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"Bruder und Gladiator" - Ahmadinejad umgarnt Chávez

25.11.2009 | 23:03 |   (DiePresse.com)

Schulterschluss zwischen dem iranischen und venezolanischen Staatschef in Caracas. Dabei unterzeichnen sie siebzig Abkommen. Irans Ahmadinejad bewundert Chávez Rolle in Amerika.

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Mit einem demonstrativen Schulterschluss haben die Präsidenten Venezuelas und Irans, Hugo Chávez und Mahmoud Ahmadinejad, ihre "strategische Partnerschaft" bekräftigt. Chávez bezeichnete seinen Amtskollegen bei einem Empfang in Caracas am Mittwoch als "Freund und Bruder" und "Gladiator des antiimperialistischen Kampfes". Ahmadinejad würdigte im Gegenzug die "bewundernswerte" Rolle, die Chávez in Lateinamerika spiele.

Sowohl der linksgerichtete Staatschef Venezuelas als auch der erzkonservative Ahmadinejad zeigten sich entschlossen, die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern auszubauen. Chávez hatte seinen Gast, der zum vierten Mal in Venezuela ist, mit militärischen Ehren im Präsidentenpalast "Miraflores" empfangen. Die Regierungen beider Länder gehören zu den schärfsten Kritikern der USA und Israels.

Zahlreiche Abkommen

Im Mittelpunkt des Treffens standen die wirtschaftlichen Beziehungen. Bereits bei einem Besuch von Chávez im vergangenen September in Teheran waren mehr als 250 Kooperationsabkommen abschlossen worden. Am Mittwoch unterzeichneten beide Staatschefs in Caracas weitere siebzig Abkommen unter anderem über eine verstärkte Zusammenarbeit im Energiebereich und in der Landwirtschaft.

Ahmadinejad fliegt nach Hause

Beide Länder gehören der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) an und Venezuela stützt den Wunsch Teherans nach einem eigenen zivilen Atomprogramm. Caracas sicherte dem Iran in diesem Jahr die Lieferung von Benzin im Wert von insgesamt 800 Millionen US-Dollar zu. Beide seiten gründeten zudem einen Gemeinschaftsbank und mehrere Joint-Ventures.
(c) EPA (Harold Escalona) Mahmoud Ahmadinejad und Hugo Chávez umarmen sich

(c) EPA (Harold Escalona) Mahmoud Ahmadinejad und Hugo Chávez umarmen sich


Vor dem Besuch Ahmadinejads kam es auch in Venezuela zu Protesten. Oppositionspolitiker bezeichneten den iranischen Präsidenten als "Diktator", dessen Besuch in Venezuela nicht erwünscht sei. Venezuela war die letzte Station von Ahmadinejads Südamerika-Reise. Zuvor war er zu Gesprächen in Brasilien und Bolivien, wo der iranische Präsident ebenfalls überaus herzlich empfangen worden war.

(Ag.)

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30 Kommentare
1 2
Gast: Fidel Gastro
27.11.2009 00:06
0 0

Preisfrage

Fotos kreativ verändert, Kriegshetze von den bekannten WirWissenSchonWer-Aktivisten im Kommentarbereich - wem gehört Österreich wirklich ...?

Gast: edu
26.11.2009 19:27
1 1

Volldepp und Spinner

würden wohl eher passen !!! Suchen Sie sich aus, wer wer ist

Gast: Nudelauge
26.11.2009 18:50
1 1

Bin ich froh, dass diese Länder mit diesen Führern gibt!

Sie ärgern die Achse des Bösen (USA-GB) sehr, das gefällt!


Gast: Emmanuel II.
26.11.2009 16:02
2 0

Der Duce empfängt den Führer

zur Underdog-Party.

Antworten Gast: stimmt
26.11.2009 18:34
2 1

Re: Der Duce empfängt den Führer

Treffender Kommentar.

Einen solchen Diktator wie den kleinen aus dem Iran überhaupt ins Land zu lassen ist reinster Wahnsinn.


Gast: tc_t
26.11.2009 14:46
3 3

Was haben diese zwei Gestalten gemeinsam - ausser dummen Antisemitismus?




Entropix
26.11.2009 15:00
2 3

Re: Was haben diese zwei Gestalten gemeinsam - ausser dummen Antisemitismus?

Das Brett vor'm Kopf!

Staunton
26.11.2009 11:45
1 1

Mehr Hoffnung auf Fortschritt besteht in den Feindländern der USA und Israels

Also, wenn sich irgendwelche Länder im Nahen Osten in der Nähe von fortschrittlichen Ländern mit einem guten Bildungssystem, mit möglichst großer Gleichberechtigung für Frauen, mit einer möglichst gut funktionierenden Verwaltung und einem möglichst gleichmäßigen verteilten Wohlstand für die ganze Bevölkerung befinden, dann sind das die Feindländer der USA und Israels, der Iran und Syrien. Vorher war auch noch der Irak eines der modernsten Länder mit besten Ausbildungs- und Berufschancen, bester Gesundheitsversorgung für alle sowie möglichst großer Gleichberechtigung für Frauen.

Bei den langjährigen Freunden und Verbündeten der USA und der EU-Länder ist dagegen Hopfen und Malz verloren. Da gibt es die größten Unterschiede auf der ganzen Welt zwischen Arm und Reich (siehe Saudi-Arabien, Kuwait usw.), die Frauen haben praktisch Null Rechte, in der Regel auch keinen Zugang zu höherer Bildung, auch die ärmeren Gesellschaftsschichten sind meistens von Bildung und gesellschaftlichen Aufstieg völlig ausgeschlossen. In den verbündeten Ländern Pakistan und Indien sind die gesellschaftlichen Unterschiede genauso groß. Die Frauen werden dort oft wie der letzte Dreck behandelt und als Belastung empfunden, die Unterschiede zwischen den Kasten bzw. den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten sind nicht auszurotten Und von einer möglichst gleichmäßigen Verteilung des Wohlstandes ist nicht einmal ansatzweise zu reden.

Andreas59
26.11.2009 11:28
2 2

Das gibts doch gar nicht!

Sind die Menschen auf dieser Welt wirklich schon sooooo verblendet oder was ist los???

Israel und die USA haben anscheinend die Narrenfreiheit gepachtet!

Jene welche nicht pro USA und pro Israel schreien sind automatisch subversiv, diktatorisch und brandgefährlich die ganze Welt zu destabilisieren.

Dabei sind die gefährlichsten jene welche hier geschützt werden.

Es kommt mit hier vor wie bei einen Fussballmatch, bei welchem ein halbblinder Schiri pfeift und eine Mannschaft das voll ausnutzt und foult dass sich die Balken biegen und dann permanet behaupten die anderen waren es. Und der Schiri glaut denen die foul spielen.


4 3

Wenn die Europaer das Verbrechen der Amerikaner nicht sehen bzw.

sich an dem Verbrechen beteiligen, muss wohl jemand den Amerikanern die Stirn bieten!

Staunton
26.11.2009 09:49
2 1

Übrigens, weder die Erdölländer im arabischen Raum noch Pakistan, noch Indien u.a. sind echte(!) Verbündete der USA und deren europäischen Unterläufel.

Warum sollten sie das sein? Sie haben doch völlig andere Gesellschaftssysteme. Die Erdölländer im Nahen Osten brauchen den Schutz der USA für ihre Diktaturen, um nicht vom Volk gestürzt zu werden. Außerdem wollen sie nicht von den USA und deren Mitläufern militärisch auf gleich Weise bedroht werden wie die anderen Erdölländer rund um die Erde, die nicht nach der Pfeife der USA und deren Verbündeten tanzen.

2 1

Mit Gaddafi und Mugabe wäre die neue linke Welt-Elite dann komplett


Ho-Ho-Ho Chi Minh

Staunton
26.11.2009 12:05
0 3

Dumm wie ein Scheit Holz!

Nicht dass ich ein Fan von Ho Chi Minh wäre, aber wer hat den Kambodscha von der Schreckensherrschaft des Roten Khmer befreit? Über die alle(!) Zeitungen berichten. Waren das nicht - rein zufällig - die Truppen Nordvietnams? Die von Ho Chi Minh befehligt wurden? Wo waren denn da die Demokratie- und Rechtsstaatsverbreiter USA, die sich lange Zeit mit der größten Militärmaschinerie der Welt gleich im Land daneben befunden haben? Gut, man muss anerkennen, dass die USA unter Missachtung der Souveränität Kambodschas schwerste Bombardements mit geächteten Napalmbombern in Teilen Kambodschas durchgeführt haben. Aber wann sollen sie die Roten Khmer bekämpft haben? Wo sind die internationalen Gerichtshöfe wegen der Gräuel der Rote Khmer jahrzehntelang geblieben?

Und leidet Vietnam nicht auch heute noch unter den Missgeburten und Verseuchungen des Landes durch Giftstoffe sowie an der unglaublich großen Anzahl von Landminen, die von der US-Army eingesetzt wurden? Oder will jemand behaupten, Ho Chi Minh dafür verantwortlich?

DFAvJ
26.11.2009 18:03
0 1

Re: Dumm wie ein Scheit Holz!

Ho Chi Minh konnte nicht die Truppen "Nordvietnams" -- beim Einfall dieser Truppen 1978 in Kampuchea waren Nord- und Südvietnam schon über drei Jahre lang wiedervereinigt -- geführt haben: da war er schon neun Jahre lang tot. Aber mit der Geschichte scheints Staunton nicht so genau zu nehmen.

Staunton
26.11.2009 18:39
0 0

Und was ändert das dran...

...dass die Truppen des kommunistischen Vietnam den Roten Khmer vertrieben und entmachtet haben? Und die USA absolut nichts mit ihrem Militär gemacht haben? Obwohl z.B. die Taliban im Vergleich zum Roten Khmer als Wohltätigkeitsverein bezeichnet werden könnten.
Und was ändert das auch daran, daß keine internationalen Gerichtshöfe eingesetzt wurden? Obwohl es zur Lieblingstätigkeit der USA gehört, für andere internationale Gerichtshöfe zu fordern. Aber deren Zuständigkeit für sich selbst abzulehnen.
Ihr Einwand hat mit der Sache selbst genauso wenig zu tun, wie wenn jemand falsche Generäle für die US-Invasionstruppen angeben würde und Sie daraus schließen würden, dass keine US-Invasion stattgefunden hätte.

0 0

Iran-Symposium in Wien am 1. Dezember

Kommenden Dienstag findet in Wien im Haus der Begegnung Mariahilf das Symposium "How to deal with the Iranian Regime" statt, bei dem u.a. Amir Taheri und Ilan Berman sprechen werden. Moderiert u.a. von Christian Ultsch von der "Presse". Infos unter http://at.stopthebomb.net

maxklaxx
26.11.2009 17:15
0 0

Re: Iran-Symposium in Wien am 1. Dezember

danke für die propaganda ;)

Das wird den

Jusos (und Altsos) wieder gefallen. Vielleicht bekommt ja Ahmadinejad ja auch mal ein Denkmal. Neben Chávez. Am Rathausplatz.

Gast: Hanns G.
26.11.2009 08:34
1 0

Horrortypen

aber immer noch besser als Obama.

Ferrum
26.11.2009 08:22
2 0

Welch schöneres Indiz

als diese beiden Galgenvögel könnte es dafür geben, dass Linksaussen und Rechtsaussen Brüder im gleichen Geiste sind.

toranaga
26.11.2009 07:55
0 0

...

wenn ich an die tausenden geistig ver(w)irrten denke, die in wien chavez als helden gefeiert haben, weiß man: der wahnsinn ist unter uns.
(das macht die diktatur des kapitals - va. die vsa - freilich auch keinen zentimeter besser, um das gleich für alle "profirelativierer" klarzustellen...).

ps. an die redaktion: was halten sie davon, den ganzen artikel für uns leser anzubieten ? banner, die man nicht einmal wegklicken kann sind mehr als entbehrlich. danke.

Andreas59
26.11.2009 11:17
0 0

Re: ...

Bald wird man die Banner e wegclicken können, nachdem man die Kredidkartendaten eingegeben hat. ;-)

IronicMan
26.11.2009 08:43
0 0

Re: ...

Ich dachte schon, das Banner verdeckt nur bei mir den halben Artikel... soweit zur klaren Trennung redaktioneller und kommerzieller Inhalte!

dr. philpp
26.11.2009 07:14
0 0

das Treffen der Wahnsinnigen.......


ga-stein
26.11.2009 05:03
0 0

...dreamteam...


lilli
26.11.2009 01:26
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Klappe auf, Klappe zu

Ein linkes Grossmaul das mit Petrodollars ein bisschen Sozialismus spielen darf. Und mit der Anti-Amerika Masche ist er ja wunderbar im Trend.

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