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Enttäuschung über eine „hassende Schweiz“

27.11.2009 | 18:40 |  Von unsererKorrespondentin Carola Schneider (Die Presse)

Am Sonntag stimmen die Eidgenossen über die Anti-Minarett-Initiative der Schweizer Volkspartei ab. Bei allen anderen Parteien stößt die Volksinitiative auf breite Ablehnung.

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Zürich. Es ist ein bedrohliches Motiv, das in knalligem Schwarz und Rot von den Schweizer Plakatwänden leuchtet: eine Muslimin im Ganzkörperschleier neben einer Schweizer Flagge, die von raketenartigen Minaretten durchstochen wird.

Die rechtskonservative Schweizer Volkspartei (SVP), größte Partei im Land, drückt in ihrer wenig zimperlichen Kampagne mehr als deutlich aus, was sie von islamischen Gebetstürmen und der muslimischen Glaubensgemeinschaft hält: Die Muslime werden als rückwärtsgewandte, die Frauen unterdrückende Extremisten dargestellt, die die Schweiz bedrohen. Am Sonntag stimmen die Schweizer in einem Referendum über ein Bauverbot für Minarette ab.

Mit der steigenden Zuwanderung von Muslimen in die Schweiz würden auch deren politische Machtansprüche steigen, argumentiert der SVP-Nationalratsabgeordnete Ulrich Schlüer. Minarette seien ein Symbol für die schleichende Unterwanderung des schweizerischen Rechtssystems durch die Scharia. Dieser Gefahr müssten Grenzen gesetzt werden, solange es noch nicht zu spät sei, fordert Schlüer.

 

Breite Front gegen Bauverbot

In der politischen Landschaft außerhalb der Schweizer Volkspartei stößt die Volksinitiative für ein Minarettverbot auf breite Ablehnung. Sämtliche andere Großparteien lehnen ein Bauverbot für islamische Gebetstürme ebenso ab wie die Regierung.

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf von der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) betont, dass ein Minarettverbot der in der Verfassung verankerten Religionsfreiheit widerspreche, denn diese erlaube es jeder Glaubensgemeinschaft, Bauten zu errichten, die für ihre Religion typisch seien. Außerdem würde es durch ein Verbot von Minaretten keinen islamischen Extremisten weniger geben, erklärte Widmer-Schlumpf.

Ebenso sprechen sich die Landeskirchen und der überkonfessionelle Schweizerische Rat der Religionen gegen ein Bauverbot für Minarette aus. Sie lassen auch das Argument der Minarettgegner nicht gelten, wonach in einigen muslimischen Ländern Christen ebenfalls verfolgt würden und ihre Religion nicht frei ausüben dürften. Es dürfe keine Symmetrie des Unrechts geben, betont der Vorsitzende der Schweizerischen Bischofskonferenz, Kurt Koch.

Die muslimische Glaubensgemeinschaft reagiert betroffen und verletzt auf die Anti-Minarett-Kampagne der SVP. Nicht die Debatte über Minarette störe die Muslime, sagt etwa Imam Sakib Halilovic, Imam in einer bosnischen Moschee in Zürich. Eine solche Diskussion gehöre zur direkten Demokratie. Was die Muslime so sehr enttäusche, sei vielmehr der aggressive und diffamierende Ton des Abstimmungskampfs. Man habe bisher eine offene und tolerante Schweiz gekannt, plötzlich treffe man auf eine hassende und ausgrenzende Schweiz. Viele Muslime könnten sich diese Angriffe nicht erklären, da sie gut integriert seien.

 

Muslime gut integriert

Tatsächlich sind die meisten der rund 400.000 Muslime, die großteils vom Balkan und aus der Türkei stammen, gut in die Schweizer Gesellschaft integriert. Negative Schlagzeilen über fundamentalistische Strömungen gibt es kaum. Unterdessen kann der Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, Hisham Maizar, der Anti-Minarett-Initiative trotz des hitzigen Abstimmungskampfs auch etwas Positives abgewinnen. Landauf, landab würden Podiumsdiskussionen stattfinden und noch selten zuvor hätten die Schweizer so leidenschaftlich über Muslime und ihre Anliegen debattiert. Aus diesen Diskussionen könnte ein vertiefter Dialog entstehen, hofft Maizar.

Was die morgige Volksabstimmung angeht, so zeigt sich Maizar zuversichtlich. Nicht ohne Grund: Laut Umfragen lehnt die Mehrheit der Stimmbürger ein Bauverbot für Minarette ab.

Gut möglich also, dass zu den vier bestehenden Minaretten in der Schweiz bald das eine oder andere neue hinzukommen wird.

AUF EINEN BLICK

Anti-Minarett-Initiative.
Am Sonntag stimmen die Eidgenossen über das von der konservativen Volkspartei (SVP) initiierte Referendum gegen den Bau von Minaretten auf Schweizer Territorium ab.

Die Kampagne war im Vorfeld auch wegen ihrer Plakate äußerst umstritten. Religionsgemeinschaften und die Großparteien werteten die Initiative als Angriff auf die Religionsfreiheit.

Rund 400.000 Muslime leben in der Schweiz. Die meisten von ihnen stammen aus der Türkei und vom Balkan. Sie gelten insgesamt als gut integriert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28. November 2009)

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213 Kommentare
 
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Gast: Der Spinner
10.12.2009 12:27
0 0

Religionsfreiheit, Toleranz, Vernumft

Ich finde es sehr schade das so viele menschen auf der welt in angst und unruhe leben.
Wenn die Schweitzer es richtig finden das in ihrem land keine Minaretten mehr gebaut werden dan ist das doch ok, aber mann soll sich doch nach ausen hin nicht weltoffen und liberal , verständnissvoll und tollerant geben wenn mann nach ihnen hin verschlossen Rasistich und intolerant ist. Ich Persönlischg finde es eine schande und Distanziere mich energisch von dieser entscheidung.
San Gallen 10.12.09 Frohe Weinachten euch alle

Antworten Gast: galli halli
12.01.2010 21:46
0 0

Re: Religionsfreiheit, Toleranz, Vernumft

Ja genau um Toleranz geht es, aber gilt dies auch für Christen? Sind wir tolerant? Haben wir keine Vorurteile?
Sehen wir in jedem Moslem einen Terrorist? Wer ist schuld? Die Medien?
Oder jeder einzelne selbst?

Wir haben einen Gott oder?
Ist das Christenliebe was wir praktizieren?
Oder geht es hier um Auge um Auge Zahn um Zahn?
Was für Werte leben wir Christen?
Viele Fragen, die Schweizer Demonstranten gegen die Bauten der Minaretten kennen die Antworten?
Ja, nur weiter so, mit engstirnigkeiten Ansichten.

Antworten Gast: R2009
12.12.2009 00:02
0 0

Re: Religionsfreiheit, Toleranz, Vernumft

Deutschkenntnisse sehr mies!
Kurs besuchen! Dient der Integration und dem sozialen Frieden!
Befangenheit schwingt mit Gast:Spinner !!
Frohe Weihnachten! (solange es wir noch feiern können :-(

Gast: halli galli
04.12.2009 20:02
0 0

Aus Angst kann ein Angriff gesehen werden

Welche große Angst hat diese kleine Schweiz denn diesen muslimischen Menschen gegenüber, sind sie so ungebildet und verwechseln Islamisten (Terroristen) mit den gläubigen Muslimen?

Was sie jetzt machen ist ein großer Unfug. Ich hoffe, dass viele Fussballspieler boykottieren und viele Muslime ihr Geld nicht mehr in der Schweiz lassen.

Das ist noch die harmlose Variante.
Aber wer Hass sät, braucht sich nicht zu wundern.

Antworten Gast: Augen auf!
09.12.2009 22:53
0 0

Re: Aus Angst kann ein Angriff gesehen werden

Wieso Hass?
Es geht ja nur um Betontürme.
Es geht nicht gegen die Religionsfreiheit!
Ruhig Blut mein Freund.

Antworten Antworten Gast: halli galli
17.12.2009 13:27
0 0

Re: Re: Aus Angst kann ein Angriff gesehen werden

das glauben Sie doch nicht wirklich.

Lesen Sie doch die Kommentare ihrer Mitbürger und sehen sie die Sendungen wie die Schweiz ihre Thesen vertritt, es geht nicht nur um Betonbauten.

Wenn es nur so einfach wäre, aber den Schaden für ihr neues Image haben Sie auf alle Fälle erhalten. Man weiß noch nicht wie groß dieser Schaden ist.

Selbst ich habe vor nicht allzu langer Zeit geglaubt, die Schweiz wäre weltoffen und liberal.

Gott sei Dank hat man jetzt die wirkliche Wahrheit über diese Hasser entdeckt. Selbst die Deutschen sind nicht beliebt in der Schweiz.

Naja andere haben in ihrem Gehirn auch mal so angefangen, dass sie glaubten sie wären der Nabel der Welt.

Gast: Bosnier
02.12.2009 13:05
0 0

Fassungslos

Finde es echt schade von den Schweizern, wenn man in Betracht zieht das in der Schweiz über eine halbe Mio Muslime leben.

Antworten Gast: halli galli
17.12.2009 14:55
0 0

Re: Fassungslos

Genau, und diese halbe Million besteht nicht nur aus Arbeitslosen oder?
Es sind meistens fleißige Menschen, die die Schweizer mit ihrer langsamen Art sicher in dieser Krise äußerst nötig haben oder haha ...

Die Schweizer sind neidisch auf die Deutschen weil diese gute Arbeit für weit weniger Geld leisten , wie geht es in der schönen idyllischen Schweiz weiter? Oder eher bergab, wenn die Produkte in aller Welt boykottiert werden, unsere Schokolade ist viel günstiger siehe Milka und schmeckt sehr gut.

Gast: Frank
29.11.2009 23:40
2 0

ekelhafte Medienpropaganda

Die Presse hat alles versucht um die Anti-Minarett-Kampagne in den Dreck zu ziehen. Aber es hat ausnahmsweise nicht funktioniert. Dies ist kein Kampf der Religionen sondern ein Kampf der Aufgeklärten gegen religiösen Fatalismus. Ein Kampf vernunftbegabter, liberaler Bürger gegen Gutmenschen und Appeasern, die "Toleranz" über alles stellen.
Die Religionszugehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Jeder gläubige Mensch ist dabei im Gegenteil herzlich willkommen, solange er den Unterschied kennt zwischen Staat und Religion, zwischen der Schweizer Verfassung und religiösen Märchengeschichten voller Hass und Intoleranz. Der Großteil des Islams ist zu dieser Unterscheidung leider noch nicht fähig - und solange er dies nicht ist, muss man dieser totalitären Ideologie entschieden entgegentreten.

0 0

Re: ekelhafte Medienpropaganda

Außerdem kann in der Schweiz ohnehin jeder seine Religion ausüben. Das Verbot bezieht sich nur auf Minarette. Als Privatmann kann ich auch nicht frei nach Lust und Laune ein Haus bauen, sondern erhalte von der Behörde Auflagen (Dachneigung, Stockwerksanzahl usw.). Meiner Meinung nach gewinnt die Schweiz durch diese Entscheidung an Achtung - sie hat bewiesen, das sie ein demokratisches Land ist und kein Tabu-Staat wie Österreich.

Gast: BLACKKHAN
29.11.2009 21:56
0 2

An alle.

Toll, die Initiative ist angenommen worden.

Problem gelöst?

Nein sicher nicht. Was einen nicht umbringt, macht ihn nur stärker.

Habt schiss vor der Scharia? Die gründe sind berechtigt.

Scharia verbietet vorehelichen S EX. Scharia verbietet Seitensprünge, Scharia verbietet eigentlich alles was im grundegenommen schlecht für den Menschen ist. Ist doch logisch.

Jeder der nicht mit dem Islam zu tun hat, will im grundegenommen, herum v ögeln, Seitensprünge machen, die Familie ruinieren. Mit dem dreckigen Ego die gewisse Menschen haben, kann man keine Einsicht haben.

Facts:

Der Islam wird sich weiterhin rasend vermehren, egal ob jetzt eine zimperliche Initiative angenommen wurde oder nicht.

Dagegen kann niemand und nichts etwas ausrichten.

He, He...;-)


Antworten Demokrat70
30.11.2009 10:26
1 0

Re: An alle.

die Freiheit eines Menschen selbst zu entscheiden, wann und mit wem er z.B. S EX haben möchte ist in einer aufgeklärten Gesellschaft selbstverständlich - das wird sie auch weiterhin bleiben - wer es anders haben will, soll bitte in ein Land ziehen, wo derartige Bevormundungen üblich sind.

Sie sind jedoch das beste Beispiel dafür, warum Menschen wie ich die Islamisierung Europas derart kritisch sehen


1 0

Re: Re: An alle.

Sie haben offenbar keine Ahnung von der Problematik:

Einer der Hauptargumente gegen den Islam ist nicht die Vermischung mit der einheimischen Kultur - sondern das völlige Gegenteil!

Das Kernproblem besteht nicht darin, daß Einwanderung überhaupt stattfindet, sondern welche und wieviel: Eine Einwanderungspolitik mit falschen ideologischen Prämissen hat dazu geführt, daß zu wenig Integrierte und Assimilierte und zu viele integrationsunwillige und -unfähige Einwanderer ins Land gekommen sind.

Antworten Antworten Antworten Demokrat70
30.11.2009 12:33
0 0

Re: Re: Re: An alle.

wie kommen Sie zu der Aussage, ich hätte die Problematik nicht verstanden - ihr Beitrag hätte genausogut von mir stammen können

0 0

Re: Re: Re: Re: An alle.

offenbar haben wir aneinander vorbeigeredet: sie meinten die moralischen wertvorstellungen des islam und ich dachte, dass sie das problem in der verschmelzung der kulturen (die ja nicht stattfindet) sehen. wußten sie das es in deutschland jährlich 70 ehrenmorde gibt? das sind morde die zumeist aus dem familiären umfeld begangen werden um frauen die zwar islamistisch erzogen wurden aber in europa aufgewachsen sind bei den ehrbegriffen des orients zu binden?

Demokrat70
29.11.2009 18:20
0 0

Gut gestimmt aber,

solange der politische Islam in Europa derart erfolgreiche Fortschritte erzielt, wären ter roristische Aktionen kontraproduktiv - deshalb sind wir auch noch verschont. Auch ein Minarettvervot, so sehr ich es begrüsse, wird diesen Erfolg nicht schmälern - und Anschläge sind IMHO auch weiterhin nicht zu erwarten.
Es ist nur ein kleiner und vielleicht kurzfristiger Sieg - aber er trägt dazu bei, dass dieses wichtige Thema noch mehr Aufmerksamkeit erhält - es gibt immer noch zu viele Ignoranten.

Gast: mike
29.11.2009 17:53
1 0

Es zeigt sich wieder,

daß das Schweizer Volk klüger als seine Regierung ist.
Es hat wesentlich früher erkannt, daß der schleichenden Islamisierung ( siehe "Salamitaktik" ) einmal entgegengetreten werden muß .

Antworten Gast: Von Außen
29.11.2009 19:08
0 1

Re: Es zeigt sich wieder,

Die immense Menge von 4 schweizer Minaretten genügt, hat der schweizer Souverän festgestellt. Das erinnert etwas an den Osten Deutschlands: In Gebieten mit dem geringsten Ausländeranteil ist die Angst vor Überfremdung am größten. Laßt doch die Moschee im Dorf

Antworten Gast: Gast
29.11.2009 18:26
0 0

Re: Es zeigt sich wieder,



Mit dem Ja zum Minarettverbot hat der Wähler auch durchgesetzt, dass das Schweizer Recht ohne jeden Abstrich auch für alle Einwanderer verbindlich ist.

Jedem Versuch, Elemente des Scharia-Rechts in der Schweiz durchzusetzen, wurde mit dem Ja zum Minarettverbot eine kompromisslose Absage erteilt.

Zwangsehen
– auch wenn sie während kurzzeitiger Landesabwesenheit im Ausland durchgesetzt werden sollten –
haben für Personen mit gesetzlichem Wohnsitz in der Schweiz ebenso wenig Gültigkeit wie andere Scharia-Elemente.

Die für jeden Einwohner der Schweiz verbindlichen Grund- und Freiheitsrechte sind gestärkt worden.

Das Ja des Schweizer Souveräns – unserer obersten politischen Instanz – zum Minarettverbot ist jetzt buchstabengetreu umzusetzen.

Im Abstimmungskampf laut gewordene professorale Ideen, die Umsetzung via Klage beim Europäischen Gerichtshof zu unterlaufen, sind inakzeptabel, brechen Verfassungsrecht.

Im öffentlichen Dienst stehende Justizfunktionäre, welche sich der Umsetzung des vom Souverän geäußerten Willens widersetzen, müssen entlassen werden.

http://www.winkelried.info/


Gast: gast
29.11.2009 17:21
2 0

nicht die schweiz haßt

der koran haßt und das wird jeden tag weltweit aufs neue bewiesen.
mal ein erster schritt um diesen wahnsinn zu beenden.

Gast: gertl
29.11.2009 17:20
0 0

nicht nur die schweiz....

dieses ergebnis würde man in jedem europäischen land bekommen wenn man denn abstimmen ließe. die absiolute mehrheit der europäischen bürger will schlicht und einfach keine moslems hier haben. da kann man jammern und integration, integration rufen solang man will.

Gast: Daniel
29.11.2009 17:08
0 0

BRAVO SCHWEIZ!!!

Die Muslime brauchen und sollen sich keine Sorgen um die Schweiz machen – sie sollen mal über die Toleranz ihrer Herkunftsländer nachdenken – oder wäre es denkbar dort eine Kirche zu bauen???

http://sosheimat.wordpress.com/

0 0

...

Was wird uns die ZiB heute um 19:30 präsentieren ?
Nach aller Betroffenheit noch eine weinende Carola Schneider ?

Gast: Wilhelm Tell
29.11.2009 16:25
0 3

Die ganze Schweiz ist geschockt

In der Schweiz wird der Bau von Minaretten verboten.

Das Stimmvolk hat der Anti-Minarett-Initiative aus Kreisen der SVP und der EDU heute wider Erwarten zugestimmt, und zwar deutlich:
57 Prozent der Stimmenden sagten Ja.

Bei der letzten Umfrage von Mitte November hatten sich lediglich 37 Prozent der Befragten für die Initiative ausgesprochen. Mit ihrer umstrittenen Kampagne gelang es den Befürwortern offenbar, in der letzten Phase des Abstimmungskampfes viele Unentschlossene für sich zu gewinnen.

Wie bei vielen Abstimmungen ist bei der Minarett-Abstimmung ein Röstigraben zu beobachten, wenngleich kein ausgeprägter: In der Deutschschweiz sagte nur ein einziger Kanton Nein. Es handelt sich um den Kanton Basel-Stadt. In der Westschweiz sagten dagegen drei Kantone Nein: Genf, Waadt und Neuenburg.

http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/volk-sagt-ja-zur-anti-minarett-initiative-134544

Die Schweizer sind keine Demokraten!
Das ist Rassismus pur!
Volksabstimmungen müssen ab sofort verboten werden!
Wer eine Sure aus dem Koran zitiert geht ins Kittchen!

Gast: editor
29.11.2009 16:14
1 0

leon111

Wieso werden eigentlich oft gute, kritische Kommentare nicht veröffentlicht und ein Dummschwätzer wie Leon darf hier sein Hirnloses gequatsche zum besten geben?

Gast: Proverbot
29.11.2009 16:13
1 0

Umfragen

Und wiederum sieht man einmal mehr, was von Umfragen zu halten ist. Wie üblich wird dem Auftraggeber nach dem Munde gefragt und diese Dummköpfe glauben dann auch noch das, was ihnen hier unverschämt vorgelogen wird. Und im übrigen bin ich für eine Umfrage in Österreich. Ich bin für ein Verbot von diesen machtzeigenden Türmen. Wir haben uns schon zuviel gefallen lassen. Es wird Zeit, dass auch wir einmal Forderungen stellen und nicht immer mit Butter in den Knien im Liegen umfallen. Zumindest unsere rückgratlosen Politiker wie Fischer und seine rotgrünen Kumpane. Aber bei uns werden Umfragen gefürchtet so wie der Teufel vor dem Weihwasser Spundus hat. Volksbefragungen oder gar Abstimmungen sind bei uns nicht erwünscht, es könnte ja einmal was gesagt oder beschlossen werden, was der linxen Reichshälfte nicht in ihr weltfremdes Konzept passt. Ich kann gar nicht sagen, wie mich das Scheinheilige und hirnlose Getue von den demokratiefeindlichen linkslinken Pseudogoodies ankotzt.

 
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