Bei Ausschreitungen während einer Kurden-Demonstration im Westen der Türkei sind am Sonntag mindestens elf Menschen verletzt worden. Anhänger der Kurdenpartei DTP seien in Izmir bei einer Kundgebung von wütenden Stadtbewohnern angegriffen worden, nachdem sie die Konterfeis von Kurdenrebellen gezeigt hätten, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi.
Der Gouverneur von Izmir, Cahit Kirac, sagte Anadolu, ein Mensch sei von einem Stein am Kopf getroffen und ins Krankenhaus gebracht worden. Die anderen hätten nur leichte Verletzungen davongetragen. Unter den Verletzten waren demnach auch vier Polizisten.
Die Zusammenstöße wurden durch ein Fahrzeug aus dem DTP-Konvoi ausgelöst, das einen Zuschauer rammte, wie Anadolu weiter berichtete. Während der Konvoi von einer Menschenmenge mit Steinwürfen attackiert wurde, feuerten Sicherheitskräfte Warnschüsse in die Luft ab, wie es weiter hieß. Die Hafenstadt Izmir an der Ägäis ist die Heimat einer großen Migrantengruppe, deren Angehörige überwiegend aus dem kurdischen Südosten des Landes stammen.

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