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Gaddafi-Affäre: Schweiz verschärft Gangart gegen Libyen

04.11.2009 | 15:43 |   (DiePresse.com)

Die Schweizer Regierung kündigt ihr Normalisierungs-Abkommen mit Libyen. Es hätte die Freilassung zweier Schweizer Geschäftsleute bewirken sollen, die seit über einem Jahr festgehalten werden.

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Die Affäre um zwei Schweizer Geschäftsleute, die seit über einem Jahr in Libyen festgehalten werden, wird brisanter. Die Schweizer Regierung hat am Mittwoch ein im August unterzeichnetes Abkommen über die Normalisierung der Beziehungen mit Libyen gekündigt. Auch restriktive Visabestimmungen gegenüber libyschen Staatsbürgern sollen aufrecht bleiben.

Der Bundesrat habe festgestellt, dass Libyen systematisch jede Zusammenarbeit verweigere. Der Aufenthaltsort der beiden völkerrechtswidrig festgehaltenen Schweizer Geiseln sei seit längerem unbekannt. Jegliches Besuchsrecht werde verweigert. Deshalb habe sich der Bundesrat zur Suspendierung des Abkommens entschieden, teilte Sprecher André Simonazzi in Bern mit.

Bundespräsident Merz hatte Ende August den umstrittenen Vertrag unterschrieben, um die Freilassung zweier als Geiseln festgehaltener Schweizer Geschäftsleute zu erwirken.

Affäre um Gaddafi-Sohn Hannibal

Hintergrund ist die Affäre um die Verhaftung eines Sohnes und der Schwiegertochter des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi im Juli 2008 in Genf. Hannibal al-Gaddafi und seiner Frau war vorgeworfen worden, in ihrem Schweizer Hotel Angestellte misshandelt zu haben. Die Verhaftung führte zu einer diplomatischen Krise zwischen Bern und Tripolis, in deren Folge die beiden Schweizer festgenommen wurden.

Bundespräsident Merz reiste in Folge nach Tripolis, um die Freilassung zu erreichen. Er musste jedoch unverrichteter Dinge die Heimreise antreten. Der Streit trieb auch seltsame Blüten. So stellte Libyen bei der UNO einen Antrag auf Aufteilung der Schweiz auf ihre Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien. Das Ansinnen wurde von den Vereinten Nationen aber nicht einmal behandelt.

(Ag./Red.)

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18 Kommentare
Gast: michi144
05.11.2009 11:04
0 0

Es wird sicher Mittel und Wege geben

für die Schweiz auch Lybien zu ärgern (konten sperren, klangen, boykotts...)

Man kann aber nicht alle EU staaten dafür verurteilen Geschäfte mit lybien zu machen - immerhin ist lybien ein guter und lukrativer geschäftspartner - auch für Ö

0 1

Gaddafi handelt richtig!

Diese Zahngolddiebe sollten mal sehen, wie es mit einem richtigen Staat geht!
Die Schweiz verdankt sein Reichtum dem jüdischen Vermögen. Die Schweizer haben einfach das Geld der getöteten Juden behalten und geben damit noch an. Der Wüstenprinz Gaddafi zeigt der Schweiz wo es lang geht!

Gast: ivoryhunters
05.11.2009 09:34
0 0

unglaublich

meine volle solidarität mit den schweizern.

die EU soll sich auf die füsse stellen und unseren brüdern zu hilfe eilen.
das darf ja nicht sein, dass so ein hinterwäldlerland wie lybien sich alles erlauben darf.

Alien
05.11.2009 11:03
0 0

Re: unglaublich

Die Schweiz ist nicht der EU beigetreten, deshalb hat die EU sich herauszuhalten. Für die EU-Gegner in Österreich sollte das ganze ein Beispiel sein, wie es auch uns jederzeit ergehen hätte können, wenn wir nicht beigetreten wären.

Antworten Gast: michi144
05.11.2009 10:59
0 0

Re: unglaublich

was geht das die EU an? Schweiz ist kein EU-land und wird das problem(chen) allein lösen

Gast: Mundl
04.11.2009 20:50
0 0

einen Antrag auf Aufteilung der Schweiz auf ihre Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien

Udn mia kriegn nix.? Oda wie? Kamötreiber!

0 0

Re: einen Antrag auf Aufteilung der Schweiz auf ihre Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien

Korrekt!
Die Schweiz sollte unter diesen drei Landern aufgeteilt werden. Österreich sollte wahrend dessen auf dem Schoss von Deutschland sitzen und könnte dabei von der Aufteilung etwas lecken!

JoL
05.11.2009 09:48
0 0

Re: einen Antrag auf Aufteilung der Schweiz auf ihre Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien

Wegen der Rohstoffe die aus Lybien (generell Afrika) raus sollen und Flüchtlingen die wieder nach Afrika zurück sollen (mal ganz kurz und einfach ausgedrückt).


JoeJo
04.11.2009 20:31
3 0

Der Typ ist irre!

Warum wird Gaddafi eigentlich seit einigen Jahren in Europa hofiert?
Woran liegt das?

Erkennen unsere Staatschefs nicht mit welchen Irren sie es da zu tun haben?

Alien
05.11.2009 11:01
0 0

Re: Der Typ ist irre!

Einfachste Antwort:
Weil er viel Öl hat.

Antworten Gast: IceAge
04.11.2009 23:10
0 0

Re: Der Typ ist irre!

naja, VIELE Staatsoberhäupter sind irre (oder Irre) !
Da ist Gadaffi kein Einzelfall.
Ja, selbst der Friedensnobelpreis wird nicht selten an schlimme Kriegstreiber vergeben...! (z.B.: Wann zieht der gute Barrak Obama die Truppen aus Afghanistan ab? ) Gegen Länder wie Isreal, die bei ihren Angriffen gegen die Palestinenser auch jede Mensche Menschenrechtsverletzungen begangen haben - auch jede Menge unbewaffneter Zivilisten wie "Vieh" niedergeschossen haben , gibts auch keinerlei Strafverfahren.

Alien
04.11.2009 20:17
0 0

Gibt eine perfekte Lösung:

Vor der nächsten UNO-Versammlung in New York einen Haftbefehl wegen Entführung für Gaddafi und die USA leisten Amtshilfe...
Seit wann scheren sich die USA um diplomatische Immunität?

POLEMIKER
04.11.2009 19:50
2 0

Terrorist ...


... bleibt Terrorist!

2 0

es ist ein skandal

wie diese ölheinis mit dem westen umspringen...

Gast: Roberto
04.11.2009 17:44
2 0

Irrer Terrorist von UNO's Gnaden.

Ein völlig Irrer, der aber in der UNO als Vorsitzenden akzeptiert wird.
Die feige UNO dient nur noch den USA als Feigenblatt für Kriegstreiberei in aller Welt.
Schurken zu stoppen sind sie unwillens und unfähig!

2 0

Hauptsache Merz hat sich vor Gaddafi in den Staub geworfen


Gast: Atze
04.11.2009 16:16
6 0

Die Schweiz sollte alle Araber des Landes verweisen

Das würde überdies enorme Sozialtransfers sparen. Und sich dann genüßlich zurücklehnen.

Alien
04.11.2009 20:15
1 3

Re: Die Schweiz sollte alle Araber des Landes verweisen

Warum sollen alle Araber für einen Libyschen Trottel büßen?

Bitte denken Sie doch, bevor Sie schreiben.

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