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Korruption: Brown droht afghanischer Regierung

06.11.2009 | 12:13 |   (DiePresse.com)

Der britische Premier macht Druck auf den afghanischen Präsidenten Karzai: Er sei nicht bereit, die Leben britischer Soldaten für eine Regierung zu gefährden, die nichts gegen Korruption unternimmt.

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Der britische Premierminister Gordon Brown fordert von der afghanischen Regierung dringend Reformen zur Bekämpfung der Korruption. Brown drohte in einer Rede am Freitag:  "Ich bin nicht bereit, die Leben britischer Männer und Frauen in Gefahr zu bringen für eine Regierung, die nichts gegen Korruption unternimmt".

Es war die bisher schärfste öffentliche Botschaft Browns an Präsident Hamid Karzai. Großbritannien hat derzeit etwa 9000 Soldaten in Afghanistan stationiert. Es ist das zweitgrößte ausländische Truppenkontingent nach den USA. Seit Oktober 2001 sind 230 britische Soldaten in Afghanistan gefallen, davon über 90 heuer.

(Ag.)

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2 Kommentare
Gast: sklave
07.11.2009 15:21
0 0

usa korruption

es ist nicht afghanistan korrupt, sondern die usa. die machen dort alles korrupt.

unterstützt nicht die cia den drogenvertrieb in afghanistan?

Gast: ASVG-Sklave
06.11.2009 15:35
1 0

realitätsfremde Erwartung

Nicht die Korruption ist für den Tod der britischen Soldiers verantwortlich, sondern die unterwanderten afghanischen Sicherheitskräfte, die schließlich von der NATO ausgebildet wurden. --- Die Briten erkennen zu spät, dass Fundamentalismus und religiöse Überzeugung nicht binnen weniger Generationen zu überwinden sind. (Übrigens das gleiche Phänomen, mit dem sich die Missionare in Afrika und Brasilien abfinden müssen und die traditionellen Rituale zur Kenntnis zu nehmen haben, auch wenn diese im Widerspruch zur Kirche stehen). Mit Gewalt "katholisch machen", funktioniert einfach nicht). Die Queen werden sie in Afghanistan noch lange nicht lieben, auch wenn es die Engländer seit zwei Jahrhunderten immer wieder versuchen.

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