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USA und Südkorea provozieren mit Militärübung

28.11.2010 | 10:22 |   (DiePresse.com)

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verschärfen sich weiter. Nach einem Seemanöver amerikanischer und südkoreanischer Streitkräfte brachte Pjöngjang Raketen in Stellung. Jetzt will China vermitteln.

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Kurz nach Beginn der gemeinsamen Militärübung der USA und Südkoreas im Gelben Meer hat Nordkorea erneut scharfe Drohungen ausgesprochen. Nordkorea werde auf jede Verletzung seines Hoheitsgebietes mit einem Gegenschlag reagieren, vermeldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Der südkoreanischen Agentur Yonhap zufolge brachte das Militär des Nordens Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen an der Grenze in Stellung. 

Journalisten sollen gehen

Unter dem Verweis auf die Spannungen mit Nordkorea hat Südkorea alle Journalisten aufgefordert, die grenznahe Insel Yeonpyeong zu verlassen. Die Lage auf der Insel sei "nicht gut", erklärte das Verteidigungsministerium. Ein Aufruf der Behörden an die Bewohner von Yeonpyeong, sich in Luftschutzräumen in Sicherheit zu bringen, sei allerdings nach kurzer Zeit wieder aufgehoben worden. Laut einem Bericht des südkoreanische Fernsehsenders YTN soll am Sonntag Artilleriefeuer auf der Insel zu hören gewesen sein.

China will vermitteln

China hat nach eigenen Angaben mit Südkorea vereinbart, sich um eine Deeskalation im Konflikt auf der koreanischen Halbinsel zu bemühen. Die jüngsten Entwicklungen seien besorgniserregend, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag nach einem Treffen des ranghohen chinesischen Diplomaten und Staatsratsmitglieds Dai Bingguo und dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak.

Die Gespräche seien "detailliert und offen" gewesen. Die beiden Seiten seien übereingekommen, dass gemeinsame Anstrengungen nötig seien, um die Spannungen zwischen den koreanischen Staaten abzubauen. China gilt als engster Verbündeter des kommunistischen Nordkoreas.

Bei einem nordkoreanischen Artillerie-Beschuss der Insel waren am Dienstag zwei Soldaten und zwei Zivilisten getötet worden. Der schwerste Vorfall seit dem Ende des Korea-Krieges 1953 hatte die Spannungen in dem Konflikt erheblich verschärft.

Reuters

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Ein Signal der Abschreckung

Die Streitkräfte der USA und Südkoreas begannen trotz aller Drohungen aus Nordkorea mit ihrem bereits seit längerem geplanten Seemanöver. An der für vier Tage angesetzten Übung vor der Westküste Südkoreas in weiter Entfernung zur umstrittenen Seegrenze mit dem Norden nahmen auch der Flugzeugträger "George Washington" (siehe Bild) und mindestens vier weitere US-Kriegsschiffe teil, wie ein Vertreter der amerikanischen Streitkräfte erklärte. Auf dem Flugzeugträger sind mehr als 6000 Soldaten und 75 Kampfflugzeuge stationiert. Auf südkoreanischer Seite sind Yonhap zufolge drei Zerstörer, Fregatten und Flugzeuge zur U-Boot-Abwehr beteiligt.

Bloß nicht provozieren

Nordkorea hatte bereits in den vergangenen Tagen für den Fall von Provokationen mit weiteren Angriffen gedroht und vor unabsehbaren Folgen des Manövers gewarnt. Die Militärübung könne die Region an den Rand eines neuen Krieges bringen. Südkoreas Präsident Lee Myung-bak hatte seine Landsleute gemahnt, sich auf weitere "Provokationen" des Nordes einzustellen. Die Streitkräfte des Landes drohten bei der Trauerfeier für die zwei getöteten Soldaten am Samstag mit Vergeltung. Die beiden koreanischen Staaten haben seit 1953 keinen Friedensvertrag unterzeichnet und befinden sich formell noch im Kriegszustand.

(APA/Reuters/AP)

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96 Kommentare
 
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Pardon, liebe Presse..

..aber schreibt jetzt schon der Hr. Bundespräsident die Schlagzeilen ?? Nordkorea versenkt nachweislich eine südkoreanische Fregatte in internationalen Gewässern, beschießt mit schwerer Artillerie Südkorea und Sie schreiben, daß die USA und Südkorea provozieren ? Geht`s noch ???

Gast: Draco Long
29.11.2010 07:44
6 0

Korea frei und ungeteilt!

Typisch linke Diktion aus der Präsidentschaftskanzlei!

Provoziert?

Wer provoziert hier wem?
Die stalinistischen NK's oder die westlichen sued koreaner?
Aber halt: stalinismus, kommunismus und links sozialismus ist ja in Europa saloonfaehig geworden.
Sitzt doch ein NK freund und unterstuetzer im
BP ampt!

7 0

2 Wochen Shock and Awe und NK ist Geschichte ...

was soll dieser linkslinke Artikel in der Presse?

2 2

Re: 2 Wochen Shock and Awe und NK ist Geschichte ...

und dann?

Wissen Sie das zwischen welchen Staaten der Waffenstillstand vereinbart wurde?
Auf der Seite NK steht China als (wenn die Geschichte ein Lehrmeister ist, verlässlicher) militärischer & politische Bündnispartner.

Der ganz große Vaterländische Krieg gegen China um die letzten Bodenschätze?

Ist, gemessen an der derzeitigen gewaltigen Überdehnung des US Miliitärs (durch idi..otische Enagements in die sie die Piratenbucht gezielt getrieben hat) ein bissl zeitig - oder?

Jaja, der immer ungenierter zu Tage

tretende Linksdrall dieser Zeitung ist nicht mehr zu ignorieren. Nachdem der SubStandard schon fast keine Leser mehr hat, vernichtet der Herr Chefredakteur nun systematisch auch dieses einst seriöse Blatt.

Reife Leistung. Es ist ja auch erheblich wichtiger, sein linkes Ego zu befriedigen, in dem man einen Hetzartikel nach dem anderen erstellt (was man der Krone natürlich vorhält), statt objektive Berichte zu schreiben.

Wofür gibt es denn Kolumnisten ? In solchen Artikeln hat der vollkommen übertriebene, rein polemische Amerikahass absolut nichts verloren !

Gast: Angsthase
28.11.2010 19:37
0 6

Oh mein Gott..

.. ich hab Angst.. überall Linke.. links ein Linker, rechts ein Linker, oben, unten, einfach überall sind links-linke-Linke.. ich muss mich wohl im verwerflichen Standard Forum befinden.. (<--Sarkasmus-->)

Gast: gast
28.11.2010 18:55
5 0

die Logik geisteskranker

wie ist das ?

ein Militärmanöver ist Provokation

aber ein

Beschuss mit Granaten mit 4 Toten ist na ja so-la-la ?

ist das die Logik geisteskranker ?

2 8

Re: die Logik geisteskranker

Tatsächlich ist ein solches gigantisches Militärmanöver eine flagrante Provokation - die Amis würden sich bedanken, wenn die NordKoranische Marine im Zusammenspiel mir der Chinesischen 60 Meilen vor NewYork ähnliche Manöver abhalten würden.

Südkoreanische / US Geschosse haben in bestenfalls "disputed area" an der N/S Koreanischen Demarkationslinie eingeschlagen. Wahrscheinlich aber NK gebiet getroffen - so genau kann das niemand sagen.

In jedem Fall ist das ein klarer Affront & Provokation.

Der daraufhin erfolgte NK Granatenangriff war eine Vergeltung.

Die USA Gegner disqualifizieren sich doch..

... wenn man ansieht, dass egal wie egoistisch motiviert das Handeln der USA waren, dennoch blickt man nach Südkorea ist dort Wohlstand Demokratie und Technologie vorherrschend... Ein freies Volk sieht auf die ehemaligen Brüder und sieht lediglich Versklavung Gehirnwäsche, Notstände wohin das Auge reicht und ihr erdreistet euch die USA zu kritisieren in dem Punkt. Nordkorea ist eines der gefährlichsten Länder auf diesem Planeten, dessen Bevölkerung durch Indokrtination bereit ist über Leichen für ihren Führer zu gehen...

Die USA mag zwar viel falsch machen, und oft nicht aus den nobelsten Beweggründen Handeln aber der Koreakrieg hat zumindest Südkorea vor einem Nordkoreanischen Sschicksal bewahrt.

10 0

Re: Die USA Gegner disqualifizieren sich doch..

Tja wenn man sich bei uns die Politische Landschaft anschaut, gibts anscheinend viele die ein gleiches regime wie in Nordkorea haben wollen

Gast: gast
28.11.2010 17:15
12 0

wußte nicht


daß wir soooo viele nordkoreanischen agenten bei uns haben!

Die Schlagzeile ist höchst irreführend!

Die Verbündeteten reagierten nur auf den
beispiellosen kommunistischen Feuerüberfall
auf südkoreanisches Territorium, dem Zivili-
sten und Soldaten zum Opfer fielen.

2 2

Re: Die Schlagzeile ist höchst irreführend!

Glauben sie wirklich das Manöver ist nur eine Reaktion und war nicht vorgeplant?

10 0

diese Provokateure! da sterben einfach mir nichts dir nichts 4 Südkoreaner


12 0

Die Presse versucht in Standard wohl Links überholen

Also wer hat nochmals auf Südkorea, Granaten geschossen?

Wer hat diese Schlagzeile formuliert?

Eine der angegebenen Argenturen oder gar der diensthabende Presseredakteur selber?

Es ist nicht zu fassen! Absicht oder nur reine Dummheit? Die marxistische Gehirnwäsche kann doch nicht so effektvoll nachwirken!

hinweg mit Kim

was heisst da bitte provozieren? Ein stalinistisch geprägtes Land, welches zwar bis an die Zähne gerüstet ist, aber nicht in der Lage, seine Bevölkerung angemessen zu ernähren, will sich wichtig machen. Da kann man nur sagen: die sollen sehen, wo sie bleiben. Wenn das Regime stürzt, sind die Verantwortlichen vor ein Gericht zu stellen.
Fragt sich nur, was mit den Bewohnern Nordkoreas geschieht, wieviele wohl überleben.

Eingespunden im Fasse des kollektiven Ich

Das wirklich bedenkliche an den Auslassungen hier ist, dass es sich mit ziemlicher Sicherheit nicht nur um linksextreme Spinner handelt, die hier posten. Es ist mir leider nach wie vor unbegreiflich, wo in der österreichischen Volksseele diese massive Abneigung gegen die USA verwurzelt ist, die so tief sitzt, dass die Damen und Herren sich sogar dem totalitären Nordkorea näher fühlen, dessen Werteordnung mit der einer mehr oder weniger gefestigten Demokratie bekanntlich nicht sonderlich viel gemein hat. Es zeigt sich jedenfalls wieder einmal, dass der durchschnittliche Österreicher ein Troll ist, dem selbst ein Grundverständnis der Ereignisse, die er glaubt kommentieren zu müssen, abgeht und der daran auch nicht ändern will bzw. kann. Von so etwas wie einem Zugehörigkeitsgefühl zu einer westlichen Sicherheitsgemeinschaft wollen wir mal gar nicht anfangen. Österreich, der Tr***elstaat, genügt sich selbst. Deutlich zu erkennen an Kommentaren der Sorte "Was hat der Ami eigentlich in Südkorea verloren, so weit weg von seinem eigenen Staatsgebiet?" Liebe Leute, die Welt ist eben nicht Österreich. Österreich gibts nur einmal. Und das ist auch gut so.

Aber,aber, das ist ja Majestätsbeleidigung des hochverehrten UHBP !!!

Schließlich ist er unser oberster Nordkoreafreund !!!

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Mal sehen

Was die "gefestigte Demokratie" USA von Alliierten & Freunden wie Ihnen WIRKLICH hält, wird ab heute Abend Dank Wikileaks weltweit nachzulesen sein.
In kleinen, leichter verdaulichen Häppchen werden nun über eine Woche verteilt die täglichen non offengelegten US-Rülpser Ihren Einsatz an notwendigen Verdauungsschnapserl etwa verzehntausendfachen.

Merke: Wer die Wahrheit fürchtet, sollte sich zuerst selbst fragen warum.


Antworten Antworten Gast: gastistda
29.11.2010 10:21
3 0

Re: Mal sehen

Daß die USA eine beinharte Politik verfolgen,und dabei sehr oft über die Grenzen schießen,will keiner streitig machen.Mir gefallen die Methoden der USA auch nicht unbedingt.

Man sollte aber schon so fair sein,und zugeben,daß wir der USA sehr viel verdanken.
Wo wären wir,wenn sie den 2.Weltkrieg nicht zum Wendepunkt gebracht hätten?

Wo wären wir,wenn sie die vielen Jahrzehnte den Komonismus nicht auf Teufel komm raus bekämpft hätten.
Wir würden dann sich heute nicht in so einem Wohlstand leben!

Kriege wie Vietnam,Irak,Afghanistan trüben das Ansehen sehr stark,keine Frage.
Denkt mal nach,wie viele US-Soldaten ihr Leben für ein friedliches Europa opferten!

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Re: Re: Mal sehen

Das ist schon richtig.
Vorgänge und Politik(en) sind eben nicht schwarz/weiß.
Man soll aber auch die jeweilige Rückseite klar sehen und nicht in kritikloses Propagandageplapper verfallen wenn man nur einer US Flagge ansichtigt wird.
Das trübt, wie in diesem Blog sichtbar, den Verstand.

Leider überwiegt sein längerem, was die USA betrifft, der Schatten das Licht...

Re: Mal sehen

Ich gönne Ihnen Ihre kindliche Freude über das mögliche Zutagetreten der "Rülpser" - auch für einen antiamerikanischen Verschwörungstheoretiker muss mal Weihnachten sein. Aber versprechen Sie sich nicht zuviel davon: Der Sturm der Entrüstung wird schnell wieder abflauen; nächste Woche interessiert sich schon keine S** mehr dafür. Allianzen beruhen ja für gewöhnlich auf substanziellen Interessen, und wenn überhaupt nur in zweiter Linie auf persönlicher oder kollektiver Zuneigung. Der ein oder andere diplomatische Fauxpas ändert an der konkreten Interessenlage, die internationalen Beziehungen unterlegt ist, wenig bis gar nichts. Und den lästigen Leakern wird man auch noch das Handwerk legen, ist nur eine Frage der Zeit.

Antworten Antworten Antworten Gast: Pseudo Nym
28.11.2010 16:02
0 12

Re: Re: Mal sehen

Da Sie die Leaker als "lästig" bezeichnen", dürfte es mit Ihrem IQ auch nicht wirklich weit her sein.

Aber Sie befürworten auch mit Sicherheit den Überwachungsstaat, da Sie sich als braver Bürger nichts zu Schulden kommen lassen. Da stört es nicht, wenn man Ihnen Stück für Stück Ihren Lebensraum eingrenzt.


Re: Re: Re: Mal sehen

Ich befürworte eine ausgewogene Balance von Sicherheit und Freiheit. Die Leaker nehmen sich Freiheiten heraus, die zu Lasten der Sicherheit von Leuten gehen, die für das was die Leakers so selbstherrlich bekämpfen, nicht das geringste können. Deshalb gehört ihnen das Handwerk gelegt - weil sie mit den Informationen, die ihnen zugespielt werden, nicht verantwortungsbewusst umzugehen wissen. Ganz einfach.

 
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