21.11.2009 17:24 | Meine Presse Merkliste0

PJAK-Rebellen: „Wir können überall im Iran zuschlagen“

15.10.2009 | 18:28 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Der Chef der PJAK-Rebellen, Haj-Ahmadi, kämpft für Kurden-Autonomie. PJAK kämpft offiziell gegen Irans Theokratie und für mehr Rechte der iranischen Kurden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bilder zum Thema

„Die Presse“: Was bedeuten die Proteste gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinejad nach der Wahl für Irans Kurden?

Rahman Haj-Ahmadi: Die Völker im Iran haben jetzt Mut. Die Menschen sind bereit, sich für ihre Freiheit zu opfern. Das hat es bisher nicht gegeben.

 

Wenn es einen Machtwechsel im Iran geben würde oder auch nur einen Wechsel innerhalb des Regimes: Würde PJAK dann den bewaffneten Kampf einstellen?

Haj-Ahmadi: Sobald wir die Möglichkeit haben, unsere politische Tätigkeit frei durchzuführen, brauchen wir keine Kalaschnikows und Pistolen mehr. Wir würden dann sogar unsere Messer abgeben. Aber heute tragen wir Waffen, um uns bei unserer politischen Tätigkeit schützen zu können. Es geht nicht darum, Irans Regime zu stürzen. Wir kämpfen für unsere Rechte. Wenn diese einmal umgesetzt werden, wird der Iran aber wohl eine Demokratie sein.

 

Verstehen Sie unter diesen Rechten auch die Gründung eines eigenen Kurdenstaates?

Haj-Ahmadi: Nein, die Zeiten haben sich geändert. Wenn wir 1920 in der Weltpolitik so präsent wie heute gewesen wären, hätte man damals einen kurdischen Staat gegründet. Das hat man verpasst. Jetzt schließen sich die Völker zusammen wie in der EU. Wir wollen zusammenbleiben, aber unter der Wahrung unserer Identität. Ob man das dann Autonomie oder Föderalismus nennt, ist gleichgültig. Wir möchten im Iran dieselben Rechte genießen, die etwa das kurdische Volk im Irak hat.

 

Wie würden Sie das Verhältnis zur türkisch-kurdischen Untergrundbewegung PKK beschreiben? PJAK gilt als kleiner Bruder der PKK.

Haj-Ahmadi: Niemand wird sagen, die SPÖ ist ein Ableger der SPD. Aber beide sind natürlich sozialdemokratische Parteien. Dasselbe gilt für uns und die PKK. Wir haben dieselbe Ideologie. Aber wir sind zwei verschiedene Parteien.

 

Ihre Partei PJAK steht, so wie die PKK, in der EU und den USA auf der Liste der Terrororganisationen.

Haj-Ahmadi: Das stimmt. Und das ist ungerecht. Die türkische Regierung terrorisiert seit Jahrzehnten ein Volk von 20 bis 25 Millionen Menschen. Aber welche Terroraktionen hat die PKK durchgeführt?

 

Der PKK wird vorgeworfen, Bombenanschläge auf Urlauber in der Türkei durchgeführt zu haben.

Haj-Ahmadi: Monatelang vorher hat die PKK gesagt, nicht in die Türkei auf Urlaub zu fahren. Sie haben gesagt: Das Geld, das ihr dort ausgebt, wird gegen uns verwendet. Man kann zudem nicht wissen, ob hinter den Attentaten wirklich die PKK steckt. Oft hat die türkische Armee solche Aktionen gemacht, um sie der PKK anzulasten.

Die Iraner haben in Österreich und Deutschland kurdische Oppositionelle ermordet. Aber wir sollen dann die Terroristen sein. Solange wir unsere Rechte nicht bekommen, bin ich ein Terrorist. Aber was für eine Art von Terrorist? Ich bin ein Kämpfer für Menschenrechte im Iran. Wenn ich mich reden höre, merke ich, dass ich wütend werde. Aber die Schmerzen sind zu groß.

 

Aber auch der Iran wurde vom Westen als „terroristisch“ bezeichnet.

Haj-Ahmadi: Ja, natürlich, vor allem von den USA. Und wir kämpfen gegen diesen terroristischen Staat. Aber auf der anderen Seite erlässt das US-Wirtschaftsministerium ein Gesetz, dass die Gelder von PJAK eingefroren werden.

 

Die Regierung Bush soll PJAK aber noch mit Waffen unterstützt haben, um gegen das iranische Regime zu kämpfen.

Haj-Ahmadi: Das ist Propaganda der Iraner, um die Türken nervös zu machen. Die Iraner behaupten, dass die USA der PJAK Waffen liefern, die indirekt für die PKK sind. Sie behaupten sogar, dass israelische Experten die PJAK ausbilden. Irans Diplomatie hat in der Welt keine Macht. Deshalb machen sie alles über die Türkei. Sie wollen, dass die Türken Angst bekommen und in der Kurdenfrage Druck auf die USA ausüben. Und die Amerikaner brauchen die Türken.

 

Wo liegen die Camps der PJAK? Im Nordirak?

Haj-Ahmadi: Nein, wir sind überall im Iran. Unsere Partisanen im Gebirge sind nur ein geringer Teil von PJAK. Sie verteidigen das Gebiet, damit unsere Leute hier ihre Ausbildung machen können. Wir halten geheime Versammlungen in den kurdischen Dörfern ab. Und vor eineinhalb Jahren haben wir sogar einen Militärflughafen bei Teheran angegriffen. Wir wollten dem Regime zeigen, dass wir überall zuschlagen können.

AUF EINEN BLICK

Rahman Haj-Ahmadi ist Präsident der „Partei für ein Freies Leben in Kurdistan“ (PJAK). Sie gilt als iranische Schwesterpartei der türkisch-kurdischen Untergrundorganisation PKK. Die Guerilleros der PJAK kämpfen gegen das iranische Regime und für politische Eigenständigkeit der Kurden im Iran. Ihre Ausbildungscamps liegen im irakisch-iranischen Grenzgebiet. Haj-Ahmadi hält sich heute zumeist in Europa auf. [Clemens Fabry]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.10.2009)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

20 Kommentare
Gast: Lawrence
17.10.2009 08:39
0 0

US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

In dem neuen Ordnunssystem im nahen Osten
wird weder PKK noch PJAK oder sonst ein Terrororganisation Platz haben können. Denn in
dem Gebiet wurden die Karten neu gemischt . Unter dem Obhut der Türkei hofft USA, dort eine
einigermassen funktionierende Stabilitaet
zu schaffen. Um das Ziel zu erreichen, braucht
man eine noch staerkere Türkei. Deshalb dieser
grosse Verkehr zwischen der Türkei, Armenien, Syrien und Irak innerhalb von einer Woche. Aus
dem Grund ist der Panik dieser Terrorgruppen
gut zu verstehen.

Antworten Gast: Kurdistan
27.10.2009 23:55
0 0

Re: US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

hehe

oder es geht darum, dass die demokraten ihre kriegskassen befüllen. und wenn dann wieder mald ie republikaner an der macht sind, und ein türkei, der antisemitisch ist, mit den hamas terroristen kooperiert und mit den mullahs aus dem iran liebe macht, obendrein die ganzen militärdiktaturen im nahen osten unterstützt (stichwort: syrien), wirt sicher zu den neues achse des bösens gehören.

aber ich denke, spätestens wenn türken für die hauptstadt kurdistans Amed (Diyarbakir) visum brauchen, wird auch lawrence erkennen, dass sich seit dem lawrence von arabien in der türkei nichts geändert hat: terror ausgeübt durch den staat

Antworten Antworten Gast: Gast
29.10.2009 01:34
0 0

Re: Re: US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

Wenn es den soweit kommen sollte, wird es doch viel wichtiger für "die" Kurden sein ein Visum zu bekommen. Konnte noch keine Nachricht lesen das massenhaft "reine"Türken immer mehr in den Osten hinziehen. Aber wenn der Ort erst mal Kurdistan heisst soll es Ihrer Meinung nach so kommen, nicht ganz nachvollziehbar!

Wenn Sie von den Türken sprechen und somit die Bevölkerung kategorisieren und dazu die Meinung vertretten man müsste die zur jeweiligen Gruppe gehörenden trennen, bin ich voll Ihrer Meinung!
Natürlich auch zum Thema Visum!
Alle Kurden mit neuem Pass in der Westtürkei auf Bleiberecht prüfen. Und andersrum auch,klar. Wenn dann jeder dort ist wo er hingehört, die Hürden für Visa und transit so hoch wie nur möglich. Zum Wohle aller!

Dann könnte Kurdistan und die Türkei in Nachbarschaft ihre eigen Zukunft gestalten, was halten Sie davon?
Also alle für ein Freies Kurdistan und einer Freien Türkei.

0 0

Re: US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

aha ! verstehe und da suchen sich die usa ein land aus dass eigentlich nur durch antisemitische serien in die schlagzeiten kommt ?

die türkei hat eigenständig zypern besetzt und ist bis heute nicht im stande diplomatisch eine lösung zu finden und die sollen den nahen osten beeinflussen

die hatten - haben mit manchen staaten seit 30 40 jahren keine diplomatischen beziehungen

usw ......

Antworten Antworten Gast: Gast
29.10.2009 01:53
0 0

Re: Re: US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

"die Türkei..zypern besetzt.."

Was für ein Grund spricht jetzt aus Ihrem eigenen bsp. gegen einen einfluss den die Türkei in dieser Region haben könnte???

Meinen Sie wenn die Türkei ein klein Staat wie die z.B. Schweiz, Malt, Luxenburg wäre die wohl in punkten wie demok. und wirtsch. sicher stärker zu sehen ist mehr auf Länder wie Syrien und Iran einwirken kann? Nicht im ernst oder?
Ist Ihnen schon mal der folge gedanke gekommen das man in diesen Länder nicht gerade gut auf bsp. Abendländlich geprägte Länder denkt sie aber insgesamt für mächtig hält. Und dann gibt es ein Land in unmittelbarer nähe das "einfach mal so" eines davon was sogar EU mitglied ist zu 40% "besetzt"! Dabei nicht ernsthaft befürchten muss von irgendeinem anderen EU Land angegriffen zu werden. Das bedeutet wohl dieses Land muss auch einiges an Gewicht haben( auch wenn Sie das jetzt nicht glauben wollen). Syrien hat auch um 1993 den Einfluss gespürt und jetzt sind sich beide Länder wie nie zuvor bsp. Visafreiheit! Manchmal ist das vorzeigen von Stärke auch nicht das schlechteste mittel um frieden zu schaffen.

Antworten Antworten Gast: Neugieriger
17.10.2009 16:39
0 0

Re: Re: US-Massnahmen vor dem Truppenabzug

Hoppla! Was sind das für Staaten, mit denen die Türken seit 30-40 Jahren
keine diplomatische Beziehung haben.
Wenn Sie diese Staaten schreiben, werde ich Ihnen sehr dankbar. Man lernt ja nie genug. :)

Gast: suisseTKD
16.10.2009 19:33
0 0

Alles schuld der Engländer und Franzosen!

Die Kurden sollten endlich ihre Rechte bekommen. Ist das so viel verlangt?
Ich kann Gruppen wie PJAK oder PKK nur unterstützen, bei dem was sie machen!

Gast: Fidel Gastro
16.10.2009 00:23
1 0

Interessant

Interessant. Die "Presse" bringt Interviews mit Terroristen, die im Iran bei jedem Anschlag Dutzende Zivilisten mit von der CIA geliefertem Sprengstoff massakrieren.

Sehr interessant.

Antworten Gast: murad
16.10.2009 13:42
0 0

Re: Interessant

Du bist echt ein schlauer Bursche, dass muss offen gesagt werden. Einer, der sich Fidel Castro nennt, der zu seiner Zeit ein kommunistisches Regime haben wollte, die auch durch Terror erreicht wurde, will hier die Kurden verunglimpfen, die ebenfalls für Machtwechsel kämpfen und kommunistisch sind. Du hast sicherlich keine Ahnung von der Weltpolitik, redest nur unsinn, stellt falsche Behauptungen auf, die niemals in die Tat umgesetzt wurden. Welcher Zivilist treibt sich schon im militärischen Bereich rum, zumal wenn das im Iran ist. Pjak kämpfen nur gegen Revolutionsgarden, die der schiitischen Religionsgemeinschaft sind, die etwas Sunniten und Kurden haben. ! Aber fast alle Kurden sind Sunniten !! Also versuchen sie das Prinzip "ein Schlag zwei Treffer" einzuführen...

Antworten Antworten Gast: Fidel Gastro
16.10.2009 19:38
0 0

Re: Re: Interessant

Ich empfehle Ihnen, entweder Ihre Brille oder mal Ihren Bildschirm zu putzen ...

Ach ja, ein paar Benimmregeln wie das höfliche "Sie" könnten Sie auch berücksichtigen ...

1 0

naja

einerseits wird die PJAK als terrororganisation eingestuft aber im selben artikel steht dass der Präsident der partei hauptsächlich in europa lebt ?!

ich werde europa niemals verstehen! kann mir mal einer erklären was denn europa über die kurden denkt ?

sind wir ein volk ohne staat ? sind wir minderheiten in den jeweiligen staaten? ein gefundenes fressen für pseude ausenpolitische Statements je nach dem wem es gerade in den kram passt ?

was ?

richard
16.10.2009 09:50
0 0

ich werde Europa niemals verstehen..

Denken wird in Europa zunehmend verboten. Sozusagen ein denkfreier Raum vom Atlantik bis zum Bug. Von da her bitte nicht wundern. Es lebe die EUdSSR.

richard
16.10.2009 09:33
0 0

ich werde Europa niemals verstehen..

Denken wird in Europa zunehmend verboten. Sozusagen ein denkfreier Raum vom Atlantik bis zum Bug. Von da her bitte nicht wundern. Es lebe die EUdSSR.

Gast: murad
15.10.2009 22:57
0 0

Liberal

Das Problem der Unterdrückung der Kurden kann nur meines Erachten durch westliche Mächte gelöst werden. Diese Unterdrückung ist ein Ergebnis des 1.Weltkrieges. Die Taten von den Franzosen und Engländern, die den gesamten Nahen sowie Mittleren Osten ihren Interessen entsprechend aufteilten und versuchten Vorteile daraus zu ziehen. Irak ist das beste Beispiel: Drei verschiedene Völker (Kurden, Sunnite, Schiiten) in einem Staat zwangsweise vereint, den Namen Irak gegeben, den flüchtenden König aus Jordanien die Verantwortung für den Staat gegeben, und gierig nach Ölfeldern suchend, haben sie alle Hoffnungen auf Frieden der Völker zunichte gemacht.

Antworten Gast: Gast
16.10.2009 02:37
1 0

Re: Liberal

Intressant Ihre Deutung von Völkern. Demnach gibts in z.B. in Deutschland Kath.,Evan.,Ortho.,Sunniten,Schiiten,Buddisten,Maoisten,Juden,Aleviten,sonstigen Religionen Angehörige und

Kurden.(vielleicht noch die Bayern, sind auch so ein völkchen für sich:-)

Aber keine Deutschen,Franzosen,Schweizer,Österreicher.

Antworten Antworten Gast: murad
16.10.2009 13:33
0 0

Re: Re: Liberal

Man kann aber Deutschland nicht mit Irak gleichsetzen. Wer das tut, ist wohl nicht recht bei Sinne.In Deutschland hat man zum Glück das Prinzip des Laizismus eingeführt,um Staat und Religion vollständig voneinander zu trennen. Im Irak spielt die Religion eine übergeordnete Rolle. Der Informationsfluss ist gering. Die Menschen dort mehr oder weniger Analphabeten und bäuerlich strukturiert.Es gibt zwar gemäßigte Personen dort,aber die findest nur in den Vereinigten Staaten oder irgendwo studierend in Europa.Unter den Kurden gibt es auch verschiedene Gruppen etwa wie die Zazas, Soranis etc..Das Problem ist,dass die Kurden als ein eigenständiges Volk mitten in Viereckland leben, die von Türken, Arabern und Persern unterdrückt werden. Türken gehören zu den Turk-Völker, die bis hin zu China verbreitet sind. Iraner sind Perser,die auch Afghanen, Pashtunen etc. sind. Syrien und Irak gehören zu den arabischen Staaten, die eine große Zahl an Staaten auf der Weltkarte aufweisen. Und etwa 40 Mio. Kurden, die zum Teil Muslime, zum Teil Juden, zum Christen,zum Teil Yeziden sind,leben genau in der Mitte dieser Völker, die islamistisch geprägt und anti-westlich sind. Jetzt meine Frage an allen hier: Wie können sich die Kurden an der arabischen,iranischen oder türkischen Gesellschaft anpassen?? Würde man sie einmal für 2 Generationen in Ruhe lassen, so wäre die Assimilation recht einfach. Aber der Hass der Umgebung macht die Kurden zu fremden, die auch feindselig gegenüber derer werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
16.10.2009 14:54
0 0

Re: Re: Re: Liberal

Es tut mir Leid aber Ihre Ausführungen sind zu Unschlüssig.
Ob Deutschland "vollständig" Staat und Relgion getrennt hat wage ich in Anbetracht z.B. bei der Auswahl von Feiertagen zu bezweifeln.
"Es ...Personen dort (Irak neheme ich an), aber die findest nur...in USA ...Europa".
Anpassen an die jeweilige Gesellschaft durch "in Ruhe" lassen. Wie soll eine Anpassung Ihrer Meinung nach so gehen?
Nehmen wir als Bsp. die Türkei.
Also lassen "die Türken" "die Kurden" einfach machen was sie wollen ( meinen Sie wohl mit in Ruhe lassen). Verstehen Sie, die Forderungen von TV-Bildung auf kurdisch-Autonomie gegnüber Ankara, Anpassung?Oder Parallelgesellschaft?
Unter Anpassung verstehe ich das aktzeptieren der Lebensweise der Merheit eines Staates, die sich am Besten in den jeweiligen Regel durch die Gesetzgebung erkennbar macht.
Sie können gerne von den "unterdrückten" Kurden sprechen aber fakt bleibt das gerade Kurden ein Problem mit anderen Volksgruppen haben an dem Sie nicht ganz unschuldig sind. Wer nicht bereit ist sich an Gesetze der jeweilige Geselschaft zu halte,erscheinen Sie auch noch so Falsch, und diese mit (Waffen-)Gewalt versuchen zu verändern wird überall als Terrorist gesehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Duman
23.10.2009 10:37
0 0

Re: Re: Re: Re: Liberal

Also versteh ich das richtig, das die Kurden ihre Kultur, Sprache & Herkunft verleugnen sollen und sich den Türken anpassen sollen? Wußten sie das in der Türkei nur etwa 20-25% richtige Türken sind? Der rest besteht aus der Mischung vieler verschiedener Völker also kann man in der Türkei nicht von einer Türkischen Mehrheit reden ;)!
Und die Kurden haben kein Problem mit anderen Völkern wir sind es die den Frieden wollen und wenn sie dann noch mehr Gewalt anwenden ist es klar das wir uns dann verteidigen. Tut mir leid aber ich glaube sie sind nicht gut informiert was Kurdische Geschichte anbelangt ;)

Gast: CoolBoy
15.10.2009 19:58
0 0

die ursachen dieser kurdenproblematik

liegt in der kolonialzeit, durch die gründung der türkei, syriens , iraks und irans durch england und frankreich, (siehe Atlas: unnatürlichen Grenzverlauf dieser Staaten) auf kosten kurdischen territoriums ist das problem erst entstanden. england und frankreich sollten das wieder zurecht biegen.

Gast: Swert
15.10.2009 19:05
0 1

Freedom

Da muss man die Kurden und die Pkk sowie die PJAK verstehen. Denn keiner lebt so lange unterdrückt wie die Kurden und das deren Geduld schnell zu Ende gehen kann ist meiner Meinung nach verständlich.

Schlagzeilen Politik