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Das iranische Regime kämpft um sein Überleben

01.01.2010 | 18:24 |  Von unserem Korrespondenten JAN KEETMAN (Die Presse)

Spätestens seit den Protesten am Ashura-Tag hat die Führung richtig Angst. Drohungen richten sich mal gegen die Führer der Oppositionsbewegung, mal gegen einfache Unterstützer.

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ISTANBUL/TEHERAN. Irans Oppositionsbewegung lässt nicht locker: Auch in der Silvesternacht kam es zu vereinzelten Protesten in Teheran. Oppositionsführer Mir Hussein Moussavi erklärte auf seiner Homepage, er sei bereit, für die Rechte seines Volkes zu sterben.

Er und seine Anhänger lassen sich von den finsteren Drohungen nach den Unruhen beim Ashura-Fest am vergangenen Sonntag nicht einschüchtern. Regierungstreue Demonstranten haben die Hinrichtung der Führer der Opposition, Moussavi und Mehdi Karroubi, gefordert. Dazu erklärte der stellvertretende Chef der iranischen Justiz, Ebrahim Raisi, die 500 am Ashura-Fest Verhafteten könnten wegen „Moharebe“ angeklagt werden. „Moharebe“ bedeutet „Kampf gegen Gott“, und darauf steht im Iran die Todesstrafe.

 

Wilde Drohungen

Drohungen richten sich mal gegen die Führer der Oppositionsbewegung, mal gegen einfache Unterstützer. Dazu gehört wohl auch die Ermordung eines Neffens Moussavis, die Festnahme der Schwester der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die Veröffentlichung von Bildern von Teilnehmern der Demonstrationen im Internet mit der Aufforderung, die Personen anzuzeigen, also nach Lage der Dinge eventuell dem Henker auszuliefern.

Die wilde Entschlossenheit, mit der nun auf die Repressionskeule gedeutet wird, zeigt vor allem eines: Spätestens seit dem Ashura-Fest hat das Regime richtig Angst bekommen. Wäre es sich seiner Macht sicher, so hätte es die Führer der Opposition nicht nur bedroht, sondern eingesperrt oder ins Ausland abgeschoben. Wie die Sache ausgehen wird, ob wie die Demonstration am Tian'anmen-Platz oder wie der Kollaps des Schah-Regimes, kann im Moment niemand sagen.

Während die Waagschalen der Geschichte also in der Schwebe sind, ist es Zeit, sich zu fragen, was eigentlich vorgeht. Mittlerweile ist klar, dass es ums Ganze geht. Die Führer der Opposition waren alle bis vor Kurzem Angehörige des Systems, die kaum mehr wollten als ein paar kleine Korrekturen. Andere Politiker konnte es im Iran ohnehin nicht geben. Doch wenn die Opposition siegt, ist es undenkbar, dass der religiöse Führer des Iran, Ali Khamenei, bleibt. Damit bräche Khomeinis gesamtes politisches System der Velayet-e faqih, der „Herrschaft des religiösen Rechtsexperten“, zusammen.

 

Unzufriedene Massen

Die eigentlichen Akteure sind aber die Massen auf den Straßen. In der Wahrnehmung vieler nichtiranischer Muslime ist es nur eine schmale wohlhabende Schicht, die sich nach westlichem Lebensstil sehnt. Das ist weit entfernt von der Realität. Wenn man wissen will, wie groß das Potenzial der Unzufriedenen bereits vor acht Jahren war, braucht man sich nur das Ergebnis für die Wiederwahl des gescheiterten Reformpräsidenten Khatami anzusehen: 78,3 Prozent, garantiert nicht gefälscht.

Da sind die Frauen, die zwar in enormen Zahlen die Universitäten füllen, vom Gesetz aber wie Halbmündige behandelt werden, da sind die geburtenstarken Jahrgänge der Achtziger- und frühen Neunzigerjahre, für die die iranische Wirtschaft keine Arbeitsplätze hat, inflationsgeplagte Städter, von Sittenwächtern auf Schritt und Tritt gegängelte Jugendliche, lokale Minderheiten, die sich eher mit dem Azeri Moussavi und dem Loren Karroubi identifizieren, Geistliche, die merken, dass sie im Religionsstaat von oben bevormundet und von unten verachtet werden.

Aus Unzufriedenheit allein wird indessen keine Revolution, dazu bedarf es auch der Opferbereitschaft und der Solidarität. Doch gerade dies sind Tugenden, die im Iran eine lange kulturelle Tradition haben. Einer der traditionellen Rufe am Ashura-Fest ist etwa der Schrei: „Tötet mich, aber verschont die Unschuldigen!“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2010)

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54 Kommentare
 
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Gast: Knacki
05.12.2010 15:37
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Revolutionsgarden

Die Revolutionsgarden, die das Regime stützen , erinern an die SS.
Es sollte geforscht werden, ob ee Parallelen gibt.

Himmler war verstrickt in indische Kulte (Kali, etc.)

Vielleicht finden wir so etwas auch bei den Führern der Garden!

Gast: Kali-Naturforscher
04.01.2010 14:02
0 0

Ende Kapitalismus

Die Verluste der kapitalistischen Nato in Afghanistan sind heute 4-mal (!!!) höher, als vor 2 Jahren. Siehe dazu
www.icasualties.org/oef
Weltweit werden der Kapitalismus und der Satanismus zertreten. Auch das iranische Regime ist satanistisch. Ebenso ist die russische Staatsform satanistisch.

Naturforschung (gemäß C. G. Jung) wird triumphieren.

Antworten smhswiss
07.01.2010 15:45
0 0

Re: Ende Kapitalismus

Das die Verluste der Nato heute höher sind ist sicher durchaus so.

Aber was wollen Sie uns mit dem Rest sagen?

Die russische Staatsform ist ein Übergangszustand. Wie lange der andauern wird ist eine andere Sache. Doch auch in Russland gibt es eine stärker werdende Bewegung zur Demokratie. Mit Satanismus hat das herzlich wenig zu tun.

Natürforschung und C.G. Jung müssen ja nicht schlechtsein. Hat aber mit diesem hier wenig am Hut.

Antworten Antworten Gast: Vergelter-Spiritualist
10.01.2010 19:36
0 0

Re: Re: Ende Kapitalismus

Was ich sagen will, ist, dass man eine richtige Alternative braucht. Die Grünen sind z. B. keine Alternative. Denn sie befürworten Abtreibung und Homosexualität. Wo sind echte Ökologen? Die findet man heute wohl nur in Bürgerbewegungen oder in Öko-Kleinparteien (die hoffentlich in der Zukunft größer sein werden).

smhswiss
04.01.2010 09:20
0 0

Meine gute Güte...

bei einigen Kommentaren hier sthen einem ja wirklich die Haare auf und läuft ein kalter Schauer den Rücken runter.

Aschura: Naja ich würde nicht behaupten das wir die liebsten sind. Aber besser als das Unterdrücker-Regime im Iran sind die westlichen Länder allemal.

Eine Demokratie im Iran hat nur dann eine Chance wenn sie aus dem Volk entsteht und vom Volk getragen wird. Eine Präsidial-Regierung wird aber auch im Iran keine gute Basis finden.

Die Leute müssen ersteinmal lernen miteinander zu Reden und gemeinsam einen Weg der Vernunft zu finden. Was ein sehr schwieriges Unterfangen ist. Dies mit einem Glaubenssystem im Hintergrund, dem sich zuviele mit Blankocheck verschrieben haben.

Ich hoffe für das Iranische Volk, dass sie einen Weg finden werden der allen dient und Ihnen das gibt, was sie jetzt nicht haben. Freiheit, Sicherheit, Bildung und Respekt von anderen.

Gast: Aschura
03.01.2010 17:55
0 0

Hetze

Euer viel gepriesener westliche Lebensstiel basiert nur auf dem Elend einfacher Menschen , die ihr bis über die Grenze der Scharmlosigkeit
ausbeuten müsst um euere Bankenbonzen und deren Helfer ( Politiker) fett Füttern zu können.
Solange die Isl. Republik besteht solange besteht Hoffnung diese unheilvollen Blutsauger los zu werden. Gott segne die Isl. Republik Iran!!!!!

Antworten Gast: gast
03.01.2010 19:37
0 0

Hau ab von hier, Islamist.

Du unterstützt islamistische Kindermörder?

Du hast in einem modernen Staat westlicher Prägung nichts verloren.

Raus.

Gast: Kali-Öko-Spiritualist
03.01.2010 16:07
0 0

Bürgerbewegungen

Nicht nur die Bürgerbewegungen im Iran bekommen immer mehr Macht, sondern auch die Bürgerbewegungen in Europa. Z. B. führt "Pro NRW" in Deutschland Ende März eine Konferenz durch, um ein europaweites Minarettverbot durchzusetzen.

Später werden dann Millionen Ausländer weggeschafft. Und ethisches Verhalten wird wieder zur Geltung kommen. Z. B. wird Homosexualität nicht mehr unterstützt werden.

Staunton
03.01.2010 14:39
0 0

Muß der scheinheilige Westen unbedingt den grauslichsten Killer unterstützen, den das Regime hervorgebracht hat?


Ist es wirklich so schwer, unter 65 Millionen Iranern jemanden zu finden, der glaubwürdiger und unbelasteter wäre?

Nach internationalem Recht wäre Moussawi - bitte - eindeutig als Schwerverbrecher zu behandeln. Es ist keineswegs eine Verjährung eingetreten. Oder gilt dieses Recht im Westen plötzlich nicht mehr?

Wollen wir auch eine Rechtssituation wie unter Bush & Co.?

Gast: gast
03.01.2010 13:29
0 0

Das iranische Regime wird fallen.


Die Iraner,

die es leid sind, daß ihre jungen Töchter auf der Straße aufgegabelt werden, geheiratet und vergewaltigt werden, bevor man sie tötet (weil man nach islamischen Recht keine Jungfrau ermorden darf),

die es nicht länger ertragen wollen, wenn ihre Freunde wegen Konsums geringer Mengen von Alkohol totgeschlagen werden,

die es schon zu lange dulden mußten, wenn die bärtigen Tiere der Revolutionsgarde Menschen für die Ausübung des natürlich gegebenen Rechts auf Meinungsfreiheit folterten und ermordeten,

die zu lange schon mitansehen mußten, wie die viehische Mörderbande der Revolutionsgarden 16- oder 17-jährige Mädchen hinrichtete (nach einer Gesetzesreform, vor der man auch bereits 9-jährige Mädchen hinrichten durfte),

die sich noch immer gefallen lassen müssen, daß das Leben einer Frau offiziell und de jure halb soviel wert ist wie das eines Mannes,

werden eines Tages obsiegen.

Das Terrorregime des Irans möge zu Asche verbrannt werden.

Die Asche möge, vermengt mit Schweineblut, ins kaspische Meer verklappt werden.

An allen Orten, wo heute die fundamentalistischen Bestien ihre Machtzentralen haben, mögen in naher Zukunft Bikiniwerbungen im Großformat hängen.

Die Iraner werden eines Tage obsiegen.

Antworten Staunton
03.01.2010 14:59
0 0

"mögen in naher Zukunft Bikiniwerbungen im Großformat hängen."...

"...und mögen auch Riesenpuffs und Rauschgiftgroßhandlungen, wie sie unter der US-Besatzung in Vietnam entstanden sind, im ganzen Land eingerichtet sein", dürften Sie vergessen haben.

Und wenn die Frauen im Iran dieselben Rechte bekommen sollten, wie sie die Frauen in Afghanistan nach fast 10 Jahren Besatzung durch die US-Trujppen erlangt haben, dann muß sich der Iran aber ziemlich stark Richtung Steinzeit zurückentwickeln.

Ob die Iraner das wirklich wollen?

Antworten Antworten Gast: gast
03.01.2010 21:08
0 0

Re:

Überzeichnete Übertreibungen von Einzelfällen aus beinahe ein halbes Jahrhundert zurückliegender Zeit.

Freche Lügen, die die Verbrechen von Islamisten den Amerikanern in die Schuhe schieben wollen.

Typisch islamisierter Gutmensch.

Antworten Antworten Antworten Gast: Staunton
04.01.2010 12:19
0 0

Bei Ihnen scheitert jede sachliche Diskussion, wie bei vielen anderen Pro-US-Postern, einfach an der fehlenden Bildung

Sie dürften so ziemlich Null Ahnung von dem haben, was die USA in Vietnam angerichtet haben und unter welchen grauslichen Folgen (Mißgeburten, unzähligen Minenfeldern) die Vietnamesen auch heute noch leiden.

Wobei man bei den unzähligen Minenfelder noch anfügen muß, dass sie fast zur Gänze von den Amis aus Angst vor den vorrückenden Nordvietnamesen gelegt wurden. Denn die Nordvietnamesen, die sich ja auf dem Vormarsch befanden, werden sich ja kaum selbst Minen in den Weg gelegt haben.

Gast: sdfsd
02.01.2010 16:06
0 1

hoffentlich kommt der schah wieder

... damit nach 30 Jahren wieder Ruhe einkehrt

Gast: Fidel Gastro
02.01.2010 15:38
1 0

Gähn ...

Es ist offenbar immer noch die gleiche Firma, welche die Propaganda-Fotos herstellt: Gleiche Farbgebung, gleiche Inszenierung, gleiche Theatralik. Diese Firma hat auch schon die Bildfälschungen im Georgien-Krieg hergestellt. Daneben gibt es natürlich auch noch kleinere Amateure, die plumpe, auf den ersten Blick erkennbare Fotomontagen herstellen. Die sollten auch mal die Farbkonfiguration in Photoshop wechseln ...

Gast: Astrowolf
02.01.2010 13:08
1 1

"Nichts fällt so schwer, wie der Abschied von der Macht!"

Dieser Spruch gilt nicht nur für das "Napoleon-Wolferl", sondern auch für Adolf Achmadinejad.

Adolf ist schlicht und einfach ein schlechter Verlierer. Khamenei hat einfach aufs falsche Pferd gesetzt, und den WAHLBETRUG im Namen Allahs bestätigt, statt die Wahl wiederholen zu lassen. Sorry - zu hoch gepokert!

Jetzt wissen sie nicht mehr, wie sie aus der selbst inszenierten Bredoullie (= "rue de la caque") heraus kommen sollen.

Tja Freunde, Ende der Fahnenstange. Das Volk geht eben so lange auf die Straße, bis die Mullahs purzeln.

Traurig, dass die GANZE WELT dabei zusieht, wie die Opposition ALLEINE strampelt. Denn die USA fürchten um einen POTENTIELLEN KRIEGSHERD, und hüten sich davor, DEM IRANISCHEN VOLK zu Hilfe zu eilen. (Da bastelt man lieber an einem neuen "Schurkenstaat" - der Jemen ist eben übersichtlicher als der Iran!)

Im Iran liegt die EINMALIGE Chance, der "pax americana" zu entgehen - also der Einführung der "Demokratie" bei knapp 1 bis 2 Millionen Toten und einer VÖLLIGEN DESTABILISIERUNG!

Ich wünsche dem Iran, dass das Volk endlich an die Macht kommt - und dieses SELBSTHERRLICHE DIKTATORENGESINDEL (hier im Religionsdeckmäntelchen) endlich verschwindet.

FREIHEIT FÜR DIE IRANER!

Antworten Staunton
02.01.2010 15:19
0 1

Gehören Sie vielleicht zu den Forumsteilnehmern, der für Afghanistan...

...wo vom US-Mitbringsel Karzai der größten nachgewiesenen Wahlbetrug der letzten Jahrzehnte begangen wurde, keine Neuwahl gefordert hat. So wie auch die USA?

2 2

Ali Khamenei

Besitzer von mehreren Palästen (2 davon sind mit Atombunkern versehen). Mehr als 100 Rennpferde. Ein Sammlung von Diamantenbesetzen Pfeifen. Wenn Herr Ali Khamenei Langeweile plagt hört er sich "Erotische Geschichten" von Untergebenen an etc. etc.

Denk der "Schreiberling" der Presse wirklich Ali Khamenei lässt sich dieses Leben von ein paar "Demonstranten" versauern?

Antworten Staunton
02.01.2010 15:12
0 1

Erstens dürften Sie Khameini mit dem US-Günstling Schah Rezal Pahlevi verwechseln, der auf dem Pfauenthron residierte und in unermesslichem Luxus lebte. Und das übrigens auch unverblümt zeigte. Außerdem erinnert Ihr Märchen für Infantile und Geistesstörte auch an die Blöd-Propanda aus den USA, wonach in Kuba Fidel Castro und seine Kreise alles einstecken und in unermesslichem Luxus leben würden.

Merkwürdigerweise sind aber in Kuba unzählige Ärzte und Gesundheitseinrichtungen in zahllosen Gebieten auf dem Land geschaffen worden, wo es unter Batista, dem Unterstützer der US-Vergnügungsmaffia und US-Ausbeuterkonzerne, nie Ärzte und Gesundheitseinrichtungen gegeben hat. Auch Schulen und Universitäten waren plötzlich für alle Kubaner zugänglich. Sogar kostenlos. Der Zugang der Bevölkerung zu Kultur- und Sporteinrichtungen erreichte ein noch nie da gewesenes Ausmaß. im Vergleich zu den Zeiten unter US-Freund Batista. Auch andere Sozialsysteme, die unter US-Freund Batista unbekannt waren, wurden geschaffen.

Während die USA den anderen Weg gingen. Gute und höchste Bildung wurden unbezahlbar oder führten dazu, dass sich sogar der Mittelstand auf Jahre verschulden musste. Viele Amis müssen zwei und mehr Berufe ausüben, um überhaupt die täglichen Lebenshaltungskosten aufbringen zu können. Die Krankenversicherung wurde für ca. 40 Millionen der Amis unbezahlbar. Über die Sozialsysteme der USA, wie Arbeitslosen- und Pensionsversicherungen, können die besten Länder in Europa sowieso nur mitleidig lächeln.

Natürlich sind die USA trotzdem auf einem anderen Stand als Kuba. Aber das verdanken sie der Tatsache, der größte Ausbeuter der Entwicklungs- Schwellenländer, der größte Ressourcenverschwender, der größte Umweltverschmutzer und der rücksichtloseste Finanzmarktteilnehmer zu sein. Und von der Geldmenge her dürften sie auch der größte Schuldner der Welt sein. Wer sonst?

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Re: Erstens dürften Sie Khameini mit dem US-Günstling Schah Rezal Pahlevi verwechseln, der auf dem Pfauenthron residierte und in unermesslichem Luxus lebte. Und das übrigens auch unverblümt zeigte. Außerdem erinnert Ihr Märchen für Infantile und Geistesstörte auch an die Blöd-Propanda aus den USA, wonach in Kuba Fidel Castro und seine Kreise alles einstecken und in unermesslichem Luxus leben würden.

Das Sie als Genosse hier Lobhymnen auf Castro singen ist ja ganz nett...
Sie wissen aber schon, dass Khomeini die Ihre Genossenbrüder als erstes aufhängen liess?

Antworten Antworten Antworten Gast: Staunton
03.01.2010 13:34
0 0

Sie sind ein bißchen unpräzise


Der vom Westen nach dem Sturz "ihres" Schahs favorisierte und unterstützte Khomeini ließ ALLE aufhängen, die ihm im Wege waren.
Die Unterstützung Khomeinis wurde ja von der Führung der USA, GBR, F u. D beschlossen. Oder? Wen sollten diese Mächte sonst unterstützt haben? Erzählen Sie doch!

Und ersparen Sie mir bitte, daß Sie mich à la Bush & Dummköpfe als Genossen titulieren. Aber ich weiß schon, im Hirn der meisten Amis ist das Gegenteil von ihnen der Kommunist. Oder der Nazi. Oder jetzt radikale Islamist. Oder alles nach der Reihe. Oder auch gleichzeitig. Auch wenn sich das widerspricht. Aber das spielt in der Pro-US-Propaganda sowieso keine Rolle.

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Re: Ali Khamenei

Sorry vergessen.

Auch der Geschmack in pkto Essen ist sehr exquisit des Herrn Ali Khamenei.
Bei Ali Khamenei heisst es...
"Es muss IMMER Kaviar sein"

Gast: Wuzzi
02.01.2010 10:38
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deprimierend

Das Gräßliche an den Nachrichten aus dem Iran ist, dass der aufgeklärte humanistisch denkende Mensch im Grunde genommen alle Beteiligten, die dort um die Macht rittern, in die tiefste Hölle zu den grauslichsten Teufeln wünscht. Allen voran natürlich unsere großartigen "Befreier", die Lichter der westlichen Demokratie, in deren Land soviele Menschen eingekerkert sind, wie vielleicht sonst nirgendwo auf der Welt, wo im Staatsauftrag im eigenen Land gemordet wird und wo der Staat jährlich und regelmäßig viele Tausend Menschen in aller Welt ermorden lässt. Dieses ekle Mörderregime will das mutmaßlich ebenso eklige obskurantistische Mordregime im Iran zu Fall bringen, da es den "Führungsanspruch" der eigenen sich zur Weltherrschaft auserwählt dünkenden Mörderbande nicht zu respektieren geruht. Ja, sich sogar "erdreistet" nach gleichwertigen Waffen zu streben um imstande zu sein diesen Führungsanspruch abzuwehren. Was intelligenten Menschen dabei auffallen muss: Die hinter all diesen Unverschämtheiten und all dieser auch praktisch und unverfroren ausgelebten Mordlust stehende Ideologie ist immer und überall der Abrahamitismus in all seinen mannigfaltigen Ausprägungen, egal ob in seinen "Urformen", den 3 größeren monotheistischen Glaubensbekenntnissen in ihren unzähligen Aufsplitterungen, oder den ebenso unzähligen Sekularisierungen, egal ob z.B. Tiefenpsychologie oder historischer Materialismus, alles nur Erscheinungsformen der Abrahamitismus¿ ...

Antworten hw
02.01.2010 13:34
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Re: deprimierend

stellen sie sich vor, im iran gäbe es kein gas und öl.
a.) es gäbe nicht einen sender, der von dort berichten würde, wenn nicht gerade ein erdbeben wäre
b.) es würde mit hoher wahrscheinlichkeit mehr frieden geben.

Antworten Gast: Fidel Gastro
02.01.2010 11:06
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Re: deprimierend

Das sind keine "Nachrichten aus dem Iran", das sind Propagandatexte, die in den Büros von Reuters, AFP und in diversen anderen "Dichterstuben" fabriziert werden ...

Antworten Antworten widder
02.01.2010 17:44
0 1

Re: Re: deprimierend

Welche Nachricht über einen gelebten Islam-Gottesstaat - der zudem noch beim Schwindeln von den eigenen Leuten erwischt worden ist - kann schon gut sein. Menschenverachtend wie nun diese Staatsreligion nun einmal ist, wir haben genügend rot-grüne Idioten, die diese Religion sogar als Bereicherung in unserem Land erachten. Eine wirklich bombensichere Bereicherung zum Wohle des Terrors.

 
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