US-Soziologe Rifkin: "Globalisierung von oben gescheitert"

10.02.2010 | 15:58 |  Von Thomas Seifert (DiePresse.com)

Der US-Soziologe Jeremy Rifkin sieht die Menschheit an einem Wendepunkt. Er hofft auf den Triumph des Mitgefühls. Mit der "Presse" spricht er über seinen Optimismus und apokalyptische Prophezeiungen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Presse: In ihrem neuesten Buch träumen Sie von der „Empathischen Zivilisation“. Das wurde von vielen Rezensenten kritisch aufgenommen: Sie wurden als naiv und blauäugig - obwohl die Farbe ihrer Augen braun ist – hingestellt. Mal ehrlich, sind Sie Berufsoptimist?

Jeremy Rifkin: Die letzten 40 Jahre lang wurde ich dafür kritisiert, zu pessimistisch zu sein. „Jeremy Rifkin steht dieser und jener Technologie kritisch gegenüber, warnt vor diesem und jenem“, hieß es. Und es stimmte zum Teil: Ich war und bin skeptisch, was die „Segnungen“ der Gentechnologie betrifft. Ich habe seit fünf Jahren in meiner Zeitungs-Kolumne davor gewarnt, dass wir vor einer gewaltigen Finanzkrise stehen und dass unser der ökonomische Kollaps droht. Die einen haben mich dafür kritisiert, zu pessimistisch zu sein, jetzt heißt es wieder, ich sei zu optimistisch.

Und nach Ihrer eigenen Selbsteinschätzung?

Rifkin: Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch, sondern ich bin vorsichtig hoffnungsvoll. Wir sind an einem Wendepunkt der Geschichte der Menschheit angekommen. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit der Frage des Klimawandels, da ist es schwierig, Optimist zu sein. Natürlich gab es die ganze Menschheitsgeschichte hindurch apokalyptische Prophezeiungen. Aber hier geht es um etwas anderes: wir sind eine sehr junge Spezies - 175.000 Jahre. Die Biomasse der Menschheit macht die Hälfte von einem Prozent der gesamten tierischen Biomasse auf diesem Planeten aus. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verbrauchen wir aber 24 Prozent der Produkte der gesamten Fotosynthese der Pflanzen. Wir werden uns in nächster Zukunft einer Bevölkerungszahl von neun Milliarden Menschen nähern. Wenn wir schon jetzt fast ein Viertel der gesamten Fotosyntheseleistung auf diesem Planeten verbrauchen, wie soll das noch gesteigert werden?

Welche Folgen hat die zunehmende Ressourcenknappheit?

Rifkin: Zwei Schlüsselereignisse der vergangenen Monate haben das Endspiel des fossilen Zeitalters markiert. Vor 18 Monaten, im Juli 2008, hat der Ölpreis einen Höchststand erreicht: 147 Dollar pro Barrel. In 30 Ländern gab es Brot-Revolten. Die Autoverkaufs-Zahlen stürzten in den Keller. Der ökonomische Motor der industriellen Revolution stotterte und starb schließlich ab. Dann der Kollaps der Finanzmärkte 60 Tage später: das war das Nachbeben. Wir werden eines Tages auf diesen Juli 2008 als wichtigen Moment der Geschichte zurückblicken. Das war der Monat, wo das letzte Kapitel der industriellen Revolution begann. Ich nenne das „Peak-Globalisation“.

Was meinen Sie damit?

Rifkin: Wir haben den Pro-Kopf-„Peak-Oil“ erreicht. Es gibt heute noch eine Kontroverse darüber, wann der „Peak-Oil“ – also das Förder-Maximum in der Öl-Produktion - erreicht sein wird. Die Pessimisten glauben, was dies zwischen 2010 und 2020 der Fall sein wird. Die Optimisten sagen: 2030. Doch den viel wichtigeren Indikator - nämlich Pro-Kopf-„Peak Oil“ – haben wir bereits 1979 erreicht. Was ich damit sagen will: Wenn man das gesamte verfügbare Öl auf die Weltbevölkerung verteilt hätte, dann hätte man im Jahr 1979 das Maximum erreicht. Nie zuvor und nie später stand - zumindest statistisch gesehen - dem einzelnen Erdenbürger eine größere Menge Öl zur Verfügung als damals. Natürlich: Wir haben immer wieder Öl gefunden. Nur ist die Bevölkerung des Planeten noch schneller gewachsen. Öl ist zum limitierenden Faktor unserer weiteren Entwicklung geworden. Nun haben wir keine Chance, aus der Öl-Falle zu entkommen. Ein kleiner Wachstums-Spurt, die Ölpreise steigen, ein Rückschlag. Ein kleiner Wachstums-Spurt, die Ölpreise steigen, ein Rückschlag. Und so geht es immer weiter.

Im Dezember 2009 ein weiteres wichtiges Ereignis: Kopenhagen. Das Ergebnis: ein totaler Kollaps. Am Klimagipfel wurde nicht erreicht. Das Problem ist fundamental: Das Narrativ, das wir benutzen, um das menschliche Wesen zu beschreiben, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die meisten unserer politischen Konzepte stammen aber aus der Zeit der Aufklärung. Vor der Zeit der Aufklärung beherrschte die christliche Welt das Denken: Wir sind in Sünde geboren. Die Denker der Aufklärung beschrieben den Menschen als rationales Wesen. Auf den eigenen Vorteil bedacht, utilitaristisch.

Die gute Nachricht: das ist nicht so. Alle Säugetiere, die Junge großzuziehen haben, sind soziale Wesen. Diese Säuger sind verspielt, sie hegen und pflegen ihren Nachwuchs. Um das tun zu können, muss man zur Empathie fähig sein. Löwenjunge, die sich balgen, müssen etwa in der Lage sein, zwischen Spiel und Ernst zu unterscheiden.

Beim Menschen ist es nicht anders. Wir entdecken heute den Homo Empathicus. Wenn man im Kino sieht, wie einer Schauspielerin oder einem Schauspieler eine riesige Spinne den Arm hoch krabbelt, dann fühlen wir geradezu mit. Oder wenn neben uns jemand nach einer Verletzung heftig blutet, sind wir schockiert. Wir sind mitfühlende Wesen und das macht uns menschlich.

Was folgern Sie aus diesen Erkenntnissen?

Rifkin: Ich stelle mir folgende Frage: Ist es möglich, dass man seine Empathie auf die gesamte Menschheit ausdehnt? Dass wir die anderen Lebewesen auf diesem Planeten als Verwandte erkennen? Wenn dies zumindest denkbar ist, dann können wir den Planeten retten.

Buch auf Amazon


Wenn es so wäre, warum ist der Homo Empathicus dann zum Kriegführen oder zum Genozid fähig? Wo bleibt da die Empathie der Menschen?

Rifkin: Ich sage nicht, dass der Mensch dazu nicht fähig ist. Aber so furchtbar ist die Menschheit nun auch wieder nicht. Warum erscheint uns die Geschichte als einzige Abfolge von Katastrophen? Weil Historiker Pathologen sind. Der Grund, warum sich die Historiker mit diesen Dingen beschäftigen, ist, dass diese Ereignisse jenseits der Norm sind. Wenn die Menschheit wirklich so schlimm wäre, dann wäre sie schon vor Jahrhunderten ausgestorben.
Mir geht es in meinem jüngsten Buch um die Entwicklung des Bewusstseins und der Erweiterung der Empathie des Menschen.

Mein Gedanke: Revolutionen in der Menschheitsgeschichte verändern das Bewusstsein. Ökonomische Revolutionen finden dann statt, wenn eine Energie-Revolution auf eine Kommunikations-Revolution trifft. Ein Beispiel: in einer Gesellschaft von Jägern und Sammlern stammte die Energie von den Körpern der Jäger und Sammler, Kommunikation findet durch Sprache statt. Jede einzelne Gesellschaft von Jägern und Sammlern hat eine Mythologie, ein mythologisches Bewusstsein hervorgebracht.

Machen wir den Sprung vorwärts auf der Zeitachse zu den Sumerern in Mesopotamien. Eine bewässerte Agrargesellschaft, 3500 v. Christi. Vor dieser Zeit lebten die Menschen in kleinen Dörfern, ihre Felder wurden nur durch Regen bewässert. Dann gab es wohl einen Klimawandel, und die Menschen begannen, ihre Felder künstlich zu bewässern. Doch die Organisation von Bewässerungsanlagen erforderten neue technische Fertigkeiten, und eine effizientere Organisation der Gesellschaft. Während den Jägern und Sammlern Sprache als Kommunikationsplattform genügte, erforderte diese komplexe neue Agrar-Gesellschaft eine Kultur der Schrift. Ist doch interessant: Überall dort, wo bewässerte Landwirtschaft betrieben wurde, entstand eine Kultur der Schrift. Im Nahen Osten, im Industal, in China oder in Mexiko. Und es entstand ein Bewusstsein der Religion.

Nun ein weiterer großer Sprung ins Zeitalter der ersten industriellen Revolution: Die Kommunikation war durch die Druckerpresse revolutioniert worden. Gleichzeitig fand eine Energie-Revolution statt: Die Erfindung der Dampfmaschine läutete die Ära der fossilen Brennstoffe ein. In Europa und den USA wurde das Schulwesen revolutioniert, zwischen 1830 und 1880 lernten die Massen lesen und schreiben. Nun bestimmte Ideologie das Bewusstsein.

Dann im 20. Jahrhundert: Die Energie-Revolution: Elektrizität. Die Kommunikations-Revolution: Eine wahre Kaskade von Erfindungen. Telegraf, Telefon, Kino, Radio, Fernsehen. Der Verbrennungsmotor und die Massenmedien sind wohl die beiden Symbole dieser Ära. Die zweite industrielle Revolution hat das psychologische Bewusstsein hervorgebracht.

Jede Energie- und Kommunikations-Revolution bringt eine Veränderung des Bewusstseins mit sich. Und ich behaupte, dass sich die Empathie-Zone stets erweitert hat. Denn in Gesellschaften der Jäger und Sammler ist die „Reichweite“ eines Menschen durch seine Rufweite begrenzt. Schrift erweitert die Reichweite: In den Agrargesellschaften sehen die Menschen nun in den Andersgläubigen die „Anderen“.

Im Industriezeitalter erweitert sich die Kommunikations-„Reichweite“: nun differenziert man zwischen den Angehörigen der eigenen Nation und „Ausländern“.

Dennoch: was im Moment erleben ist ein Rückschritt: Sie sprechen vom Klimawandel, doch die Zahl der Menschen, die den Klimawandel anzweifeln, steigt – zumindest in den USA. Sie träumen von der Weltgesellschaft, während es gleichzeitig einen populistischen Backlash gegen die Globalisierung gibt.

Rifkin: Stimmt. Es gibt einen populistischen Backlash, einen xenophoben Backlash. Aber es gibt auch gewaltigen Ärger über die globale Wirtschaftselite. Viele Menschen haben das Gefühl, betrogen worden zu sein. Aber ohne Vertrauen kann die Globalisierung nicht funktionieren. Die Globalisierung von oben herab ist gescheitert. Zudem: Die Wirtschaft ist keine primäre Institution, sondern eine sekundäre – das haben einige wohl vergessen. Es gibt kein einziges Beispiel in der Geschichte der Menschheit, wo zuerst der Handel und dann ist die Kultur entstanden wäre. Zuerst entsteht Kultur – denn so stellen wir soziales Vertrauen her, so integrieren wir uns als Individuum in die Gesellschaft. Erst wenn das Vertrauen zwischen den Individuen einer Gesellschaft hergestellt ist, kann der Handel funktionieren. Ohne die Erweiterung der Vertrauensbasis auf globaler Ebene kann die Globalisierung nicht funktionieren.

Wer sagt Ihnen, dass wir nicht auf eine „Mad-Max“-Gesellschaft zusteuern, in der die Menschen in egoistischer Weise in eine Rette-sich-wer-kann-Mentalität verfallen? Wo Nationen sich die schwindenden Ressourcen, die sie brauchen, einfach krallen? Was, wenn ihr Gesellschaftsmodell der empathischen Zivilisation doch nicht Realität wird und die Zukunft von brutalen, blutigen Ressourcenkonflikten bestimmt wird?

Rifkin: In den nächsten drei, vier Generationen wird die Menschheit Gefahr laufen, auszusterben. Es gibt keinen Plan B. Aber es gibt eben die Hoffnung, dass nicht Aggression, sondern Mitgefühl das Bewusstsein des Menschen bestimmt. Dass Kooperation und nicht Konkurrenz unser Denken dominieren wird. Wenn das so ist, dann haben wir eine Chance.

Zur Person
Der amerikanische Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin (67) ist Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends. Er unterrichtet an der Wharton School der Universität von Pennsylvania und ist Berater diverser Regierungen und auch der EU-Kommission. In Wien stellte er auf Einladung des Kreisky-Forums, der US-Botschaft und des Campus-Verlags sein jüngstes Buch „Die empathische Zivilisation: Wege zu einem globalen Bewusstsein“ vor. Weitere Bestseller waren: „Das Ende der Arbeit“ und „Der Europäische Traum“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

15 Kommentare

Der Soziologe hat vermutlich ein neuroviral-bedingt eingeschränktes Gutmenschen-Weltbild

Der Mann erkennt nicht, dass die Menschheit nicht die einzige Intelligenz auf diesem Planeten ist.
Es gibt nur einen Platz, an dem sich diese Intelligenzen, bestehend aus memetischen Matrixviren, verstecken können.
Er liegt im menschlichen Gehirn und muß dort sehr nahe am Hör- und Assoziationszentrum liegen.
Matrixviren erzeugen die scheinrealen Massen-Illusionen von Göttern und ihren Himmelswelten.
Auch der Gutmenschenwahn entspringt dieser Quelle.
Matrixintelligenzen handeln rein rational, und erzeugen die Wahnvorstellungen in ihren Witsgehirnen zum Zwecke ihres bestmöglichen Überlebens.
Denken Sie daran, wenn sie z.B. Gottes Liebe in sich fühlen, dass diese Gefühle ein martixegoistisch rational handelnder Neuroparasit erzeugt, um sie als Neurotop benutzen zu können.
Sie wissen davon nichts, da der Neuro-Parsit versucht jegliches Bewußtsein davon zu unterbinden.



We are living in a period of commercial globalisation.What we really need is spiritual globalisation.(Sister Joan Chittister Charter of Compassion Trailer)


Gast: ivoryhunters
11.02.2010 10:13
1

die welt stirbt nicht aus

das ist typisch menschlich. wir lieben es vor einer apokalypse angst zu haben.
in den knapp vierzig jahren die ich auf der welt bin ist die welt abwechselnd:
-am atomkrieg
-am sauren regen
-am waldsterben
-am ozonloch
-an der erderwärmung (hab ich was vergessen?)
zugrunde gegangen.
das einzige wirklich gravierende problem ist das bevölkerungswachstum.

aber deswegen stirbt die menschheit nicht aus. das führt nur zu krieg, massenelend, genoziden, mord und totschlag; besonders in afrika wird das DAS gravierende problem der nahen zukunft sein.

ob und was man da tun kann - wird die menschheit entscheiden wenns so weit ist (vermutlich zuschauen - und entrüstet sein).

die welt wird noch lange stehen, auch noch sehr lange nach uns.

Antworten Gast: schlÄchter
11.02.2010 11:37
1

Re: die welt stirbt nicht aus

sg ivoryhunters!

sehr guter kommentar - unterschreibe jedes wort-bravo!
es traut sich niemand diese demographische problematik richtig anzusprechen/lösungsansätze zu finden: er hätte von kirchen- religionsvertretern (schutz des gottgewollten lebens), poloitischen meist links-utopisten (schutzbedürftigkeit der "edlen wilden") bis hin zu superkapitalisten (mehr menschen-mehr märkte-mehr ausbeutungspotential-billiglohnkräfte) wohl so alle derzeit mächtigen lobbies gegen sich.

zu ihrer passenden frage:

mir fallen auf die schnelle nur noch zusätzlich

- genmanipulierte lebensmittel
- jederzeitig möglichen kometeneinschlag
- ebolavirus/aids

ein...

mf-nachcenklichen g
s.


"In den nächsten drei, vier Generationen wird die Menschheit Gefahr laufen, auszusterben."

das wird sie zweifellos, aber nicht aufgrund mangelnder empathie, sondern wegen der sorglosigkeit all jener, die meinen nur ewiges wachstum kann den wohlstand aufrecht erhalten und daß die erde auch locker 10 milliarden menschen erträgt.

gerade die übertriebene empathie ist es heutzutage, die die menschheit vielerorts in den untergang treibt. wenn so empathische menschen wie der karlheinzböhm die kullerglupscherln der armen hungernden kinderlein in afrika riesengroß auf plakate drucken lassen, dann ist der fehler schon gemacht. dann heißts nämlich nicht entwicklung, sondern maßlose überbevölkerung. die chinesen sind da schon wesentlich schlauer und brutaler: die kaufen riesige landflächen für den eigenbedarf und die einheimische bevölkerung geht außen vor. in tansania spielt sichs da momentan so richtig ab, den bauern wird ihr eigenes land geraubt, die staatsführung läßt sichs gutgehen, und die chinesen haben ressourcen für nochmal 100 millionen eigene "ameisen".

Antworten Gast: schlÄchter
11.02.2010 09:43
1

Re:

sg bdrs!
zustimmung - empathie ist vor allem ein kennzeichen der westl. gesellschaft(christl. wurzel-behandle jeden so wie du selkbst behandeklt werden möchtest - gibts natürlich auch in anderen kultur-und religiösen gedankenwelten, aber nirgendwo so individualistisch ausgelegt)

herr rifkin trägt und sieht alles durch unsere westl. brille - ihr china beispiel oder die aufgrund wetl. empathie va in afrika aufgrund besserer medizinischer versorgung angekurbelte bev.explosion und das wertesystem-wachstumsdenken auch nichtwestl. kulturen hat nichts mit empathie zu tun. ein moslem oder ein chinese denken empathisch höchstens gegenüber ihren glaubens- oder "rasse"-brüdern in indien sogar nur beschränkt auf kastengleiche.....

herr rifkin schließt mmn zuviel von sich und seiner prägung auf andere.
ihr ansatz des ungebremsten wachstums trifdfts mmn viel besser.

schönen tag noch
mfg
s.

Gast: globalisierungsfan
10.02.2010 20:53
2

na fein ..

dann fangen wir halt mal an mit dem mitgefühl ..
wie wäre es für die schuhe zwei euro mehr zu zahlen, und dafür arbeitsplätze im inland zu haben.
wie wäre es mal wieder was zu erfinden, und die produktion dafür im land zu halten . nicht so wie beim ld verfahren der voest die lizenzen ins ausland zu verkaufen um dann 5 jahre später deswegen von den koreanern vom markt gefegt zu werden ...
sorry ... die ganzen dummheiten passieren wegen kurzsichtigkeit. diesem dummen denken nur bis zu nächsten wahl, nur bis zur nächsten bilanz ..

ausser der elite und den inzwischen komplett

verdummten braucht keiner die "schöne neue welt" - da können die panik schüren soviel die wollen - kein vernünftiger mensch glaubt noch deren angstmache - 9/11, false flag-operationen, pandemie-panik, klimalüge, bail-outs - freunde - ihr habt euch selbst diskredidiert!

http://video.google.de/videoplay?docid=-6362976242967048401&ei=fAlzS6HgAorN-QazzY3fDQ&q=endgame&hl=de#

Gast: busek
10.02.2010 19:32
2

Establishment

Das Establishment besteht aus überangepassten Mitläufern. Sie produzieren nur mehr willkürliche und inhaltsleere "Ideale", die für die Wirklichkeit viel zu schlecht sind. Das Establishment ist eine einzige Missachtung des Bestehenden und zerstört die noch existierenden Werte und Ideale.

Gast: Gähn...
10.02.2010 19:08
1

Ohne Vertrauen kann die Globalisierung

nicht funktionieren. Bedeutet im Umkehrschluß: Wenn ein System nur funktioniert weil jemand darauf vertraut hat es einen Fehler. Kein Automotor stirbt ab wenn dem Fahrer das Vertrauen fehlt.
Globalisierung = Armut für alle. Alles andere ist erstunken und erlogen, genau so wie die Klimaerwärmung und der damit verbundene Handel von "Zertifikaten" und sonstigem Wertpapiermüll.
Peak oil ... Schwachsinn, es ist mehr als genügend Energie da, man muß sie nur nutzen. China stellt gerade 45 nagelneue Atomkraftwerke in die Landschaft während sich Öko-Europa mit Energiesparfunzeln und Sparduschköpfen selbst kasteit. Aber klar, mit billiger Energie können sich gewisse Herren die Taschen nicht stopfen, also her mit der künstlichen Verknappung und Verteuerung.


Antworten Gast: yamo
11.02.2010 08:47
0

Re: Ohne Vertrauen kann die Globalisierung

Offensichtlich weis man heutzutage garnicht mehr was Vertrauen bedeutet:

wenn ich dem Automotor nicht vertraue, fürchte dass er explodiert, dann setze ich mich nicht in so ein Auto, und schon garnicht starte ich den Motor!

Und schon ist die Funktion kaputt...

Ist vllt. ein seltsames Beispiel für gewöhnliche Mitteleuropäer, aber z.B. das Vertrauen in's Geld kann schon wanken, detto in die Atomkraft.

Antworten Gast: gähn
10.02.2010 21:09
0

Re: Ohne Vertrauen kann die Globalisierung

sie sind sicher der erste der sich neben einem atomkraftwerk ein haus baut
die dummen sterben halt nicht aus

Re: Ohne Vertrauen kann die Globalisierung

Mal schauen ob sie noch so von der Atomkraft schwärmen, wenns ein Kraftwerk zerreist und sie (zusammen mit 15mio anderen Menschen) Hals über Kopf weg müssen -und das Haus, für das sie ein halbes Leben gespart haben ist unbewhonbar und wertlos, der Kredit aber läuft noch.

Atomkraft ist super, nur blöd wenn was passiert.

Abgesehen von der Gefahr eines Unfalles:
') Man braucht einen Rohstoff, der auch irgendwann zur Neige geht
') und man wird weiterhin das Problem der Endlagerung haben. -in den 70ern waren Müllhalden in einem Erdloch auch super und billig, 30 Jahr später greift man sich auf den Kopf, hat verseuchtes Erdreich und verseuchtes Trinkwasser, und man muss den Müll um Milliarden von Euros wegschaffen...
Wird wohl beim Endlager im Berg auch nicht anders sein, nur was kümmert's mich, was die in 100 Jahren dann machen, gell....

Gast: yamo
10.02.2010 18:37
0

Interessante Zeiten

wie eigentlich fast immer...

Dass globales Mitgefühl möglich ist, haben einzelne Menschen schon vorgezeigt; dass globale Ausbeutung möglich ist, auch.

Es wird sich das durchsetzen was praktisch lebensfähig ist, und das andere nicht. Allerdings erst nach dem Armageddon oder wie dieser Endkampf Gut gegen Böse heisst.

Gast: pour le merite
10.02.2010 18:22
0

Was wollte uns dieser Fritze eigentlich sagen?

Xenophober Backlash.

Ach so.

AnmeldenAnmelden