26.05.2012 09:34 | Meine Presse Merkliste 0

"Die Straße gehört Fidel": Demo auf Kuba gestoppt

11.12.2009 | 08:47 |   (DiePresse.com)

Regierungsanhänger haben sich in Havanna einem Demonstrationszug von Menschenrechtlern in den Weg gestellt. Auf Kuba gibt es zurzeit mehr als 200 politische Gefangene.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

In der kubanischen Hauptstadt Havanna haben am Donnerstag mehrere hundert Regierungsanhänger eine Demonstration zum Internationalen Tag der Menschenrechte gestoppt. Sie stellten sich der Gruppe in den Weg und riefen: "Die Straße gehört Fidel!" Ein britischer Diplomat, der die Demonstration beobachten wollte, wurde von den Regierungsanhängern so lange beschimpft, bis er in sein Auto stieg und davonfuhr.

Die Demonstration wurde von den "Frauen in Weiß" organisiert, die sich 2003 nach der Verhaftung von 75 Dissidenten und unabhängigen Journalisten zusammenschlossen. An der Spitze lief Yusnaimi Jorge, die Frau des inhaftierten Dissidenten Darcy Ferrer. Nach Angaben kubanischer Menschenrechtler gibt es in dem karibischen Inselstaat zurzeit mehr als 200 politische Gefangene.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

3 Kommentare
Gast: G.Vavra
12.12.2009 15:10
0 0

Viva Raul!

Das zeigt wieder einmal, wie tief verankert die Revolution im Volk ist. Es waren hier ja schließlich nicht Soldaten die gegen die Demonstration vorgegangen sind, sondern einfach normale Menschen, die Kuba nicht wieder als US-Kollonie sehen wollen. In Österreich gibt es so etwas leider nicht. Ich hab zumindest noch nie gehört, dass Passanten irgendwelche demostrierende Nazis verjagt hätten. Und diese "politischen Gefangene" sind doch alles nur US-Spione, Terroristen, Faschisten usw. Ich glaube nicht, dass in Kuba jemand eingesperrt wird, wenn man die Regierung kritisiert. Im Gegenteil: Konstruktive Kritik ist in Kuba ausdrücklich erwünscht. Aber es geht dann wohl etwas zu weit, wenn man zur Konterrevolution aufruft oder Flugzeuge sprengt. In Österreich darf man ja auch nicht zur Errichtung des Nazi-Faschismus aufrufen. Und Terrorismus ist hier auch nicht gerne gesehen. Aber ein paar antikommunistische Spinner gibt es überall. Die sollen ruhig weiter gegen Gesundheitsversorgung, Bildung und das Recht auf Arbeit und Wohnen demonstrieren. Erfolg werden sie keinen haben!

Antworten Gast: Demokrat
13.12.2009 20:08
0 0

Re: Viva Raul!

Das zeigt eher, wie gehirngewaschen das Volk ist. Und Ihr Kommentar zeigt, dass sie auch zur Kategorie Steinzeitkommunisten gehören.

Hallo, hallo! Aufwachen! Wir schreiben das Jahr 2009!

Gast: Demokrat
12.12.2009 14:33
0 0

Steinzeitkommunisten

Eines Tages werden auch diese alteingefleischten Steinzeitkommunisten verschwunden sein.