhandeln

Bauernschlauheiten...

Antworten Antworten huhu
28.05.2009 04:51
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Re: Re: verhandeln verhandeln verhandeln

scheint so...

Gast: Bösewicht
27.05.2009 12:24
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Zensurtest

österreichisch-nordkoreanische Freundschaftsgesellschaft

(Bitte um Verständnis für diesen Versuch, aber wenn meine Postings -sicher völlig zu Recht- zensuriert werden, dann möchte ich einfach wissen, was daran beleidigend, rassistisch, oder gar hasserfüllt war, um derartig unartiges nicht unabsichtlich wieder zu schreiben.)

Gast: Andi
27.05.2009 11:44
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Die Nordkoreaner haben Recht und vor allen Hunger!

die Nordkoreaner haben die Bombe.
der Iran sollte sich auch einen Beispiel an den Nordkoreaner nehmen, denn jetzt sind die Drohungen aller US/Mossad nicht mehr zuhören.
Bravo Nordkorea
Die fangen erst an zu verhandeln, wenn man die Bombe gezündet hat. Bei Iran wird es genau so sein! Wenn die Bombe da ist, werden die US/Mossad Terroristen anfangen sich wie normale Menschen im nahen Osten verhalten.

Antworten Gerald
27.05.2009 13:13
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Re: Die Nordkoreaner haben Recht und vor allen Hunger!

Für eine gelungene Drohung/Erpressung braucht es immer zwei. Einer der droht und einer der sich einschüchtern lässt. Bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass sich irgendjemand vom nordkoreanischen A-Bombenversuch und seinen Raketen einschüchtern ließ. Ganz im Gegenteil scheint N-Korea sogar noch Sanktionsverschärfungen zu ernten, da diesmal sogar die Russen und die Chinesen angepi..t sind.

Und wenn die Drohung nicht fruchtet was dann? Dann ist die A-Bombe wertlos, denn was will Kim Jong Il dann damit machen? Der Abschuss einer A-Bombe auf ein Nachbarland hätte zur Folge, dass Nordkorea sich anschließend in "ehemalig kommunistischer Ground-Zero" umbenennen könnte.

Antworten Antworten Gast: A.
27.05.2009 18:26
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Re: Re: Die Nordkoreaner haben Recht und vor allen Hunger!

Aber wart doch mal ab wie viel Wirtschaftshilfe jetzt Nordkorea bekommt. Mehr, viel mehr als es ohne bekommen hätte!

Gast: marco polo 59
27.05.2009 10:17
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Ein Staat im Sterben!

Keiner weiss wie er diesen im Sterben liegenden Staat auffangen soll. Suedkorea, dass ohnehin schon durch die Wirtschaftskrise geschwaecht ist, fuerchtet eine Wiedervereinigung, weil es nicht ueber das Geld dafuer verfuegt. China und Russland wollen die Amerikaner auch nicht umbedingt an der Grenze stehen haben und die Amerikaner haben kein Geld und keine Streitkraefte fuer eine militaerische Loesung. Alle sind sich bewusst, dass etwas getan werden muss, aber keiner will den ersten Schritt tun. Ausser hungrige Menschen hat Nordkorea nichts was von Interesse waere. Ein Angriff vom Norden her, wuerde das Risiko in sich bergen, dass die Soldaten vor Hunger die naechsten Supermaerkte stuermen wuerden. Niemand kann wirklich einschaetzen, wie weit ein sterbendes System noch zu militaerischen Kurzschlusshandlungen faehig ist. Als der Warschauer Pakt implodierte, waren auch alle ueberrascht. Bei Nordkorea muss mit allem gerechnet werden.

Antworten Justin
28.05.2009 02:52
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Re: Ein Staat im Sterben!

Ein Zusammenschluss zwishcen den beiden Korea-Staaten mag vielleicht das Land für eine oder zwei Generationen Schwierigkeiten bereiten, auf lange Sicht im geschichtlichen Kontext ist es aber nur von Vorteil, wenn man an Größe gewinnt.
Österreich wäre langfristig auch ein bisschen besser dran, wenn Südtirol wieder bei Österreich wäre.

Antworten Justin
28.05.2009 02:52
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Re: Ein Staat im Sterben!

Ein Zusammenschluss zwishcen den beiden Korea-Staaten mag vielleicht das Land für eine oder zwei Generationen Schwierigkeiten bereiten, auf lange Sicht im geschichtlichen Kontext ist es aber nur von Vorteil, wenn man an Größe gewinnt.
Österreich wäre langfristig auch ein bisschen besser dran, wenn Südtirol wieder bei Österreich wäre.

Gast: Chris
27.05.2009 10:15
0 0

www.cristian.burtescu@yahoo.com

ich finde diese Zeitung der best von Europa.Gratulation Die Presse !

Gast: gauss
27.05.2009 09:56
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die cia sollte uns einen gefallen tun und kimjongil entfernen...

da er das hauptproblem ist und alle anderen nur mitläufer sind..

Antworten Gerald
27.05.2009 10:19
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Re: die cia sollte uns einen gefallen tun und kimjongil entfernen...

Wäre schön. Aber Nordkorea ist seit Jahrzehnten so hermetisch gegenüber dem Ausland abgeriegelt, dass nicht einmal die CIA dort ihre Agenten hinein bekommt.
Das müssten wenn dann schon die Chinesen oder Russen machen, die haben noch am ehesten Drähte nach Nordkorea.

 
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