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Menschenrechte: Lage in Tibet untersuchen

22.07.2010 | 18:20 |   (Die Presse)

Neuer Bericht über brutales Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte. Sie sind bei der Niederschlagung des Aufstandes von Tibetern im März 2008 „mit unangemessener Härte und vorsätzlicher Brutalität vorgegangen“.

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NEW YORK (ag.). Die chinesischen Sicherheitskräfte sind bei der Niederschlagung des Aufstandes von Tibetern im März 2008 „mit unangemessener Härte und vorsätzlicher Brutalität vorgegangen“. Das steht in dem 73-seitigen Bericht „I saw it with my own eyes. Abuses by Security Forces in Tibet 2008–2010“, den die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ am Donnerstag veröffentlichte. Der Bericht stützt sich auf Befragungen von über 200 tibetischen Flüchtlingen und Tibet-Besuchern.

Sowohl während der als auch nach den Protestaktionen hätten die chinesischen Sicherheitskräfte Menschenrechtsverstöße begangen. Konkret: das Verschwindenlassen von Gefangenen, rechtswidrige Verhaftungen und Inhaftierungen, die Folterung von inhaftierten Verdächtigen, die Verfolgung von Familienangehörigen und Sympathisanten der Protestbewegung in den von Tibetern bewohnten chinesischen Provinzen.

„Human Rights Watch“ hält eine internationale Untersuchung der Situation in Tibet für „notwendiger denn je“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.07.2010)

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3 Kommentare
komajo
23.07.2010 06:52
0 0

Der Kosovo

hat sich unabhängig erklärt und vor Gericht Recht bekommen. Ist Tibet so anders oder sind es nur die Gerichte und die militärischen Möglichkeiten der Unterdrücker?

Antworten Gast: xxxx
23.07.2010 11:30
0 0

Re: Der Kosovo

Tibet wird von China unterdrückt. Etliche Provinzen z.B. Amdo, Kham sind sinisiert worden. Das ist der große Unterschied zum Kosovo. Außerdem ist die tibetische Mentalität ganz anders. Dieses Volk ist tatsächlich von der Auslöschung bedroht.

Gast: xxxx
22.07.2010 22:29
0 0

Tibet

Hier bekommt man seriöse Informationen über Tibet:

www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html

www.tibet.at

„Human Rights Watch“ Wunsch sollte besser heute als morgen in Erfüllung gehen. Viele Tibeter
haben es in ihrer Heimat unwahrscheinlich schwer.