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Schweizer stimmen für Minarette-Bauverbot

29.11.2009 | 13:12 |   (DiePresse.com)

Überraschendes Ergebnis für das Anti-Minarett-Referendum in der Schweiz: Die Eidgenossen haben mit mehr als 57 Prozent deutlich für das Bauverbot gestimmt.

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Die Zustimmung der Schweizer zu einem Bauverbot von Minaretten ist bestätigt: Laut dem am Sonntag veröffentlichten Endergebnis des Referendums stimmten mehr als 57 Prozent für die Initiative.

Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) und die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) wollten mit der Volksabstimmung erreichen, dass ein Verbot zur Errichtung von Moscheen mit Gebetstürmen in der Schweizer Verfassung verankert wird.

Umfrage: Zehn Prozent unentschlossen

Im Vorfeld der Abstimmung hatten Umfragen eine Mehrheit gegen das Minarett-Verbot ergeben: In der letzten SRG-Umfrage von Mitte November hatten 37 Prozent zu der Initiative Ja gesagt, 53 Prozent der Befragten lehnten sie ab. Allerdings waren damals noch zehn Prozent unentschlossen.

Das Ja wäre umso überraschender, als sich nicht einmal die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) geschlossen für das aus ihren Reihen lancierte Vorhaben eingesetzt hatte.

Auch die Regierung in Bern (Bundesrat) hat den Stimmberechtigten im Vorfeld empfohlen, mit Nein zu votieren. Sie befürchtet, ein Minarett-Verbot werde "im Ausland auf Unverständnis stoßen und dem Ansehen der Schweiz schaden".

Schlechte Stimmung wegen Libyen

Die Initiatoren aus Kreisen der rechtskonservativen Volkspartei (SVP) und der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU) warnen vor einer zunehmenden Islamisierung. In den Minaretten sehen sie Symbole eines muslimischen Machtanspruchs.

Demoskopen machten eine hohe Stimmbeteiligung und die wachsende Sorge der Bevölkerung vor einem militanten Islam für den Stimmungsumschwung verantwortlich. Dazu gehöre auch die Diskussion um zwei seit Monaten in Libyen festgehaltene Schweizer Geschäftsleute. Sie werden festgehalten werden, nachdem Sohn und Schwiegertochter des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi vor einiger Zeit in Genf vorübergehend festgenommen worden waren.

Problem für die Wirtschaft

Die Abstimmungsvorlage war zustande gekommen, nachdem weitere Bauanträge für Minarette an bisher eher unscheinbaren islamischen Gebetshäusern eingereicht worden waren. In der Schweiz, wo etwa 400.000 Muslime leben, gibt es derzeit vier Minarette.

Sollten sich die Befürworter des Minarett-Verbots tatsächlich durchsetzen, dürfte der Schweiz ein außenpolitisches Problem ins Haus stehen, das die international orientierte Wirtschaft zu belasten droht. Erst vor wenigen Monaten wurde der Steuerstreit mit den USA beigelegt.

Weiterhin Export von Kriegsmaterial

Gescheitert sein dürfte am Sonntag hingegen, wie erwartet, die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Hochrechnungen sagten für die Initiative der "Gruppe Schweiz ohne Armee" (GSoA) einen Nein-Anteil von 68 Prozent voraus. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der SRG-Umfrage, die eine geringe Zustimmung ergeben hatte.

(Ag.)

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215 Kommentare
 
1 2 3 4 5
Die Borg
30.11.2009 03:32
0 0

religionsfreiheit

religion ist privatsache die staten solten generell secular sein und weiters denke ich das sich religionen generell überholt haben
weiters es ist langweilig immer wen man kritik an muslimen juden oder anderen reliionen übt das dann immer gleich die natzi keule kommt
meinungsfreiheit ist eines unserer wichtigsten gütern und weiters liebe leute lest mal nach was eine mosche
mit bessten grüssen ein ahteist
laut koran noch schlimmer als ein tier die unterste stuffe
ich fühle mich von allen religionen diskreminirt mit der bezeichnung ungläübiger

Leon111
29.11.2009 20:15
0 4

so kennen wir die europär

die österreicher haben lange genung ihr wahres gesicht. jetzt erkennen wir den hass der österreicher mit ihren verräter verbündeten rechtsextremisten schweizer. was will man damit erreichen? wir wissen doch wie das ist wenn man versucht andere zu unterdrücken, es geht schließlich um eine Weltreligion die sich immer weiter verbreitet. Aber naja aus der weltgeschichte haben wir gelernt wie europär sein können kolonialisierung, ausbeutung anderer völker damit man hier in luxus leben kann. Schaut euch mal eure beiträge an, dadurch wird deutlich wieviel hass ihr in euch hegt.

Antworten Gast: Gast
30.11.2009 16:05
0 0

Re: so kennen wir die europär

Sie haben das Recht, unser ungastliches Land zu verlassen - wann immer Sie wollen! Aber wenn Sie bleiben, dann denken Sie gut nach, was Sie selbst für Hetze herbeiführen mit Ihren Kommentaren...

Antworten Gast: McKilroy
30.11.2009 06:17
0 0

Re: so kennen wir die europär

Seien sie so nett: warum sind sie noch hier,wenn hier offenbar Alles so verdammt negativ ist?Im Koran gibt es keine Trennung von Religion und Staat und der Staat ist euer erklärtes Fernziel.
Verwechselt die Bürger dieses Landes nicht mit den Politikern.Denn diese Bürger haben genug von der Multikulti-Spielerei.
Integriert euch und ihr seid willkommen,versucht eure Normen durchzusetzen und ihr werdet einen Sturm entfachen.
Mit freundlichem Grüß Gott

1 0

Re: Re: so kennen wir die europär

Nein sie sind nicht willkommen.
Die "Integration" ist eine Wortschöpfung derjenigen, die uns die Überfremdung zumuten.
Das kann also nicht die Lösung sein. Die Lösung sieht so aus, daß diese Leute sich wieder in ihre Herkunftsländer zurückbegeben und dann nach ihrer Facon glücklich werden.

Antworten Gast: Sowilo
29.11.2009 23:06
0 0

Re: so kennen wir die europär

Leon:

Einfach retour: Glaub mir; in euren Heimatländern haben wir nicht das geringste Interesse daran, euch zu unterdrücken ...

Bloß hier habt ihr nichts verloren!

2 0

Re: so kennen wir die europär

Und zum islamischen Besiedelungs-Kolonialismus der Gegenwart fällt dir nichts ein ?

Die einheimische Bevölkerung ist überall moralisch zur Abwehr von Migrantenüberflutung berechtigt, sogar verpflichtet. Weltweit.

geeeeenau.

und in deinen zeilen schwingt kein quäntchen haß mit. üüüüberhaupt nicht. nicht das alllerstgeringsteste.

0 7

Wer Menschen ausschließt - muss in der Demokratie draussen bleiben!

Ich kann es noch nicht fassen,
Das so ein Denken heute noch vorhanden ist, Das ist die wiederkehr der Grausamen Zeit
und
Das ist das Ende der Religionsfreiheit

- so waren die ersten Kommentare vieler meiner BekantInnen, die von dieser Hyopsbotschaft erfahren haben.

Ich persönlich kann das für die Demokratie furchbares Ergebniss zwar lesen und überall in den Medien hören, aber ich konnte es noch nicht verarbeiten. Auch ganz Österreich steht unter Schock.

Es wird wohl noch Jahre dauern, bis wir dieses Ereigniss des Abschaums, verarbeitet haben.

Es ist eine Ausgrenzung und das Ende der Religionsfreiheit. Unglaublich, unfassbar und unmöglich.

Innerhalb einer modernen, sozialen, fairen und kompetenten Gesellschaft hat dieses Denken, nichts, aber auch absolut nichts zu tun.

Es ist gut und beruhigend zu wissen, einen wahren Smaragten in Österreich als Lieblingsvolksbundeskanzler, unseren Werner Faymann zu haben. Er ist für die Menschen und für die freie Meinung. Er ist für Minderheiten und für uns. Er ist einer von uns. Sozial, fair und kompetenter als jeder anderer. Ein echter Popstar. Din Idol für ganz Österreich.

Es ist geil und sexy, sich wieder für soziales, fairness und kompetentes einzusetzen. Tun wir es gemeinsam. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir Abschaum überwinden. Darauf können wir stolz sein.

Erleben wir auch tiefste Demut dafür, dass wir besser sein dürfen!


Antworten Gast: Tina
02.12.2009 11:37
0 0

Re: Wer Menschen ausschließt - muss in der Demokratie draussen bleiben!

Soviel Schwachsinn auf einmal habe ich selten gelesen; wer sagt denn, dass die 400.000 Muslime nicht ihre Religionsfreiheit in der Schweiz ausleben dürfen, wo steht denn das bitte??? Ist für die Ausübung einer Religion ein Bauwerk zuständig???? Es geht hier einzig und allein um Türmchen, die einfach nicht in unsere abendländische christliche Kultur passen, das hat aber rein gar nichts mit der Freiheit der Ausübung seines Glaubens zu tun. Warum dürfen wir hier im Westen Europas nicht zu unserer Kultur stehen?? Hätten Sie auch so einen Schwachsinn geschrieben, wenn irgendwo in einem arabischen Land ein Kirchturm verboten worden wäre?? Ist Ihnen bekannt, dass in der heutigen Zeit Christen in einigen - hier besonders - arabischen Ländern verfolgt werden??? Wo ist da Ihr bzw. bzw. der Aufschrei der UNO??? Ich glaube zwischen diesen Negativstimmen gegen die Schweiz nur den Neid der Besitzlosen zu lesen, weil dort eben noch wahre Politik - die vom Volke ausgeht - gelebt wird.

0 1

Re: Wer Menschen ausschließt - muss in der Demokratie draussen bleiben!

wo islam ist muss demokratie draussen bleiben, das ist die bittere wahrheit um diese nicht religion, diese menschenverachtende ideologie der wueste!
oesterreich steht nicht unter schock sondern hat wieder hoffnung, dieses uebel loszuwerden!

Antworten Gast: Blitzky
29.11.2009 19:58
0 0

Re: Wer Menschen ausschließt - muss in der Demokratie draussen bleiben!

Die echte Rudasch hat mehr Unterhaltungswert!

0 0

Re: Re: Wer Menschen ausschließt - muss in der Demokratie draussen bleiben!

Das nordkoreanische Staatsfernsehen auch.

geh schmarrn!

geiz ist geil und sexy ist ned amal die britnä spias.

komm, nimm deine tabletterln und laß uns mit dieser absolut nicht gelungenen parodie auf die rudasch in ruh.

Gast: gast
29.11.2009 18:32
1 0

an die Linken:

Willkommen in der Demokratie.

Ende der Diskussion.

6 0

Eine herrliche Abstimmung

Die Demokratie lebt noch.

Auch wenn man gegen Linke Besserwisser, Amnesti International, Extremisten und Augenverschliesser vorgehen muss.

In Österreich wirds bald Gegenden ohne Christen und Kirchen geben, riesige muslimische Ghettos, von dort aus geht der Fanatismus dann auf ganz Österreich über!

Wetten ,dauert zwar noch ein paar Jahre

Gast: heinz
29.11.2009 18:21
7 0

Bravissimo

wieviel Kirchen gibt es in Saudarabien?

8 0

Mitte November hatten 37 Prozent zu der Initiative Ja gesagt

Sicherlich war schon Mitte November eine Mehrheit der schweizer Stimmbürger für die Initiative, aber angesichts des allgegenwärtigen political-correctness Diktats getraut sich nur noch eine Minderheit zu ihrer wirklichen Meinung zu stehen. Soviel zur sukzessiven Aushölung der Meinungsfreiheit.

Che G
29.11.2009 18:07
8 0

Eine sehr weise Entscheidung

der Schweizer. Auch in Österreich ist eine Bevölkerungsmehrheit gegen eine muslimische Paralellgesellschaft.

Gast: Swiss miss
29.11.2009 17:37
8 0

Gratuliere den mündigen Schweizern

sie haben sich entschieden gegen eine weitere Muslimische Unterwanderung ausgeprochen und gestellt. Dies ist eine ernste Warnung gegen die Islam Einwanderungs bachenen Europäischen Politiker und Gutmenschen. Bin stolz auf die Schweizer. Sie haben es drauf.

Gast: netter gast
29.11.2009 17:31
0 9

geschüttelt

Die Terr*rinszenierung und die Kapitalverwerfungen schütteln die Gehirne

Aus der Geschichte lernen tun wir nicht

23 0

Überraschendes Ergebnis?

Die Überraschung ist nur unter den vermeintlichen Volksvertretern und den (linken) Medien vorhanden. Im Rest Europas würde das Ergebnis ähnlich aussehen (in speziell "bereicherten" Teilen sogar noch deutlicher), wenn dieser Rest von Europa auch eine Demokratie wäre und keine Parteiendiktatur, deren abgehobene "Elite" im Glaspalast den dummen Bürgern nur die Wahl zwischen Pest und Cholera läßt.

Gast: Gast
29.11.2009 17:25
7 0

So eine Abstimmung

sollte man auch in Wien beim Burka-Michl initiieren.

Gast: Gast
29.11.2009 17:24
6 0

Und Rote und Grüne blicken wieder entsetzt

auf dem ganzen Tisch herum.

Gast: karabennemsi
29.11.2009 17:21
0 10

die neuen Minarette bauen Lidl, Baumax und Co.

Wenn Baumärkte, Shoppingcenter, Einkausparadiese, Discounter etc. zigmeterhohe Betontürme mit ihren Logos in die Landschaft stellen dürfen, Privatleute zuckerlrosa Häuser mit Türmchen bauen dürfen, warum sollen dann grad die Moslems keine Türme bauen dürfen?
Schauen Sie sich doch einmal die Umgebung der österreichischen Städte an, z.B. die Agglomeration rund um Linz: Tankstellen, Eroscenter, Reifentandler, Sopping-Center, etc.
architektonische Schanden, konzeptloser Wildwuchs, Türme mit Werbeaufschriften und Firmenlogos, die jeden Kirchturm überragen.
Aber den Moslems soll veboten werden, ein Türmchen zu bauen?

2 0

Re: die neuen Minarette bauen Lidl, Baumax und Co.

einfache antwort ?

ok hier: JA.

 
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