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Frankreich: Protest gegen Anti-Islam-Plakat der Front National

09.03.2010 | 10:57 |   (DiePresse.com)

Eine verschleierte Frau, sieben Minarette und eine algerische Landkarte prangen auf einem Plakat der rechtsextremen, französischen Front National. Algerien protestiert gegen die "Verunglimpfung".

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Ein Anti-Minarett-Plakat prägt den Regionalwahlkampf der rechtsextremen Front National in Frankreich. Es erinnert frappant an das Plakat, mit dem die Schweizer Volkspartei für ein "Nein" zu Minarettbau warb. Nun hat es neben Rassismus-Vorwürfen auch den Zorn der algerischen Regierung auf sich gezogen.

Über dem Bild einer verschleierten Frau und sieben Minaretten in Raketenform prangt die Aufschrift "Nein zum Islamismus". Eine Landkarte Frankreichs ist mit einer algerischen Flagge bedeckt. Diese soll Ausdruck der angeblichen Überfremdung Frankreichs durch die einstige nordafrikanische Kolonie und deren Emigranten sein.

Algerien legt Protest ein

Algerien hat nun offiziell Protest eingelegt. Der französische Staat müsse einschreiten, wenn Symbole anderer Länder verunglimpft würden, erklärte der algerische Außenminister Mourad Medelci am Montag.

Zuvor hatte bereits die internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (Licra) Klage gegen das Plakat eingereicht und der Front-National-Jugend eine "antimuslimische Kampagne" vorgeworfen. Die Partei wurde jedoch aus formellen Gründen freigesprochen.

In Frankreich leben schätzungsweise fünf Millionen Muslime und damit mehr als in jedem anderen westeuropäischen Land. Die Hafenstadt Marseille ist das Eingangstor für viele Einwanderer aus Nordafrika.

(Ag./Red.)

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34 Kommentare
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LIFE DABEI
10.03.2010 08:33
0 0

ERNEUTER ANLAUF

Die Versuche des Islam Europa zu überrennen sind nicht neu. Es endete stets mit einem Rückzug. Das wird auch diesmal noch der Fall sein obwohl die Vorraussetzungen für ein Gelingen wesentlich günstiger sind. Entvölkerung, Verlust des Bezugs zu den christlichen Kirchen, Finanzkrise die viele in ihrem Bann hält, all das wären günstige Parameter.

Europa scheint aber jetzt endlich aufzuwachen und zu realisieren dass kulturelle unüberwindliche Unterschiede entweder zu einem Kulturkampf oder zu einer definitven Islamisierung führen müssten.

Ein gemässigter Islam war in Europa immer schon existent. Doch dass Ziel ist ein revolutionärer Islam. Eine Kultur die sich nicht verteidigt geht unter. Die Gefahr besteht darin dass die Politik schläft oder ihre eigenen Interessen wahrnimmt. Die Wahl in den Niederlanden im Juni wird hoffentlich erste Klarheit schaffen.


Gast: Araber
09.03.2010 22:37
0 5

Zwei Fragen

-Wann werden sich die Fransozen wegen des
Völkermords in Algerien entschuldigen?
-Kommt man in Frankreich ins Gefaengnis, wenn
man über den Völkermord in Algerien redet?

autochoner
10.03.2010 05:52
7 0

Re: Zwei Fragen

der algerienkrieg wurde von BEIDEN seiten bestialisch geführt, wer soll sich also bei wem entschuldigen?

Antworten Antworten Gast: Neutral
10.03.2010 17:46
0 1

Re: Re: Zwei Fragen

Was kann man da noch sagen. Wenn es um Auseinandersetzung zwischen
TR und Armenien geht, sind die Türken
schuld. Wenn es um die Fransozen und
Algerier geht, sind die Algerier schuld.
Doppelmoral! Man sollte sich einfach schaemen.

Antworten Antworten Gast: Gast
10.03.2010 10:09
0 2

Re: Re: Zwei Fragen

Aha die Algerier haben also Fr. besetzt und bestialisch Krieg geführt?

Dann sollen sich auch die Juden für den Aufstand in Polen und dabei bestialisch getöteten SS Soldaten entschuldigen.

Du spinner

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
10.03.2010 11:54
1 0

Re: Re: Re: Zwei Fragen

Korrektur:

Die Algerier führen ja jetzt gerade in F Bürgerkriege (siehe Pariser Vorstädte)

Die Aussage von autochoner ist völlig richtig.

Gast: Costeau
09.03.2010 22:12
4 0

Der Durchschnittsfranzose ist der, der dafür die Zeche bezahlt und leidet

Das betrifft natürlich nicht die Elite, die sich dafür verantwortlich zeichnet, aber in abgeschotteten Villenvierteln mit Privatstraßen wohnt und ihre Kinder in Privatschulen schickt, damit sie mit ihren Lieblingen keinen Kontakt bekommen.

Gast: ceterum censeo
09.03.2010 22:01
4 0

ad Polarisierung:

Aus Wikipedia:
dār al-harb, DMG dāru ʾl-ḥarb heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges" oder besser: „Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiete der Welt, die kein Dār-al-ahd (Gebiet des Vertrages) sind. Die Bewohner der Dār al-Harb sind die Harbis, für die eigene rechtliche Bestimmungen gelten. Weitestgehend mit gleicher Bedeutung wie Dār al-Harb wird auch der Begriff Dār al-Kufr (‏دار الكفر‎), wörtlich „Gebiet des Unglaubens“ gebraucht. Im Gegensatz dazu werden Gebiete unter islamischer Herrschaft Dar al-Islam (‏دار الإسلام‎) genannt. Der Begriff taucht nicht im Koran auf, sondern geht Yusuf al-Qaradawi zufolge auf den Begründer der hanafitischen Rechtsschule, den islamischen Rechtsgelehrten Abu Hanifa (699-767) zurück. [1]
Kriegszüge gegen die Dār al-Harb werden aus traditioneller Sicht des Islam nicht als Kriege betrachtet und deshalb auch nicht als Kriege, sondern als „Öffnungen“ (‏فتوحات‎ Futuhat) bezeichnet. Nach traditioneller islamischer Auffassung kann es keinen Salām („Frieden“) mit der Dār al-Harb geben, sondern nur eine zeitlich begrenzte Hudna („Waffenstillstand“). Kriege gegen die Dār al-Harb werden traditionell als Dschihad bezeichnet.
Wer den Dschihad betreibt, wird als Mudschahid (‏مجاهد‎), pl. Mudschahidun (‏مجاهدون‎), bzw. im Genitiv und Akkusativ Mudschahidin (‏مجاهدين‎) bezeichnet. Der Dschihad ist keine Pflicht des individuellen Muslims, sondern Pflicht für die Gesamtheit

Gast: Kathrin
09.03.2010 17:02
0 10

Im Geiste der Aufklärung

Die Debatte um „den Islam“ hat keinen erkenntnisfördernden Zweck, sie dient der Vermeidung der Frage nach dem, was wir selbst zu verantworten haben.

Lieber als unsere eigenen Fehler suchen wir die Fehler der Anderen, lieber als uns die Folgen unseres eigenen Handelns (als Kolonialherren zum Beispiel) werfen wir den Anderen ihr Handeln vor.

Und plötzlich stürzen sich Leute, die keine Ahnung von religiösen Fragen haben und auch keinerlei Lust, sich damit im Ernst zu befassen, auf „den Islam“.

Auch Ex-Muslime, die zum Kreuzzug gegen den kollektiven Erzfeind rufen, vermeiden die Selbstkritik. Sicher, sie sind Opfer erlebter Gewalt, den Eindruck habe ich auch, aber sie sind auch Akteure ihrer eigenen Gewalt, einer rücksichtslosen und undifferenzierten Agitation, die, wenn sie sich gegen eine Religion richtet, die sie gar nicht kennen und auch nicht im Ernst reflektieren wollen(was fehlerhafte Koranzitate und ein vollkommen willkürlicher Umgang mit den Quellen beweisen), eben auch ihre Kompetenzen weit überschreitet.

Man darf nicht ganz vergessen, dass die Erfahrung von Unrecht nicht jeden automatisch zum Kriegstreiber stempelt, es gibt auch solche, denen das ein Anlass ist, zu einem tieferen und genaueren Verständnis der Dinge vordringen zu wollen.

Der Weg ist schmerzlicher, das Resultat weniger polarisierend und damit weniger medienwirksam und - das ist die Schande für eine sogenannte „aufgeklärte Gesellschaft“ – aus diesem Grund auch weniger bekannt.

4 0

Re: Im Geiste der Aufklärung

Haben Sie Ihr "Wissen" aus einem marxistischen Zirkel oder in der kommunistischen Linkswende angelesen?

Nehmen Sie doch als Erstes zur Kenntnis, daß die Polit-Religion von Grund auf zweigeteilt ist. Religion ist dabei die Tünche, hinter der die Politik gut versteckt wird. Die Auswirkungen beider Anteile sind jedoch in allen islamischen Ländern zu s e h e n!

Die Ex-Muslime, die Sie kritisieren, haben in den Herkunftsländern an der eigenen Person die "Segnungen" der Polit-Religion erlebt. Jetzt lehnen sie sie ab. haben sich davon befreit!

Die "Segnungen" des Sozialismus wurden auch besonders von sich "links" gerierenden Intellektuellen des bürgerlichen Milieus im WESTEN geschätzt! DIE Menschen, die Sozialismus in der Praxis ertragen mußten, teilten deren Begeisterung aber nicht!!
Die Praxis stimmte mit der Theorie leider nicht überein und genau sooo verhält es sich mit der Polit-Religion!


autochoner
09.03.2010 19:34
10 0

Re: Im Geiste der Aufklärung

pseudointellektuelles gequatsche,
haben sie eine ahnung vom koran, der sunna und den hadithen? wenn nein, dann lernen sie und geben erst dann wieder kommentare ab,

Antworten Gast: Üzgülümü
09.03.2010 19:09
8 0

Re: Im Geiste der Aufklärung

Und wann ziehst Du endlich die Burka an und übersiedelst nach Saudi Arabien?

Skunker
09.03.2010 16:38
0 0

?

aus formellen Gründen freigesprochen?

MALSI
09.03.2010 14:48
10 0

Plakat hat nichts mit Islam zu tun

Da die völlige Verschleierung der Frau NICHTS mit dem Islam zu tun hat (Zumindest erzählen uns Islamexperten das immer wieder), kann es sich auch nicht um eine "antimuslimische Kampagne" handeln.

In einem muss man der algerischen Regierung aber recht geben: Wenn Symbole anderer Länder verunglimpft werden muss der Staat einschreiten: Also beim Verbrennen von Fahnen
der USA,Israels,Dänemarks usw. wäre Handlungsbedarf von seiten der islamischen Regierungen schon längst gegeben.

Paroles
09.03.2010 20:39
3 0

Re: Plakat hat nichts mit Islam zu tun

Wann verbrennen wir endlich ein paar so Halbmondfahnen mit Stern ?

Gast: Zooropa
09.03.2010 13:48
8 0

Überall Ablehnung

Gerade da, wo die Menschen persönliche Erfahrungen machen. Warum wohl?

Gast: ralph giordano bruno
09.03.2010 13:27
6 0

die isl. welt

bekannt für ihre toleranz & großzügigkeit.
dort darf man schulterfrei herumgehen, nacktbaden an jedem strand - und an jeder ecke schiesst ein krichturm aus dem boden...
ein paradies der toleranz, die isl, welt.
berechtigt, dass die sich aufregen, ob dieser ungerechtigkeit. besonders die alg.

1 0

Re: die isl. welt

5.11.09 Scheich Saleh bin Fauzan bin Abdullah al-Fauzan, anerkannter Rechtsgutachter, Inst. f. Islamfragen, Rechtsgutachten Nr. 5106:
Frage:
Wie wird (aus islam. Sicht) ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen (christlich) missioniert wird?

Antwort:
Dies ist (aus islam. Sicht) nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land einnehmen, in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese stehen lassen, bis sie baufällig werden u. verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden. Muslime dürfen nicht den UNGLÄUBIGEN den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: "Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren". Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden. Dies heißt jedoch nicht, daß ein UNGLÄUBIGER die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter o. Geschäftsmann tut oder sich nur vorübergehend aufhält. D. h. er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum (keine Eigentumswohnung) besitzen.

Quelle www.alfawzan.ws

Antworten Gast: Junnah
09.03.2010 16:29
2 0

Re: die isl. welt

Ich lebe in Dubai, wo es sehr viele Auslaender hat.
Hier laufen die Europaeer halb nackt mit der strandbekleidung im Kauhaus herum und keiner beklagt sich. Alle werden akzeptiert.

Antworten Antworten Gast: gast
09.03.2010 18:39
7 0

Re: Re: die isl. welt

na klar die touristen bringen auch geld,
weil bald haben die araber keins mehr und was dann. dann sind sie wahrscheinlich einmal beleidigt

Antworten Gast: Grufti
09.03.2010 15:58
0 0

Re: die isl. welt

Sie haben durchaus recht, jedoch hat es gerade die algerische Regierung geschafft, den "Gurgelabschneidern" im eigenen Land etwas Einhalt zu gebieten.

Bombur
09.03.2010 12:45
0 10

Ja wenn die Wirtschaft am Boden ist...

muss halt immer eine religiöse Minderheit als Ablenkung herhalten.

MALSI
09.03.2010 14:49
5 0

Re: Ja wenn die Wirtschaft am Boden ist...

Sie haben völlig recht. Wenn man sich die Misswirtschaft und Korruption der arabischen Länder ansieht, dann weiß man warum die Christen und Judenverfolgungen
so stark vorangetrieben werden!

Gast: Na geh
09.03.2010 12:36
7 0

"ANGEBLICHE" Überfremdung?

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Hinter meiner, vurder meiner, links rechts güt nix?
Volkpädagogisch unerwünschte Tatsache?

Schon mal in Marseille gewesen?

autochoner
09.03.2010 12:15
15 2

gestern wurden in nigeria ca. 500 christen von moslems abgeschlachtet!

aber allah sei dank empört sich die presse über ein notwehrplakat in frankreich!
tja, man muss eben prioritäten setzen...

Gast: Baden bei Wien
09.03.2010 11:27
9 0

sofort eine lichterkette

und als ausgleich noch ein paar anschläge auf christen im nahen osten. daß ist die isl-m-sche gerechtigkeit :)

übrigens herr svenfekter: vor ein paar tagen sind 9 christen im irak ermordet worden. tun die ihnen auch leid, oder nur die armen moslems in österreich, die soviel durchmachen müssen.

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