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USA: Nationalgarde gegen illegale Einwanderer

26.05.2010 | 06:48 |   (DiePresse.com)

US-Präsident Obama will 500 Mio. Dollar für den Ausbau der Grenzsicherheit ausgeben. Bis zu 1200 zusätzliche Milizsoldaten werden an die Grenze zu Mexiko verlegt. Bekämpft werden soll auch der Drogenschmuggel.

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Im Kampf gegen illegale Einwanderung sowie Drogen- und Waffenschmuggel will US-Präsident Barack Obama bis zu 1200 zusätzliche Milizsoldaten der Nationalgarde an die Grenze zu Mexiko verlegen. Außerdem sollen 500 Millionen Dollar (409 Millionen Euro) für den Ausbau der Grenzsicherheit ausgegeben werden, wie am Dienstag (Ortszeit) aus Washingtoner Regierungskreisen verlautete.

Mexiko begrüßte die Entscheidung. Allerdings forderte das mexikanische Außenministerium, dass die zusätzlichen Truppen vor allem gegen Drogenbanden eingesetzt werden müssten anstatt illegale Einwanderer zu verfolgen.

Drogenkriminalität: Wurzeln "auf beiden Seiten"

Bei einem Besuch in Washington in der vergangenen Woche hatte der mexikanische Präsident Felipe Calderon mehr Unterstützung der USA im Kampf gegen die Drogenkriminalität eingemahnt. Mehrere Kartelle liefern sich in Mexiko eine blutige Auseinandersetzung um die lukrativen Schmuggelrouten in die USA, seit 2006 fielen dem Drogenkrieg fast 23.000 Menschen zum Opfer. Die Waffen beschaffen sich die Drogenbanden meist illegal in den USA. Die Drogenkriminalität habe ihre Wurzeln "auf beiden Seiten", sagte Calderon.

Der mexikanische Präsident hatte auch die Einwanderungspolitik in den USA kritisiert. Ein vergangenen Monat im US-Staat Arizona eingeführtes Gesetz erlaubt der Polizei, mutmaßliche illegale Einwanderern künftig auf bloßen Verdacht hin festzuhalten und ihre Papiere zu überprüfen. In den USA halten sich zwölf Millionen illegale Einwanderern auf, viele von ihnen sind Mexikaner.

Einwanderung: Brennende politische Frage

Die Reform des Einwanderungsrechts zählt zu den umstrittensten und zugleich brennendsten politischen Fragen des Landes. Obama hatte im Wahlkampf eine Neuregelung versprochen, um den illegalen Einwanderern eine Legalisierung ihres Aufenthalts zu ermöglichen. Bisher liegt dazu aber noch nicht einmal ein Gesetzentwurf vor. Experten gehen davon aus, dass bis zu 1,5 Millionen Menschen jährlich ohne Erlaubnis in die USA kommen.

Die oppositionellen Republikaner pochen beim Präsidenten darauf, vor der Reform rund um die illegale Migration zunächst den Weg für strengere Sicherheitsmaßnahmen an den Grenzen freizumachen, um das Phänomen einzudämmen. Die Ankündigung, Soldaten an die rund 3000 Kilometer lange Südwestgrenze der USA zu schicken, erfolgte wenige Stunden nach einem Gespräch zwischen ihm und konservativen Senatoren. Obama habe sie bei dem Treffen dringend darum gebeten, seine Pläne für die Reform des Einwanderungsgesetzes zu unterstützen, hieß es aus dem Weißen Haus.

Nationalgarde: Freiwillige Milizsoldaten

Die US-Nationalgarde ist eine militärische Reserve der Streitkräfte, die aus freiwilligen Milizsoldaten besteht. Sie wird normalerweise in Katastrophenfällen oder bei Unruhen im Landesinnern von den Bundesstaaten mobilisiert. In nationalen Ausnahmesituationen kann sie auch vom Präsidenten eingesetzt werde.

(Ag.)

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16 Kommentare

da könnte sich Österreich ein Beispiel nehmen!

Assistenzeinsatz des Österreichische Bundesheeres an unseren Außengrenzen ja, aber nur, wenn auch voll ermächtigt, ungebetene Gäste mit Polizeibefugnis von Österreich abzuhalten!

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Symbolische Geste

Obama wird noch so manche Entscheidungen mittragen müssen, die für linke Gruppierungen, soweit man in den USA von "Linken" sprechen kann, untragbar sind.

Der "Hype", um ihn war unerträglich, aber teilweise erklärbar, wegen seines lächerlichen, in seiner Dummheit gefährlichen Vorgängers.

Gast: no eye
26.05.2010 20:01
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der Friedensnobellpreisträger

und Antichrist zeigt seine Fratze

Städte wie Los Angeles kündigten Boykottmaßnahmen

wie kann los angeles in kalifornien ein für arizona geltendes gesetz boykottieren?

Gast: fatimaroth
26.05.2010 18:28
3 0

nur AUT kontrolliert die Grenzen nicht

die USA bauen einen eisernen Vorhang gegen ide Südvölker auf und kontrollieren die Grenzen äusserst rigide - recht so.

Nur die mitteleuropäischen Ländern meinen, ihre Grenzen gegenüber den unterentwickelten südlichen Ländern nicht mehr kontrollieren zu müssen.

Die Armee streunt in den menschenleeren Wäldern herum, während die Kriminaltouristen und bandenkriminellen ungehindert über die Strassengrenzübergänge passieren dürfen.

So wird dem Volk die "Kontrolle" verkauft, obwohl es effektiv keine Grenzkontrolle mehr gibt.

Die EU verbietet die Kontrolle an den Strassengrenzstellen, so müssen Beamte km vor den Grenzen entlang der hauptstrassen auch bei Regen im Freien Kontrollen vornehmen.

So habe ich mir die "europäische Vereinigung" nicht vorgestellt.

DIe illegale zuwanderung und der Transit der Diebsware findet an den Autobahn-Grenzübergängen mit Kfz statt - nicht in entlegenen Wäldern!!!

Gast: gast
26.05.2010 13:02
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zu blöd

nur zu blöd, dass sich das so nichts bringt
http://www.freetrade.org/pubs/pas/tpa-029.pdf

Gast: Franzl
26.05.2010 12:25
2 0

Der gute Obama - bei Bush waren alle ehrlicher

Puh, und das macht der von den Medien so geliebte Obama? Zum Glück ist es nicht Bush, da hätten es aber gepfefferte Berichte gesetzt, aber OBAMA DARF ALLES, DER GUTE OBAMA !

Gast: xaver12
26.05.2010 11:07
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die dürfen´s, wir net.

Schon interessant was die Amis da machen.

Man stelle sich vor, die Ösis würden das an ihren Ostgrenzen machen.

Euroland tickt anders, eben politisch korrekt!

Re: die dürfen´s, wir net.

Genau, Bundesheereinsatz an der Ostgrenze, voellig undenkbar seit vielen Jahren.

Gast: Homeland security
26.05.2010 08:53
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Die machen schon dicht

weil sie schon im eigenen Land genug Kriminalität haben. Also wollen sie sich nicht auch noch zusätzliche importieren. Im Gegensatz zu unseren depperten, unverantwortlichen EU hörigen Politschwachköpfen deren Einstellung ist: Hereinspaziert und die eigene Bevölkerung abkassiert und abgestiert.

Re: Die machen schon dicht

fast scheint es so als würden die EU politiker mit aller gewalt einen europaweiten rechtsruck herbeiführen wollen. nicht ganz klar ist mir was sie damit erreichen wollen ??

Re: Re: Die machen schon dicht

Das kann nicht sein, weil es nicht sein darf. Aber sie haben vollkommen recht. Das Pendel beginnt in die andere Richtung zu einzuschwenken.

Antworten Gast: Denker
26.05.2010 09:32
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Re: Die machen schon dicht

Ja, die machen dicht. Denn ganz so blöd, wie man bei uns immer glaubt, sind die Amis doch nicht.
Diese Form von "Toleranz", die den Illegalen begünstigt und den Gesetzestreuen belastet, die gibts auf Dauer nur bei uns, in diesem winzigen Landl. Die haben mehr Platz- immerhin sind die USA 114-mal so gross wie Österreich-und trotzdem reichts ihnen auch.

Gast: gast
26.05.2010 08:13
9 0

ja ja

aber den europäern wollen sie den beitritt der türkei aufs auge drücken .. sie können ja
gerne mexico als bundesstaat aufnehmen .

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Kann ich mir schon gut vorstellen.

Predators, Bradleys und Apaches

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Re: Kann ich mir schon gut vorstellen.


Und bei uns kommen sie über die Autobahn...

Unsere Politiker sind zum ko... !