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USA – China: Kampf gegen Krise und Nordkoreas Atombewaffnung

28.07.2009 | 18:14 |   (Die Presse)

Die USA erwarten von China mehr Engagement bei der Lösung internationaler Konflikte. „Das Verhältnis zwischen den USA und China wird das 21. Jahrhundert formen“, sagte US-Präsident Barack Obama.

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Washington(lr). Klimawandel, die Wirtschaftskrise und die Nuklearprogramme Nordkoreas und des Iran sind die Probleme, die sowohl der Führung in China als auch der in Washington Kopfzerbrechen bereiten. Um gemeinsam mögliche Lösungen zu diskutieren, trafen einander hochkarätige Vertreter beider Staaten zu einem „strategischen und wirtschaftlichen Dialog“ Anfang dieser Woche in Washington.

Bis zur Wirtschaftskrise vor einem Jahr waren die Fronten klar definiert: Billige Massenware wird in China produziert und in den USA konsumiert. Doch die US-Wirtschaft dürfe sich künftig nicht allein auf den Konsum ausländischer Waren stützen, erklärte US-Finanzminister Timothy Geithner. Amerika müsse mehr sparen, mehr selbst herstellen und weniger importieren.

„Das Verhältnis zwischen den USA und China wird das 21. Jahrhundert formen“, sagte US-Präsident Barack Obama. Er forderte China auf, mehr Verantwortung bei der Lösung internationaler Konflikte, etwa bezüglich der Atomprogramme Nordkoreas und des Iran, zu übernehmen.

 

Appell für Menschenrechte

Angeschnitten wurde auch das Thema Umweltschutz: Verschärfte Kontrollen der Emissionen und Kooperation bei der Entwicklung sauberer Energien seien unverzichtbar, sagte Obama. „Wenn wir nicht zusammenarbeiten, können wir die Menschen nicht vor der Bedrohung durch den Klimawandel bewahren.“ China und USA sind weltweit die größten Energieverbraucher.

Obama verband das Treffen mit einem Appell für die Menschenrechte: Die USA respektierten Chinas Kultur und Traditionen, aber für alle Menschen müsse Gedankenfreiheit herrschen. Dies gelte für „China ebenso wie in den USA“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2009)

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1 Kommentare
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Gedankenfreiheit

wünsche ich mir. Oh, wie ünsche ch mr... Ich kann mir nichmr erinneren an Zeiten, wo man so etwas wie Gedankenfreiheit hoffen konnte. Dieser Traum ist mir vor drei Jahrzehnten genommen worden, als ich die Planungen der USA über unsere Gegenwart hinaus offeriert bekam. Gedankenfraihait kann der Amerikaner nicht schreiben, wie der Hai den Vegetarismus nicht denken mag. Was darf ich denn heute in aller Öffentlichkeit schon noch mit freien Gedanken auftreten, wenn mit Obama jetzt noch die letzte Bastion der Vernunft in seinem Superstaat mundtot gemacht wird. Ein Argentinier war noch bei CNN, der in meinem Sinne einen guten Wetterbericht machen konnte, um dabei auch die elendigliche Sumpfgaserei in Amazonien als Teufelsdunst zu verdammen, aber das geht unter Obama nimmer. Da darf nix mehr gesagt werden gegen die Staatsdoktrin der Ökologisten, auch wenn der Südamerikaner viel gescheiter ist als sein US-Präsident, der allen Latinos ins Ohr tropft, daß er erst der Retter ihrer Rasse sei. Das ist jetzt schon der Vollwaschgang der Hubbardianer, und ängstlich stimmt mich, daß ob solcher Rede hier in Der Presse wegzensiert werde. Wie lange noch wollt Ihr im bei Gott noch ein bisserl freieren Mitteleuropa noch dem Weltgeist mit dem falschen Kreuz vor den versetzten Dreiecken huldigen? Das ist doch Teufelswerk und nicht Redefreiheit. Sie spinnen doch, wo sie nicht lügen. Und Redefreiheit habe ich in Sachen Menschenrechten wirklich nur in Ossiach unter den Sanktionen und am Zollfeld erfahre