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Iran will zehn neue Uran-Anreicherungsanlagen bauen

29.11.2009 | 16:32 |   (DiePresse.com)

Teheran verschäft die Gangart im Atomstreit: Im staatlichen Fernsehen wird der Bau von zehn neuen Uran-Anreicherungsanlagen angekündigt. Man will so 250 bis 300 Tonnen nuklearen Brennstoff im Jahr produzieren.

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Nach der Verurteilung durch die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) verschärft der Iran die Gangart im Atomstreit. Wie der staatliche iranische Fernsehsender am heutigen Sonntag berichtete, will Teheran zehn weitere Anlagen zur Uran-Anreicherung bauen. Die Atomenergiebehörde des Landes sei angewiesen worden, an fünf Standorten mit dem Bau neuer Anlagen zu beginnen. Fünf weitere Standorte sollen demnach in den nächsten beiden Monaten ausgewiesen werden. Jede der neuen Anlagen soll so groß sein wie die Anreicherungsanlage in Natanz.

Mit den neuen Anreicherungsanlagen will der Iran 250 bis 300 Tonnen nuklearen Brennstoff im Jahr produzieren, zitierten staatliche Medien den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad am Sonntag. Er kündigte ferner an, sein Kabinett werde am Mittwoch über einen Plan beraten, Uran mit einem Anreicherungsgrad von 20 Prozent herzustellen.

Iran: Uran für medizinische Anwendungen

Uran mit diesem Anreicherungsgrad ist unter anderem für medizinische Anwendungen erforderlich. Weil der Iran derzeit kein 20-prozentiges Uran herstellen kann, hatte die IAEA vorgeschlagen, das iranische Uran im Ausland veredeln zu lassen. Der Iran wies dieses Kompromissangebot aber zurück, weil er seine Uranbestände nicht aus der Hand geben wollte.

Am Freitag beschloss daraufhin der IAEO-Gouverneursrat eine Resolution, in der Teheran zu einem Baustopp in seiner zweiten Anreicherungsanlage in Fordo bei Ghom (Qom) aufgefordert wird. Teheran sprach von einem "feindlichen Akt" und kündigte an, seine Kooperation mit der IAEO auf ein Mindestmaß zu verringern.

Atomwaffen unter Deckmantel gebaut

Erst vor wenigen Wochen hatte die iranische Regierung eingestanden, neben Natanz eine zweite Anreicherungsanlage bei Ghom zu betreiben.

Der Westen wirft dem Land vor, unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung der Nuklearenergie nach dem Bau von Atomwaffen zu streben. Angereichertes Uran ist nämlich auch ein Grundstoff für Atomwaffen.

 

 

(Ag.)

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18 Kommentare
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Iran: Teheran will zehn neue Urananlagen bauen

Logische Folgerung nach der Ankündigung der USA und Israel die Atomanlage in Natan zu bombardieren. 10 Anlagen sind schwerer auszuschalten!

0 0

Das vormalige Unbehagen über einen Molitärschlag Isr aels oder der USA schwindet immer mehr


Mittlerweile scheint es eher bedrohlich wenn dem Iran nicht bald das At om-Spielzeug aus der Hand geschlagen wird.

Staunton
30.11.2009 09:50
1 1

Und Israel und seine westlichen Verbündeten halten weiterhin die ganze Welt zum Narren

Erst vor kurzem haben Zeitungen berichtet, dass Israel U-Boote bekommt, die mit Atomwaffen bestückt werden können. Obwohl Israel und der Westen seit Jahrzehnten so tun, als ob Israel keine Atomwaffen hätte. Israel kann also locker sein Atomwaffenrüstung ausbauen.
Während beim Iran noch nicht der geringste Nachweis für das Vorhandensein von Atomwaffen erbracht wurde. Allerdings sind schon mehrmals nachweisliche Lügen über den Fortschritt beim Bau der iranischen Atombombe verbreitet worden. Die Lügner über die Atomwaffen des Iraks lassen grüßen!
Und da keineswegs auszuschließen ist, dass Israel den Iran rechtswidrig angreift, würde ich meinen, dass der Iran nach den Notwehrbestimmungen auch jedes Mittel anwenden darf, das zur Abwehr eines solchen Angriffes notwendig wäre. Und gegen eine Atommacht werden wahrscheinlich auch nur Atomwaffen zur Abwehr eines Angriffes ausreichen.

minas
30.11.2009 05:04
0 1

Und sie halten alle weiterhin zum Narren ...lol

Wie lange geht dieses Treiben noch weiter?

Gast: mauthe
29.11.2009 23:04
1 0

auf brüssel

wenn politiker wie hahn nach brüssel ziehen, kann man nur hoffen, dass der iran bald die bombe hat

dihaus
29.11.2009 21:23
0 1

Hauptsache man

investiert Milliarden um die Taliban in den Griff zu bekommen, was warscheinlich sowieso nicht gelingen wird, und über die viel grössere Gefahr gleich daneben wird nur gelabert und nicht gehandelt. Der Herr A. ist erst dann glücklich wenn er Israel ausgelöscht hat. Ergo dessen sind die Israelis gefordert, dort reinen Tisch zu machen.

Gast: Martin S
29.11.2009 20:30
0 2

Na klar!

Die Bevölkerung darf Hungern, die Wirtschaft liegt am Boden, aber der Herr A. baut ein paar neue Urananlagen, und das Volk brüllt dazu sicher allah-allah! Ich hoffe, ich werde den Augenblick erleben, an dem diese Dummerln erkennen, dass man Uran nicht fressen kann!

maxklaxx
30.11.2009 01:01
0 0

Re: Na klar!

also hab bis jetzt noch nicht sooft gehört das dort die leute verhungern ;)........aber sie müssen es ja wissen

Antworten Antworten Gast: Martin S
30.11.2009 12:03
0 1

Re: Re: Na klar!

Sie sollten vielleicht auch mal Auslandsreporte anschauen, nicht nur Musikantenstadl und anderen Volksverblödungsmist...

maxklaxx
30.11.2009 13:08
0 0

Re: Re: Re: Na klar!

bevor man allzu große töne spuckt sollte man sich vl selbst mal ein bild vorort machen .......die besten experten sind die die zuhause gemütlich in ihrem sessel sitzen, sich nie selbst eine meinung gebildet haben und groß daherreden .
ach ja würde mich sehr über Vip Tickets für die nächste Sendung Musikantenstadl freuen ;)
lg

1 2

Was heißt das für die Politik des Westens?

Und für die Bedrohung Israels? Und für die iranische Bevölkerung? Genau darüber wird am kommenden Dienstag, den 1. Dezember bei dem Symposium "How to deal with the Iranian Regime" ein internatioanl besetztes Podium im Haus der Begegnung Mariahilf ab 17:30 diskutieren. Genauere Infos unter http://at.stopthebomb.net

maxklaxx
30.11.2009 01:03
0 0

Re: Was heißt das für die Politik des Westens?

wer demonstriert bitte nach diesem Motto : Take Away the BomB from Israel ;)

Gast: koko
29.11.2009 19:48
0 2

gruselig

wann wird bitte endlich gehandelt??

Antworten Gast: pit
30.11.2009 00:47
0 0

GAR NICHT


das HANDELN überlässt man dann den direkt bedrohten -in diesem fall israel- damit man danach brav über israel schimpfen kann

anna89
29.11.2009 18:06
0 2

Lieber CIA,

die politischen Destablisierungen in Mittel-und Sudamerika sind ja keine wirkliche Herausforderung für Ihr Unternehmen - wenngleich die Erfolge eher mäßig rüberkommen.

Afrika ist fest in russischer und chinesischer Hand.

Afghanistan und Irak sind grottenpeinlich.

Wenn Sie nicht als der Seicherlverein (aktuell heiß das ja jetzt "als das Lulu") des 21. Jh. in die Geschichte eingehen wollen, heißt es jetzt
Gas geben im Iran. Die Vorarbeiten waren ziemlich gut, jetzt brauchen Sie nur noch ein gutes Finish oder zumindest eine gelungene Einfahrt in den Zielhang auf die Reihe zu bringen.

Ich bin kein Freund Ihrer Organisation, aber momentan hätten Sie die perfekte Chance sich bei mir zu verbessern

komajo
29.11.2009 17:54
0 0

Wo kriegen die das Uran her?

Soweit mir bekannt ist, gibt es im Iran wenig bis gar kein Uran. Wer macht also das Geschäft mit diesen Energiestrategen?

0 1

Aufwachen, Barrak Hussein O.!


Shoestring
29.11.2009 16:48
1 1

Ein richtiger Cowboy.

Der bietet sein Land aber immer wieder von neuen an.

Und zwar eines der letzten Opferländer der USA zu sein, nur das es im Iran ruhiger als im Irak ablaufen wird.

Wird schneller gehen als die meisten glauben.

Wahrlich interessante Zeiten kommen da auf uns zu, eventueller Kollaps des Weltfinanzsystems, und damit verbunden nochmal eine letzte Abreibung an ....