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Regionalwahlen in Italien: "Die Linke ist gescheitert"

30.03.2010 | 06:21 |   (DiePresse.com)

Berlusconis Partei kann bei den Regionalwahlen neue Regionen dazu erobern. Großer Sieger ist aber Koalitionspartner Lega Nord.

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"Es ist nutzlos, mit Zahlen herumzuspielen. Mit intellektueller Redlichkeit muss gesagt werden, dass diese Runde an Mitte-Rechts gegangen ist", gestand Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro in der nacht auf Dienstag in der Fernsehsendung "Porta a Porta" den Sieg der Koalition von Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei den italienischen Regionalwahlen ein. Das Mitte-Links-Bündnis siegte zwar in sieben von 13 Regionen. Gegenüber den Regionalwahlen 2005 verlor es aber vier Regionen an das Berlusconi-Lager, das nunmehr in sechs Regionen die Führung innehat - darunter in Latium mit der Hauptstadt Rom. 

Berlusconis Partei PdL ("Volk der Freiheit") musste allerdings in Norditalien Stimmen an die mit ihm verbündete rechtspopulistische und föderalistische Lega Nord abgeben, die massive Gewinne einfahren konnte. Die Beteiligung an den Wahlen in 13 der insgesamt 20 italienischen Regionen betrug 64,19 Prozent. 2005 hatte sie noch 72,01 erreicht.

Ein historischer Sieg

In den Regionen Latium und Piemont hatte es Kopf-an-Kopf-Rennen gegeben. Schließlich erklärte sich die Mitte-Rechts-Kandidatin für die Präsidentschaft von Latium, Renata Poverini, zur Siegerin. Der Ausgang der Wahl mit der Hauptstadt Rom war vor allem deshalb mit Spannung erwartet worden, weil die Wahlliste von Ministerpräsident Berlusconi dort vom Wahlkampf ausgeschlossen worden war. Sie war erst nach Ablauf der Zulassungsfrist eingereicht worden. Berlusconis Kandidatin Renata Polverini trat allerdings über andere Listenverbindungen an und lieferte sich ein enges Rennen mit der ehemaligen EU-Menschenrechtskommissarin Emma Bonino.

"Es war ein historischer Sieg, an den wir uns ich weiß nicht wie viele Jahre noch erinnern werden", sagte Polverini in der Nacht auf Dienstag vor jubelnden Anhängern auf der Piazza del Popolo in Rom. "Ich glaube, das alles zeigt, dass es Wunder gibt", meinte sie tief bewegt in Anwesenheit des rechten römischen Bürgermeisters Gianni Alemanno.

Piemont: Neuauszählung der Stimmen

In Piemont konnte der Kandidat der Lega Nord, Roberto Cota, das knappe Rennen für sich entschieden. Er gewann 47,8 Prozent der Stimmen. Die bisherige Regionalpräsidentin Mercedes Bresso, die für das Mitte-Links-Bündnis angetreten war, erhielt 46,9 Prozent. Bresso räumte ein: "Derzeit scheint es, dass Cota gewonnen hat". Sie betonte jedoch, dass sie eine Neuauszählung der Stimmen verlangen werde.

Föderalismus um jeden Preis 

Die fremdenfeindliche sezessionistische Lega Nord feierte ihren starken Stimmenzuwachs in Norditalien. In Venetien rückte die Gruppierung zur stärksten Einzelpartei auf, in der Lombardei kam es zu einem Kopf-an-Kopf mit der Berlusconi-Gruppierung, die dann ihren ersten Platz zurückeroberte. "Die Linke ist gescheitert. Jetzt haben wir die Kraft, den Föderalismus sofort durchzusetzen. Ich bin der Schiedsrichter der Situation. Die Leute wollen den Föderalismus um jeden Preis und so schnell wie möglich", sagte Lega-Chef Umberto Bossi.

In Venetien gewann der Landwirtschaftsminister und Lega Nord-Politiker Luca Zaia mit klarer Mehrheit das Duell um die Führung der Region. Die Lega Nord rückte dort mit 35 Prozent zur stärksten Einzelpartei auf, während sich die Berlusconi-Gruppierung mit 24 Prozent mit Platz zwei begnügen müsste. In der Lombardei gewann der zum vierten Mal zur Wiederwahl angetretene Regionalpräsident Roberto Formigoni, ein Vertrauensmann Berlusconis, erneut.

(Ag.)

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108 Kommentare
 
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Gast: Gast
23.05.2010 12:14
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4 Milliarden schwerer Mann

Ein 73jähriger alter Mann, der an der Regierungsspitze steht, mit geschätzten 4 Milliarden Vermögen, der seiner Exfrau 300 000 Euro Unterhalt im MONAT bezahlt. (Sie forderte 3 Millionen im MONAT, damit sie ihren Lebensstil aufrecht erhalten kann!)

Dieser Mann der erfolgreich ein Unternehmen führen konnte, kann kein Land erfolgreich führen???

Schon sehr eigenartige Verhältnisse, wo nach so vielen Jahrzehnten noch immer nicht die Kraft aufgebracht wurde, die Mafia in den Griff zu bekommen, und so große Unzufriedenheit, Korruption und Armut in diesem Land herrscht!!!!

Nebenbei: Diese seine Exfrau, wäre dem Untergang und dem Tode geweiht, müsste sie mit 1000 Euro im Monat auskommen. Sie wäre total unfähig zu überleben.

Es ist auch traurig, dass man Erfolg auch erkaufen kann. Es ist auch traurig, dass es Menschen gibt, die sich über erkauftem Erfolg auch freuen können, sich selber anlügen können. Man kann es auch als etwas anderes bezeichnen, als B......

Leidtragend sind die Menschen in diesem Land.

Leidtragend sind aber auch sämtliche EU Bürger, die durch solche Regierungen in diversen Ländern, die Last mittragen müssen.

Gast: ers547fgh
31.03.2010 14:13
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Also, das wird etwa so laufen:

Demnächst werden die Unternehmen, welche die Online-Auftritte der Tageszeitungen mit ihren Bannerwerbungen finanzieren, feststellen, dass niemand mehr diese Werbung sieht, da die Ad-Blocker nicht mehr zu überlisten sind.

Damit werden Pageviews plötzlich irrelevant.

Und in Folge wird die Möglichkeit eingestellt, als Leser Artikel kommentieren zu können.

Und das wird ein guter Tag sein.

Antworten Gast: Brainless
31.03.2010 14:57
1 0

Re: Also, das wird etwa so laufen:

Es wird also ein "guter Tag", wenn es nicht mehr möglich ist seine Meinung kundzutun, wenn es den "Fädentziehern" noch leichter gemacht wird, die Massen an der Nase herumzuführen, wenn die Menschen wieder in "tumber Unwissenheit" gehalten werden - wander doch nach Nordkorea aus, dort ist es jetzt schon so, denn bei uns wirst Du das nicht erleben
- DAS werden wir schon zu verhindern wissen....

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Rechte Wahlsiege, einfach....

abwarten, dann gehts wieder vorbei.

Wieviel wird sich durch den Wahlsieg ändern? Garnichts! Ebensowenig wie wenn die FPÖ 55% macht bei den Wien wahlen.

Die rechten Parteien haben keinen Nutzen davon, wenn es weniger Ausländer gibt oder sich diese Integrieren.
Im Gegenteil sogar, ohne Zuwanderer würden rechte Parteien nicht existieren, also wer glaubt, dass sich diese Parteien ihr einziges Wahlthema selbst wegnehmen, dem kann man nicht mehr helfen.

Antworten Gast: Youngster
31.03.2010 18:46
1 0

Re: Rechte Wahlsiege, einfach....

Wenns eh nix macht wenn die Rechten gewinnen warum machst da dann ins Hoserl Socke?

Antworten Gast: J. E.
31.03.2010 13:08
0 0

Re: Rechte Wahlsiege, einfach....

Rechts sind genau 50 % aller Parteien.

3 0

Oh, mann

da ist sogar der Augustin seriöser, als Presse und all die anderen Medien, die eh alle im selben Medienunternehmen sind, der lässt wenigstens noch kritische Postings zu.
Reinste Propaganda hier.

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Scheinbar stehen die italienischen Wirren,

den Unsrigen ums nichts nach.

Naj ja,

... jetzt noch Rosenkranz als Bundespräsidentin und wir liegen voll im Trend.
Nur Mut liebe Wähler, wie man sieht geht es ganz einfach.

Ich hoffe, dass das der Rosenkranz-Kandidatur weiter Aufwind gibt.

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Vorbild Italien

In Italien hüpfen halt nur „Hasen“ über den TV Schirm, die singen und lachen und eine heile Welt vorspielen. Eine wunderbare Inszenierung.

Re: Vorbild Italien

und bei uns geistern die angeblichen rechtsrechten über den bildschirm, ausgestatten und bezahlt vom "objektiven" orf.

da sind mir die hasen lieber gggggggg

mfg
mc

Gast: Ergänzung
31.03.2010 11:27
6 1

XENOPHOBIE

Italiener sind genausowenig xenophob, wie wir Österreicher. Was uns aber vom ORF & Co gerne unterstellt wird. Im Gegenteil, wir lieben ausländische Gäste, wir schätzen Ausländer als Arbeitskräfte, wenn sie sich integrieren und Investoren, wenn sie Arbeitsplätze schaffen.

Wir wollen verständlicherweise keine ausländischen Verbrecher, genausowenig wie inländische! Wir wollen keine ausländischen Sozialschmarotzer, genausowenig wie inländische! Wir wollen keine Mitbürger, die sich kulturell abschotten und uns für unsere Toleranz noch beschimpfen. Wir wollen keine Investoren, welche Betriebe aufkaufen, filettieren und Arbeitsplätze vernichten, weder in- noch ausländische.

Also wo sind wir xenophob? Wer die Wertvorstellung der Bürger erkennt und in der Politik umsetzt, gewinnt eben Wahlen. Auch wenn der Wähler vom Mainstreamjournalismus als hinterwälderisch, xenophob und unfähig hingestellt wird. Ist es jedoch nicht eher so, dass gewisse Journalisten entweder beidäugig blind, brainless, oder hinterhältig staatsschädigend handeln, indem ständig ein undifferenziertes multikulti Ideal wiederkäuen?

Würden die Grünen in Ö dies endlich erkennen würden sie wieder Wahlen gewinnen, würde es ein We in D dem B in I ein wenig abgucken, dann würde seine Partei mit anderen Prozentzahlen aufwarten. Und würden die Soz. in Ö nicht den linken Gutmenschen auf den Leim gehen, würden sie gegenüber der V auch wieder aufholen und der F den Wind aus den Segeln nehmen.

Antworten Gast: rechts v. links
31.03.2010 13:40
0 0

Re: XENOPHOBIE

Ha. der Westerw. ist viel zu sehr mit seiner Selbstinszenierung beschä(ft)digt, als sich bei der Lega N. und den Freihetlichen umzusehen!

Re: XENOPHOBIE

das nutzt ihnen alles nichts. nicht bei linxlinken.

wenn sie nicht jeden x-beliebigen nichtösterr. verbrecher höher schätzen als einen x-beliebigen anständigen österreicher, haben sie schon verloren.

um logik, verstand, intellekt, anständigkeit, ethik, moral geht es niemals bei linxlinks, sondern ausschliesslich um ideologie und gesinnung.

mfg
mc

Antworten Gast: Leser
31.03.2010 12:52
2 0

Re: XENOPHOBIE

Ich kann Ihre Meinung nur bestätigen. Da ich mit einer integrierten und unser Land liebenden Muslimin nicht österreichier Herkunft verheiratet bin, weiß ich aus ihren Schilderungen hautnah über die Ausprüche ihrer Landsleute bzw. GlaubensgenossInen bestens bescheid. Ich zitiere meine Frau wortwörtlich: "wenn ihr Österreicher das in meiner Heimat machen würdet, was ein großer Teil meiner Landsleute hier tut, dann würdet ihr bestenfalls im Gefängnis, schlimmstenfalls auf nimmerwiedersehen verschwinden" Vielleicht ein wenig pointiert und übertrieben, aber im Kern stimmt es schon. Sie hat übrigens auch gut verstanden, dass ein so hoher Bevölkerungsanteil und viele Ausländer Haider damals unterstützten, weil die Negativauslese bei der Einbürgerung von Ausländern denjenigen Ausländern die gut integriert waren, imagemäßig enorm geschadet hat.

Ich gratuliere Ihnen daher zu diesem ausgewogenen Statement, das sich von den anderen einseitigen Meinungen wohltuend abhebt.

Gast: Top Consultant
31.03.2010 11:21
2 1

Nach der Logik der EU

muß nun solange abgestimmt werden, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. Aber am besten ist es natürlich, wenn erst gar keine Wahl gegeben wird.

Gast: Gratulation
31.03.2010 10:22
2 0

Gratulation

Gratulation

Silvio Mussolini

Brot und Spiele

Gast: Bankster Republic
31.03.2010 08:32
6 0

Wie wird die Elite darauf reagieren?

Jetzt, wo die Menschen nicht mehr das glauben, was in den Zeitungen der Elite steht? Sie werden die Parteien, die ihr Volk schützen unterwandern und finanziell schmieren, sie werden von Brüssel aus Gesetze erlassen, die diese Parteien nicht umgehen können und sie werden ihre Justiz tanzen lassen. Sie werden über ihre Medien Personen denunzieren oder durch fingierte Aktionen in ein schlechtes Licht stellen. Wenn alles nichts nützt steigt auch noch die Verkehrsunfallstatistik.

Das Volk ist also noch weit davon entfernt, tatsächlich Macht im Staate auszuüben. Die Frage ist nur, ob die Entdemokratisierung mit Hilfe von undemokratischen, supranationalen Einheiten gestoppt werden kann.

Antworten Gast: BW
31.03.2010 09:15
0 2

Re: Wie wird die Elite darauf reagieren?

wo ist das problem, es hat sich ja bewiesen, dass die eh menschen genau das glauben, was in den medien steht bzw. zu sehen ist, die zufällig einem mann namens Berlusconi gehören.

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Ich erkenne "Die Presse" nicht mehr...

Den Bewohnern eines Landes, welches wie wenige Länder in Europa von Illegalen Einwanderern überschwemmt wird, "Xenophobie" vorzuwerfen und sie damit als "ewig gestrige" abzustempeln, entbehrt nicht einer gewissen Infamie. Es ist leicht, von hier aus, wo die Armee unser Land an den alten Grenzen vor genau diesen Leuten schützt, den Moralapostel zu spielen. Wie bedauerlich, daß sich auch eine ehemalige Institution wie "die Presse" den Mainstream ergibt....

Re: Ich erkenne

wer sich nicht aussackeln lässt, ist xenophob ? Merkwürdiges Moralverständnis.

Antworten Gast: Deudone
31.03.2010 09:24
3 0

Re: Ich erkenne

Die Idee der Padanier ist überhaupt nicht schlecht, kein Geld in den verarmten und unfähigen Süden! Lässt sich wunderbar auf Ö umlegen!

Gast: Theorie
31.03.2010 07:34
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Ist da was dran?

- Alle Gebiete in Italien, die früher den Habsburgern, genauer: zur Monarchie gehört haben, sind wohlhabend bis heute.

- Alle Gebiete in Südosteuropa, wo man nach dem WK II die Sudetendeutschen vertrieben hat, sind heute bitterarm.

Gibt es da einen Zusammenhang? Waren die Deutschösterreicher wirtschaftlich und verwaltungstechnisch echt so gut drauf?

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Re: Ist da was dran?

"Gibt es da einen Zusammenhang? Waren die Deutschösterreicher wirtschaftlich und verwaltungstechnisch echt so gut drauf? "

Die Antwort kann nur JA sein.

die italienischen linken und linxlinken sind sowas von lahmar..ig

wo bleibt denn der aufruf zum boykott von italien, so wie man sich bei uns beeilt hat? wieso stellt man nicht italien auch ins rechtsradikale eck und sch... sich gar nicht, wie sehr das italien schadet, so wie unsere linken einst?

die bei der fpö-regierungsbeteiligung bereits das fünfte reich heraufdämmern haben sehen können und österreich bereits in deutschland einmarschieren.

seltsam. kommt nix von linx.

mfg
mc

 
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