25.05.2013 23:48 Merkliste 0

Nordkorea droht Südkorea mit weiteren Angriffen

23.11.2010 | 15:40 |   (DiePresse.com)

Nord- und Südkorea haben sich ein schweres Feuergefecht geliefert und damit weltweit Besorgnis ausgelöst. Bei dem nordkoreanischen Angriff auf eine Insel wurden zwei Soldaten getötet.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea hat sich am Dienstag gefährlich verschärft. Nordkorea feuerte Artilleriegranaten auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong ab. Südkorea erwiderte das Feuer "zur Selbstverteidigung" und rief die höchste Alarmstufe seit dem de facto Ende des Koreakriegs 1953 aus.

Nach südkoreanischen Angaben wurden mehr als 100 Granaten über dem Gelben Meer abgefeuert, rund 50 davon schlugen auf Yeonpyeong ein. Häuser gerieten in Brand, zwei südkoreanische Soldaten wurden getötet. 15 Soldaten wurden verwundet, auch drei Zivilisten sollen verletzt sein.

Gegenseitige Schuldzuweisungen und Drohungen

Nordkorea behauptete, Südkorea habe zuerst angegriffen. Man habe auf den Beschuss mit Dutzenden Artilleriegeschossen reagieren müssen, berichtete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Das kommunistische Regime drohte dem Nachbarland mit weiteren Militärschlägen: ""Sollte die südkoreanische Marionettengruppe es wagen, auch nur 0,0001 Millimeter in Nordkoreas Hoheitsgewässer vorzudringen, wird die revolutionäre Streitmacht nicht zögern, weiter gnadenlose militärische Gegenmaßnahmen zu ergreifen."

Südkorea erklärte, es habe kurz vor dem Beschuss aus Nordkorea ein reguläres Militärmanöver vor der Westküste abgehalten. Die Testgeschoße seien allerdings in Richtung Westen und nicht in Richtung Norden abgefeuert worden. Der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak drohte Nordkorea mit Vergeltung: Falls Pjöngjang nochmals angreife, werde es einen "enormen Gegenschlag" geben.

Bevölkerung in Sicherheit gebracht

Die betroffene Insel zählt laut der Nachrichtenagentur Yonhap rund 1300 Einwohner. Der Großteil der Bevölkerung sei in Bunkern in Sicherheit gebracht worden. Einige Bewohner seien auch in Fischerbooten von der Insel in Richtung des 145 Kilometer entfernten Festlandes geflohen, hieß es. Die meisten Granaten schlugen laut Regierung auf einem Militärstützpunkt ein, das entstandene Feuer breitet sich aber laut Augenzeugenberichten rasch aus.

Yeonpyeong: Südkoreanische Insel unter Beschuss

Alle 10 Bilder der Galerie »

USA verurteilen Angriff, China "besorgt"

Nordkoreas engster Verbündeter China äußerte sich nach dem Granatenangriff besorgt. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking forderte beide Seiten auf, den Frieden zu wahren und zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückzukehren.

(c) APA

(c) APA

Die mit Südkorea verbündeten USA verurteilten den Angriff scharf. Die Führung in Pjöngjang müsse ihr aggressives Vorgehen stoppen, erklärte das Präsidialamt. Bisher seien keine US-Truppen in die Vorgänge verwickelt. Die USA blieben der Sicherheit Südkoreas sowie dem Frieden in der Region verpflichtet.

Auch die EU verurteilte den Angriff. "Ich fordere die nordkoreanischen Behörden auf, sich jeder weiteren Handlung zu enthalten, die zu einer Eskalation führen könnte und das koreanische Waffenstillstandsabkommen vollständig zu respektieren", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton.

Russland rief Nord- und Südkorea zu Besonnenheit auf: "Es ist wichtig, dass es nicht zur Eskalation kommt", sagte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter des Außenministeriums in Moskau am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax. "Die Lage darf sich nicht weiter verschärfen." Wegen der zunehmenden Spannungen in der Region hatte Russland bereits vor Monaten seine militärische Präsenz im Grenzgebiet zu Nordkorea erheblich verstärkt.

Korea-Konflikt
Auf der koreanischen Halbinsel stehen sich am 38. Breitengrad mehrere hunderttausend verfeindete Soldaten gegenüber. Die massiv gesicherte Waffenstillstandslinie teilt dort den kommunistischen Norden vom westlich orientierten Süden. Nach dem Korea-Krieg (1950 bis 1953) hat es nie einen Friedensvertrag, sondern nur einen Waffenstillstand gegeben.

Damals wurde quer durch Korea eine rund 240 Kilometer lange und vier Kilometer breite "Entmilitarisierte Zone" geschaffen. An der Westküste beider Staaten im Gelben Meer schließt sich am 38. Breitengrad eine rund 200 Kilometer lange Seegrenze an. Ein Kommandant der UNO-Truppen legte 1953 diese "Northern Limit Line" einseitig fest. Nordkorea hat den Verlauf der Seegrenze nie anerkannt.

Das UNO-Kommando (United Nations Command) überwacht seit dem Ende des dreijährigen Korea-Krieges 1953 den Waffenstillstand an der Demarkationslinie. Dem UNC gehören Vertreter von Australien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Neuseeland, Südkorea, der Türkei, Großbritannien und der USA an.

Streit um Atomwaffentests

Die Beziehungen zwischen Seoul und Pjöngjang waren in den vergangenen Jahren auch wegen des nordkoreanischen Atomprogramms gespannt.

Nordkorea hatte erstmals im Oktober 2006 und dann erneut im Mai 2009 Atomwaffen getestet. Kurz vor dem zweiten Test war Nordkorea aus den sogenannten Sechser-Gesprächen mit Südkorea, China, den USA, Russland und Japan über das Atomprogramm ausgestiegen. In den vergangenen Monaten signalisierte Pjöngjang wiederholt seine Bereitschaft, unter bestimmten Bedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Vor wenigen Tagen zeigte Nordkorea aber einem US-Atomexperten stolz eine neue Anlage zur Urananreicherung.

(Ag./Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

360 Kommentare
 
1 23 4 5 6 7 8
Gast: Boris
25.11.2010 11:15
2 10

Man darf Krieg nicht immer in einem negativen Licht betrachten...

....Krieg hat auch etwas positives, er schafft Arbeitsplätze.
Er mistet die darwinsche degenerierte Gesellschaft etwa aus und ist nachweislich in einer positiven Konjugation für nachkommende Generationen zu betrachten.

In diesem Sinne hau ein Kim!!!!

Ps:. Und wir haben interessante Schlagzeilen - so profitert die halbe Welt davon....

Re: Man darf Krieg nicht immer in einem negativen Licht betrachten...

betrachtet man ihren zweiten satz so dürfte das bei IHNEN fehlgeschlagen haben.

0 2

Re: Man darf Krieg nicht immer in einem negativen Licht betrachten...

...Er mistet die darwinsche degenerierte Gesellschaft etwa aus....

FÜR DICH GIBTS NUR EINES: NICHTS WIE HIN!!!!!!!!!!!!

5 1

Re: Man darf Krieg nicht immer in einem negativen Licht betrachten...

Solche dümmlichen Statements lässt es sich natürlich trefflich aus sicherer Entfernung posten.

3 6

Krieg ist der Vater aller Dinge

Das mag zwar extrem hart klingen, aber evolutionshistorisch / wissenschaftlich gesehen war das statement meines Gast Namensvetters richtig.

Nennen Sie mir ein Jahr seit der Gründung der Vereinigten Staaten in dem diese keinen Krieg außerhalb ihres Landes auf fremdem Boden geführt haben ohne angegriffen worden zu sein. Sie werden mir keine Jahreszahl nennen können. Und die existieren noch immer, führen den Globus am Nasenring vor, während andere Sozietäten untergegangen sind.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dänker
26.11.2010 15:20
0 0

Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

Du hast keine Ahnung von amerikanischer Geschichte. Hauptsache Antiamerikanismus nachbeten.
Haben etwa die Amis Japan angegriffen oder die Japaner in Hawai?

Antworten Antworten Antworten Gast: Grummelbart2
25.11.2010 15:39
1 0

Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

Arhem - Krieg USA-Kanada 1812.

Die Kanadier haben unter anderem das Weiße Haus niedergebrannt. Mehr "angegriffen" und "auf eigenem Grund" geht schon nicht mehr.

Also - lernen's Geschichte, Genosse!

0 0

Re: Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

Das Niederbrennen des Weißen Hauses war eine Vergeltung für das Abfackeln durch die amerikanische Kräfte von York 1812 von der See her. Genannt "Battle of York" - Das war ein klassischer flagranter Angriffskrieg der USA - die Canadier haben darauf reagiert.

Lernens Geschichte Genosse.


die usa sind nicht das problem

so wie ich nicht anti-amerikanisch oder anti-imperialistisch bin, nur weil ich die usa und die kaiserlichen kritisiere. "imperial" bedeutet ja nichts anderes als kaiserlich und diesen stil lehnen wir ab.

zumindest lehnten viele diesen stil vor der franz. revolution ab. doch seither ist viel zeit vergangen und aus dem alten, ist ein neumodisches system entstanden.

dieses system fundiert auf einem globalen netzwerk und sollte nicht an einem land (dessen bürger unschuldig sind) festgemacht werden.

als antwort auf ihre frage fällt mir übrigens nur der sezessionskrieg ein, über den man wenigstens streiten kann.

Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

Es wird doch nicht am Namen liegen.

Re: Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

"solange es menschen gibt, wird es kriege geben." - einstein


Re: Re: Re: Krieg ist der Vater aller Dinge

sollte jemand zur lösung: "keine menschen, keine kriege" ansetzen möchte ich einschreiten.

das war kein aufruf zum massensuizid, sondern ein appell an den verstand!

Gast: karsti
25.11.2010 11:06
1 0

Die Causa Nordkorae - Zur Rolle Chinas

China würde gegenwärtig sowohl mit dem Chaos eines Regimezusammenbruchs (auf Grund der zu erwartenden Sicherheits- und Flüchtlingsproblematik) als auch mit einem vereinten Korea unter der Führung Seouls nicht glücklich sein. Das erklärte Langzeitziel der USA, ein vereinigtes, demokratisches Korea unter Seouls Führung, würde für China in einem Wegfall des nordkoreanischen Territoriums als geopolitische Pufferzone resultieren. Daraus können auch die massiven Unterstützungsleistungen – China stellt den gesamten Ölvorrat Nordkoreas sowie ein Drittel der Nahrungsmittelimporte zur Verfügung – abgeleitet werden
(Quelle: Die Causa Nordkorea, 2009, Tectum: http://www.tectum-verlag.de/9964)

Gast: CD-Info
25.11.2010 11:05
2 0

KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Der Kim-Clan kämpft ums Überleben.
Und da wird es gefährlich, denn soche Verbrecher werden dann völlig unberechenbar!


Ich hab eher den Eindruck

Die USA kämpfen ums Überleben und versuchen gerade das letzte Mittel, dass ihnen geblieben ist - Krieg - gegen ihren größten Gläubiger einzusetzen - China.
Wenn man an deeskalation interessiert ist, startet man nicht mit Pomp und Trara auch noch ein Militärmanöver.

1 3

Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Völliger Schwachsinn.

Die Kim Familie stützt sich ausschliesslich auf das NK Militär. Der Sohn Kim Jong Ils (der zum Unterschied von unserem BK in der Schweiz erfolgreich studiert hat) und ist in allen Waffengattungen ebenfalls bestens verankert.

Die Zivilisten haben nichts zu fressen, aber:
Das NK Militär ist zu Lande, Luft und See sowie bakteriologisch, chemisch und anderweitig bestens ausgerüstet / versorgt und stellt mit an die 7 Millionen Aktiven und Reservisten eine gewaltige Streitmacht verbissenster Kämpfer dar, die Größte in der gesamten Region - das sind keine Frühstücksgegner.

0 0

Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Irgendwelche Zahlen auf dem Papier sagen aber noch lange nichts über die tatsächliche Kampfkraft aus. Die DDR war z.B. auch bis an die Zähne bewaffnet, auf jeden DDR-Bürger kamen 3 Sturmgewehre und man hatte auf dem Papier über eine Million Mann Soldaten bei 17 Mio Einwohner (Nordkorea hat 24 Mio und 1,1 Mio Soldaten). Dennoch kollabierte der Staat, ohne dass ein einziger Schuss fiel.
Dazu muss man freilich sagen, dass die Schutzmacht Sowjetunion damals ebenfalls mit dem Zerfall kämpfte und nicht eingriff, was bei Nordkoreas Schutzmacht China wohl anders wäre und dass die Ostblockbürger wesentlich besser über die Zustände im Westen und damit die Lügen ihrer Führung informiert waren, wie es bei Nordkorea vermutlich der Fall ist.

"besser...wie..."

Der Komparativ verlangt "als"!

1 1

Wenn Ihnen nicht mehr zum Thema einfällt wäre es besser

Sie würden schweigen und hier nicht den Grammatik - Oberlehrer spielen.
Dann hätten Sie zumindest den Vorteil des Zweifels.

"...würden schweigen..."

G'schwiegen hab' ich eh! Nur g'schrieb'n hab' ich halt!

0 2

Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Falsch.
Die Volksarmee der DDR war nie gut ausgerüstet und (nicht zuletzt durch Westfernsehen & die Kontakte zur Leipziger Messe) kaum motiviert.
Die hatten (zum Unterschied von der Stasi) nicht mal Klopapier. Es gab null modernes Gerät in der NAV. Die haben sich immer auf die Russen verlassen.
Die NK Armee ist eine ganz andere Klasse - der geradezu religiöse Kampfgeist (kamikazeähnlich) liegt weit über jenem der US Armee.

Re: Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Die Nordkoreanische Armee ist weit schlechter ausgerüstet als die Volksarmee der DDR es je war.

Es wurden sogar T34 Panzer auf der Seite von Nordkorea gesehen, da können Sie mir nicht erklären dass die Armee besonders gut ausgerüstet ist, besonders wenn man in Bedacht zieht, dass Norkorea über praktisch keine Luftwaffe verfügt.

Die reguläre Armee hätte daher in einem offenen Kräftemessen wenig Chancen.
Die eigentliche Stärke Nordkoreas besteht in der asymetrischen Kriegsführung. Ortskundige, meist nur Gruppenstarke Einheiten könnten mittels RPG oder Sturmgewehren auch für die stärkste Armee der Welt zum Problem werden (siehe Vietnam oder Afgahnistan).

Ich glaube daher, dass eine Invasion Nordkoreas mit so hohen Verlusten verbunden wäre, dass kein westlicher Staat dazu bereit wäre.
Die einizge Alternative wäre ein Atomschlag, aber es hätte wohl wenig Sinn ein Land zu verseuchen dass man eigenltich besetzen möchte!

0 2

Re: Re: Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Im Prinzip haben Sie völlig recht.
Die Angriffsstrategie beider Koreas baut auf nihct auf superiorem Material aus, sondern auf "asymetrischer" Kriegsführung, Sabotage hinter den Linien und massiver Infiltration. Diese hat NK bereits mehrmals mit einem (spät aber doch) entdecktem Tunnelsystem versucht.
Die vermauerten Tunnel (Tunnel in Kohleschichten unter SK Boden) die exakt T34 Panzerbreite haben und mit Kanarienvögel gegen Gasangriffe geschützt werden hab ich selbst gesehen. Man rechnet das binnen 24 Stunden mehrere tausend Mann mit Material eingesickert wären. So man der SK Propaganda, die diese Tunnel breit herausstellt, glauben darf.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Die Qualität der Waffen Nordkoreas entspricht jener der Rechtschreibung Boris'.

0 0

Re: Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Über den Kampfgeist der NK-Armee kann wohl nur spekuliert werden. Nordkorea ist ja hermetisch abgeriegelt, alle Angaben über den Kampfgeist der Armee stammen also aus staatlich nordkoreanischen Quellen (Nachrichtenagentur KNCA) und dass die den Kampfgeist ihrer Armee für den göttlichen Führer in den höchsten Tönen bejubelt, ist kein Wundern.

Auch das staatliche DDR-Fernsehen hat bis zum Zerfall den Kampfgeist der Armee gegen den "kapitalistischen Feind" bejubelt.

Nicht einmal der Kampfgeist der Nordkoreaner aus dem Koreakrieg kann als Beleg hergenommen werden, denn seither sind 60 Jahre vergangen und dass in Nordkorea einiges falsch läuft (z.B. Hungersnöte, Misswirtschaft) merkt die Bevölkerung auch ohne Westfernsehen.

0 1

Re: Re: Re: Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Der Kampfgeist wird dadurch massiv angehoben indem jeder Soldat weiß, das er von nachrückenden Wellen die hintereinander gestaffelt vorrücken, sofort erschossen wird wenn er nicht vorwärtsgeht.

So viel weiß man.

Das Grundproblem einer Invasion wird allerdings sein, dass man NKoreaner von SKoreaner äußerlich an der Physiognomie überhaupt nicht unterscheiden kann. Was natürlich Saotage breitesten Raum geben würde.
Eine vertrackte, nicht lösbare Situation.

Re: Re: KDVR - Pleitestaat mit Hungersnot

Das ist mehr oder weniger richtig. Eine kurze Übersichtig bietet dieser Artikel der FAZ : http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E0B422C93F16741CC928D539EC7871265~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Gast: presseleserwien
25.11.2010 10:52
1 1

was erwartet man...

was erwartet man vom Chef des "größten Freiluftgefängnisses der Welt"...
die These sich damit wieder Hilfe zu erpressen (wenn er daraufhin wieder Ruhe gibt...) ist nicht von der Hand zu weisen. Und solange die Großmacht China damit einen kleinen Kläffer bei der Hand hat, und nichts sagt... Der mann hat (gelernt ist gelernt ) eine Menge Landsleute verhungern lassen um Ressourcen zusammenzukratzen eine Atombombe zu besitzen (ein Fehler den god-old Saddam machte, und von dem die Perser gelernt haben...) a so ist eben internationale Politik. Souveräne Staaten, noch dazu "beschützte" können innen alles machen (notfalls auch KZs...), und die Welt - UN etc... können nur zusehen - und einige, ja die machen im Windschatten sicher auch noch Geschäfte...

wieviele dollars

wollen sie denn diesmal haben damit sie wieder ruhig sind die kims...?

und jedes mal wieder findet sich ein depp der dafür geld druckt.

wer hat denn nun die sakralen "weapons of mass destruction", der saddam oder der kim und seine bande?

achoso, ich vergaß, beim kim fehlt das öl....

2 0

Re: wieviele dollars

Der Grund ist nicht das fehlende Öl des Kim, sondern die Chinesen und Russen im Hintergrund. Ohne die wäre Korea schon seit 1953 wiedervereint, auch ohne Öl. Nordkorea hat den Koreakrieg ja nur überstanden, weil die Chinesen ("Freiwilligen"armee) und Russen (Waffen) eingegriffen haben und die Amerikaner keinen offenen Krieg mit diesen beiden Ländern riskieren wollten.

Antworten Gast: omniscient
25.11.2010 10:35
2 2

Re: wieviele dollars

The truth is whatever actions the U.S.. Chooses ... The U.S is always the ones at fault.... Dammed if you do ...Dammed if you don't

Just take a map

Find out where the US are located, find out where Korea is and ask yourself - what the hell are the US doing there?

Re: Just take a map

ok, find out where iraq and afganistan is located, what are they doing there?

what are they doing with their military bases in europe - yeah, "protecting" but only the us economy by spying the locals out.

Antworten Antworten Gast: omniscient
25.11.2010 11:14
2 0

Re: Re: wieviele dollars

Oh... Sorry Should Be Damned if you do ... Damned if you don't... One must proof read... Before one posts. I apologizes for my Typo....

1 4

Re: Re: wieviele dollars

If the US would mind their own business and not constantly try to bullish other countries and mingle in other folks affairs and play the policemen of the globe (without having anything socially and culturally to offer) they would not be in that lamentable situation.

But as they try to teach the world constantly a lesson by military might, servicing hundreds US military installations on other (de facto occupied) countries soil they will always get what they ask for.
What comes around goes around.
Sometimes folks shot back...

Antworten Antworten Antworten Gast: omniscient
25.11.2010 11:59
1 1

Re: Re: Re: wieviele dollars

No need to get offensive ... My statement was in no way offensive ..... But your statement just helps to prove my point thank you.........

0 3

Re: Re: Re: Re: wieviele dollars

Sorry - this was not meant to be offensive.
I just wanted to make my point clear with a underlying argument why "I'm mad as hell and I'm not going to take that anymore"© that my childish dream that my beloved America will finally get it after Obama was elected was shattered. And 3/4 of my american friend think the same.
The iMilitary-Industrial Complex machine is simply to powerful ©John F. Kennedy's last speech / not the Speech, Dwight D. Eisenhower, 1961.

That means war is imminent - no the question who will be the proxy-culprit "go in".
If you look at the cold hard facts from any angle you like, militarily, socially (besides the schickimicki press), economically, financially, world politic - Obama is in each and every point (besides that he is a gifted speaker) in real-politic far worse then Bush ever was.
You only criticize what you love(d).

Re: Re: Re: wieviele dollars

boris, this was exactly what i wanted to respond.

first of all, they should mind their own business then "take care" about the others.

5 3

Interessant

was da wieder VTler für einen Mist runterreiern.
Offensichtlich ist denen der paranoide Charakter dieses Regimes wurscht. Es muss nur einen Zweck erfüllen, für anti-USAmerikan. Agitprop brauchbar zu sein, dann ist denen der eigentliche Hintergrund schnurzegal.
Als ob man ernsthaft auf einem derartig totalitärem System mit bilateraler Annäherung modifizierend besänftigend eingreifen kann.

BTW: Terrorist. Aktionen gegen S-Korea parktiziert das N-Korean. Regime seit den 50iger Jahren.

Antworten Gast: Alfräd
25.11.2010 09:23
4 2

Re: Interessant

Es gibt halt auch im Westen Menschen, die so fasziniert sind von diesem nordkoreanischen Potentaten! Aber kein Wunder: immerhin ist er der einzige Mensch, der bei einem Golfspiel 18 Hole-in-one geschlagen hat! Das schafft Obama natürlich nicht.

2 1

Re: Re: Interessant

Kaiser Nero ist auch der größte Olympionike aller Zeiten.
Als er als Athlet bei den Olymp. Spielen antrat, gewann er ALLE (!!!) Bewerbe!

1 1

Re: Re: Re: Interessant

Genauso wie Rudasch Ihren Magistertitel bekommen hat und der Bundeskanzler seinen honorigen Grundschulabschluss.

Antworten Antworten Antworten Gast: Alfräd
25.11.2010 11:02
0 0

Re: Re: Re: Interessant

Kaiser Nero ist trotzdem nicht so bemerkenswert wie "Unser lieber Führer" aus Nordkorea. Der gilt ja laut Propagandasprech als Modeikone!!

Gast: HJB
25.11.2010 04:35
2 0

wo sind die Völker für Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Frieden?

. . . wir brauchten eine neue UNO, eine Institution für eine gerechtere Welt.
Kriegerische Diktaturen und Verbündete müssten von allen blockiert werden.
Die Welt brauchte Politiker, welche Frieden stiften. Weg! mit den Soldaten, weg! mit der Rüstung und weg! mit der undemokratischen UNO.
Und Nordkorea könnte blockiert, isoliert werden.

Re: wo sind die Völker für Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Frieden?

zuerst muss man Amerika-Brüssel isolieren und dann eventuell Nordkorea und co....

die UNO wurde doch zum Zweck der Elite eingeführt und nicht um Frieden zu stiften.

Antworten Gast: Vollstrecker
25.11.2010 08:33
0 0

Re: wo sind die Völker für Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Frieden?

Sie Frage ist wie Sie ohne Truppen ein Lang mit mehr als 1 Mio! Soldaten blockieren wollen.

Es dürfte sich hier wohl um Träumerei handeln! Wachen Sie auf!


Gast: Vergelter/Bioniker
25.11.2010 00:54
1 3

Tim McVeigh

Alle charakterlosen Menschen (z. B. der Führer Nordkoreas) sollen hingerichtet werden. Es müssten Millionen Tim McVeighs (Oklahoma-Bomber) auf die Erde kommen, um dieses Werk zu vollbringen.

Gast: texasinstruments
25.11.2010 00:34
1 0

Wie die Faust aufs Aug'

Erkennt sich in dieser Beschreibung irgendwer hier wieder?

Verschiedene Stimmen vertreten die Ansicht, der Antiamerikanismus müsse als Auswuchs des Neids gegenüber der Rolle der Vereinigten Staaten als vorherrschende Weltmacht gesehen werden. Timothy Garton Ash beschreibt das Leitmotiv des Antiamerikanismus als „mit Neid durchsetzter Groll" der Historiker Dan Diner spricht vom „projektiven Vorwurf an die USA, für alle Übel der Welt ursächlich zu sein" und einer „Überdosis an jener im Antiamerikanismus sich verschränkenden und nur schwer zu goutierenden Mischung von Neid und Angst". Auch in Ländern mit ausgeprägtem Antiamerikanismus besteht große Nachfrage nach Einwanderungsvisa für die Vereinigten Staaten; eine gegengesetzte Strömung der Emigration aus den Vereinigten Staaten ist jedoch nicht erkennbar.


Gast: Johan C.
24.11.2010 23:13
1 0

DMZ?

Wie bitte ist es möglich, daß in der DMZ - und diese Insel liegt ja in der DMZ, oder am Rand - Soldaten mit scharfer Muni stationiert werden?

Die Demilitarisierte Zone soll ja genau verhindern, daß Nord- und Südkoreaner aufeinander schiessen.

Diese Zone sollte von der UNO besetzt werden - Punkt. Und Ruhe wäre.

1 2

Re: DMZ?

Die DMZ (wie auch das ganze Land & zur See) steht unter totaler Kontrolle der bis an die Zähne bewaffneten USA, SKoreaner putzen dort nur aus und dürfen (in ihrem eigenen Land) keinen Puh lassen ohne vorher schriftlich nachzufragen.

Re: Re: DMZ?

sind sie ein korea experte? waren sie schon in diesem land? denn nach ihren posting zu schliessen dürften sie die internen begebenheiten kennen. ebenso die internationalen.

 
1 23 4 5 6 7 8