26.05.2012 09:36 | Meine Presse Merkliste 0

Roma: Unfreiwillige Heimkehr ins Nichts

08.01.2010 | 18:26 |  Von unserem Korrespondenten THOMAS ROSER (MITROVICA) (Die Presse)

Wie andere europäische Staaten plant Deutschland die Abschiebung von zehntausend Roma in den Kosovo. Auf Unterstützung in der Heimat können die Rückkehrer kaum hoffen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bilder zum Thema

Draußen nieselt der Regen auf Abfallberge. Drinnen im düsteren Verschlag von Burein Huseini im Flüchtlingscamp „Osterode“ ist wieder der Strom ausgefallen. Wer im Lager lebe, „hat kein Zuhause“, seufzt der früh gealterte Familienvater.

Die Bewohner der Romasiedlung im serbischen Norden der geteilten Kosovo-Stadt Mitrovica hätten wegen der nahen Abraumhalde eines stillgelegten Erzbergwerkes „viel Blei im Blut“: „Die Leute sind oft krank – und sterben früh.“ 65 Euro Sozialhilfe reichten für den Unterhalt seiner fünfköpfigen Familie kaum aus. Kopfschüttelnd zieht der 29-Jährige mit den tiefen Falten an seiner Zigarette: „Das Leben hier ist einfach ein Elend, eine einzige Katastrophe.“

Vor dem Kosovo-Krieg 1999 wohnte die Familie von Huseini nur wenige Kilometer entfernt am Südufer des Ibar in der Bergarbeitersiedlung Stari Trg. Sein Vater habe damals in der Zeche gearbeitet, erzählt Burein. Doch als sich der Konflikt zwischen dem damaligen Regime in Belgrad und den Kosovo-Albanern zuspitzte, geriet auch die als serbenloyal geltende Minderheit unter Druck. Von einst 17 Romafamilien in Stari Trg seien alle geflohen, so Huseini. Eine Rückkehr in seinen Geburtsort schließt er aus: „Die Albaner hassen uns noch mehr als die Serben.“ Seine einzige Hoffnung sei, dass „uns irgendein Land im Westen aufnimmt“, wie der Rom beim Abschied sagt: „Ich flehe alle Staaten Europas an: Holt uns hier raus. Hauptsache weg – egal wohin.“

 

Abschiebung von 10.000 Roma

Die Hoffnung auf Aufnahme in einem Drittstaat hegt Burein Huseini vergebens. Denn ein Jahrzehnt nach Kriegsende und knapp zwei Jahre nach der Unabhängigkeit des Kosovo bereiten sich die westeuropäischen Staaten auf die verstärkte Abschiebung der als lästig empfundenen Flüchtlinge aus der serbischen Exprovinz vor. Mit Belgien hat der Staatenneuling bereits ein Rückführungsabkommen unterschrieben, mit Deutschland ist das Papier unterschriftsreif.

Berlin hat die Abschiebung von 14.000 Kosovo-Flüchtlingen angekündigt – darunter etwa 10.000 Roma. Sofern es sich bei den Abgeschobenen nachweislich um Bürger Kosovos handle, sei Prishtina bereit, „sich seiner Verantwortung zu stellen“, versichert Artan Duraka, Berater im Innenministerium.

Zu Massenabschiebungen dürfte es indes kaum kommen. Zwar seien rund 10.000 Roma „ausreisepflichtig“, doch das bedeute keineswegs, dass sie alle in kurzer Zeit auch abgeschoben würden, so ein Berliner Regierungsbeamter. Mehr als 1000 „Rückführungen“ pro Jahr seien „technisch kaum möglich“. Zudem dürfte es erhebliche Schwierigkeiten bereiten, die Kosovo-Staatszugehörigkeit der Flüchtlinge zweifelsfrei nachzuweisen. Wichtiger sei sowieso die Signalwirkung: Roma in Deutschland sollen durch anhaltenden Druck zur freiwilligen Rückkehr bewegt werden, Roma im Kosovo wolle man vor Versuchen einer Einwanderung abschrecken.

Abgeschoben wird schon jetzt. Jedes Jahr nehme der Kosovo mehr als 5000 Rückkehrer aus ganz Europa auf, berichtet Sozialminister Nenad Ra?i?. Sein Land werde zwar versuchen, den Verpflichtungen nachzukommen, doch schon jetzt lebten 15 Prozent seiner Landsleute in „extremer Armut“, müssten mit weniger als einem Euro pro Tag über die Runden kommen. „Mehr als einen leichten Anstieg der Rückkehrerzahlen werde ich nicht akzeptieren“, sagt der Politiker. „Wir können das wenige, das wir haben, nicht auf viel mehr Leute verteilen.“

 

Rückkehr ohne Perspektiven

Hinter grauen Silos ducken sich armselige Holzverschläge. Ein Pferdefuhrwerk holpert durch die Schlaglöcher des Elendsquartiers am Bahndamm von Kosovo Fushë. Die größte Romasiedlung des Landes liegt nur 20 Fahrminuten von der Hauptstadt Prishtina entfernt.Verhärmte Frauen mit Kindern im Arm betteln die Passanten auf dem Mutter-Theresa-Boulevard in Prishtina um Almosen an. Nicht nur Rückkehrer, sondern auch verbliebene Roma haben im Kosovo oft Mühe, sich bei ihren Gemeinden einschreiben zu lassen – und sich den Anspruch auf die bescheidene Sozialhilfe von 35 Euro pro Monat für Alleinstehende und 65 Euro für Familien zu sichern.

Noch immer seien 40 Prozent der Roma nicht registriert, berichtet Bekim Syla vom „Roma- und Ashkali-Dokumentationszentrum“ (RAD): „Die Leute existieren rechtlich nicht.“ RAD widmet sich unter anderem der Langzeitbeobachtung von Rückkehrern aus Deutschland. Leicht falle die Kontaktaufnahme zur Zielgruppe nicht, räumt Syla ein: „Viele verlassen das Land sofort nach der Ankunft.“

Vor dem Krieg wohnten rund 150.000 Roma und Ashkali im Kosovo, inzwischen ist ihre Zahl auf geschätzte 35.000 bis 40.000 geschrumpft. Sie sind die Ärmsten des armen Landes: Über 80 Prozent der Roma sind arbeitslos.

 

Kinder brechen Schule ab

Nur Rückkehrern, die sich notgedrungen „freiwillig“ in ihre Heimat aufmachen, stellt Deutschland eine einmalige Starthilfe von 300 Euro (Einzelperson) bis zu 1000 Euro (Familie) zur Verfügung. Einige Bundesländer bieten noch zeitlich befristete Integrationsbeihilfen wie Mietzuschüsse an. Der unfreiwillig abgeschobene Rest schaut laut Auskunft eines Berliner Beamten „in die Röhre“.

Keinen Unterschied zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Heimkehrern macht die Kosovo-Regierung, deren „kurzfristige Ankunftshilfe“ sich auf maximal sieben Hotelübernachtungen beschränkt. Danach bleiben die Neuankömmlinge weitgehend sich selbst überlassen. Der freie Fall der Kosovo-Roma ins soziale Nichts wird nach der „kalten“ Abschiebung aus Westeuropa kaum abgefedert. Es werde vor der Abschiebung weder geschaut, ob die Leute in ihre früheren Wohnorte zurückkehren könnten, noch darauf geachtet, ob deren Kinder irgendeine Schule besuchen könnten, ärgert sich Bekim Syla von RAD: „Die Abschiebung bedeutet für die im Ausland geborenen Kinder meist den Abbruch der Schule, weil sie den albanischen Unterricht kaum mehr verstehen.“ Wenn man die Leute schon abschiebe, solle man wenigstens deren Rückkehr mit einer „gewissen Würde“ und Strategie organisieren, fordert Syla: „Aber man lädt die Leute auf der Straße ab. Das ist es.“

AUF EINEN BLICK

Roma vor Abschiebung. Westeuropäische Staaten wie Belgien, Deutschland und Österreich wollen die nach dem Kosovo-Krieg geflüchteten Kosovaren, darunter viele Roma, in ihr Heimatland abschieben. Grund: Der Kosovo gilt mittlerweile als sicher. Einige Länder haben dafür Rückführungsabkommen geschlossen. Trotz kurzfristiger Integrationshilfen stehen die Heimkehrer im Kosovo oft vor dem Nichts – die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Sozialhilfe sehr gering.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

63 Kommentare
 
1 2
Gast: Martin
11.01.2010 03:41
0 0

Albaner und Kosovaren

Habt ihr den neuesten Artikel gelesen wo 3-4 Albaner kiloweise Drogen nach Österreich schmuggeln... wollen wir solche Leute in unserem Land?

Und es ist keine Lüge dass die Unterwelt... Drogen und Waffenschmuggel von den Albanern dominiert wird...

Also mit solchen Menschen will ich nicht in einem Land leben

Stephanos
09.01.2010 23:59
1 0

"..die Albaner hassen uns noch mehr als die Serben"

Woran liegt das ?

Antworten Gast: baumisms
10.01.2010 01:42
0 0

Wer kann das wissen?

Warum hassten die Deutschen die Juden? Warum hassten die Amerikaner die Neger?
Rassen- und Völkerhass ist immer irrational.

Antworten Antworten Gast: gast,,,
27.01.2010 19:31
0 0

Re: Wer kann das wissen?

völkerhass was soll man schon dazu sagen es war und wird es immer sein in dieser welt, es wird nie aufhören mit diesen hass, es sei dem gott macht was, was unglaubliches das die menschen nie wieder so was machen ,,,wie völkerhass

Re: Wer kann das wissen?

nichts davon ist irrational. alles hat seine gründe...

Antworten Antworten Antworten komajo
11.01.2010 06:54
0 0

Re: Re: Wer kann das wissen?

Die Masse hat viele Köpfe, aber kein Hirn. Siehe Canetti!

Gast: Koarl
09.01.2010 17:52
4 0

All die , die gegen die Abschiebung sind...

kommen mir vor, wie ein Prediger, die den anderen die Bombengürtel auf den Korper befestigt. Er selber wird nie so eine Bombe am Körper tragen!
Und das halte für verwerflich...

Gast: J.R.
09.01.2010 16:18
3 0

Erster Tipp

für den 29jährigen rauchenden Herren:
aufhören mit dem Rauchen.
Das bringt folgende Vorteile:
1. gut für die Gesundheit
2. mehr Geld für Nahrungsmittel für die Familie

Antworten Gast: 1984
10.01.2010 10:05
0 0

Re: Erster Tipp

ich hätt noch einen für den Herren, und zwar:

Er soll schaun dass er sich an Job sucht!

Re: Re: Erster Tipp

das wird der herr dann wohl doch nicht übers herz bringen, seine kinderlein unter tags im stich zu lassen und einer arbeit nachzugehen... zudem könnte man sich bei der arbeit die finger schmutzig machen.

derpradler
09.01.2010 10:57
3 10

Abschieben......abschieben

so schreien die Primitivos unserer Gesellschaft! Aber wir kennen das ja aus früheren Zeiten!
heute werden auf den Meeren die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen, während der Politfürst des Landes Liebeslieder dichtet, bei uns steht Militär, an den Grenzen, Gewehr bei Fuß, und Jene die schon da sind stehen auf den Listen für die "Neuzeitliche Endlösung"! Das heiß fürs Erste Abschieben in die Armut, sollen sie doch verrecken wenn es uns nur keinen Cent kostet.

2 0

Re: Abschieben......abschieben

ja was tun Sie dann noch hier ??? ab in den kosovo wo sie ein reintegrationsprojekt durchziehen das sie sich von der EU fördern lassen. viel glück, das werden sie brauchen ;)

Antworten enzo
09.01.2010 13:21
2 1

Re: Abschieben......abschieben

Denken sie real auch abschieben kostet und ohne Grenzen sind die schneller wieder da als erwünscht.

Antworten Gast: besucher
09.01.2010 11:18
6 2

Re:

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Öffnen Sie Ihre Türen. Lassen Sie doch Asylanten bei sich wohnen. Aber wahrscheinlich leben Sie in bester Gegend mit niedrigem Ausländeranteil. Höchstens eine Putze aus dem Osten darf bei Ihnen sein. Und ab und zu kaufen Sie gönnerhaft einem ausländischen Zeitungsverkäufer was ab. Schon gesehen. Ein Gutmenschlein, das mit 2 Fingern den Euro hergegeben hat und dann mit Hohlkreuz zufrieden gegangen ist. Hat wohl gedacht, sie habe die Welt gerettet. Ich kann solche Menschen nicht leiden, die nicht mit den Zuwanderern im Alltag (Arbeit, Ämter, Wohnen,..) konfrontiert werden, aber die Massenzuwanderung vorantreiben wollen.
Etwas hat sich geändert. Ehemalige Gastarbeiter, gut integrierte Migranten wollen diese Zuwanderpolitik auch nicht mehr. Bin schon gespannt, wie die Gutmenschen unsere (ehrlich) geschätzten Mitbürger verunglimpfen wollen. Die N.azikeule können die nicht mehr schwingen. Da müssen die sich was anderes einfallen lassen.

Antworten Antworten Druven
09.01.2010 13:21
1 4

Re: Re:

Das ganze geht aber auch im Umkehrschluss:
Haben Sie schon mal einen Monat im Kosovo von 65,-- EUR Sozialhilfe gelebt?
Schon mal eine Romasiedlung in Serbien aus der Nähe gesehen?
Schon einmal den Hass des serbischen Durchschnittsbürgers auf die "Gipsies" miterlebt? In Serbien da hättest mit deinem Geifer die Freude, nicht der Hauch von Political Correctness!
Und bei den Kosovoalbanern soll's noch schlimmer zugehen!
Aber wir Österreicher, wir habens ja ganz allein zu was gebracht, sind nicht am Nasenring durch die Institutionen gezogen worden, von der Schule, dann im gemütlichen Büro ein bisschen herumtelefonieren mit Leuten, die ohnehin der gleichen Meinung sind, wie man selbst und ganz am Ende winkt die wohlverdiente Pension!
Alles selbst erarbeitet.
Also schwingt ihr hier nicht dauernd die Gutmenschenkeule - denen habt IHR es nämlich zu verdanken, dass ihr ohne eine Minute nachzudenken durchs Leben befördert werdet.
Gehen Sie mal mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie uns, wie ein rechtschaffenes Leben ohne all diese Annehmlichkeiten und Geburtsprivilegien funktioniert, bevor SIE irgendwelche Keulen schwingen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hausverstand
10.01.2010 12:39
2 0

Und?

was geht das Österreich an? In Haiti leben¿s von keiner Sozialhilfe mit 1 US-Dollar am Tag. Muss ich jetzt....??

Antworten Antworten Antworten Gast: besucher
09.01.2010 16:43
4 1

Re: Re: Re:

Öffnen auch Sie ihre Türen. Genau wie derPradler sollten auch Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Sie wollen ja diese Massenzuwanderung. Sie sollten auch dafür aufkommen. Und all jene die das genauso wollen. Na los. Türen aufmachen. Dann sparen wir uns auch ein drittes Asylantenheim.

Antworten Antworten Antworten Antworten Druven
09.01.2010 18:30
0 2

Re: Re: Re: Re:

Vom Tonfall her könnte es durchaus sein, dass Sie einer der Gesetzgeber in diesem Land sind. Ich gehe jetzt aber mal davon aus, dass Sie es nicht sind, genauso wenig wie ich!
Und genau aus diesem Grund sehe ich keinen Nutzen für mich, wenn ich mich mit einem Afrikaner, der die Obdachlosenzeitung verkauft, oder mit einem Roma nicht auf Augenhöhe unterhalten sollte.
Während man Ihren Geifer und Ihre Eure-Armut-Kotzt-Mich-An-Einstellung förmlich durchs Netz riechen kann - in meinem Post habe ich mit keinem Wort die Massenzuwanderung befürwortet, sondern den ewigen Fremdenhass in diesem Forum verurteilt.
Ich habe SIE praktisch alle über einen Kamm gescherrt - kein schönes Gefühl oder?
Aber Sie haben natürlich recht, hier schreiben, kann jeder:
Wie wärs, Sie ziehen für 65 EUR einen Monat in den Kosovo und ich nehm inzwischen die Roma hier auf. Wer wird wohl den ersten Rückzieher machen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Xanthippe Blaustrumpf
09.01.2010 23:04
0 0

"mit einem Roma [sic!]

Sie meinen: mit einem Rom, einem männlichen Angehörigen dieses ursprünglich aus Indien stammenden Volkes. Eine weibliche Angehörige desselben ist eine Romni. Die politisch korrekte Mehrzahl von Rom lautet Roma und von Romni lautet sie Romnia.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: besucher
09.01.2010 19:28
3 0

Re: Re: Re: Re: Re:

Es ist mir sehr wichtig Ihnen mitzuteilen, dass ich Fremde nicht hasse! Ganz ehrlich!!! Ich habe Zuwanderer in meiner Familie. Wir haben alle zusammen Weihnachten gefeiert. Katholiken, Protestanten, Orthodoxe und Muslime. Aus Ost und Süd. Es war, wie jedes Jahr ein sehr schönes Fest. Wir treffen uns alle auch das ganze Jahr über. Ich bin nicht gegen das Fremde! Ich bin gegen diese zügellose Zuwanderung. Das kann einfach nicht gutgehen. Das verkraftet kein Sozialstaat der Welt. Schauen Sie sich diverse Statistiken an. Zum Beispiel nimmt Österreich weit mehr Flüchtlinge auf als Deutschland. Dann kommen Menschen zu uns, aus der Mongolei. Na warum nach Österreich? Da ist doch was faul.
Das hat ja nichts mehr mit echter Hilfe zu tun. Echte Hilfe war Nachbar in Not. Alles andere ist mittlerweile zu einem eigenen Wirtschaftszweig geworden. Schlepper verdienen Millionen. Und es kommen nicht die Armen zu uns!!! Die können sich keine Schlepper leisten.
Und was sollte das bringen, wenn wir so viele Menschen aufnehmen, dass der Sozialstaat zusammenbricht. Ich verstehe Ihre Ansichten nicht. Sie fühlen sich irgendwie für die ganze Welt verantwortlich. Ich fühle mich für die Zustände am Balkan nicht verantwortlich. Wo würde das sonst auch aufhören?
Also warum sollte ich in den Kosovo? Habe ich diese Armut verursacht? Der Krieg ist vorbei.
Finanziell würde ich Projekte dort schon unterstützen, aber sicher nicht jene die bei uns bleiben wollen.

Antworten Antworten Antworten Woda
09.01.2010 14:41
0 0

Re: Re: Re:

Geburtsprivilegien sind das Recht der Vorfahren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Druven
09.01.2010 16:26
1 2

Re: Re: Re: Re:

Wolltest du nicht eher sagen, das Recht der Nachfahren?
Geburtsprivilegien sind der Tot einer jeden Leistungsgesellschaft - zu erben ist nämlich keine Leistung.
Und der Leistungsgesellschaft verdanken wir unseren heutigen Wohlstand, ganz gleich ob von österreichischen, türkischen oder sonstwelchen Unternehmern.
Ich bin heute 24 und kenne nicht wenige meiner Altersgenossen, die eher zufällig mit einem Arschtritt in ihrer heutigen wohldotierten Tätigkeit gelandet sind - und dies von Geburt an wussten, mit der Folge, dass sie nur noch Autokataloge durchblätterten, um zu wissen, welchen Dienstwagen sie später mal fahren wollen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Woda
10.01.2010 12:39
0 0

Re: Re: Re: Re: Re:

achso , ich habe also kein Recht darauf , dass es meinen Kindern gut geht - na dann kann ichs ja lassen was zu leisten.

1 0

Re: Re: Re: Re: Re:

na sie hatten ganz offensichtlich nicht so viel glück, sie platzen ja fast vor lauter neid :)

0 1

Re: Re:

gast? oder doch lohnschreiber der blau ueberlackierten? wie es bei solchen themen, bei denen sich die geifernden "gastkommentatoren" die finger wundschreiben, den anschein hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: besucher
09.01.2010 18:15
2 1

Re: Re: Re:

Ich habe gehofft, dass irgendwer anderer antwortetet. Na gut.
Was soll das mit dem „Gast“?
Glauben Sie, Sie sind was Besseres?
Und nur weil man kein Fan der Massenzuwanderung ist, ist man gleich ein Blauer. Und wenn schon?
Die haben auch gute Ideen. Genauso wie die Roten und Schwarzen. Nur die Grünen können mir persönlich gestohlen bleiben.

 
1 2