21.11.2009 14:40 | Meine Presse Merkliste0

Fischer: "Keine Diktatur kann sich sicher fühlen"

27.06.2009 | 12:02 |   (DiePresse.com)

Bundespräsident Heinz Fischer nutzte den Festakt zum Gedenken an den Fall des Eisernen Vorhangs für einen politischen Appell. Dabei brachte er auch das Thema Iran zur Sprache.

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"Auch die Menschen im Iran haben ein Recht darauf, dass ihre Stimme gehört wird und dass Wahlen korrekt ablaufen", erklärte Fischer bei einem Festakt zum Gedenken an die Demontage des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren. "Für uns in Europa ist dies ein Auftrag, im Geiste von 1989 Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz weltweit zu unterstützen."

Eine Lehre aus den Ereignissen vor 20 Jahren hob der Bundespräsident besonder hervor: "Keine Diktatur - und mag sie auch noch so fest gefügt erscheinen - kann sich auf Dauer sicher fühlen." Der Bundespräsident erinnerte an die vielen Versuche zwischen 1949 und 1989, die kommunistische Diktatur im östlichen Teil Europas abzuschütteln. "Erst ein grenzüberschreitender Freiheitswille und veränderte internationale Rahmenbedingungen haben 1989 zum Erfolg geführt: Wie Dominosteine ist eine Diktatur nach der anderen in sich zusammengestürzt, und die Demokratie hat sich auf allen Linien auf friedliche Weise durchgesetzt."

"Wir brauchen vertrauensvolle europäische Zusammenarbeit"

Auch das Thema Europa sprach Fischer an. "Gerade in Zeiten einer großen wirtschaftlichen Krise brauchen wir eine belastungsfähige Demokratie, und wir brauchen eine vertrauensvolle europäische Zusammenarbeit, über Staatsgrenzen hinweg und auch über unterschiedliche politische Meinungen hinweg", schloss Fischer: "Das scheint mir auch das Vermächtnis des Jahres 1989 zu sein."

Politiker aus ganz Europa nahmen im ungarischen Parlament an einem Festakt zum Gedenken der Ereignisse vor 20 Jahren teil.

(APA)

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18 Kommentare
enzo
28.06.2009 11:47
0 0

Solange Politiker und die Religion

An den Hebeln der Macht schalten und walten kann sich kein Volk sicher fühlen.
Auch die Österreicher glaubten durch erlangen der Neutralität sicher zu sein ,leider wurden Sie von machtgierigen Politikern an die EU verkauft .

Antworten Gast: Idiotenhasser
28.06.2009 13:24
0 0

Re: Solange Politiker und die Religion

Enzo, auch das, was Du jetzt sagst ist Schwachsinn.

enzo
29.06.2009 12:58
0 0

Re: Re: Solange Politiker und die Religion

Haben Sie sich in der Zeitung geirrt Sie zählen doch eher zu der ÖSTERREICH, HEUTE oder KRONEN Kategorie.
Was nicht bedeuten soll das alle Freunde dieser Blätter an dem gleichen Leiden zu tragen haben wie Sie.
Baldige Genesung !!!!

raeter
28.06.2009 08:32
0 0

Zu Fischer fällt mir...........................ein!


enzo
27.06.2009 22:30
0 0

Der Aparatschik

ist die Peinlichkeit in Person.

Antworten Gast: Idiotenhasser
28.06.2009 13:23
0 0

Re: Der Aparatschik

Und Du bist die Lächerlichkeit in Person

pirat
27.06.2009 22:01
0 0

Das gilt dann auch für Deutschland

...wo die Internetzensur wie im Iran eingeführt wird.

Gast: freindalwirtschaft
27.06.2009 18:18
0 0

voll fett alder

bis kurz vor der bp-wahl war der fischer heinzi vorstand im österreichischen, nord-koreanischen freundschaftsverein. jetzt sudert der alte parteisoldat plötzlich was von diktaturen, die keine chance haben. selten so einen wendehals erlebt.

Gast: Zweifler
27.06.2009 17:35
0 0

Auf Nummer Sicher...

... ist Fischer aber gegangen, als er sich im Jahr 2007 geweigert hat, den Dalai Lama anläßlich dessen Besuchs in Österreich zu empfangen...

Es ist halt einfacher, 20 Jahre post festum auf einmal die wahre Natur kommunistischer Diktaturen zu "erkennen", als in der Gegenwart Zeichen zu setzen.

Und auch als er die "österreichisch-nordkoreanische Freundschaftsgesellschaft" mitgegründet hat, hat er nichts zum Charakter des dortigen Regimes gesagt.

harbard
27.06.2009 16:30
0 0

"Keine Diktatur kann sich sicher fühlen"

...und der bundesheinzi zittert auch schon
...um die linke meinungsdiktatur!

Gast: IceAge
27.06.2009 13:58
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Der Iran ist reif für die EU!

O.k., der Iran ist vielleicht eine schlimmere Diktatur als z.B. die Türkei, dafür gibts aber z.B. weniger Korruption als in den Balkanstaaten oder in Bulgarien (das IST schon in der EU!!!).
Außerdem gleichen sich die Systeme eh immer mehr an. Und mit Islamismus hat die EU-Obrigkeit eh kein Problem, und auf die Untertanen (insbes. die "Ureinwohner") wird sowieso ge$€h:ssen....

Aber: Wie lange hält sich die EU-Diktatur noch?
Wenn die nicht um ihre Macht fürchten würden, WOZU bräuchte man die ganze, immer mehr asufernde Überwachung (Tel., Internet, Bankdaten, Reisedaten usw.) ??

SICHER nicht wegen ein paar dutzend Terroristen!
..

Antworten Gast: gast
27.06.2009 22:30
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Ureinwohner

Wer sollen denn die sein?
Bitte um Aufklärung?

Slawen, Avaren, Kelten, Bajuwaren, Illyrer?


Antworten Gast: Auslandsösterreicher
27.06.2009 15:12
0 0

Re: Der Iran ist reif für die EU!

Und Sie meinen im Iran ist die Korruption geringer als im EU Land Bulgarien?

Gott erhalte Ihnen Ihren Glauben.. ;D

Gast: See you
27.06.2009 13:49
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die Linke Gesinnungs und Meinungsdiktatur

die in diesem Land herrscht sicher auch nicht.

Gast: Pegasus
27.06.2009 13:46
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Auch die Bevölkerungsaustauscher und Islamisierer können sich nicht sicher fühlen.

Irgendwann wird es nämlich wieder Nürnberger Prozesse geben.

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Nur vor wem sollte sich kein Diktatur sicher fühlen?

Vor den Österreichern?

Saudi Arabien ist einer von grössten Geschaftspartnern von Österreich...

Die Saudis fühlen sich ganz sicher!!!

Gast: Auslandsösterreicher
27.06.2009 13:02
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Siehe anbei;

Heinz Fischer gab noch am 26. April 1995 gegenüber der Grazer „Kleinen Zeitung“ zu: „Ich habe meine Hoffnung auf die Rückkehr der Ideologie nie aufgegeben.“

Irgendwie widerspricht sich Herr Fischer doch des öfteren? Oder doch?

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Fischer doch noch auf irgend eine Weise bekommt was er verdient...

Antworten Gast: Gast
27.06.2009 18:11
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Re: Siehe anbei;

Ja, da war doch was - Fischer wollte doch und vielleicht will noch immer den Kommunismus in Österreich - "a leopard doesn't change it's spots!!!

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