12.02.2012 03:38 | Meine Presse Merkliste0

Parlamentswahl: Niederlande rücken nach rechts

10.06.2010 | 06:29 |   (Die Presse)

Die rechtsliberale Partei für Freiheit und Demokratie siegt knapp vor den Sozialdemokraten. Auch der Rechtspopulist Geert Wilders legt zu. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden.

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Den Haag. Machtwechsel in Den Haag: Die christdemokratische Regierungspartei von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende erleidet bei der Parlamentswahl vom Mittwoch eine schwere Wahlschlappe. Sieger ist nach derzeitigem Stand die rechtsliberale Partei für Freiheit und Demokratie (VVD) unter Spitzenkandidat Mark Rutte.

Die Regierungsbildung dürfte jedenfalls schwierig werden. Rutte bräuchte für eine Mehrheit im Parlament mindestens drei weitere Partner. Ein Bündnis mit den Sozialdemokraten wäre wegen der unterschiedlichen Vorstellungen über Steuererhöhungen und Einsparungen vermutlich nicht sehr stabil und würde weitreichende Kompromisse erfordern.

Rechtsliberale und Rechte legen zu

Die Partei für Freiheit und Demokratie liegt mit 31 Mandaten knapp vor den Sozialdemokraten unter ihrem Parteichef Job Cohen mit dreißig Mandaten. Stärker als erwartet konnte die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders zulegen. Die Wilders-Partei schaffte es, ihre Mandate mehr als zu verdoppeln. Bisher nur mit neun Abgeordneten im Parlament vertreten, dürfte die Partei künftig 24 Vertreter nach Den Haag schicken können.

Die Sozialistische Partei (SP) verliert zehn Sitze und wird künftig nur noch 15 Abgeordnete stellen. Die linksliberale D-66 verdreifacht ihre Zahl der Mandate auf zehn. Die Grünen legen auf zehn Mandate zu. Die Christdemokraten verlieren fast die Hälfte ihrer Sitze und werden nur noch mit 21 Abgeordneten im neuen Parlament vertreten sein. Sie fallen damit auf ein historisches Tief und auf Platz vier.

Balkenende wirft das Handtuch

Ministerpräsident Jan Peter Balkenende ist noch am Wahlabend vom Amt des Parteivorsitzenden der Christdemokraten zurückgetreten. Er übernehme die volle politische Verantwortung und werde auch kein Mandat im Parlament anstreben. Im Wahlkampf hatte der 54-Jährige immer wieder betont, nur als Regierungschef weitermachen zu wollen.

Geert Wilders und Co: Niederländische Spitzenkandidaten

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Wahlen aus religiösen Gründen am Mittwoch

Insgesamt waren 12,5 Millionen Niederländer wahlberechtigt. Auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden eigens Wahllokale eingerichtet, ebenso auf 44 Bahnhöfen des Landes. In Amsterdam und Rotterdam wurden einige Wahllokale von der Polizei besonders geschützt, weil man dort Anschläge fürchtete. Aus religiösen Gründen wird in den Niederlanden nie an einem Sonntag, sondern immer an einem Mittwoch gewählt.

Im Mittelpunkt des Wahlkampfes standen wirtschaftliche Themen, insbesondere die Steuerabzugsfähigkeit der Hypothekenzinsen und die Schulden- und Euro-Krise. Notwendig wurden die Neuwahlen, weil die Mitte-Rechts-Regierung von Jan Peter Balkenende im Februar am Streit über eine Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Niederlande zerbrach. Darüber wurde im Wahlkampf allerdings kaum mehr debattiert.

(Ag./Hetzel)

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324 Kommentare
 
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Gast: guest1
12.06.2010 12:04
0 0

Witziger Header

die Wähler wollten immer die Wahrheit.

Bloss, früher dachten sie, dass sie die auch bekommen - weil sie Vertrauen in die Politiker hatten.

Jetzt ist das anders.

Freisinnige aller Länder, vereiniget euch!

Der Erfolg der Freiheitlichen (in des Wortes wahrstem Sinne) bei den niederländischen Verkiesungen stimmet mich vollends froh!!

Auch wir bräuchten ein solches freiheitliches (nicht FPÖ-freiheitlich) Geteile in der österreichischen Standeskunst.

Antworten Gast: SpirosLatsisHeißtDerMann
14.06.2010 07:59
0 1

Re: Freisinnige aller Länder, vereinigt euch!

Wer wirklich dickes Geld durch die Griechen-Krise verdient war u.a. der
reichste Mann Griechenlands
und Blutsbruder von Barroso und Cumpanen.
ttp://www.youtube.com/watch?v=1h52XO9fnx0&feature=player_embedded

http://de.wikipedia.org/wiki/Spiro_Latsis

Die Zeche zahlt wieder mal der Steuerzahler!
Doch wie sagte die Oligarchen
Novottny/Pröll,
das Geld kommt mit Zins und Zinseszins
zurück!

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
16.10.2010 23:45
0 0

Re: Re: Freisinnige aller Länder, vereinigt euch!

Nur weils in Youtube gezeigt wird, heißt nicht, dass es stimmt. YouTube hat die Wahrheit nicht gepachtet...
Sie sollten den Medien nicht blind vertrauen, das hat schon manchen den Blick verstellt..

Antworten periskop
12.06.2010 17:26
0 3

Re: Freisinnige aller Länder, vereiniget euch!

Mit gewaltsamen Eindeutschungen - Geteile für Partei und Standeskunst für Politik - wird man niemanden überzeugen können!

Cymry
11.06.2010 15:34
0 0

Wenn der Wähler

die Wahrheit will, ist er selber schuld, denn dann ist er ein Rechtsradikaler. Die Politiker haben alles vorausgewusst, denn sie regieren von Gottes Gnaden.

6 0

Politischer Wandel in Europa: Wähler wollen Wahrheit

Diese Überschrift ist falsch!
Die Wähler wollte nie belogen werden!

Der Unterschied ist der, dass die Lügen der Politiker immer offensichtlicher werden!

Lüge: "Zuwanderung ist Bereicherung"

Realität: "Isch mach dich Kickbox!"

Antworten Gast: Gast
11.06.2010 13:54
0 2

Re: Politischer Wandel in Europa: Wähler wollen Wahrheit

Die Wähler wollte nie belogen werden!

Realität: "Isch mach dich Kickbox!"

wo ist da der Unterschied.

Gast: th
11.06.2010 13:14
1 0

osterhase

glaubt noch einer im ernst an den osterhasen?
die wahlen sind doch ohnehin bei uns schon beschiss....und wenn sie schlecht ausfallen dan schliessen sich solche unterschiedlichen parteien zusammen und es stimmt alles wieder......
beschiss und verarsche ohne gleichens von früh bis späht....
ick hoff dat entlich alles crasht und die politiker rede und antwort stehen musses ohne HOSE


Antworten Peter
11.06.2010 14:41
0 0

Re: osterhase

...und Sie bilden sich ein, dass gerade ihnen Rechenschaft abgelegt wird. Wem gegenüber soll den die Rechenschaft abgelegt werden? Das kann ja nur jemand sein der nach dem von ihnen gewünschten Crash die Führung übernimmt, und schon sind wir wieder beim Politsystem. Denn egal wie sie in der Geschichte alle geheissen haben mögen, Politiker waren sie alle einschlisslich der Volksdemokraten und Diktatoren.

Druven
11.06.2010 13:09
0 3

Genau die Wahrheit sagen die Liberalen aber nicht

wie schon bei der FDP und den Spitzbuberln der alten FPÖ-Riege hat sich gezeigt, dass das liberale, dass diese Jungs angeblich in der Opposition für alle wollen, schließlich in der Regierung nur für sie selbst und ihre Spezis gilt.
Welches Weltbild vertreten denn die "Liberalen" in Europa?
Bei diesen Spießgesellen wird der Mittelstand noch schön durch die Fingern schauen, wenn ihnen ein Westerwelle ins Gesicht grinst und mitteilt, dass ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt halt einfach überflüssig ist - gerade in Deutschland ist es doch so, dass in den unteren Lohngruppen netto ohnehin schon brutto ist, wenn nicht gar noch staatlich aufgestockt wird.
Diese Leute sind schlechte Betriebswirte aber gute Verkäufer, und von Volkswirtschaft verstehen sie schon rein nichts und wollen es auch gar nicht, dann müssten sie wohl oder übel wahrhaben, dass der freie Markt die Mittelschichten nicht vor dem Abstieg bewahren wird. Mit ehrlicher harter Arbeit verdient man heute nämlich kein Häuschen mehr, was auch erklärt warum bei den neuen Liberalen in den meisten Fällen auch eine ordentliche Portion Fremdenfeindlichkeit mit im Gepäck reist - für Ausländer gilt nämlich das liberale Weltbild schon heute nichts.
Genauso für all die einheimischen Maurer und Schlosser und Friseure, wenn die Liberalen erst mal in Fahrt kommen - bisher gelingt es den Liberalen durch Anti-Burka-Posaunen den Mittelstand davon abzulenken, worauf ihr Weltbild in Wahrheit hinauslaufen wird.

Druven
11.06.2010 13:08
0 2

Die Wahrheit sagen die Liberalen eben nicht

wie schon bei der FDP und den Spitzbuberln der alten FPÖ-Riege hat sich gezeigt, dass das liberale, dass diese Jungs angeblich in der Opposition für alle wollen, schließlich in der Regierung nur für sie selbst und ihre Spezis gilt.
Welches Weltbild vertreten denn die "Liberalen" in Europa?
Bei diesen Spießgesellen wird der Mittelstand noch schön durch die Fingern schauen, wenn ihnen ein Westerwelle ins Gesicht grinst und mitteilt, dass ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt halt einfach überflüssig ist - gerade in Deutschland ist es doch so, dass in den unteren Lohngruppen netto ohnehin schon brutto ist, wenn nicht gar noch staatlich aufgestockt wird.
Diese Leute sind schlechte Betriebswirte aber gute Verkäufer, und von Volkswirtschaft verstehen sie schon rein nichts und wollen es auch gar nicht, dann müssten sie wohl oder übel wahrhaben, dass der freie Markt die Mittelschichten nicht vor dem Abstieg bewahren wird. Mit ehrlicher harter Arbeit verdient man heute nämlich kein Häuschen mehr, was auch erklärt warum bei den neuen Liberalen in den meisten Fällen auch eine ordentliche Portion Fremdenfeindlichkeit mit im Gepäck reist - für Ausländer gilt nämlich das liberale Weltbild schon heute nichts.
Genauso für all die einheimischen Maurer und Schlosser und Friseure, wenn die Liberalen erst mal in Fahrt kommen - bisher gelingt es den Liberalen durch Anti-Burka-Posaunen den Mittelstand davon abzulenken, worauf ihr Weltbild in Wahrheit hinauslaufen wird.

ujvar
11.06.2010 12:54
3 0

Demos ist das Volk, griechisch, kratos die Macht, Populus ist das Volk, lateinisch

Wer sich anti-autoritär im weitesten Sinne von Ordnung und Sicherheit des Volkes äussert, anti-europäisch im Sinne europäischer Werte, insbesondere gegen erworbene u. tradierte Rechte und Eigentum, die Säulen von Verantwortung und Pflichten für das Gemeinwesen, wer sich mit einer eigenen Religion nicht verwachsen fühlt, jedoch fremden Überzeugungen alle Rechte einräumt, ungeachtet deren Zivilisationsstand, der nennt sich demokratisch, auf gut Deutsch im ist alles Wurscht, das nennt er dann Toleranz,

wer aber seine Überzeugungen verteidigt, die Werte aus Jahrhunderten überliefert schätzt, sogar seine Heimat liebt und Schaden von ihr abwehren möchte, dazu noch auf mehr und mehr Zustimmung stösst, bei Mitbürgern die immer weniger ihre eigene Kultur vor der Haustüre finden - der sei ein Populist, so meinen die Linken und mache Mexdien.

Antworten Gast: Leider, Leider
11.06.2010 18:32
0 0

Re: Demos ist das Volk, griechisch, kratos die Macht, Populus ist das Volk, lateinisch

Sie haben völlig recht, und ich fürchte es wird immer schlimmer; nur Toleranz würde ich diese Haltung nicht nennen. Es ist ein "Pfeifdrauf" weil nichts zu ändern ist, weil, die Wahrheit heute nicht gern gehört wird und eigene Meinungen sowieso nicht geduldet werden!

Antworten Gast: gast
11.06.2010 17:53
0 0

Re: Demos ist das Volk, griechisch, kratos die Macht, Populus ist das Volk, lateinisch

heute schon NA C und dem Papst die füsse geküsst

Gast: Interested
11.06.2010 11:45
5 1

Nationalists

Hallo,

Geert Wilders ist legitimer Nachfolger des Islamkritischen ermordeten Politikers Pim Fortuyn,
der bekenneder Homosexueller und Kiffertolerant war.
Wie nationalistisch kann eine solche Person sein?
Wer mal mit Holländern spricht findet schnell heraus dass Herr Wilders zwar Islamkritisch ist, allerdings noch lange kein Islamgegner. Was hier stattfindet ist Stimmungsmache auf internationaler Ebene. Unter anderem USA und die eruopäische Union diskreditieren die Niederlande und versuchen mit medialer Gewalt deren liberale (Drgoen-) Politk zu beeinflussen. Also eine politische Schlammschlacht erster Güte

Svenfekter
11.06.2010 11:37
2 3

Ganz Europa soll nach rechts rücken!

Die EU wird ihre Probleme ohne einen Krieg nicht mehr lösen. Die Rechten könnten diesen Krieg herbeiführen! Ob es einen Bürgerkrieg oder einen Überfall auf Europa seitens Russland geben wird, kann ich im Voraus nicht sagen!

1 0

"...kann ich im Voraus nicht sagen!"

Wenn S' es net sagen können, schreiben S' es halt!

Antworten Gast: é Basta!
11.06.2010 11:49
1 0

Re: Ganz Europa soll nach rechts rücken!

Sozusagen "lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende..."

1 0

""lieber ein Ende mit Schrecken,..."

Worin besteht hier die Vorhersage?

derpradler
11.06.2010 11:09
1 0

aber nicht

die IHRE!

Gast: LeoLinks
11.06.2010 10:21
1 3

meine These: Entsolidarisierung

Für mich ist es unverstsändlich, warum rote Parteien in der Krise nicht punkten. Mögliche Erklärungen sind die eingerissene Selbstbedieung der "Bonzen", oder ihr verlorenes Profil mit ihrer Anpassung an die neoliberale Logik. Ersteres o.k., was ist dann aber mit maischberger, grasser, tilo berlin, und wie sie alle heißen? zweiteres auch o.k., aber warum dann Siege der weitertreiber neoliberaler logik?
Bleibt als bittere Erkenntnis die Entsolidarisierung in Krisenzeiten. Deutlich bei nationalen wie dem Geert Wilders - zuerst ich, dann alle anderen. weniger deutlich bei schwarz und liberal: lieber soll die Macht beim Reichtum bleiben, als daß zuviele davon mitnaschen. Auch wenn ich nur Mittelstand bin - lieber bin ich die "Elite", als ein "Empfänger".

Dazu kommt noch, daß "die Macht" es geschafft hat, dass die Mehrheit das "there is no alternative" glaubt; Abhängigkeiten der Medien von Inseraten von Konzernen usw. Bitter, deutet auf Beginn und Fortsetzung einer abwärtsspirale.

0 0

"...unverstsändlich..."

Für mich ist "unverstsändlich" unverständlich!

Antworten Gast: Unrein??? Ich??? Geht's noch???
11.06.2010 13:25
3 0

Re: meine These: Entsolidarisierung

Hiermit entsolidarisiere ich mich offiziell von jedem, der mich und die Meinen fuer UNREIN haelt, unabhaengig von Hautfarbe, Religion, Herkunft, Partei etc. Wer mir seine Haltung mittels Symbolen (Kopftuch, Dshihad-Schwert, Hakenkreuz etc) mitteilt, darf keine Kooperation von mir erwarten. Punkt

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"...daß "die Macht" es geschafft hat, dass..."

Na was jetzt? "dass" oder "daß"?

Antworten Antworten Gast: Leider,Leider
11.06.2010 18:36
0 0

Re:

Das hängt davon ab, ob die Tastatur ein -ß- hat und an welcher Stelle im Wort es steht. Daß schreibt man heute z.b. dass.

 
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