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UNO: Die hungernde Milliarde

16.11.2009 | 18:21 |  Von unserem Korrespondenten PAUL KREINER (Die Presse)

Noch nie wurden auf der Erde so viele Nahrungsmittel produziert. Trotzdem hungert eine Milliarde Menschen, Tendenz steigend. Seit Montag sucht der Welternährungsgipfel Abhilfe.

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Mathematisch ist alles so einfach. Rechnet man die heute weltweit produzierte Menge an Nahrung auf die Zahl der Erdbewohner um, dann stellt sich heraus, dass jeder Mensch tagtäglich 2800 Kalorien zu sich nehmen kann. Damit ist zwar die Rechenaufgabe gelöst, das Problem aber nicht einmal im Ansatz erfasst. Denn die FAO, die Welternährungsorganisation der UNO, teilt mit, dass derzeit ein Sechstel der Menschheit gar nicht an die Kalorien herankommt, die auf Dauer das Existenzminimum und ein aktives Leben garantieren.

1,02 Milliarden Menschen hungern, sagt die FAO, 105 Millionen mehr als vor einem Jahr. Und das, obwohl sich die Staaten der Welt im Rahmen der Millenniums-Entwicklungsziele feierlich verpflichtet haben, die Zahl der Hungernden bis 2015 von damals 840 auf 420 Millionen zu halbieren.

Es gäbe also genug zu tun für den dreitägigen Welthungergipfel, der am Montag in Rom begann – mit der Abschlusserklärung. Doch die vermeidet die Nennung konkreter Summen an Hilfe. 20 Mrd. Dollar haben die G8-Staaten schon heuer im Sommer versprochen, bis heute weiß aber keiner, ob das zusätzliche Mittel sind, wann sie kommen und welche Organe die Einhaltung der schönen Versprechen überwachen sollen.

 

Gadhafis Sonderagenda

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs waren angereist, aus dem Kreis der G8 war aber nur Italiens Premier Silvio Berlusconi anwesend, für den der Weg nicht allzu weit war. Friedensnobelpreisträger Barack Obama fehlt, er ist in China. Dafür sind Libyens Revolutionsführer Gadhafi und Zimbabwes Autokrat Robert Mugabe da.

Gadhafi schien derweil andere Prioritäten zu haben: Er hatte für Sonntagabend 200 junge, attraktive Italienerinnen eingeladen, denen er die Vorzüge des Islams darlegte und die er zum Übertritt animieren wollte. Als Geschenk gab es einen Koran: „Es war in keiner Weise die VIP-Party, die wir erwartet hatten“, sagte eine Teilnehmerin: „Wir bekamen nicht einmal ein Glas Wasser.“

Im Plenum geißelte Gadhafi die reichen Länder: Sie hätten noch keines der Versprechen von früheren Gipfeln gehalten. Und Brasiliens Präsident, Lula da Silva, meinte: „Mit der Hälfte des Geldes, das die Weltpolitiker in die Rettung ihrer Banken steckten, hätten sie den Hunger ausrotten können. Papst BenediktXVI. geißelte in seiner Rede Spekulationsgeschäfte: „Man darf Lebensmittel nicht wie alle anderen Waren betrachten.“

Die Aufgabe der Hungerbekämpfung wird immer gewaltiger: Bis zur Jahrhundertmitte steigt aller Voraussicht nach die Zahl der Menschen von heute 6,7 auf neun Milliarden. Sie wächst vor allem in jenen Ländern Afrikas und Asiens, in denen die Nahrungsmittelversorgung schon heute nicht gesichert ist. Es sind auch die Folgen des Klimawandels, die dort mit zunehmender Intensität die Landwirtschaft beeinträchtigen. Und es sind, derzeit vor allem in Afrika, die unaufhörlichen Kriege, das „menschliche Versagen“ also.

Das alles könnte die Welt ausgleichen: Die Kornspeicher sind voll, die Ernte gerade des ausgehenden Jahres bleibt nur knapp unter den Allzeitrekorden. Doch der Fehler liegt im Weltwirtschaftssystem. Er tritt nirgendwo deutlicher zutage als in den Ländern, die Hunger leiden. Das sind praktisch alles Gesellschaften, die agrarisch strukturiert sind. Italienische Experten spitzen das auf die Formel zu: 80Prozent der Hungernden sind Bauern.

 

Kleinbauern in Nöten

Kleinbauern, genauer gesagt. 85 Prozent der „Landgüter“ weltweit sind laut FAO kleiner als zwei Hektar, Kleinbauern und ihre Familien machen ein Drittel der Weltbevölkerung aus. Deswegen will die FAO auch bei ihnen ansetzen.

Das Problem der Kleinbauern in der Dritten Welt ist, dass sie nicht rationell, nicht billig genug produzieren können und sowohl von der Masse als auch von den Preisen jener Lebensmittel plattgewalzt worden sind, die aus den auch im Agrarsektor industrialisierten Ländern der Nordhalbkugel importiert wurden. Damit wird diesen Ländern die einzige Möglichkeit zur Wertschöpfung genommen, es fehlt ihnen nun auch das Geld, die in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegenen Lebensmittelpreise bezahlen zu können. Die Preise liegen laut FAO heute zwar unter dem Niveau von 2007/08, als Börsenspekulationen gerade den Reis – als Welt-Hauptnahrungsmittel – in unerreichbare Höhen gejagt hatten; spürbar billiger aber würden die Lebensmittel auf Jahre hinaus auch nicht.

Jacques Diouf, der aus dem Senegal stammende FAO-Generalsekretär, verlangt dringend, dass die reichen Staaten pro Jahr weitere 44 Mrd. Dollar für Landwirtschaftsentwicklung in den armen Staaten lockermachen. Das wäre etwa viermal so viel wie heute – aber nur eine Rückkehr auf das Niveau der 80er-Jahre. Seit damals wurden unter dem Credo des „freien“, vom Markt geregelten Handels hunderte Milliarden eingespart, agrarische Hilfsstrukturen wurden abgebaut. Das hat die heute hungernden Länder überfordert: So weit waren sie noch nicht.

Hinzu kam, dass sich das verbreitete Problem der staatlich gesteuerten oder geförderten Misswirtschaft durch die „bestrafende“ Verknappung der Hilfen nicht erledigt hat: Es kam nur noch weniger ganz unten bei denen an, die es dringend gebraucht hätten.

 

Hungern gegen den Hunger

Der 71-jährige Diouf ließ es im Vorfeld des Gipfels nicht an Aktionismus mangeln: Neben einem eintägigen Hungerstreik, dem sich auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anschloss, startete er eine Internetpetition, eine Art Volksbegehren gegen den Hunger, das Druck auf die Politik ausüben soll. Diouf hofft auf eine Milliarde Klicks. Dann bekäme fast jeder Hungernde einen Unterstützer. Mathematisch jedenfalls.

AUF EINEN BLICK

1,02
Milliarden Menschen
hungern laut Angaben der Welternährungsorganisation FAO.

420
Millionen.
Auf diesen Wert wollten die UN-Staaten die Zahl der Hungernden bis 2015 reduzieren.

80
Prozent
der Hungernden leben in landwirtschaftlichen Verhältnissen.

5
Sekunden.
In diesem Intervall stirbt weltweit ein weiteres Kind an Hunger. Aufs Jahr hochgerechnet, sind das 6,3 Millionen Kinder.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2009)

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26 Kommentare
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Kuriosität aus Rom

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!

Herrn Gaddafis Casting von 400 hübschen, 1,70m großen, jungen, italienischen Frauen hatte nur den Zweck, sie für den Islam zu "erwärmen"!

Von Herrn Gaddafi bekamen sie für die Mühe einen Koran und sein eigenes revolutionäres Büchlein geschenkt!
Die Agentur legte noch 50.--€ oben drauf!

Wann fährt der erste europäische Staatschef nach Libyen um dort Bibeln zu verteilen und für das Christentum zu werben?
50.--€ können auch noch dazu verschenkt werden!

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Hunger

Solange in den Entwicklungsländern keine Familienplanung Platz greift (die Pille etc. gibt's seit 40 Jahren - die Weltbevölkerung hat sich in derselben Zeit mehr als verdoppelt), werden immer mehr Menschen hungern. 100 mio netto!!! kommen pro Jahr dazu - also werden es nächstes Jahr 1,1 mia sein, die hungern. Muss ein gutes Geschäft sein - zumindest ein besseres als g'scheite Familienplanung -, dann sonst wären Pharma + Politik längst auf diesem - einzig richtigen - Weg. Die "armen Negerlein" wissen es nicht besser, wir Nicht-Armen schon - also warum nicht endlich tatsächlich humanitäre Hilfe statt Überschussvermarktung????

Antworten Gast: Gast
17.11.2009 21:04
1 0

Re: Hunger

Völlig richtig. Wobei es auch andere Verhütungsmethoden gibt.

Aber die Entwicklungsländer sind für ihren Status (korrupte Herrscher) selbst verantwortlich, nicht die mittlerweile fast ein halbes Jahrhundert zurückliegende Kolonisation.

Das hat die Linke nur noch nicht verstanden!

Antworten Antworten Gast: gast23
18.11.2009 00:50
0 1

Re: Re: Hunger

"die Entwicklungsländer sind für ihren Status (korrupte Herrscher) selbst verantwortlich"

Meinen sie also, dass die Kinder, die verhungern, quasi selbst die Schuld tragen?
Abgesehen davon sind viele der tatsächlich korrupten Herrscher ein Produkt der westlichen Politik bzw. Handlanger von multinationalen Konzernen, denen ja mittlerweile halb Afrika gehört.....

Das die Kolonisation keine Spuren hinterlassen hat können sie vielleicht ihren Stammtischkameraden erzählen, aber kaum Menschen, die sich mit dieser Thematik auch nur ein bisschen befasst haben.

seligman 4
17.11.2009 10:32
2 0

warum heisst der titel nicht

"die sich wie kaninchen vermehrende milliarde "

das problem des hungers ist kein problem der nahrungsmittelversorgung sondern ein problem der überbevölkerung. und das kriegen die betroffenen nur ganz alleine in den griff.

sofortstopp aller hilfen !

Gast: Hotelerbe
17.11.2009 09:56
2 0

Geburtenkontrolle, so hat China das Problem damals gelöst

Aber das entspricht wohl nicht der Political Correctness. Wenn ich selber nichts zum Essen habe, dann gründe ich doch nicht auch noch eine zehnköpfige Familie. Selber schuld in den meisten Fällen. Wir sollten Fehlverhalten nicht auch noch mit Hilfsgeldern unterstüzen.

Antworten Gast: Unbeschwert
17.11.2009 10:15
1 0

Re: Geburtenkontrolle, so hat China das Problem damals gelöst

Wer MUSS hat keine Wahl

Gast: Unbeschwert
17.11.2009 09:44
1 0

Demut

Für all jene die sich so klug für eine Begrenzung der Bevölkerungszahlen einsetzen folgende Empfehlung: Buchen sie ein Flugticket in eine der armen Regionen und erklären sie dort einem Familienvater die Geburtenregelung. Eine ausreichende Nachkommenschaft ist bei dieser hohen Sterblichkeitsrate für diese Menschen die einzige Chance zu überleben.
Habe es selbst in Indien erlebt und kann es allen die vom warmen Wohnzimmer aus ihre Empfehlungen zum Besten geben empfehlen. Danach empfindet man so etwas wie Demut.

Gast: Unbeschwert
17.11.2009 09:37
0 0

Demut

Für all jene die sich so klug für eine Begrenzung der Bevölkerungszahlen einsetzen folgende Empfehlung: Buchen sie ein Flugticket in eine der armen Regionen und erklären sie dort einem Familienvater die Geburtenregelung. Eine ausreichende Nachkommenschaft ist bei dieser hohen Sterblichkeitsrate für diese Menschen die einzige Chance zu überleben.
Habe es selbst in Indien erlebt und kann es allen die vom warmen Wohnzimmer aus ihre Empfehlungen zum Besten geben empfehlen. Danach empfindet man so etwas wie Demut.

Antworten Gast: otto
17.11.2009 13:50
0 1

Re: Demut

danke für die gscheiden Worte, deshalb gibt es so viel hungernde weil die Menschen in Europa egoistisch sind

wol
16.11.2009 23:50
2 0

Alles sinnlos....

solange sich die Menschen wie dei Heuschrecken vermehren. Ist wie in der Natur: Wo zuviele sind, müssen viele sterben, damit die Überlebenden Platz und Nahrung finden. Alle durchfüttern zu wollen ist sinnlos, da jeder Durchgefütterte wieder 10 Kinder kriegt uns so weiter.... Klingt hart, ist hart, aber anders gehts nicht.

Gast: botetu sota hunzinger
16.11.2009 22:06
4 0

mein kommentar als afrikanerin

Schauen wir mal an wieviel Gelder schon in den letzten zehn Jahren geflossen sind. Der Fehler liegt in der schlechten Organisation der Hilfe. Das Geld landet in den falschen Händen. Durch Hungerhilfe werden viele Leute reich und wenige satt. Wasserversorgung , Strassen und Dächer über den Köpfen und Grundnahrungsmittel müssen sichergestellt werden. Gleichzeitig müssen wir die Leute bilden und ausbilden. Denn ohne Bildung ist alles vergeblich.

0 0

Re: mein kommentar als afrikanerin

Wenn man Ihre Meinung als weißer Europäer vertritt, wird man sofort von Menschen mit einer rot/grünen-politischen Einstellung als Rassist und Fremdenfeind abgekanzelt, es kommt nicht einmal zu einer Diskussion!

Sie vertreten m e i n e n Standpunkt! Kein Geld in die Hände von sich bereichernden korrupten Regierungen!
Und auch die NGOs gehören koordiniert und kontrolliert!

Schulen, Straßen, Krankenhäuser, Bildung - das wäre das Ziel!

2 1

Die wahre Ursache des Hungers

Warum spricht niemand die Wahrheit aus? Gehungert wird in Staaten, deren Bevölkerung seit Jahrzehnten explodiert, z.B. Kenia: 1960 8,1 Mio Einwohner 2010 40,9 Mio Nigeria: 1960 45,1 Mio, 2010 158,3 Mio
Weitere Verdopplung in 25 bis 30 Jahren!

Solange diese Staaten nicht handeln und alle die wahre Ursache des Hungers totschweigen, werden die Menschen hungern.

Gast: Dieter Bernd Sommer
16.11.2009 19:46
1 0

Patenschaft für Familien Unterstüzung gegen den Hunger

Ich würde gerne eine Patenschaft für Familien gegen den Hunger unterstützen. Ich denke es wären viele Menschen dazu bereit, wenn das Geld direkt auch dort an die betroffen an kommt. Ich bin dabei ! Für die gute Sache !

0 0

Re: Patenschaft für Familien Unterstüzung gegen den Hunger

Spenden Sie für die Kinderdörfer.....in ÖSTERREICH oder für die in einem osteuropäischen Land!

Afrika ist gesegnet mit Bodenschätzen! Wenn es nicht die korrupten Regierenden und die ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen hätte, könnte man das gesamte Geld in VERNÜNFTIGE PROJEKTE stecken!!

Tut mir leid, über Afrika kann ich nur noch den Kopf schütteln!
Lesen Sie auch den Beitrag von der Afrikanerin vom 26. 11. 09, 22.06

Antworten Gast: beka
16.11.2009 20:55
1 0

Re: Patenschaft für Familien Unterstüzung gegen den Hunger

das können Sie tun, z.b. bei der Kindernothilfe eine Patenschaft für 30,- € pro Monat übernehmen, womit dann auch noch gleich die Schulbildung des Kindes und die ausreichende Ernährung der Familie sichergestellt wird - und Sie halten persönlichen Kontakt zu Ihrem Patenkind über Briefe oder indem Sie die unterstützte Familie auch mal besuchen können.

Mach ich seit Jahren und find's ne gute Sache!

Gast: -MEM-
16.11.2009 17:09
1 0

Überbevölkerung

Kein einziges Wort zu einem der Hauptgründe
des Hungers, das ungebremste
Bevölkerungswachstum !

Den Hungernden muß geholfen werden jedoch
es nützt nichts nur immer weiter Geld
in die Problemzonen der Erde zu pumpen.

Das Bevölkerungswachstum muß begrenzt werden

Antworten Gast: beka
16.11.2009 21:06
2 0

Re: Überbevölkerung

Blödsinn! jeder einzelne Europäer verbraucht mehr Nahrungsmittel- und Energieresourcen als ne 10-köpfige afrikanische Bauernfamilie zusammen!!

Auf Böden, auf denen früher Kleinbauern als Selbstversorger ihre Nahrungsmittel angebaut haben werden heute (und das schon seit langem) Futtermittel für unsere Rinder und Schweine angebaut oder hübsche Rosen für den Export!!

Es sind politische und ökonomische Entscheidungen, die Menschen verhungern lassen und nicht die Menschen selber!!

Peregrin
16.11.2009 14:02
1 0

"Zerstörung von Lebensmitteln zum finanziellen Gewinn"

Meint er Biosprit?

Otsch
16.11.2009 13:59
2 1

Die Wahrheit sagen!

Die einzig nachhaltige Hilfe für die betroffenen Länder wäre die Halbierung der Einwohnerzahl. Fragen Sie mich jetzt nicht auf welche Weise.... Sicher nicht durch Auswanderung!

Antworten Gast: Gast
16.11.2009 14:21
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Re: Die Wahrheit sagen!

Wie RECHT Sie haben - warum probiert man es nicht einmal mit Geburtenkontrolle? - Angeblich verhundert jede 6 Sekunden ein Kind. Sogar die Tiere strecken sich nach der Decke nur viele Menschen sind zu blöd dazu!

ger49
16.11.2009 12:30
0 3

Heuchlerei, sonst nichts!

Wem interessiert die Not der Hungernden von diesen Heuchlern wirklich? Seit Jahrzehnten spricht man immer vom selben, von Hilfe, aber gewinnen tun immer nur wenige davon, leider nicht die wirklich Hungernden! FAO-Generaldirektor Jacques Diouf tritt in einen 24-stündigen Hungerstreik. Wie interessant, wo sein Körper vor überflüssigen Fett strotzt! Die Islamische Entwicklungsbank unterstützt den Kampf gegen den weltweiten Hunger mit einer Milliarde Dollar. Vielleicht macht sich auch der Vatikan Gedanken, von seinem erschlichenen und geraubten Reichtum eine Milliarde Dollar wirklich Bedürftigen zur Verfügung zu stellen. Wäre ein Tropfen von lange überfälliger Wiedergutmachung. Bis 2015 soll die Zahl der Hungernden halbiert werden. Ich habe diese Absicht wohl schon vor zehn Jahren gehört. Was ist wirklich passiert. Immer mehr Nöte und Sterbende! Leider wird auch diese traurige Tatsache nur dafür verwendet, um Posterln zu schaffen, Reiche und Gauner noch reicher zu machen. Wer glaubt all diesen Institutionen wie auch den Politikern und Kirchendienern noch ein Wort??? Hilfe wäre so leicht möglich, ohne grosse Propaganda, aber mit Herz!!!

3 1

DAS wird sehr effektiv sein

Wenn ein R. Mugabe aus Simbabwe an diesem Gipfel gegen "Hunger in der Welt" teilnehmen darf, wird das sehr effektiv sein! Er kann den anderen richtig Ezzes geben!
Denn von ihm kann man lernen, wie man zuerst ein Land, das einst KORNKAMMER AFRIKAS WAR, richtig r u i n i e r t, um es dann vielleicht mit Hilfe ausländischer Gelder wieder zu sanieren!? Das ist doch großartig!

Aber, was macht Herr S. B. dort?
Und vielleicht könnte die Sprecherin von ActionAid bei der Mahnwache auch die VERANTWORTUNG DIESER "STAATSMÄNNER" für DEREN Länder "einmahnen", nein, EINFORDERN!!


Peregrin
16.11.2009 14:04
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Re: DAS wird sehr effektiv sein

Gadaffi spricht: Die Englaender schulden daher "Schadenersatz".

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Re: Re: DAS wird sehr effektiv sein

DAS hätte er gern!
Die Übergabe an die und Übernahme der ehemaligen Kolonien durch die neuen Herren fanden zu Beginn der sechziger Jahre statt. Die Briten übergaben die Länder in einem gut ogranisierten und geordneten Zustand.
Binnen weniger Jahre war das "erreichte Niveau" wie, eben, i n A f r i k a ! Es ging bergab, bis heute!
KEINER der afrikanischen, arabischen, europäischen Politiker und der UNO spricht das Thema ÜBERBEVÖLKERUNG an! HIER wäre anzusetzen!
Die Ressourcen unserer Erde sind endend, nicht unendlich!!