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Balkan-Connection: Terrorcamps mitten in Europa

Bild: (c) APA/AFP/AMER ALMOHIBANY 

Europol warnt vor schweren IS-Anschlägen. Die Terrorausbildung finde nicht nur in Syrien, sondern auch "in der EU und auf dem Balkan" statt. Ermittler haben Bosnien und Slowenien im Visier.

 (Die Presse)

Wien/Den Haag. Die europäische Polizeibehörde (Europol) schlägt Alarm. Das Blutbad in Paris sei erst der Anfang gewesen. Es gebe „jeden Grund zur Annahme“, dass die Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staats (IS) „irgendwo in Europa, insbesondere in Frankreich“ weitere Anschläge mit „massenhaften Opfern unter der Zivilbevölkerung“ plane. Das ist das Ergebnis einer Expertentagung, das Europol-Direktor Rob Wainwright am Montag vorgestellt hat.

Geheimdienstinformationen zufolge hat der IS Spezialeinheiten für Terroroperationen im Westen aufgebaut. Das Training finde nicht nur in Syrien statt, sondern auch „in kleineren Lagern in der EU und in Balkanländern“, heißt es in dem Europol-Lagebericht.

Eine der Spuren führt in die bosnischen Berge, wie „Die Presse“ in Sicherheitskreisen erfahren hat. Internationale Ermittler hatten schon in den vergangenen Jahren immer wieder das von Wahhabiten kontrollierte Dorf Gornja Maoca im Visier.

Offiziell will Europol keine näheren Angaben zu IS-Ausbildungszentren innerhalb der EU machen. Ausführlichere „Presse“-Recherchen deuten jedoch nach Slowenien. Über die offene Schengen-Grenze reisten bisher nachweislich auch mehrere kampfwillige Männer aus Österreich zu „islampolitischen Vorträgen“ oder muslimischen Festen zur Geburt von Kindern (Akika). Ziel der Autokonvois war ein abgeschiedenes Gebäude in den Wäldern rund um Laibach. Dort wurde radikalisiert, diskutiert und mit Feuerwaffen geübt. Mit dabei: Salafisten aus Deutschland, Luxemburg, Slowenien und Österreich. Die Zufahrtsstraße zum Ausbildungsort wurde von zwei Wachen kontrolliert. Hinter der Ausbildungsstätte für Jihadisten dürfte nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein salafistischer Verein aus der Laibacher Vorstadt sein, der mehrere Extremisten in die Kriegsgebiete im Irak und Syrien gebracht hat.

 

71-seitiges Lehrbuch für IS-Kämpfer

Das Ausbildungsprogramm des IS ist hoch professionell. Unter Radikalen kursiert sogar ein 71-seitiges Lehrbuch für den Guerillakrieg. Auf dem Stundenplan stehen der Umgang mit Waffen und Sprengstoff, konspirative Maßnahmen und Gegenspionage sowie „spezifische Tötungstechniken wie das Köpfen“. Ziel des Unterrichts ist es laut Europol, kaltblütig und ohne Emotionen morden zu können. Körperliche und psychische Fitness soll die Terroristen befähigen, etwaigen Polizeiverhören standzuhalten. Auffällig für die Europol-Analysten ist, wie praxisnah die Terrorunterweisung ist. „Man kann nicht alles durch Lesen lernen“, so ein Europol-Mann. Zentrum der Jihadistenschulung sei Syrien.

Religion spielt bei der Rekrutierung offenbar keine vorrangige Rolle. Weniger als die Hälfte der verhafteten IS-Kämpfer wisse über den Islam Bescheid, heißt es in der Europol-Studie. Deshalb seien sie anfällig für jihadistische Interpretationen des Koran. Ein langer Radikalisierungsprozess sei nicht nötig. Selbstmordattentäter sähen sich mehr „als Helden“ denn „als religiöse Märtyrer“. Dennoch sei zuletzt islamistischen „Bruderschaftstreffen“ eine gesteigerte Bedeutung zugekommen. 80 Prozent der Jihadisten hätten eine kleinkriminelle, meist gewalttätige Vergangenheit, bei einem Fünftel seien psychische Probleme bekannt gewesen.

Ausdrücklich weist Europol auf die Gefahr hin, dass einzelne syrische Flüchtlinge in Europa radikalisiert werden könnten. Extremistische Anwerber hätten bereits Flüchtlingslager ins Visier genommen.

 

Al-Qaida im mörderischen Wettstreit

Es hat einen Grund, warum die europäische Polizeibehörde am Montag so ungewöhnlich gesprächig war. Direktor Wainwright präsentierte in Den Haag das neue Europäische Antiterrorzentrum. Die Anschläge in Paris hätten gezeigt, dass die bisherige Kooperation der Behörden mangelhaft gewesen sei.

Doch nicht nur vor dem IS warnt Europol, sondern auch vor alten Bekannten: Die al-Qaida stehe unter Druck, sich gegenüber dem neuen terroristischen Konkurrenten beweisen zu müssen.

EUROPOL-STUDIE

Nach den Paris-Attentaten (am 13.November) trafen sich am 30. November und am 1. Dezember Terrorexperten der europäischen Polizeibehörde Europol. Sie gingen der Frage nach, ob sich die Strategie des Islamischen Staats geändert habe. Ihr Fazit: Der IS schuf Spezialeinheiten für Anschläge im Westen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.01.2016)

 
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176 Kommentare
 
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Fragolin
27.01.2016 19:37
2

Wie reagiert die EU?

Im Februar will Bosnien den Aufnahmeantrag in die EU stellen. Will die EU Terrorcamps des Kalifats innerhalb ihrer Grenzen?

hoschbesch
26.01.2016 20:11
4

Aus dem Innenleben des IS

Scharia-Kurse, welche der IS vorschreibt, dienen dazu, Leute mittels Gehirnwäsche zu indoktrinieren. Charismatische, fachkundige, rhetorisch hochbegabte IS-Imame, großteils aus Saudi-Arabien und Jordanien, üben sehr schnell Guru-Einfluss aus auf die Teilnehmer aus, die vorher nur oberflächlich über den Islam bescheid wussten. So bestätigt ein ehemaliger Teilnehmer dieser Kurse: "IS-Imame sind hochgebildet und wissen schnell zu beeindrucken. Sie überredeten mich schon nach 3 Lektionen zu 2 Stunden, als Selbstmordattentäter zu fungieren. Es gab Hunderte andere Beispiele wie mich." Im inhaltlichen entsprach der Scharia-Unterricht groteils der Al-Qaida Takfiri-Ideologie, welche lange vor dem IS entwickelt wurde. Er basiert auf den Lehren des Salafisten Ibn-i Taymiyyah aus dem 13. Jh. und wird von Schriften von Abd-Al-Vahhab, des Gründers des Saudi-Wahhabismus, ergänzt. Ziel der IS-Imame ist es, bei den Teilnehmern den Gedanken zu stärken, dass nur der IS den wahren Islam vertritt und alle Anderen - auch Sunniten - Murtad (Apostaten) sind, und somit der Tötung freigegeben.

Antworten frettchen
27.01.2016 07:26
3

Re: Aus dem Innenleben des IS

Saudiarabien finanziert immobilienkaeufe im Umkreis von 3 Meilen um Moscheen. Die muslimische Gemeinschaft leistet keine Hilfe bei Terrorbekaempfung in USA. Websuche: FBI zero help from muslim community.

hoschbesch
26.01.2016 16:58
1

Eigentlicher Hotspot ist die türkisch-syrische Grenze

Die syrische Grenze zur südlichen Türkei erstreckt sich über 800 km Länge. Auf der türkischen Seite befindet sich die 9. größte Provinz der Türkei, Sanliurfa, mit über 2 Mio. Einwohnern. Sanliurfa hat einen über 200 km langen Grenzstreifen zu Syrien. Die Grenzregion gilt als ziemlich durchlässig. Sanliurfa gilt auch als Erholungsort für IS-Kader von ihren zermürbenden Kämpfen in Syrien und im Irak. Die Stadt fungiert auch als Sammelstelle für neu rekrutierte IS-Kämpfer, welche nach Syrien eingeschleust werden sollen.

Jene, die aus dem IS-Gebiet flüchten, sind in Sanliurfa alles andere als sicher. Der IS hat viele Spitzel in der Region. So wurde kürzlich ein Deserteur der IS-Miliz kaltblütig hingerichtet, als er mit einer jungen Europäerin in Sanliurfa ankam. Die junge Frau wurde zurück zum IS-Gebiet verschleppt. Jene die aus dem IS-Gebiet fliehen, werden, sofern erwischt, auf der Stelle hingerichtet. Egal ob auf türkischem oder syrischem Gebiet.


Jurij
26.01.2016 16:31
3

Terroristen in Ljubljana

Ich wohne in Ljubljana und:

Punkt 1:
In Slovenija gibt es KEINE Stadt mit dem Namen 'Laibach'! Unsere Hauptstadt ist Ljubljana.

Punkt 2:
Slovenija ist so klein, daß sogar zwei Terroristen keine Chance haben, sich irgendwo zu verstecken und mit Schusswaffen zu trainiren.

Punkt 3:
Das ist ein schlechter Witz oder eine politische Propaganda, weil Österreich die Grenzen mit Slovenija schließen will.

MfG aus der schönsten Stadt der Welt
:o)

Antworten CHaertl
04.03.2016 16:16
0

Re: Terroristen in Ljubljana??

Habe mich als Leser aus dem fernen Deutschland auch soeben gewundert: Warum sollten die Terroristen ausgerechnet in dem kleinen dichtbesiedelten Slowenien ein "Ausbildungslager" eröffnen? Aber Salafistentreffen der beschriebenen Art gibt es auch in Köln, Brüssel, Bremen, wahrscheinlich häufiger als im friedlichen Ljubjana.

Antworten unmutsverschuldung
02.03.2016 18:33
1

Re: Terroristen in Ljubljana

es gibt auch keine österreichischen Städte mit Namen Celovec oder Gradec. sagt einer, dessen Familie vom "Bruder in Not" zwei Stadthäuser, eine Villa und ein Weingarten enteignet worden ist. und die Freundinnen meiner Großmutter, die geblieben sind, wurden von den wunderbaren Slowenen vergewaltigt und erschlagen. Dobrodosli

Antworten Onkel Benno
29.01.2016 13:12
2

Re: Terroristen in Ljubljana

Stimme Dir zu! Hasspropaganda um Slowenien aus Schengen zu vertreiben!

Antworten Morales
27.01.2016 17:51
8

Re: Terroristen in Ljubljana

Komisch, ich war vor kurzem in Laibach, die Stadt ist wunderschön, noch fast so wie wir sie gebaut haben!

;)

Antworten Haberfeldtreiber
26.01.2016 23:08
5

Re: Terroristen in Ljubljana

Da würde mich ´mal interessieren, wie sie die "Klagenfurt" benennen, Graz, Radkersburg, das "Dörfchen" Mureck, oder auch Ihre einstige Reichs-Hauptstadt Wien in der Monarchie.

Als Demokrat, Kosmopolit, Menschen-Freund mit äußerst gut ausgeprägtem Sozialgewissen, einem gesunden Patriotismus, und neben Deutsch auch zwei internationale Fremdsprachen sprechend, und als dritte (notdürftig ausreichende) slawische Sprache, erlaube ich mir schon eine kleine Bemerkung.

Im Sinne einer guten Völker- und Länder-Verständigung ist es wohl angebracht, dass einer "ausländischen" Person es zugestanden werden sollte, Städte-Namen in deren Sprache ausrücken zu dürfen.
Und selbiges Zugeständnis auch den Medien des nachbarschaftlichen Auslandes.

Wenn ich nun jede Person, die aus dem ehemaligen Jugoslawien (mit "J", und nicht mit "Y") stammt, nunmehr in Österreich lebend, kritisieren würde, wenn diese Wien als "Pecs", oder "Becs" benennt, dann würde ich mir selber geistig als ganz besonders "eigenartig" vorkommen.

Ich finde Patriotismus ist eine gesunde, und auch besonders wichtige Eigenschaft. Doch wenn ich ihren Ausführungen folge, so vermag ich einen äußerst Hass erfüllten Nationalsmus zu erkennen.

Stört mich persönlich überhaupt in keiner Weise, denn für mich hat es keinerlei negative Auswirkungen.

Leider ist es Tatsache, dass Menschen mit derart Hass erfülltem Nationalismus in diesem so sehr aufgehen, dass sie im Unvermögen sind, die realen Vorgänge im eignen Land nicht zu erkennen.

Antworten Lannacher
26.01.2016 22:16
3

Re: Terroristen in Ljubljana

Die Slovenija-Polzei wird das hoffentlich überprüfen und dann berichten ob etwas drann ist oder nicht und wie man gedenkt vor zugehen.
Da wir in Kärnten zweisprachige Ortstafeln haben möge man allen Österreichern verzeihen wenn sie die ehemaligen österreichischen Namen verwenden.

Antworten strassi
26.01.2016 20:44
5

Re: Terroristen in Ljubljana

Jurij,
Sie müssen schon verstehen, dass Ljubljana
nunmehrigen "Ausländer", Österreichern
seit dem Ende der Monarchie schwer
von der Zunge geht.
Schon in Laibach gewesen, richtig schöne
Altstadt im k.u.k. Stil!
Also mokieren Sie sich nicht, wenn wer
leichter Laibach sagt.

Antworten Antworten Haberfeldtreiber
26.01.2016 23:35
0

Re: Re: Terroristen in Ljubljana

... ich weiß, dass Sie es sehr gut gemeint haben mit Ihrer Bemerkung, doch leider machen wir uns mit derartigem Entgegenkommen bei manchen Menschen ganz und gar nicht beliebt.

Da ist es dann ganz gut, dass wir uns in Erinnerung rufen können, nicht darum auf der Welt zu sein, um überall beliebt zu sein.

Es wird unsereinem sogar als "Sünde" angelastet, wenn wir "Slowenien" als "Slowenien" bezeichnen.

Besonders beruhigend ist es, zu wissen, dass in Slowenien sowohl "Solche", als auch "Solche" beheimatet sind.

;-) ;-) ;-)

Womit ich hier unter Beweis stellen will, dass meine "schwerste und beste Waffe" auch geschmeidig, freundlich, und lieblich sein kann.
Ja sogar noch viel lieblicher, als manche es sich erwarten.

;-)

Dafür hatte ich in meinem längeren Leben nicht einmal eine "Kirtags-Rauferei", oder einen Boxkampf auf der Kirmes.

Antworten Grandscheam
26.01.2016 18:55
10

Re: Terroristen in Ljubljana

Wenn Sie slowenisch sprechen reden Sie von
"Dunaj" oder von Wien? Leben die Österreicher in Österreich oder in "Avstrija"?
Eben.

Antworten Antworten Jurij
27.01.2016 09:11
0

Re: Re: Terroristen in Ljubljana

Das ist das Dilemma ..

Ich bin Jurij & nicht Georg.
Sie sind (beispillweise) Paul & nicht Pavel.

Meiner Meinung nach alle Namen unverändert bleiben soll.

Wienn soll Wien bleiben & Österreich -> Österreich. Wie beispielsweise es mit Ortsnamen in Englisch ist. London = London, New York = New York.

MfG aus Ljubljana
:o)))

Antworten Antworten Antworten Gerhard Oberschlick
27.01.2016 12:07
1

Re: Re: Re: Terroristen in Ljubljana

Lieber Jurij,

schauen Sie bitte in die slowenische Wikipedia, dort finden Sie unter "Wien", dass Sie zu "Dunaj" weitergeleitet werden. Der Artikel beginnt so: "Dunaj (nemško Wien) je glavno in največje avstrijsko mesto"...

Beim Stichwort "Ljubljana" lesen Sie im 2. Absatz des Abschnitts "Etimologija":

"Ena od možnih etimoloških razlag je, da je mesto prek nemščine dobilo ime po reki Ljubljanici.[6] V srednjem veku se je tako za reko kot za mesto uporabljal staro nemški izraz Laibach – stoječa voda, ki povzroča poplave. Ime je bilo v uradni uporabi do leta 1918."

Erlauben Sie mir den Vorschlag, dass wir uns alle abregen, damit begnügen, dass wir einander emotional sowie verbal verständlich bleiben oder werden. Schöne Grüße.

Antworten Antworten Antworten Antworten Jurij
27.01.2016 14:46
0

Re: Re: Re: Re: Terroristen in Ljubljana

:o)))
Ja - klar .. sehr geehrte Hr. Gerhard. Ich weiß das. Aber - ist das nicht falsch?

Im Prinzip spielt das keine Rolle!

Es ist besser "die Pferde zu stoppen", & wir bleiben "friends 4 ever"!
OK?

Das Problem liegt nur in dem "nicht existierenden Terroristen in Ljubljana" - und nicht in der Grammatik. Ich frage mich: "Warum schrieb Die Presse, eine so seriöses Blat, so was??"

MfG

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten mako
27.01.2016 22:52
1

Also wirklich!!!

Wenn DAS ihr Problem ist, in diesem Artikel, und nicht die Existenz eines IS Ausbildungszentrums in der Nähe von Laibach, dann ist Ihnen echt nicht mehr zu helfen.

Dann schlage ich vor Sie plänkeln weiter in Ihren kleinen nationalistischen Kinkerlitzchen, dann merken Sie es nicht allzu arg, wenn die Wahabiten samt dem IS über Slowenien rollt, wie sie es offenbar schon in Bosnien (Vorschläge zur korrekteren Benennung?) tun.

Viel Glück mit der Verdrängung! Und merken Sie sich: WIR sind NICHT der Feind!

Antworten the librarian
26.01.2016 18:26
4

Re: Terroristen in Ljubljana

Du Kleinkarierter, auf Englisch heißt Wien VIENNA. Und wir korrigieren deswegen auch keinen englischsprachigen deswegen. Auf deutsch heißt nunmal Ljubljana einfach Laibach.

Antworten Antworten mako
27.01.2016 08:03
0

Re: Re: Terroristen in Ljubljana

Auf Deutsch sagen wir ja auch Budapest und nicht, wie manche ambitionierte BUDOPÄÄSCHT.

wunderhorn
26.01.2016 13:59
15

Diese Probleme haben genau die Länder,

die eine starke Islamisierung ihrer Gesellschaft zulassen. Diese bildet dann den Resonanzboden, den auch kleine, fanatische Minderheiten für katastrophal verstärkte Zerstörungswirkungen instrumentalisieren können und dessen Nährboden eine nicht versiegende Quelle für einschlägigen Nachwuchs darstellt. Da nützt es dann auch wenig, wenn die Mehrheit, wie immer wieder beteuert wird, "eh friedlich" ist.

Blues
26.01.2016 13:29
2

Die spielen ganz sicher nur Paintball...

Ist ja bei uns in gewissen Milieus auch recht beliebt...

.. 3 Bier drauf!

Antworten Haberfeldtreiber
27.01.2016 00:25
0

Re: Die spielen ganz sicher nur Paintball...

... stimmt auch tatsächlich - das mit dem "gewissen Milieu.

Als einer, der KEINER politischen Partei nahe steht, viele Menschen sehr gut kenne, und auch sehr rege ist in der Kommunikation und Kontaktpflege mit vielen Menschen VERSCHIEDENER Art.

Ich wollte es ursprünglich nicht glauben, doch dann beleuchteten wir die Sache etwas näher.

Im Verhältnis sind "Paintballer" weitaus mehr bei jenen anzutreffen, die vor der Hofburg demonstrieren, wenn die anderen ihren Akademiker-Ball abhalten.

Ich habe relativ guten Zugang, und dadurch auch viele Freundschaften zu jungen Menschen - über alle Grenzen von Hautfarbe, Herkunft, etc. Skateboarder, Inlineskater, etc. und auch Paintballer lernte ich immer wieder kennen.
Auf der "Ebene" der Skater sind etwa auch Paintballer - oft sogar übergreifend.
Tatsache ist, dass diese "Straßen-Skater", die mit ihren Brettern in der Hand durch Städte ziehen, ehr "links" eingestellt sind. Und genau da ist auch die "große Masse" der Paintballer angesiedelt.

Näher "beleuchtet" habe ich es mit einem Bekannten, der in München ein umfangreiches Sport- u. Spiele-Fachgeschäft betreibt. Von genau diesem kenne ich das auch.

Es gibt nicht in Summe so viele "Rechte Recken", wie es an "linken" Paintballern gibt. Rein anzahlmäßig.


Antworten Antworten mako
28.01.2016 13:28
0

Re: Re: Die spielen ganz sicher nur Paintball...

Erlebe ich genauso!!

Antworten KillerLoop
26.01.2016 16:17
13

Re: Die spielen ganz sicher nur Paintball...

Da sind die "unsrigen" Waisenknaben dagegen.

Das ist ja genau mein Problem mit den Gruenen. Das groesste Problem scheinen die FPOE und irgendwelche "Hass-"Postings zu sein. Hitzige Diskussionen unter der Guertellinie werden sich in einem offenen Medium nicht verhindern lassen. Diese "Flame-Wars" sind eben der Preis der fuer Offenheit zu zahlen ist.

Das steht doch in keinerlei Verhaeltnis zu den tatsaechlichen Gefahren, die von religioesen Fanatikern ausgehen. All das was man der FPOE in den wildesten Traeumen unterstellt praktizieren die tagtaeglich, sauberst dokumentiert.

Relativ zum Islam(ismus) sind es die Gruenen, die die Bevoelkerung spalten indem sie "korrigierte" Informationen verbreiten und Whistleblower einschuechtern. Eine aussergewoehnlich kritische Haltung gegenueber dieser Religion sollte Konsens in einem Land wie Oesterreich sein.

amgw
26.01.2016 11:42
4

Aufstand der Gewalt statt religiöser Wahn?

Danke für die Europol-Daten! Es ist wichtig zu wissen, wen man vor sich hat! Müssen wir also umdenken? Von "religiöse Spinner" auf Endzeit-Dystopie? Haben wir es mit der Versammlung des gewaltbereiten (80% bekannt kleinkriminell) und krankhaft-aggressiven (20% bekannt psychisch auffällig) Pöbels zu tun, der wie in jedem derartigen Science Fiction Film immer mehr Anhänger findet, auch aus Angst, auf der falschen Seite zu stehen? Würde zumindest schon mal Aktionen wie das Zerstören von Kulturschätzen erklären.
Frage: wie geht man mit Pöbel um, ohne die eigenen Grundsätze zu verletzen?

 
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